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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.09.2025

Zwischen Lebrnstrsum und Pflichtgefühl

Frühlingssonate
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Nach der "Gifted"-Trilogie bringt Autor Stefan Radau jetzt seinen vierten Roman "Die Frühlingssonate" auf den Buchmarkt. Selbst seit seiner frühesten Kindheit von der Welt der Musik geprägt, entstand die ...

Nach der "Gifted"-Trilogie bringt Autor Stefan Radau jetzt seinen vierten Roman "Die Frühlingssonate" auf den Buchmarkt. Selbst seit seiner frühesten Kindheit von der Welt der Musik geprägt, entstand die Geschichte der Johanna Dryander, die ihren eigenen Traum in der Musik sieht, die aber in der Tradition gefangen ist.

Johanna wächst in einem kleinen Alpendorf auf. Ihre Mutter früh verstorben, ihr Vater traditionsbewusster Uhrmacher. Die junge Frau kämpft mit ihrer inneren Zerrissenheit … darf sie ihren eigenen Traum (den, vom Musik machen) leben, oder soll sie im Dorf ihrer Kindheit bleiben und auch Uhrmacherin werden? Sie entscheidet sich nach Berlin auf die Musikakademie zu gehen und lernt auch rasch, das Großstadtleben zu lieben. Ihr Talent wird schnell erkannt und durch ausdauernden Fleiß kommt sie voran. Als Johanna die Nachricht von der Krebserkrankung ihres Vaters erreicht, verlässt sie schließlich die "große Stadt", um ihm zur Seite zu stehen. Zuhause, im kleinen Bergdorf treten ihr die Dorfbewohner mit Skepsis gegenüber. Man hat ihr ihren Weggang übel genommen. In ihrer Heimat lernt Johanna die Natur zu "lesen" und daraus Musik zu machen. Jedes Geräusch, wie z.B. das Ticken der Uhren oder das Wehen des Windes regt sie zu Kompositionen an. Einige Monate bleibt Johanna an der Seite ihres Vaters, bis dieser sie nötigt, ihre Studien wieder aufzunehmen. Johanna komponiert wie eine Besessene und lebt ihren Traum. Aber zu welchem Preis? Sie ist nicht an der Seite ihres Vaters, als dieser stirbt. Wird Johanna sich das jemals verzeihen können?
Lest selbst über den emotionalen Weg der jungen Violinistin und Komponistin!
Nicht versäumen möchte ich, dieses wunderschöne Cover, mit den Bergen im Hinter- und der Geige im Vordergrund, zu erwähnen! Auch die Idee der Kapitelüberschriften mit Begriffen aus der Musik, haben mir super gefallen!

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Für "Urlaubs-Sprachgebrauch" ok

Enjoy Spanisch
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Wenn man gerne Urlaub in Spanien bzw in Spanisch sprechenden Ländern macht, ist es gut, wenn man zumindest die Grundbegriffe kennt. "Enjoy Spanisch - das Gute-Laune-Buch zum Sprachenlernen" vermittelt ...

Wenn man gerne Urlaub in Spanien bzw in Spanisch sprechenden Ländern macht, ist es gut, wenn man zumindest die Grundbegriffe kennt. "Enjoy Spanisch - das Gute-Laune-Buch zum Sprachenlernen" vermittelt genau dieses Wissen. Es gibt vieles nützliches zu erfahren, angefangen bei der Begrüßung und Verabschiedung, Zahlen, Verkehrsmittel (nach dem Weg fragen), nach Unterkünften/Preisen fragen, Speisen/Speisekarte und und und. Natürlich gibt es auch eine kleine Einführung in die Grammatik (bestimmte und unbestimmt Artikel, Präpositionen, Demonstrativpronomen …), die in kleinen Kästchen steht. In kleinen Rätseln oder in Lückentexten kann man das Erlernte direkt umsetzen. Das Heft beinhaltet auch viele weitere Infos, die nicht unbedingt etwas mit dem Erlernen der Sprache zu tun haben. Da gibt es z.B. Rezepte und hilfreiche Infos über alles mögliche betreffend Kultur und Traditionen. Welche Unterschiede gibt es z.B. zwischen dem Spanischen Spanisch und dem Lateinamerikanischen Spanisch?

Das Heft ist gut aufgemacht und ich habe es sehr gerne zum Erlernen der wichtigsten Begriffe genutzt. Allerdings müssen Vokabeln trotzdem auswendig gelernt werden … die Grammatik ist soweit auch gut verständlich. Meiner Meinungnach könnte das Lernheft etwas weniger "bunt" sein. Es ist schließlich für Erwachsene gemacht und da würde ich mir eher etwas mehr Struktur wünschen. Ich selbst kannte bereits einiges und weiß, wie es ausgesprochen wird, aber für absolute Anfänger wäre Lautschrift nicht verkehrt. Es stört mich auch, dass ich erst eine App herunterladen soll zum Lernen (das habe ich nicht gemacht). Wäre doch auch möglich QR Codes abzudrucken die man an entsprechender Stelle dann scannt und das gesprochene Spanische Wort hört!

Alles in allem bin ich zufrieden.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Leichte, weihnachtliche Lektüre

Weihnachtsliebe in den schottischen Highlands
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Der erste Teil der "Magic-Christmas-Reihe" vom Empire Verlag ist "Weihnachtsliebe in den schottischen Highlands" von der Österreichischen Autorin Sandra Pulletz. Alle fünf Bände dieser Reihe, die unabhängig ...

Der erste Teil der "Magic-Christmas-Reihe" vom Empire Verlag ist "Weihnachtsliebe in den schottischen Highlands" von der Österreichischen Autorin Sandra Pulletz. Alle fünf Bände dieser Reihe, die unabhängig voneinander gelesen werden können, haben ganz wundervolle, weihnachtliche Cover, die alle aufeinander abgestimmt sind.
Inhalt: Laurellas Freund Erik kehrt nach einem Jahr der Fernbeziehung aus Japan zurück. Im Gepäck hat er eine lebensechte Frauenpuppe, die fortan mit dem Paar zusammen leben soll. Zu tiefst angewidert und enttäuscht trennt Laurella sich und geht erst mal mit ihrer Mutter auf Reisen. In dem schottischen Dorf welches sie besuchen, kommt aber schnell Langeweile auf, bis sie Callan, den attraktiven Besitzer des Whiskyladens, kennenlernt. Ihre Mutter ist gleichzeitig auf der Suche nach ihrer großen Liebe, die sie vor über 25 Jahren aus den Augen verloren hat. Wird sie ihn finden und kann Laurella dem Weihnachtsmuffel Callan helfen, seinen Laden zu retten? …

Zuerst dachte ich: wer denkt sich so etwas haarsträubendes aus? Ein Mann, der mit einer Puppe leben will und sie wie einen echten Menschen behandelt? Ich habe gegoogelt und tatsächlich … in Japan gibt es solche Leute! Unfassbar! Alles andere war dann wieder "normal" und verständlich. Eine schöne kleine Geschichte zur Weihnachtszeit, die mich gut unterhalten hat! Das Setting in Schottland, die engen gewundenen Straßen an der Küste, die schönen Cottages, das schlechte Wetter war alles toll beschrieben und ich hatte direkt Bilder vor Augen! Am besten Gefallen hat mir die B & B- Wirtin. Eine sehr offene und herzliche Gastgeberin!
Eine nette, leichte Lektüre zur Einstimmung aufs Fest, die sich fix lesen lässt!

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Veröffentlicht am 26.03.2024

Düsteres England im 17. Jahrhundert

Die Hexen von Cleftwater
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Basierend auf realen historischen Ereignissen berichtet die Autorin hier von der Hexenverfolgung in East Anglia im 17. Jahrhundert. Protagonistin ist hier die "alte" (46) Magd Martha. Sie ist außerdem ...

Basierend auf realen historischen Ereignissen berichtet die Autorin hier von der Hexenverfolgung in East Anglia im 17. Jahrhundert. Protagonistin ist hier die "alte" (46) Magd Martha. Sie ist außerdem noch Pflanzenkundige und Hebamme. In ihrem Dorf Cleftwater scheint sie ein gutes Ansehen zu genießen, obwohl sie wegen ihrer Stummheit schon eher zu den Außenseitern gehört. Für ihren Dienstherren Kit würde sie alles tun, hat sie ihn doch sogar selbst großgezogen und fühlt sich, als wenn er ihr eigener Sohn wäre. Als nun der Hexenverfolger Makepeace ins Dorf kommt, werden viele Frauen wegen der haarsträubendsten Gründe als Hexen angeklagt. Unter anderem Freundinnen und die junge Küchenhilfe Prissy. Martha Hallybread muss dem Hexenjäger gegen ihren Willen als Gehilfin zur Seite stehen, um bei den Angeklagten Teufelsmale zu finden. Mich hat dieses Thema sehr interessiert. Es ist erschreckend, was vor ein paar hundert Jahren möglich war. Da wurden (überwiegend) Frauen bezichtigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein, bloß, weil beim Nachbarn die Kuh krank geworden ist, oder weil die Ernte verregnet war. Die Frauen wurden aufs übelste gequält und letztendlich gehängt. Dementsprechend düster war die ganze Stimmung im Roman. Der Schreibstil der Autorin hat mir nicht wirklich gefallen. Es war alles so sehr bildlich dargestellt. Ich mag klare, deutliche Aussagen, wo man weiß, was Sache ist und nicht jeder sonstwas hinein interpretieren kann. Die Geschichte ansich war nicht langweilig, da man ja immer darauf gewartet hat, dass Martha ihre Freundinnen rettet und man sich Gedanken darüber gemacht hat, wie das wohl gehen wird. Sehr interessant war für mich auch der Glaube an den "Atzmann", ein kleines Wachspüppchen, das zum Einen Talismann und Glücksbringer und zum Anderen so etwas wie eine Voodoo-Puppe war. Kann der Atzmann Martha helfen?

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Veröffentlicht am 15.02.2024

Rätselnd durch Paris

Perdu à Paris
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Perdu à Paris ist ein Französisch Sprachtrainer. der mit Rätseln zum Escape Buch/Spiel wird. Geschrieben von Sarah Portner und erschienen bei Circon. Es wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der in ...

Perdu à Paris ist ein Französisch Sprachtrainer. der mit Rätseln zum Escape Buch/Spiel wird. Geschrieben von Sarah Portner und erschienen bei Circon. Es wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der in Stuttgart aus Versehen in den falschen Zug steigt und anstatt in München in Paris landet. Wohl zu ca 80% ist das Buch in Französisch geschrieben. Schwierige Vokabeln sind in rot gedruckt und in einem extra Kästchen steht die Vokabel mit Geschlecht und Deutscher Übersetzung. Am Ende jedes Kapitels gibt es ein Escape Rätsel. Die Lösung zeigt an, wo im Buch es weiter geht. So bewegt man sich durchs Buch und gleichzeitig von einer Pariser Sehenswürdigkeit zur Nächsten. Hat man sich so bis zum Ende der Geschichte gelesen und gerätselt, so gibt es im Anhang noch einen Bonusteil mit weiteren Rätseln und interessanten Informationen über die Stadt und ein Glossar mit den Vokabeln aus den Kästchen. Mir haben die Idee des Buches, die Aufmachung und die vielen schönen Bilder und Infos über Paris gut gefallen. Gedacht ist das Buch für Leser mit dem Sprachniveau A1, also Anfänger. Ich habe alles ganz gut verstanden, obwohl mein Schulfranzösisch (Leistungskurs) schon 40 Jahre her ist. Nach meiner Einschätzung ist es aber für Anfänger zu schwer. Die Rätsel sind für jemanden wie mich, der sich so gar nicht mit Escape auskennt, nicht zu leicht. Ich musste tatsächlich immer die Seite mit den Tipps und Lösungen zu Hilfe nehmen. Aber wer weiß, wie so etwas geht, schafft das sicher auch alleine! Zum Auffrischen der Sprache kann ich das Buch empfehlen, was mir nicht so gut gefallen hat, ist das kleine Format. Die Rätsel konnte ich teilweise nicht lösen, da die Zeichnungen einfach zu klein waren. Wichtige Infos habe ich dadurch nicht wahrgenommen. Man müsste schon Augen wie ein Luchs haben! Was mich auch etwas abschreckt ist der Preis, denn den finde ich für so ein kleines, dünnes Heftlein doch recht üppig.

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