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Veröffentlicht am 16.10.2018

Zwischen Mären, Intrigen und Plottwists

Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
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Cover und Gestaltung
Das Cover fand ich insgesamt sehr ansprechend, da es schlicht, aber schön ist. Außerdem greift es direkt die Mär vom Krähenmann auf.
Schreibstil
Das Buch liest sich zwar flüssig, ist ...

Cover und Gestaltung
Das Cover fand ich insgesamt sehr ansprechend, da es schlicht, aber schön ist. Außerdem greift es direkt die Mär vom Krähenmann auf.
Schreibstil
Das Buch liest sich zwar flüssig, ist für mich aber trotzdem nichts zum schnell mal durchlesen. Die Worte sind gut gewählt, die Charaktere und Orte detailliert beschrieben.
Handlung
Die Handlung gefiel mir sehr gut. Ich mochte die Thematik der zum Leben erwachenden Mären. Der Prolog war mir jedoch etwas zu lang und detailliert, ganz missen möchte ich ihn aber nicht. Ich persönlich fand den Spannungsbogen teils zu konstant, sodass die ständigen Plottwistst für mich eher dazu führten, dass Spannung wieder raus genommen wurde und die Geschichte in manchen Abschnitten etwas langatmig wurde. Das Ende dagegen hat mir wirklich Lust auf den nächsten Teil gemacht.
Charaktere
Mir persönlich fehlte mein persönlicher Liebling, obwohl die Auswahl an Charakteren groß und jeder Charakter auch gut ausgearbeitet war.
Der Protagonist Milan ist ein dynamischer Charakter, der sich in der ganzen Handlung sehr verändert. Anfangs wirkte er noch wie ein rebellierender Teenager, gegen Ende des Buches wurde er dann immer cleverer und tapferer und begann für die Dinge einzustehen, die ihm richtig erschienen.
Ihm gegenüber steht sein Vater Nandus. Ich kann nicht behaupten, dass ich ihn mag , aber ich glaube, dass er viel tiefgründiger ist als er zunächst scheint. Ich bin gespannt was für Überraschungen er in Band zwei bereithält.

Fazit
Ein guter Reihenauftakt, bei dem ich das Gefühl habe, dass er genau das sein soll: Ein Auftakt zu einer noch größeren Geschichte, die sich dann im nächsten Band zeigt. Mit noch mehr Mären, Intrigen und Plotwists.

Veröffentlicht am 06.01.2026

Leider sehr langatmig

Am Ende will doch einer sterben (Todesboten #3)
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Die ersten beiden Bände habe ich geliebt, aber dieser Band hat leider eine extreme Schwäche: Die Länge…

Paz und Alanos Geschichte ist auf den ~ 750 Seiten noch nicht auserzählt, doch das hätte sie sein ...

Die ersten beiden Bände habe ich geliebt, aber dieser Band hat leider eine extreme Schwäche: Die Länge…

Paz und Alanos Geschichte ist auf den ~ 750 Seiten noch nicht auserzählt, doch das hätte sie sein können. Denn auch 500 Seiten hätten mir völlig gereicht.

Durch Paz Krankheit machen die vielen Wiederholungen und Negativ-Strudel absolut Sinn, jedoch wird es für mich als Leserin irgendwann zu Repetitiv, wodurch dann leider auch ein bisschen Gefühl fehlt. Ich konnte dadurch eher weniger gut mit Paz mitfühlen, weil mich die Geschichte ab und an verloren hat.

Gleichzeitig wurde ich aber anfangs nicht genug abgeholt. Schließlich kennt man die Figuren bereits aus vorherigen Bänden, aber anfangs fühlt es sich an, als glaube der Autor, wir hätten alle so ein krasses Gehirn wie Alano.

Adam Silvera hat im Interview geschrieben, dass Paz und Alano ihm sehr ans Herz gewachsen seien und er sich in Paz wiederfinde. Das merkt man auf positive Art, aber leider auch auf negative. Es fühlt sich ein bisschen so an, als hätte der Autor zu viele Szenen im Kopf und könnte sich von keiner trennen.

Auch war mir die Insta-Love in diesem Band einfach zu viel. Für mich ist es auch ein ganz schmaler Grad zwischen „beide retten sich gegenseitig“ und „Beide sind ungesund abhängig voneinander und wollen sich unbedingt retten“. Das lasse ich aber erstmal so stehen, vielleicht löst der Folgeband das noch auf.

Die wichtigste Frage: Werde ich den (hoffentlich) Letzten Band lesen? Klar! Ich hoffe sehr, dass die Geschichte dann ein wenig an Fahrt aufnimmt und mich wieder völlig umhaut

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Leider nicht so stark wie Band 1

This could be home
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Kann man machen… das ist leider das ehrlichste, was ich zu diesem Buch sagen kann 😕

Wie schon im bei Band 1 gäbe es von mir volle Punkte für das Setting, die Atmosphäre und den Schreibstil. Nur leider ...

Kann man machen… das ist leider das ehrlichste, was ich zu diesem Buch sagen kann 😕

Wie schon im bei Band 1 gäbe es von mir volle Punkte für das Setting, die Atmosphäre und den Schreibstil. Nur leider reicht das nicht.

Tristan und Laurie bleiben leider völlig farblos und bedienen nur ihre Klischees: Er grumpy, sie Sonnenschein. Dabei ist mir bis heute völlig schleierhaft warum Laurie Rettungsschwimmerin werden will. Ja, das Thema ist absolut cool, aber ihr Motiv ist nicht greifbar. Ein anderer Background hätte ihr da einfach gut getan. Aber ich weiß auch weiterhin nicht, ob Laurie und Tristan freunde haben, Hobby’s, etwas das sie mögen…

Die Geschichte dümpelt recht offensichtlich vor sich hin. Auch der third act break up war absehbar, wirkte dazu aber leider total gestellt. Kimi fand ich so cool, ich hab kurz überlegt ob ich die Seiten wechsel.

Was ich immer sehr schade finde ist, wir doll die Charajtere aus den Vorbänden verblassen. Ob ich da nun Lou aus Hawaii Oder Lena aus Green Valley sitzen habe, würde ich nicht merken.

Btw: Tower-Kuschel-Szene fand ich schon etwas creepy

Alles in Allen aber trotzdem 3 sterne und zwar aus den oben genannten gründen:
1. Setting
2. atmosphäre
3. Lässt sich dank tollem Schrribstil gut und schnell lesen

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Jacks & Evangelines Happy End… mit wenig Jacks

A Curse for True Love
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Zugegeben: Das mit mir und den finalen Bänden ist ja schon immer so eine Sache gewesen. Ich bin da immer sehr schwer zufrieden zu stellen, ich gebs ja zu! Auch dieses Mal bin ich nicht vollends glücklich ...

Zugegeben: Das mit mir und den finalen Bänden ist ja schon immer so eine Sache gewesen. Ich bin da immer sehr schwer zufrieden zu stellen, ich gebs ja zu! Auch dieses Mal bin ich nicht vollends glücklich mit dem Happy End.

Es sollte das Finale von Jacks und Evangeline sein. Schade nur, dass Jacks in seiner eigenen Geschichte nur eine kleine Rolle zu spielen scheint. In seinem großen Happy End spielt der Prinz der Herzen eine Nebenrolle und wirkt blasser als in den vorherigen Teilen oder sogar in Caraval. Sein gesamter Charme ist irgendwie … weg. Evangeline war von Anfang an nicht meine liebste Protagonistin, sie bleibt sich hier treu, kämpft aber zumindest für sich und die Wahrheit.
Apollo ist nur noch nervig. Aber sein Ende ist toll und schlüssig 😇
Leider bleiben mir auch zu viele Fragen offen. Was ist eigentlich mit Luc passiert? Haben Scar und Tella Evangeline schon vergessen? Warum hat Evangeline keinen kurzes Spitznamen? Hat LaLa jetzt doch kein Happy End? Und was hat es eigentlich mit den ganzen Äpfeln auf sich?
Es bleibt aber der wunderschöne schreibstil und die magic mache Fantasy-Welt, die Garber immer wieder aufs neue Schafft. Für mich hat das Caraval-Universum da noch unendliche möglichkeiten.

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Veröffentlicht am 28.12.2024

Ausnahmsweise mal nicht mein Kristoff

Das Babel Projekt – Lifelike
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Irgendwas stimmt hier nicht, denn ich muss schweren Herzens zugeben: wir haben hier einen J. Kristoff der mich nicht überzeugen konnte 🥺
Es hat allein drei Anläufe gebraucht bis ich dabei geblieben bin, ...

Irgendwas stimmt hier nicht, denn ich muss schweren Herzens zugeben: wir haben hier einen J. Kristoff der mich nicht überzeugen konnte 🥺
Es hat allein drei Anläufe gebraucht bis ich dabei geblieben bin, das sagt irgendwie schon einiges aus. Dabei fühlt sich das Buch so sehr nach Kristoff an … und dann eben wiederum gar nicht. Die derbe Sprache ist aber wie immer da! 😅 allerdings wirkte vieles hier gewollt cool. Da stellt sich für mich aber wie immer die Frage wie es sich im Original lesen lässt.
Die NebenCharaktere sind gewohnt liebenswert und lustig. Eve ist gewohnt tough aber auf andere Wiese als eine Mia oder Yukiko. Eve war mir dabei irgendwie nicht… genug? Mir fehlt hier ein außerordentlicher Charakter.
Vor allem aber fehlen mir außerordentliche Plottwists, die mich sonst immer überzeugen konnten. Dieses Mal konnte ich einen sehr früh erraten und der zweite war wenig überraschend.
Und trotzdem ist das Buch nicht schlecht, deshalb auch die 3 ⭐️. Es hat mich unterhalten und der Cliffhanger hätte mich fast zum weiterlesen gebracht. Aber eben nur fast, denn leider interessieren mich die Figuren und die Lovestory doch zu wenig, um an der Reihe hängen zu bleiben. Letzten Endes wurde ich vom Autor bisher wohl einfach verwöhnt. Aber da ich bisher bei jedem meiner liebsten Autor:innen ein Buch dabei hatte, was mir weniger gefiel, war es nur eine Frage der Zeit 😂

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