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Veröffentlicht am 04.01.2025

wie immer toll

El Gustario de Mallorca und die tödliche Begegnung
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Es ist bereits einige Zeit her, aber nun ist es endlich soweit und ich kann mit Band 5 Sven Ruge wieder in Mallorca begleiten. Bereits seit Band 1 bin ich an dieser Reihe von Brigitte Lamberts gefesselt. ...

Es ist bereits einige Zeit her, aber nun ist es endlich soweit und ich kann mit Band 5 Sven Ruge wieder in Mallorca begleiten. Bereits seit Band 1 bin ich an dieser Reihe von Brigitte Lamberts gefesselt. Ich mag Mallorca und gerade jetzt zur Winterszeit ist es optimal sich in dieses wärmere Gefielde zu begeben, auch wenn es nur literarisch ist, erfüllt es doch seinen Wohlfühlzweck.

Sven Ruge ist ein Gastrokritiker, den es auf die Insel Mallorca verschlagen hat und der nun mit seiner spanischen Bekannten Sofia hier heimisch werden will. Dafür haben sie auch bei einem Spaziergang endlich ihr Traumhaus entdeckt, doch wie es bei Sven so üblich ist, passieren hier wieder ungewöhnliche Dinge bis es denn endlich soweit ist.

Dieses Mal führt Sven mich nicht nur kulinarisch über seine Insel, ich nehme auch noch an Geschehnissen aus den 1970er Jahren teil. Kulinarisch habe ich es mir hier literarisch zahlreich schmecken lassen und die Spannung kam trotzdem nicht zu kurz. Der Schreibstil ist gewohnt einfach, die Ortschaften und Gegebenheiten sind sehr lebendig und vor allem atmosphärisch dargestellt. Die zahlreichen Charaktere sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen.

Brigitte Lamberts konnte mich mit ihrem neuen Krimi wieder total begeistern. Das Taschenbuch kommt dieses Mal in einer moderneren Form daher, was mir sehr gut gefällt, trotzdem passt es sich den Vorgängerbänden gut an. Wie immer finden sich am Ende typische Rezepte mallorquinischer Köstlichkeiten, damit man sein persönliches Mallorcafeeling Zuhause erleben kann.

Wer Krimis gepaart mit Kulinarik und Historie liebt, der sollte hier unbedingt zugreifen.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Ehrlicher Reisebericht

Der Ruf der Lemuren
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Rebecca Gehrig nimmt mich mit zu einem Ort, an dem ich bereits einmal war, aber nur einen Tageseinblick in die schönen Seiten der Insel erhalten habe. Aus diesem Grund hat mich das Buch sofort angesprochen. ...

Rebecca Gehrig nimmt mich mit zu einem Ort, an dem ich bereits einmal war, aber nur einen Tageseinblick in die schönen Seiten der Insel erhalten habe. Aus diesem Grund hat mich das Buch sofort angesprochen. Das Cover erweckt den Eindruck sich im Dschungel zu befinden. Es macht einen hochwertigen Eindruck durch seinen matten Kartoneinband und dem orangefarbenen Lesebändchen. Ich war bereits in Regenwäldern anderer Gebiete und war gespannt auf die Erlebnisse und Beobachtungen von Rebecca. Lemuren sind mir bis jetzt noch keine begegnet. Anfangs befindet sich ein Landkartenausschnitt, auf dem ersichtlich wird, wo man sich aufhält. Somit startet meine erneute Reise. Neugierig und aufgeregt beginne ich mit dem Lesen. Rebecca erzählt in einem angenehmen Schreibstil, es hört sich interessant und spannend an. Ungeschönt berichtet sie von angenehmen und unangenehmen Situationen bzw. Erlebnissen. Ehrlich gesagt fand ich es total interessant so mit dem Buch zu reisen - in Wirklichkeit wäre es mir zu anstrengend gewesen. Auch wenn man hier wie so oft in den Büchern bei Reisedepeschen keine Fotos sondern schwarz weiß Zeichnungen zu jedem Kapitel findet, hatte ich stets Bilder im Kopf von den Gegebenheiten und der Umgebung. Obwohl das Buch über 300 Seiten aufweist, war ich ein wenig traurig als ich am Ende angekommen war. Nachdenklich gemacht hat es mich am Ende auch noch, denn ich habe wieder einmal festgestellt, wei gut es uns doch hier geht.

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Veröffentlicht am 17.12.2024

Gefühlswelten

Gefühle
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Auf dem Hardcover kann man auf einen Blick erkennen worum es geht. Hier sieht man Eddie, dass Gefühle - Monsterchen und bei uns wurde sofort geraten, welches Gefühl er gerade hegt. Was sind denn überhaupt ...

Auf dem Hardcover kann man auf einen Blick erkennen worum es geht. Hier sieht man Eddie, dass Gefühle - Monsterchen und bei uns wurde sofort geraten, welches Gefühl er gerade hegt. Was sind denn überhaupt Gefühle, wie lebt man diese aus? Kann mein Gegenüber mir mein momentanes Befinden ansehen? Woran kann man diese erkennen? Diesen Fragen geht Antje Bohnstedt in ihrem Das große Gefühle Bestimmungs - Buch nach. Eddie nimmt uns also mit auf eine Reise durch die Gefühlswelt und als erstes begegnen uns ganz viele kleine Gefühle - Monsterchen sowie ein Inhaltsverzeichnis mit 14 Gefühlen. Unser aller Liebling ist das Wut Monsterchen, denn davon gibt es bei uns mehrere. Allerdings ist jedes einzelne Monsterchen für sich wunderschön in Szene gesetzt. Es gibt jeweils eine Doppelseite, hier wird das äussere Erkennungsmerkmal sowie das innere Bild beschrieben, anschließend finden sich Beispiele wie es zu dem jeweiligen Gefühl kommt. Der Text ist einfach gehalten und lässt sich gut vermitteln. Die bunten Illustrationen dazu perfekt. Durch Eddie kommen die Gefühle als etwas selbstverständliches rüber und regen an seine Gefühle ruhig zu zeigen. Bei einigen finden sich sogar Tipps, um etwas gegen das Gefühl zu tun. Ein total gelungener Ratgeber für die ganze Familie, sollte in keinem Bücherregal fehlen.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Amüsant wie immer

Nur Norbert malte blauer
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Endlich wieder etwas von Familie Backes, denn die treibt bereits seit 10 Jahren ihr amüsantes Unwesen in dem beschaulichen Dörfchen Hirschweiler. Natürlich erkennt man sofort an dem retromäßigen Cover ...

Endlich wieder etwas von Familie Backes, denn die treibt bereits seit 10 Jahren ihr amüsantes Unwesen in dem beschaulichen Dörfchen Hirschweiler. Natürlich erkennt man sofort an dem retromäßigen Cover um wen und von wem es handelt. Ein typisches Erkennungszeichen für Dany R. Wood und seiner Familie Backes. Es startet total typisch, Jupp ist sofort in seinem Element und somit war ich auch wieder in Hrischweiler heimisch. Familie Backes treibt mir immer ein Dauergrinsen ins Gesicht, kann ich einfach nicht verhindern. Die Charaktere sind lustig gezeichnet und manch einen davon finde ich doch tatsächlich mit ähnlichem Verhalten in meiner Umgebung wieder. Der Titel Nur Norbert malte blauer erklärt sich im Laufe der Geschehnisse. Allerdings habe ich hier Dinge an Jupp erkannt, die ich bei ihm nie vermutet hätte, er vermittelt. Die Geschehnisse selbst sind herrlich verwirrend, ständig hatte ich jemand anderen als Täter auf dem Schirm, tatsächlich sind mir die Ideen dann zum Ende hin ausgegangen und siehe da, Dany R. Wood hat mit Tadaa die Auflösung gebracht. Okaaaay, logisch, aber hätte ich niemals dran gedacht. Wieder ein perfekter Dorfkrimi für mich, amüsant, spannend und rätselhaft bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Mitreißend

Wavewalker
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Wavewalker ist eine Kindheitserinnerung von Suzanne Heywood, die ab dem 7. Lebensjahr 10 Jahre ihres Lebens auf dem Segelboot Wavewalker verbracht hat. Ihre Eltern hatten beschlossen mit dem Segelschiff ...

Wavewalker ist eine Kindheitserinnerung von Suzanne Heywood, die ab dem 7. Lebensjahr 10 Jahre ihres Lebens auf dem Segelboot Wavewalker verbracht hat. Ihre Eltern hatten beschlossen mit dem Segelschiff einmal die Welt zu umrunden. Da träumt ja so manch einer von. Die Realität sieht da aber ganz anders aus und das kommt in dem Buch total gut rüber. Sicherlich ist es toll, fremde Länder zu erkunden, nicht in die Schule gehen zu müssen, Meerluft zu schnuppern und ein Leben in Freiheit zu führen. Auf der anderen Seite ist das Meer aber unberechenbar, man ist sich selbst überlassen, begibt sich in Lebensgefahr, hat zuwenig Nahrung und Frischwasser an Bord.

Das Taschenbuch ist im Dumont Reiseverlag erschienen. Im vorderen Umschlagcover befindet sich eine Illustration vom Inneren der Wavewalker. Die 440 Seiten sind in 5 Kapitel geteilt, von denen jedes in Teilabschnitten, die mit Jahreszahlen und Altersangaben sowie Landkartenausschnitten gekennzeichnet sind, berichtet wird. In der Mitte des Buches befinden sich einige Seiten mit privaten Fotos.

Susanne Heywood schildert uns hier ihre Kindheit, die sie auf dem Meer verbingen musste, weil ihre Eltern es so entschieden haben. Sie erzählt hier schonungslos aus der Sicht eines Kindes, das seiner Kindheit beraubt wurde. Zahlreiches lässt einen während des Lesens erschaudern z.B. die mangelnde Hygiene, die Ängste während eines Sturmes. Der Erzählstil ist mitreißend, erschütternd, spannend, aber auch interessant. Mich konnte jeder einzelne Abschnitt für sich einnehmen. Suzanne stellt alles sehr realistisch und glaubhaft dar. Ich habe gerne meine Zeit mit ihr auf der Wavewalker verbracht, auch wenn mich vieles hier doch erschüttert hat. Man muss übrigens nicht unbedingt Segler sein um das Buch zu lesen.

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