Mit Enjoy-Spanisch hat man ein komplett anderes Lehrbuch in den Händen, als man es aus der Schule noch kennt. Kunterbunt gemischt und ebenso bunt illustriert, bringt es dem Leser einige Grundkenntnisse ...
Mit Enjoy-Spanisch hat man ein komplett anderes Lehrbuch in den Händen, als man es aus der Schule noch kennt. Kunterbunt gemischt und ebenso bunt illustriert, bringt es dem Leser einige Grundkenntnisse der spanischen Sprache nahe. Dabei wird auch viel Wert auf Informationen gelegt, die kurz und knackig eingeschoben werden.
Generell muss man aber auch sagen, dass es sich hier eigentlich mehr um einen Schnupperkurs handelt, nach dem man gerade allereinfachste Sätze lernt. Aber es ist ein Anfang und kann das Interesse an einer neuen Sprache wecken.
Wie so oft bei Fantasy-Büchern besticht das schöne Cover, das auch thematisch gut zum Inhalt passt. Der Einstieg dagegen fiel mir sehr schwer. Es stürzt einfach zu viel auf den Leser ein. Die Welt ist ...
Wie so oft bei Fantasy-Büchern besticht das schöne Cover, das auch thematisch gut zum Inhalt passt. Der Einstieg dagegen fiel mir sehr schwer. Es stürzt einfach zu viel auf den Leser ein. Die Welt ist fremdartig, denn sie besteht in erster Linie aus zwei wuseligen, deprimierenden Städten, die einfach nur Asozialität ausstrahlen. Auch dem Umland geht es nicht besser, überall herrscht Hunger und Armut, weil ein despotischer Herrscher sein Land über die Maßen auspresst, um Reichtümer anzuhäufen. Doch in seinem engsten Umfeld regt sich Widerstand. Es gibt Personen, die die turnusmäßig stattfindenden Spiele, bei denen sich die Teilnehmer gegenseitig töten müssen, nutzen wollen, um einen Umsturz herbeizuführen. Zum Glück wird die Handlung irgendwann doch leichter lesbar und spannender, dennoch bin ich kein Fan dieser neuen Reihe.
Ein schönes Cover versetzt den Leser direkt in eine Kabine. Sie befindet sich auf einem Kreuzfahrtschiff und hier erwacht eine junge Frau ohne jegliche Erinnerung. Anscheinend gehört sie zur Unterhaltungscrew, ...
Ein schönes Cover versetzt den Leser direkt in eine Kabine. Sie befindet sich auf einem Kreuzfahrtschiff und hier erwacht eine junge Frau ohne jegliche Erinnerung. Anscheinend gehört sie zur Unterhaltungscrew, aber nur langsam kommt die Erinnerung zurück. Doch da ist sie schon mitten in einem Krimi um organisierte Kriminalität, der immer weitere Opfer fordert. Wenn das Buch zu Beginn noch flapsig und oberflächlich wirkt, so wandelt sich der Tenor immer weiter ins Ernsthafte, je weiter die Handlung fortschreitet. Neben dem typischen Kreuzfahrtpassagier, der hier arg aufs Korn genommen wird, gibts auch einen Blick hinter die Kulissen. Zum Wohl der Passagiere wird die Arbeitskraft der Angestellten, oft aus dem asiatischen Raum, die auf die Einkünfte angewiesen sind, ausgebeutet.
Mich konnte der Krimi erst nach der Hälfte der Handlung fesseln. Der Anfang ist einfach zu oberflächlich und lässt nicht erahnen, welches brisante Thema im weiteren Verlauf angesprochen wird.
Die Kommissare Jan Schiller und Birte Jessen müssen sich zusammenraufen, um ein effizientes Team zu bilden. Es gilt, einen Mörder zu stellen, der rote Plastikherzen hinterlässt. Der Plot ist spannend, ...
Die Kommissare Jan Schiller und Birte Jessen müssen sich zusammenraufen, um ein effizientes Team zu bilden. Es gilt, einen Mörder zu stellen, der rote Plastikherzen hinterlässt. Der Plot ist spannend, vor allem auch, weil auch viel Privates der beiden Ermittler miteinfließt. Beide habe Altlasten aus der Vergangenheit, was sie dem Leser näher bringt.
Die Handlung an sich ist schon spannend, aber auch Michael-Che Koch als Sprecher der Hörbuchversion ist eine gute Besetzung.
Nach der spannenden Silver & Poison-Dilogie hat man schon einige Erwartungen an die Autorin Anne Lück, auch weil das Cover wieder so wunderschön gelungen ist.
Harper ist eine junge Goldschmiedin, die ihren ...
Nach der spannenden Silver & Poison-Dilogie hat man schon einige Erwartungen an die Autorin Anne Lück, auch weil das Cover wieder so wunderschön gelungen ist.
Harper ist eine junge Goldschmiedin, die ihren Beruf mit Hingabe und großem Talent ausübt. Als sie einen uralten Ring berührt, erhält sie unheimliche Visionen, in denen sie mitten in die König-Artus-Sage hinein katapultiert wird. Alle jene Sagengestalten sollen noch Einfluss auf ihr reales Leben haben, denn deren Nachfahren sind mittlerweile zu einflussreichen Familien der englischen Oberschicht geworden. Sie alle haben Anteil daran, dass das wunderwirkende Schwert Excalibur wieder ins 21. Jahrhundert geholt werden kann. Doch es droht verheerendes Unheil, weil auch die abgrundtief böse Zauberin Morgana ihrem Gefängnis entfliehen konnte.
Es liegt nun an Harper, die Menschheit zu retten. Sie hat Freundschaften mit den Nachfahren aus König Artus Tafelrunde geschlossen, doch auch hier gibt es nicht nur Gutmenschen, auch wenn sie äußerlich alle miteinander schön wie Topmodels sind. Die Atmosphäre empfindet man schnell als übertrieben künstlich. Auch die sich entwickelnde Liebesbeziehung ist nicht so recht nachvollziehbar, obwohl man Harper das Glück schon sehr gönnen würde. Gegen Ende beschleunigt sich das Erzähltempo rapide. Es gibt sozusagen einen richtigen Knalleffekt, die Masken fallen und vor allem bekommt man an eine Ahnung für eine Fortsetzung.
Der Roman liest sich nett und flüssig, entwickelt jedoch nicht den erwarteten Suchtfaktor. Schade.