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Veröffentlicht am 05.01.2025

Reise nach Cove Cottage

Stürmische Küsse unter Fallburys Leuchtfeuer (Herzklopfen in Schottland)
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Nachdem Tias Freund sie für eine jüngere verlassen hat, flüchtet sie sich in die Erlebnisse ihre Jugend und damit in den kleinen schottischen Ort Fallbury. Hier empfängt sie ihre langjährige Freundin Phoebe, ...

Nachdem Tias Freund sie für eine jüngere verlassen hat, flüchtet sie sich in die Erlebnisse ihre Jugend und damit in den kleinen schottischen Ort Fallbury. Hier empfängt sie ihre langjährige Freundin Phoebe, zu der sie über all die Jahre Kontakt gehalten hat. Phoebe organisiert, dass Tia in Cove Cottage, eine, Häuschen ihres Cousins Josh, unterkommen kann.
Josh und Tia verbindet eine oberflächliche Feindschaft aus Jugendtagen, die beide auch weiterhin fortführen, bis sie irgendwann an einen Wendepunkt kommen.

„Stürmische Küsse unter Fallburys Leuchtfeuer“ ist Band 3 der „Herzklopfen in Schottland“-Reihe von Hanna Holmgren.
Das Cover fällt ins Auge durch seine Farbgebung, ist aber gleichzeitig typisch für einen Roman der Autorin. Ebenso typisch ist es, dass in den einzelnen Büchern der einzelnen Reihen auch Figuren aus den vorherigen Romanen wieder eine Rolle spielen, was dem Leser eine Atmosphäre der Vertrautheit vermittelt.
Zwischen Tia und Josh ist es das übliche Verhältnis von der Feindschaft zu Freundschaft und Liebe.
Tia ist dabei manchmal sehr kompliziert, weil sie immer in alte Muster zurückfällt und versucht, die ihr bekannten Klischees, die Josh betreffen, zu bedienen. 
Josh wiederum ist ein Charakter mit zwei Seiten. Die eine Seite ist die, die er Tia gegenüber zeigt und die andere ist eine feinsinnige und verlässliche.
Hanna Holmgren installiert sowohl emotionale, als auch spannende Momente in die Geschichte. Was mir an den Geschichten um Fallbury besonders gefällt, sind die Dorfgeschichten, die die Autorin liebevoll erzählt. Dabei spart sie auch die idyllische Landschaft rund um Fallbury nicht aus. Besonders der Leuchtturm ist hier ein bedeutender Spielort.

Alles in allem wieder ein toller Wohlfühlroman der Autorin, der zum Lesen und Verlieren einlädt. Eine Empfehlung für alle Fans der Autorin und für alle Fans von Schottland, aber vor allem von Liebesromanen.

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Veröffentlicht am 04.01.2025

Frauenpower

Tanz ins Leben
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Für Amalia könnte es nicht besser laufen. Ihr Theaterstück war ein Erfolg und nun steht die Produktion des Films bevor. Doch nicht alle gönnen ihr diesen Erfolg.
Damit Amalia auch den Wiener Teil der Familie ...

Für Amalia könnte es nicht besser laufen. Ihr Theaterstück war ein Erfolg und nun steht die Produktion des Films bevor. Doch nicht alle gönnen ihr diesen Erfolg.
Damit Amalia auch den Wiener Teil der Familie kennenlernt, organisiert Georg ein Familientreffen bei Therese in Wien. Doch nach einem Anruf seiner Haushälterin bei Therese brechen die Hamburger wieder in die Heimat auf.

„Tanz ins Leben“ von Ellin Carsta ist Band 3 der Reihe „Die Kinder der Hansens“.
Charakteristisch für diese Reihe sind die Zitate am Anfang eines jeden Kapitels, die wie Tagebucheinträge wirken und die Situation der Person, die dieses Zitat gesprochen hat, nachvollziehbar und zusammenfassend darstellt.
Dieses Buch stand für mich für Frauenpower. Gerade die Stärke der Hansen-Frauen kommt hier wieder deutlich raus. Dies betrifft aber nicht nur die junge Generation, sondern auch nochmal rückblickend auf die vorherige Generation.
Was mir mittlerweile bei dieser Reihe richtig gut gefällt, ist die Rolle des Georg Hansen. Er ist die heimliche graue Eminenz der Familie und wirkt für mich als Erzähler der Geschichten. Seine Rückblicke, aber auch seine Einschätzungen der aktuellen Familienmitglieder sind fundiert, nicht überheblich und absolut menschlich.
Auch Therese steht ihm dabei in nichts nach und ist eine Konstante dieser Reihe.
Besonders der Zusammenhalt der jungen Generation kommt hier auch wieder zur Geltung, was gerade an der Schlussszene wunderbar nachvollziehbar ist.

Alles in allem eine schöne Fortsetzung der Reihe, die Lust auf mehr macht!
Eine Empfehlung für alle Hansen-Fans!

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Die neue Generation

Das Erbe der Greiffenbergs - Hoffnungsvolle Aussichten
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Ludwig hat das Familienunternehmen „Feinkost Greiffenberg“ wieder übernommen, was nicht unbedingt zu Begeisterung bei den Familienmitgliedern führt. Als dann noch der junge Sky Gercke auftaucht und damit ...

Ludwig hat das Familienunternehmen „Feinkost Greiffenberg“ wieder übernommen, was nicht unbedingt zu Begeisterung bei den Familienmitgliedern führt. Als dann noch der junge Sky Gercke auftaucht und damit droht, Firmeninterna zu veröffentlichen, spaltet sich die Familie endgültig.

„Das Erbe der Greiffenbergs - Hoffnungsvolle Aussichten“ ist Band 3 der „Chiemsee-Saga“ von Isabell Schönhoff um das Familienunternehmen.
Auch hier ist es wieder charakteristisch, dass eine kleine Überschriften das jeweilige Kapitel einleitet. Ich finde, dies fast dasselbige immer sehr treffend zusammen.
Besonders hat mir das Wiedersehen mit den Greiffenberg-Frauen gefallen. Pauline hat einen unwahrscheinlichen Ehrgeiz über die vergangenen Bücher entwickelt. Antonia ist zugänglicher geworden und schottet sich nicht mehr so ab und auch Resis Selbstbewusstsein hat sich enorm verändert. Diese Veränderungen sind sehr gut nachvollziehbar vom ersten bis zum letzten Band dargestellt. Auch der Wunsch der Frauen nach Selbstbestimmung wurde gut aufgezeigt und zieht sich gerade am Beispiel von Pauline durch diesen letzten Band.
Die Geschichte um Sky sorgt für Spannung und zieht sich fast von der ersten bis zur letzten Seite durch das Buch durch und sorgt damit für Abwechslung.
Irritiert war ich etwas von Ludwigs Auftreten. Dafür, dass Oma Elsa das heimliche Familienoberhaupt ist, hat sie sich für mein Empfinden doch sehr lange aus der Geschichte um die Führung der Firma rausgehalten. Das schien mir in den vorherigen Bänden etwas anders.

Alles in allem ein schöner Abschluss dieser Familiensaga und ein wunderbarer Gegenwartsroman. Es empfiehlt sich jedoch, die vorherigen Bände zu lesen, um diesem folgen zu können.

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Familienangelegenheiten

Glück des Augenblicks
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Amala Hansen ist der Durchbruch in Hamburg, der Heimatstadt ihrer Mutter gelungen. Nun stehen neue Aufgaben bevor, doch es gibt jemanden in der Verwandtschaft, der ihr den Erfolg neidet und Stolpersteine ...

Amala Hansen ist der Durchbruch in Hamburg, der Heimatstadt ihrer Mutter gelungen. Nun stehen neue Aufgaben bevor, doch es gibt jemanden in der Verwandtschaft, der ihr den Erfolg neidet und Stolpersteine in den Weg legt.
Bei Therese in Wien läuft Franz Gefahr, dass sich Geschichte wiederholt.
Eduard, Marthas Sohn ist mit seinem Spirituosenhandel sehr erfolgreich, doch er spielt mit dem Feuer und hat dabei Angst, seine Familie mit hineinzuziehen.

„Glück des Augenblicks“ ist Band 2 der Reihe „Die Kinder der Hansens“ von Ellin Carsta. 
Ich war relativ schnell wieder in der Geschichte drin. Nur für die ganzen Familienverstrickungen habe ich etwas länger gebraucht, um zu reflektieren, wer mit wem verheiratet war und wer wessen Vater, Kind etc. ist.
Was ich an der Geschichte etwas anstrengend finde, sind die vielen unterschiedlichen Handlungsstränge, die es gibt. Da gibt es Hamza, der aber in diesem Teil hier nicht wirklich eine Rolle spielt. Da gibt es die Familie in Philadelphia, in Wien, Eduard in Berlin und Hamburg, Richard in Hamburg, Friederike und ihre Familie, in diesem Teil in Hamburg und Amala und Georg, ebenfalls in Hamburg. Die Autorin hat damit versucht, allen gerecht zu werden, was aber manchmal auch sehr anstrengend zu verfolgen ist.
Was mir richtig gut gefällt, sind die Zitate, die jedes Kapitel einleiten. Das war für mich immer eine gute Zusammenfassung der jeweiligen Situation.

Alles in allem eine schöne Fortsetzung der bekannten Reihe. Eine Empfehlung für all jene, die die Hansens bisher auch schon begleitet haben und historische Romane mögen. Wer jedoch die Vorgängerromane nicht kennt, wird es hier schwer haben, dem roten Faden zu folgen.

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Veröffentlicht am 28.12.2024

Die Klischees vom Blocksberg und anderen Dingen

Harz aber herzlich
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Ariane hats bisher beruflich nicht weit gebracht, dementsprechend ist eine Karriere in weiter Ferne. Aus diesem Grund nutzt sie diese Tatsache aus und geht eben genau in diese Ferne. Als Sensitivity Managerin ...

Ariane hats bisher beruflich nicht weit gebracht, dementsprechend ist eine Karriere in weiter Ferne. Aus diesem Grund nutzt sie diese Tatsache aus und geht eben genau in diese Ferne. Als Sensitivity Managerin versucht sie es nun bei Harztouristik im beschaulichen Düsterode in Sachsen-Anhalt. Als solche stolpert sie von einem Toten zum anderen, erarbeitet sich in Düsterode einen speziellen Ruf und stänkert stets und ständig mit dem Regionalbereichsbeamten Andreas Anton.

„Harz aber herzlich“ von Alexandra Kui und Peter Godazgar wird als Kriminalroman aus dem Genre Cosy Crime beworben.
Ich habe mich wirklich schwer mit einer Bewertung des Romans getan. Von zwei bis vier Sternen hätte ich mir alles vorstellen können.
Was spricht gegen den Roman? Der Schreibstil ist für mich völlig ungewöhnlich. Hier liegt ein großes Repertoire an Ironie und Sarkasmus vor, an die man sich erstmal gewöhnen muss.
Des Weiteren wird viel mit Klischees gearbeitet. Speziell als jemand, der im Vorharz bzw. Südharz wohnt, hab ich manchmal überlegt, ob ich mich durch die Klischees, die hier mit den Düsteröder Einwohnern bedient werden, beleidigt fühlen muss. 
Auch der Aspekt des Krimis kommt sehr kurz. Lediglich auf den gefühlt letzten fünfzig Seiten wird es doch mal kriminalistisch, aber in gewisser Weise auch sehr dilettantisch.
Was spricht für den Roman? Wenn man eben nicht alles ernst nimmt und versucht, die Ironie und des Sarkasmus zu verstehen, dann kann man sich die Klischees auch wegdenken. Ich hatte im Verlauf des Lesens eben das Gefühl, dass diese Klischees gewollt waren, um über eben diese nachzudenken und sie in Zukunft nicht mehr zu bedienen, sondern mal den eigenen Horizont zu erweitern.
Es gibt viele heitere Momente und gerade die Zwischenüberschriften waren für mich kleine Highlights, weil sie dem Ganzen einen lustigen Aspekt vermittelt haben.
Auch ist es Cosy Crime und kein typischer Thriller oder Krimi, weswegen man das Buch also nicht so extrem in die Krimischiene einordnen sollte.

Was ist nun das Fazit? Nach langem Überlegen habe ich mich doch für vier Sterne entschieden. Denn die besondere Verbindung von Andreas und Ariane, ihres Zeichens HvD, macht den Roman zu einem interessanten Buch und lockert den geneigten Krimileser mal wieder auf.
Wer also einen klassischen Krimi sucht, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Alle, die aber gern mal eine Abwechslung vom klassischen Krimi wollen, sind hiermit gut bedient.

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