Profilbild von pathome

pathome

Lesejury Star
offline

pathome ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit pathome über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2025

Da hat mir leider etwas gefehlt

Daughter of Ruin. Götterblut
0

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Geschichte lange Zeit nicht richtig packen kann – und dann plötzlich mit voller Wucht überrollt? Genau so war es bei Daughter of Ruin.

Rebecca Humpert entführt uns ...

Kennt ihr das Gefühl, wenn euch eine Geschichte lange Zeit nicht richtig packen kann – und dann plötzlich mit voller Wucht überrollt? Genau so war es bei Daughter of Ruin.

Rebecca Humpert entführt uns in eine fiktive Welt, die von nordischer Mythologie inspiriert ist: Götter, Wolfsgestaltwandler, Wikinger und Berserker treffen hier auf moderne Elemente wie Handys oder Pop-Tarts – eine Mischung, die für mich nicht immer stimmig wirkte. Zwar ist das Setting bildhaft beschrieben, sodass ich mir die Schauplätze gut vorstellen konnte, doch gleichzeitig fehlte mir im Mittelteil der Drive. Vieles plätscherte einfach dahin, ohne dass ich eine Verbindung zu den Figuren aufbauen konnte.

Dabei ist Freya, die Blutprinzessin und Tochter der gefürchteten Gottestöterin, eigentlich eine spannende Protagonistin. Sie sehnt sich nach Freiheit und Liebe, obwohl sie Verantwortung für ihr Volk trägt. Ihre Entwicklung – vom unsicheren Mädchen zur mutigen jungen Frau – war durchaus nachvollziehbar und schön dargestellt. Auch die Nebenfiguren, besonders Fenrir und Astrid, haben Authentizität in die Handlung gebracht.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und glaubwürdig, voller Spannung und Misstrauen, ohne ein plötzlichen „Alles ist vergeben“-Moment. Das hat mir gefallen. Doch insgesamt litt die Geschichte für mich unter einigen Ungereimtheiten im Worldbuilding, teils konstruiert wirkenden Szenen und einem Mittelteil, der sich zog.

Und dann kam das Ende. Auf den letzten 50 Seiten hat mich das Buch plötzlich völlig mitgerissen: Der unerwartete Plot Twist stellte alles bisherige in Frage und brachte mich genauso ins Wanken wie Freya. Die finalen Szenen waren so emotional, dass ich tatsächlich Tränen in den Augen hatte. Erst wurde mir das Herz herausgerissen, dann kam doch noch ein bittersüßer Hoffnungsschimmer.

Fazit: Daughter of Ruin hat großartige Ideen, starke emotionale Momente und ein Setting, das fasziniert – gleichzeitig aber auch Schwächen im Mittelteil und ein paar Brüche im Worldbuilding. Für mich bleibt es daher bei soliden ⭐⭐⭐ von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Nothing like the Movies
0


Ich habe mich so sehr auf Nothing Like the Movies gefreut, weil Better than the Movies für mich ein absolutes Wohlfühlbuch war. Doch leider konnte mich die Fortsetzung nicht so begeistern wie erhofft.

Von ...


Ich habe mich so sehr auf Nothing Like the Movies gefreut, weil Better than the Movies für mich ein absolutes Wohlfühlbuch war. Doch leider konnte mich die Fortsetzung nicht so begeistern wie erhofft.

Von Anfang an hatte die Geschichte einige Längen, und besonders in der ersten Hälfte fiel es mir schwer, wirklich in die Handlung hineinzufinden. Es passierte schlichtweg zu wenig, und die Leichtigkeit sowie das Kribbeln, das ich in Band 1 gespürt habe, blieben hier aus.

Liz träumt immer noch von der großen Filmromantik, doch dieses Mal konnte ich mich nicht so recht mit ihr identifizieren. Manchmal hat sie mich mit ihrer Art sogar genervt. Auch Wes, der in Better than the Movies noch so charmant war, hat für mich einiges an Charme verloren. Die Dynamik zwischen den beiden war zwar stellenweise unterhaltsam, aber mir fehlte das gewisse Etwas, das mich in Band 1 so mitgerissen hat.

Ein weiteres Problem war für mich, dass die Filmzitate am Anfang der Kapitel mich nicht gecatcht haben, weil ich viele der Filme gar nicht kannte. Dadurch ging für mich ein Element verloren, das eigentlich für den Charme des Buches sorgen sollte.

Insgesamt ist Nothing Like the Movies kein schlechtes Buch, aber für mich auch keine würdige Fortsetzung. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte emotionaler packt und dass Liz und Wes mich wieder so verzaubern wie zuvor. So bleibt es leider nur eine nette, aber nicht unvergessliche Lektüre für Zwischendurch.

⭐️⭐️⭐️ (3/5 Sterne)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2025

Konnte mich nicht überzeugen

Where Hearts Are Melting
0

„Where Hearts Are Melting“ ist eine winterliche Friends-to-Lovers-Romance mit einem charmanten Setting und einer süßen Grundidee. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen.

Der Einstieg in ...

„Where Hearts Are Melting“ ist eine winterliche Friends-to-Lovers-Romance mit einem charmanten Setting und einer süßen Grundidee. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir nicht leicht. Die ersten 100 Seiten hatten einige Längen und Wiederholungen, wodurch sich der Beginn etwas gezogen hat. Erst nach und nach wurde es interessanter, und es gab einige Szenen, die mich wirklich mitgerissen haben. Zwischendurch bin ich regelrecht über die Seiten geflogen. Allerdings kam gegen Ende nochmal ein Drama hinzu, das ich als unnötig empfunden habe. Die Geschichte selbst bringt viele schöne Ideen mit, hätte aber noch mehr Tiefe und Feinschliff vertragen.

Colin war definitiv ein Highlight des Buches. Er ist ein liebevoller Good-Guy-Bookboyfriend mit einer charmanten und unterstützenden Art. Sadie hingegen blieb für mich stellenweise blass. Ihre Bindungsängste wurden zwar angesprochen, aber nicht tief genug ausgearbeitet, sodass ihre Handlungen manchmal schwer nachzuvollziehen waren. Auch die Dialoge zwischen den beiden waren zwar stellenweise humorvoll, wirkten aber nicht immer authentisch oder passend zur jeweiligen Situation. Manche Emotionen haben mich berührt, andere fühlten sich nicht greifbar an, weil sie nicht intensiv genug ausgearbeitet wurden.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Ich bin selten über Sätze gestolpert, was das Lesegefühl insgesamt angenehm gemacht hat. Trotzdem fehlte mir ein wenig das Besondere, das die Geschichte einzigartig gemacht hätte. Auch das Pacing war nicht durchgängig stimmig – während der Anfang sich etwas zog, kam das Ende mir zu schnell und gehetzt vor.

Insgesamt ein nettes Winterbuch mit Potenzial, das mich unterhalten hat, aber nicht restlos überzeugen konnte. 3 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.01.2025

Solider Auftakt

Everlasting Fate – Ein Reich aus Silber und Magie
0

„Everlasting Fate“ von Amelia Cadan entführt uns in eine orientalisch angehauchte Fantasywelt voller Magie, Intrigen und gefährlicher Abenteuer. Der Klappentext klingt verheißungsvoll: eine junge Magierin, ...

„Everlasting Fate“ von Amelia Cadan entführt uns in eine orientalisch angehauchte Fantasywelt voller Magie, Intrigen und gefährlicher Abenteuer. Der Klappentext klingt verheißungsvoll: eine junge Magierin, die ihre Kräfte verbergen will, und ein charmanter Meisterdieb kämpfen sich durch ein von Dämonen geplagtes Kaiserreich. Doch trotz des vielversprechenden Settings hat mich die Geschichte nicht vollkommen überzeugen können.

Die beiden Protagonisten, Leianna und Ilya, könnten kaum unterschiedlicher sein: Während Ilya als gerissener Dieb mit schlagfertigen Dialogen besticht, bleibt Leianna lange Zeit unsicher und naiv – was ihrer Vergangenheit, in der sie jahrelang allein überleben musste, widerspricht. Erst gegen Ende zeigt sie Stärke und Entwicklung, was Hoffnung für den zweiten Band macht. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, manchmal zu langsam, sodass die Chemie zwischen den beiden eher verhalten bleibt.

Der Schreibstil ist flüssig und stellenweise leicht poetisch, doch die Handlung verliert sich häufig in Längen, ohne klare Richtung. Wichtige Aspekte wie das Worldbuilding und die Magie hätten mehr Tiefe verdient. Gerade das orientalische Setting hätte mit detaillierteren Beschreibungen glänzen können.

Ein großes Plus ist der düstere Unterton der Geschichte, allerdings kommen auch Szenen vor, die für empfindliche Leser*innen triggernd sein könnten, etwa Folter und Gewalt. Hier hätte ich mir eine explizite Triggerwarnung gewünscht.

Insgesamt ist „Everlasting Fate“ ein solider Auftakt, der Potenzial für Band 2 zeigt. Wer düstere Romantasy mit einem Hauch von Magie und Intrigen sucht, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Für mich bleibt jedoch noch Luft nach oben – vor allem in Sachen Spannung, Charaktertiefe und Worldbuilding.

Bewertung: 3,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.01.2025

Konnte mich leider nicht überzeugen

A Sea of Starlight
0

Mit A Sea of Starlight von Alina A. E. Maurer tauchen wir in die malerische Küstenstadt Lunar Creek ein. Tilda und Laurie verbindet eine Geschichte voller Höhen, Tiefen und bittersüßer Erinnerungen, die ...

Mit A Sea of Starlight von Alina A. E. Maurer tauchen wir in die malerische Küstenstadt Lunar Creek ein. Tilda und Laurie verbindet eine Geschichte voller Höhen, Tiefen und bittersüßer Erinnerungen, die mich jedoch nicht vollständig erreichen konnte.

Was mir gefallen hat:
🌌 Die Liebe zur Astronomie und Physik spiegelt sich in den poetischen Kapitelüberschriften wider und verleiht der Geschichte eine besondere Note.
📖 Der Schreibstil bietet Einblicke in Tildas Gedankenwelt, auch wenn ich Kapitel aus Lauries Sicht vermisst habe, um seine Gefühle besser greifen zu können.
🏘 Das Setting von Lunar Creek, einem kleinen Ort, in dem die Gemeinschaft zählt, schafft eine behagliche Atmosphäre.

Was mir gefehlt hat:
💔 Die Emotionen, die zwischen Tilda und Laurie brodeln sollen, haben mich nicht so stark erreicht, wie ich es mir erhofft hatte.
⚡ Das Ende hat mich unzufrieden zurückgelassen. Es fühlte sich nicht wie ein Happy End an – etwas, das ich bei einer solchen Geschichte erwartet hatte.

Die unausgesprochenen Gefühle zwischen Tilda und Laurie und ihre Suche nach Zugehörigkeit und Heilung berühren zwar, doch für mich fehlte es an dem Funken, der mich vollkommen hätte mitreißen können.

Ich hoffe sehr, dass die Geschichte um Tilda und Laurie in Zukunft noch weitergeht – denn ihre Reise fühlt sich für mich noch nicht abgeschlossen an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere