Emotional und spannend
Was wir verloren glaubtenKlappentext
Avery Kingsley lebt für ihren Job allein. Seit die Liebe ihres Lebens sich vor einigen Jahren gegen sie und für seine Karriere als Profi-Baseballspieler entschieden hat, ist das Baseball-Team ...
Klappentext
Avery Kingsley lebt für ihren Job allein. Seit die Liebe ihres Lebens sich vor einigen Jahren gegen sie und für seine Karriere als Profi-Baseballspieler entschieden hat, ist das Baseball-Team der Highschool von Honeycreek zu coachen ihr ganzer Stolz. Doch jetzt ist Nathan plötzlich zurück in der Stadt, um seiner Mutter auf der familiengeführten Farm auszuhelfen - und die Frau zurückzugewinnen, die er all die Jahre nicht vergessen konnte. Und wie könnte das besser gelingen, als der Co-Coach von Averys Team zu werden?
Meine Meinung
Ich bin einfach nur hin und weg von der Geschichte. Die Autorin hat einfach wieder gezeigt, was sie kann.
Die Geschichte beginnt direkt schon mit einem Aufreger, der einen emotional abgeholt hat. Dadurch war ich schnell und direkt im Geschehen angekommen und konnte mit Avery mitfiebern.
Auch im weiteren Verlauf punktet die Geschichte mit tiefgründigen Themen, die einen berühren und emotional abholen. Die Themen werden nachvollziehbar und mit viel Einfühlungsvermögen aufbereitet und konnten mich berühren. Es gab zwar zum Ende hin einen Erzählstrang, der ebenfalls ein emotionales Thema behandelt, der mich nicht komplett überzeugen konnte. Grund dafür war, dass er keinen Beitrag zur Hauptgeschichte leistete und daher etwas zusammenhanglos da stand. Mir hat der Strang zwar gut gefallen, aber er stand eher neben der Geschichte und war dann auch recht schnell abgehandelt. Das war etwas schade, hat aber der Qualität der Hauptgeschichte keinen Abbruch getan.
Zwischenzeitlich hatte ich ein bisschen Angst, dass ein Thema der Geschichte etwas zu lasch behandelt wird, aber da hat mich die Autorin dann doch noch überzeugt und noch mal die Kurve gekriegt.
Auch die Liebesgeschichte konnte mich überzeugen. Sie war, wie man es auch nicht anders gewöhnt war, wunderschön, tiefgründig und auch der Humor kam nicht zu kurz. Eine tolle Mischung, die mich wieder überzeugen konnte.
Zudem hat die Autorin noch einen spannenden Ausblick auf den dritten Band gegeben, der meine Neugier geweckt hat.
Die Protagonisten haben mir wieder richtig gut gefallen. Ich mag Avery und ihre Familie richtig gerne. Auch Nathan konnte mich überzeugen und war mir sehr sympathisch. Auch die Dynamik und Harmonie hat zwischen ihnen gestimmt und für viele tolle Momente durch ihre Schlagabtäusche gesorgt. Ebenso haben mich die Nebencharaktere überzeugt, da diese ebenfalls einen tollen Beitrag zur Geschichte geleistet haben und diese lebendig gemacht.
Der Schreibstil war mal wieder einzigartig und typisch für die Autorin. Ich finde es großartig, was für prägnante und tiefgründige Sätze sie aufs Papier bringt. Die gehen wirklich ans Herz und bleiben einfach hängen. Dadurch entsteht eine tolle Atmosphäre, große Gefühle und viel Tiefe.
Insgesamt wieder ein großartiges Buch der Autorin, das mich berühren und fesseln konnte.