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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2025

Temporeich

Cold Case Academy – Ein mörderisches Spiel
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„Cold Case Academy- Ein mörderisches Spiel“ ist der Auftaktband einer Jugendthriller-Reihe über Jugendlichen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die mit dem FBI zusammenarbeiten. Thematisch fand ich das ...

„Cold Case Academy- Ein mörderisches Spiel“ ist der Auftaktband einer Jugendthriller-Reihe über Jugendlichen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, die mit dem FBI zusammenarbeiten. Thematisch fand ich das super ansprechend und als Teenie hätte ich das geliebt. Als Auftaktband gut, es fehlte mir hier an Tiefe, ich sehe aber Potential für die Folgebände.

Zum Inhalt: seitdem Cassies Mutter vor fünf Jahren ermordet wurde, fühlt sie sich heimatlos. Als sich die Möglichkeit ergibt ein Trainingsprogramm des FBI zu absolvieren, um die Fähigkeiten, die bereits Cassies Mutter gefördert hat, zu perfektionieren, zögert Cassie daher nicht. Und schnell kommt sie dem Fall ihrer Mutter näher als sie zu hoffen wagte.

Die Geschichte wird sehr temporeich erzählt. In kurzen, knackigen Kapiteln wird die Handlung schnell vorangetrieben und in kürzester Zeit fünf außerordentliche Charaktere eingeführt. Das geht natürlich ein bisschen zuöasten der Charakterentwicklung und Tiefe, aber das kann ja in die Folgebänden noch kommen.

Hier ging es eher darum in einem spektakulären Fall Aufmerksamkeit zu erregen und Spannung zu erzeugen. Das ist auch fanatisch gelungen, dann die Geschichte war keine Sekunde lang zäh oder langatmig.
Neben Cassie ist Dean auf den ersten Blick die spannendste Figur, trotzdem hoffe ich, dass auch zu den anderen drei Studenten noch mehr geliefert wird.

Ich fand die Geschichte sehr kurzweilig und habe bis zum Ende mitgerätselt. Die Auflösung fand ich sehr überraschend und unvorhersehbar. Mochte ich.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Tolle Romantasy

Die Elite von Ashriver - Hidden Secrets
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Fantasy von Valentina Fast triftt einfach immer meinen Geschmack. So auch bei diesem Buch wieder, das für mich die perfekte Mischung aus Magie, Lovestory und coolen Freundschaftsvibes ist. Angereichert ...

Fantasy von Valentina Fast triftt einfach immer meinen Geschmack. So auch bei diesem Buch wieder, das für mich die perfekte Mischung aus Magie, Lovestory und coolen Freundschaftsvibes ist. Angereichert mit ein bisschen Familiendrama, Intrigen und halbseidenen Aktionen ist es die perfekte Unterhaltung.

Zum Inhalt: Jades Leben als Sirene war bisher geprägt von Demütigung und Schuld. Die Ashriver Academy schein ihre letzte Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben zu sein. Doch dazu ist es wichtig, dass sie nicht auffällig. Was leichter gesagt als getan ist.

Ich muss sagen, dass das ganze Eliten-Gehabe ja nicht ganz so meins ist und ich hatte zu Beginn ein bisschen Angst, dass das für reichlich Drama-Vibes sorgen würde. Aber so war es zum Glück nicht. Die Charaktere sind mit kleinen Ausnahmen sogar sehr bodenständig und sympathisch, die Konflikte nicht überzogen, aber schon so angelegt, dass sie für Unruhe sorgen- eben typisch Teenie.

Die Magieschule und alles rund um die Häuser fand ich gut angelegt. Nicht zu komplex, aber schon detailliert genug, dass man sich etwas darunter vorstellen kann. Und dadurch, dass Jade selbst Neuling ist, bekommt auch der Leser alles simpel runtergebrochen.

Ich fand vor allem die Charakterentwicklungen der Nebencharaktere total spannend, weil sie eher unerwartet waren. Besonders die Gefallen, die Jade für Ezra erledigt nehmen eine unerwartete Wendung. Es geht viel um Manipulation und die Spannungen zwischen den magischen Spezies, aber es gab auch viele Momente der Solidarität und Selbstlosigkeit. Vor allem das Eingestehen und der Umgang mit persönlichen Fehlern und Fehleinschätzungen war hier wirklich stark ausgearbeitet und macht die Figuren authentisch und nahbar.

Mir hats richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Den Elementen ausgesetzt

Nachtflut
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Die Aufmachung des Buches macht ja einen beinahe reißerischen Eindruck, was eher nicht so mein Fall ist. Dabei hat das Buch das gar nicht nötig, denn die Geschichte ist wirklich stark geplottet und von ...

Die Aufmachung des Buches macht ja einen beinahe reißerischen Eindruck, was eher nicht so mein Fall ist. Dabei hat das Buch das gar nicht nötig, denn die Geschichte ist wirklich stark geplottet und von Beginn an sehr spannend. Wirklich nervenaufreibender Katastrophen-Thriller, der mich auf jeden Fall ausgezeichnet unterhalten hat.

Zum Inhalt: als eine Sturmflut über die Ostseeküste hereinzubrechen droht, verlassen viele vorsorglich ihre Häuser. Auch Elisa will nicht länger warten, als ihre Flucht durch einen umstürzenden Baum verhindert wird. Und so verschanzt sie sich mit ihren Nachbarn, die als einzige ebenfalls zurückgeblieben sind. Doch ist sie damit sicher?

Von Beginn an liegt eine angespannte Atmosphäre über der Geschichte, da die nahende Katastrophe sich bereits andeutet. Doch schnell wird klar, dass nicht nur das Wasser Elisas Leben bedroht, sondern auch die Geheimnisse, die von ihrer Familie gewahrt wurden. Und auch das Verhalten der Nachbarn wird immer verdächtiger, sodass Misstrauen, Angst und Verzweiflung die Geschehnisse dominieren.

Es finden sich Tagebucheinträge innerhalb der Geschichte, deren Bedeutung sich erst zum Ende hin ganz offenbart, die aber erahnen lassen,dass in Elisas Familie nicht alles eitel Sonnenschein war. Elisa selbst wirkt aufgrund ihres Zustands eher unzuverlässig und wankelmütig. Da sie selbst nicht weiß wem sie trauen kann, kann auch der Leser nicht sicher sein, wer hier ein falsches Spiel spielt. Das sorgt für zusätzlichen Nervenkitzel innerhalb der bereits ungewissen, bedrohlichen Situation.

Das Buch ist angenehm und kurzweilig zu lesen und ich fand es absolut spannend und mitreißend. Die Idee war jetzt nicht neu, aber die Umsetzung hat mir durchaus gut gefallen und mich gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Ruhig, aber abgründig

Die blaue Stunde
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Dieses Buch ist der Inbegriff von „stille Wasser“ sind tief und reiht sich damit perfekt hinter den anderen Büchern von Paula Hawkins ein. Ich hing wieder sehr gebannt an den Seiten und mochte vor allem ...

Dieses Buch ist der Inbegriff von „stille Wasser“ sind tief und reiht sich damit perfekt hinter den anderen Büchern von Paula Hawkins ein. Ich hing wieder sehr gebannt an den Seiten und mochte vor allem die raue, gnadenlose Atmosphäre total gern.

Zum Inhalt: als in einer Skulptur aus dem Nachlass der Künstlerin Vanessa Chapman im Tate Modern in London menschliche Knochen identifiziert werden, wirft das nicht nur neue Fragen zum werk, sondern auch zum Leben der verstorbenen Künstlerin auf. Ihr Kurator James Becker macht sich daher auf den Weg an den Ort, wo alles seinen Ursprung fand. Und sein Ende.

Das Buch beginnt wie alle Bücher der Autorin eher gemäßigt. Der Erzählton ist ruhig und gefasst, trotzdem schwelt einiges ungesagtes unter der Oberfläche und schnell entsteht der Eindruck, dass das Leben der Künstlerin abgründiger war, als zuvor angenommen. Was mir sehr gefallen hat, war das Quellenmaterial in Form von Tagebucheinträgen, Briefen und Zeitungsartikeln, die das Leben der Künstlerin beleuchten. Diese sind eng mit der Handlung verwoben und fügen sich stilistisch toll ins Gesamtbild ein ohne den Lesefluss zu stören.

Die Charaktere sind, wie ich finde, bei Paula Hawkins immer sehr distanziert, was aber auch jedes Mal dazu beiträgt mein Misstrauen zu schüren, wer hier eigentlich mit offenen Karten spielt. Ich hab wieder versucht mitzurätseln, welches Geheimnis in der Geschichte verborgen liegt.

Das Setting rund um die Gezeiteninsel fand ich richtig toll angelegt, sehr atmosphärisch und bedrohlich lauernd. Die Auflösung hat mich mal wieder kalt erwischt, weil ich mit meinen Ideen völlig daneben lag.

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Veröffentlicht am 15.12.2024

Kurz und knackig

Die Insel der schwarzen Katzen
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Cover und Titel waren für mich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, aber auch die Idee, dass ein Buchclub Verbrechen aufklären könnte, hat mich absolut angesprochen. Die Dienstagsdetektive haben mich ...

Cover und Titel waren für mich ausschlaggebend für die Kaufentscheidung, aber auch die Idee, dass ein Buchclub Verbrechen aufklären könnte, hat mich absolut angesprochen. Die Dienstagsdetektive haben mich absolut überzeugt und das Buch hat mir richtig gut gefallen.

Wie gut kann ein Kriminalroman auf knapp 250 Seiten sein? Dieses Buch ist der beste Beweis dafür, dass es funktionieren kann. Denn es hat alles, was ein spannender Krimi braucht: ein mitreißendes Verbrechen, eine spannende Ermittlerrunde und eine ergreifende Auflösung.

Natürlich können auf 250 Seiten nicht alle Figuren vollumfänglich ausgearbeitet werden, aber der Protagonist Montecristo war glaubwürdig angelegt und ist unterhaltsam gezeichnet. Seinen Buchladen und die Anekdoten daraus waren einfach zauberhaft und herrlich amüsant. Für mich ein zusätzlicher Pluspunkt des Buches.

Der Fall fand ich durchaus interessant und spannend angelegt, ohne dass die Tat selbst allzu ausführlich oder brutal geschildert wird. Also auch super für zartbesaitete Leser. Die Auflösung fand ich richtig stark, das hatte so ein bisschen Agatha Christie Flair, wo der komplette Fall einmal rekapituliert und die Aufklärung Schritt für Schritt erklärt wird.

Mir hats richtig gut gefallen

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