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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2025

Ein schönes Debüt

Stellar – Liebe bis zu den Sternen
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Schon beim Lesen des Klappentextes hat mich Stellar – Liebe bis zu den Sternen sofort gepackt. Die Mischung aus Magie, Sternen und einer Liebesgeschichte vor der Kulisse der schottischen Highlands klang ...

Schon beim Lesen des Klappentextes hat mich Stellar – Liebe bis zu den Sternen sofort gepackt. Die Mischung aus Magie, Sternen und einer Liebesgeschichte vor der Kulisse der schottischen Highlands klang einfach magisch – und es war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste.

Die ersten Seiten haben mich gleich abgeholt. Der Schreibstil von Tina ist leicht, bildhaft und angenehm zu lesen.
Am Anfang hätte ich mir zwar ein bisschen mehr Gefühl gewünscht, aber das wurde im Laufe der Geschichte besser, und je weiter ich gelesen habe, desto mehr konnte ich in die Gefühle der Figuren eintauchen – und mit ihnen mitfiebern.

Die Liebesgeschichte zwischen Sanny und Darius entwickelt sich ganz natürlich und berührend.
Und doch waren es zwei andere Figuren, die mein Herz im Sturm erobert haben: Rhea und Kurios. Ihre humorvolle, liebevolle Art hat mich oft zum Lächeln gebracht und der Geschichte ganz besondere Momente geschenkt.

Tina hat ein Magiesystem erschaffen, das sich an astronomischen Konzepten orientiert – komplex, aber sehr verständlich erklärt. Man merkt, wie viel Herzblut und Kreativität in der Welt steckt, die sie geschaffen hat. Die Geschichte bleibt über weite Strecken spannend, auch wenn es zwischendurch ein paar ruhigere Passagen gab.
Gegen Ende wurde es für mich etwas unübersichtlich und ich hatte Schwierigkeiten, der Handlung ganz zu folgen – der Showdown war für mich etwas zu verwirrend.

Was mich aber tief beeindruckt hat, war, wie vielschichtig und menschlich die Figuren sind. Niemand ist nur gut oder nur böse – alle handeln aus Gefühlen, aus Ängsten, aus Liebe. Besonders Fabio, der Bruder von Darius, hat mir richtig gut gefallen. Seine innere Zerrissenheit, sein dunkler Charme und die Tragik seiner Geschichte ist mir im Gedächtnis geblieben.

Fazit
Insgesamt ist Stellar ein gelungenes Debüt – gefühlvoll, spannend und mit vielen tollen Ideen.
Wer sich nach einer Geschichte sehnt, die zum Träumen einlädt, wird dieses Buch lieben.

⭐️⭐️⭐️⭐️4 Sterne

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Veröffentlicht am 29.05.2025

Nicht so stark wie die Vorgänger

Court of Night
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Nach dem starken Start der Reihe mit Band 1 und 2 waren meine Erwartungen an Teil 3 ziemlich hoch. Ich habe gehofft, dass es genauso spannend, emotional und fesselnd weitergeht. Leider wurde ich ein bisschen ...

Nach dem starken Start der Reihe mit Band 1 und 2 waren meine Erwartungen an Teil 3 ziemlich hoch. Ich habe gehofft, dass es genauso spannend, emotional und fesselnd weitergeht. Leider wurde ich ein bisschen enttäuscht.

Dabei ist der Anfang wirklich vielversprechend:
Kaum hat man das Buch aufgeschlagen, wird Arianna bereits mit einer schrecklichen Wahl konfrontiert: Entweder sie verrät Ruadan binnen 24 Stunden – oder eine grausame Pest wird freigesetzt. Als wäre das nicht genug, droht Baleros damit, ihre wahre Identität zu enthüllen. Die Gefahr ist allgegenwärtig, und man fiebert sofort mit ihr mit.

Auch die düstere Fantasywelt ist wieder da: Dämonen, dunkle Magie und schräge Ideen wie eine Rollerdisco mit Alanis Morissette. Irgendwie ist das kreativ und gleichzeitig verrückt – manchmal fast zu verrückt.
Die Kämpfe sind sehr brutal, stellenweise war mir das zu viel. Menschen werden zerfetzt oder gehäutet – das war mir persönlich zu heftig.

Inhaltlich passiert gefühlt weniger als in den ersten Bänden. Es gibt zwar viele Kämpfe und Geheimnisse, aber viele Szenen sind zu schnell vorbei und wirken dadurch ein bisschen oberflächlich.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, aber es fehlt manchmal an Tiefe.
Vor allem die Beziehung zwischen Arianna und Ruadan hätte ich mir emotionaler gewünscht. Der „Slow Burn“ zieht sich ganz schön, und das Knistern zwischen den beiden bleibt oft eher schwach.

Trotzdem hat das Buch auch seine Stärken: Arianna ist eine starke, mutige Heldin mit Ecken und Kanten. Ihr Sarkasmus und ihre Entschlossenheit machen sie sympathisch. Auch Ruadan zeigt langsam mehr von sich – obwohl er immer noch sehr verschlossen ist. Außerdem gibt es einige wichtige Enthüllungen, die Lust auf das Finale machen. Und das Ende hat natürlich wieder einen fiesen Cliffhanger.

Fazit:
Band 3 ist düster, brutal und schnell erzählt – aber leider nicht ganz so stark wie die Vorgänger. Wer dunkle Romantasy mit Sarkasmus, „Enemies to Lovers“ und einer Portion Wahnsinn mag, wird trotzdem gut unterhalten. Ich gebe solide 4 von 5 Sternen und hoffe, dass das Finale wieder mehr Herz und Tiefe mitbringt.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Das Ende hat mich etwas enttäuscht

Der Kuss der Goldenen Fee
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Der Kuss der Goldenen Fee ist für mich ein gelungener Abschluss der Eldasien-Reihe – auch wenn ich mit gemischten Gefühlen zurückbleibe.

Die ersten beiden Bände habe ich regelrecht verschlungen, und meine ...

Der Kuss der Goldenen Fee ist für mich ein gelungener Abschluss der Eldasien-Reihe – auch wenn ich mit gemischten Gefühlen zurückbleibe.

Die ersten beiden Bände habe ich regelrecht verschlungen, und meine Vorfreude auf das Finale war entsprechend groß. Zum Glück wurde ich größtenteils nicht enttäuscht. Die magische Welt, die Karola Löwenstein erschaffen hat, ist erneut atmosphärisch, fantasievoll und detailreich beschrieben. Eldasien hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig und detailreich.

Besonders Nola als Protagonistin hat mich überzeugt. Sie ist verletzlich, aber zugleich entschlossen – eine Figur, mit der man mitfühlt und mitfiebert. Auch die Drachen und das stimmungsvoll beschriebene Setting zählen für mich zu den großen Stärken des Buches. Immer wieder hatte ich das Gefühl, selbst Teil dieser faszinierenden Welt zu sein.

Weniger gelungen empfand ich das Liebesdreieck zwischen Nola, Tiago und Eron. Das ständige Hin und Her mit Tiago, das sich bereits in Band 2 angedeutet hatte, wirkte auf mich eher ermüdend als emotional packend. Auch das große Finale konnte meine Erwartungen nicht ganz erfüllen. Einige Figuren und magische Elemente, wie die Schwestern oder die Elfen, die zuvor bedeutend erschienen, spielten letztlich kaum eine Rolle. Das war schade – hier hätte ich mir mehr Konsequenz, Spannung und Dramatik gewünscht.

Ein kleiner sprachlicher Kritikpunkt: Das Wort „bedächtig“ taucht auffallend häufig auf – ganze 27 Mal. Etwas mehr sprachliche Abwechslung hätte dem Text gutgetan.

Fazit:
Trotz kleiner Schwächen habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen und war bis zum Schluss emotional dabei. Die Eldasien-Reihe hat mir insgesamt sehr gut gefallen – auch wenn das Ende für mich nicht ganz den krönenden Abschluss bot.
Ich bin gespannt, was als Nächstes von Karola Löwenstein kommt.


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Veröffentlicht am 06.01.2025

Ein schöner Auftakt

Die Flüsse der Magie: Geheimnisse des Dschungels
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Ein geheimnisvoller Mann unterbreitet Joanna ein lukratives Angebot. Sein Auftraggeber möchte eine Expedition in den Dschungel zusammenstellen, um dort nach Beweisen für eine antike Zivilisation zu suchen.
Der ...

Ein geheimnisvoller Mann unterbreitet Joanna ein lukratives Angebot. Sein Auftraggeber möchte eine Expedition in den Dschungel zusammenstellen, um dort nach Beweisen für eine antike Zivilisation zu suchen.
Der Auftrag ist nicht ungefährlich. Der Dschungel gilt als tückisch und gefährlich. Vielen unvorsichtigen Abenteurern haben in den vergangenen Jahren schon ihr Leben verloren, auf der Suche nach den Reichtümern Dschungel. Doch der Fremde bietet ihr so viel Geld für diesen Auftrag, dass sie letztendlich einwilligt. Die Suche nach einem Experten, der sie begleitet, gestaltet sich erst als schwierig, doch dann trifft sie auf Fiora und Nikki, Die beiden haben eigene Gründe, die sie in den Dschungel führen und begleiten Joanna. Auch Mireena schließt sich der Gruppe an und gemeinsam mit ihrem Führer Born und dem geheimnisvollen Fremden begeben sie sich in die Tiefen des Dschungels. Jede Menge gefährlicher Überraschungen und ein uraltes Geheimnis, dass alles verändern wird, warten auf die Gefährten.

Es handelt sich um ein Fantasybuch ohne Romance-Anteil. Wer also auf eine Liebesgeschichte nicht verzichten kann, ist hier an der falschen Adresse.

Das Cover ist farblich wunderbar auf den Dschungel angestimmt und spiegelt die Handlung wunderbar wider.

Es handelt sich um das Debüt von Tobias Brucker.
Der Schreibstil ist einfach und angenehm zu lesen. Es fiel mir nicht schwer, in die Geschichte hineinzufinden.
Die Story beginnt spannend und wir begleiten Joanna bei einem Einsatz als Stadtwache. Nach und nach lernen wir auch die anderen Protagonisten kennen und verfolgen, wie sie aufeinandertreffen.
Dieser Mittelteil nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch und der Plot schreitet nur gemächlich voran.
Es dauerte leider einige Zeit, bis die Gruppe sich endlich auf den Weg in den Dschungel begibt.
Doch dann nimmt die Handlung Fahrt auf und wir erleben gemeinsam mit den Protagonisten so manches Abenteuer.
Die Protagonisten sind sehr verschieden und doch fügen sie sich wunderbar als Gruppe zusammen.
Sie haben alle ausreichend Tiefe und sind interessante Charaktere.

Tobias Brucker hat nicht nur die Atmosphäre gelungen eingefangen, sondern auch die Schauplätze im Dschungel mystisch und sehr bildhaft beschrieben. Spannend war es auch, die unterschiedlichen magischen Fähigkeiten nach und nach zu entdecken.

Am Ende gibt es einen Plottwist, der mich neugierig auf die Fortsetzung macht.
Auch wenn die Story im Mittelteil einige Längen aufweist, ist es ein schöner Auftakt der Fantasy – Reihe. 🌟🌟🌟🌟

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Schöner Fantasy Roman

Kiss of Nightmares
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Mina weiß, dass sie ein Wesen der Nacht ist, doch ihre Eltern habe sie auf die bevorstehende Verwandlung und ein Leben als Vampirin nie vorbereitet. Als sie dann plötzlich bei einem Autounfall getötet ...

Mina weiß, dass sie ein Wesen der Nacht ist, doch ihre Eltern habe sie auf die bevorstehende Verwandlung und ein Leben als Vampirin nie vorbereitet. Als sie dann plötzlich bei einem Autounfall getötet werden, ist Mina auf sich allein gestellt. Sie macht sich deshalb auf die Suche nach Antworten und klappert alle Clubs in London ab, in denen die Wesen der Nacht anzutreffen sind. Allerdings vergebens. Doch dann macht ihr ein Fremder namens Oliver Williams ein Angebot. Er bietet ihr nicht nur ein Stipendium an seiner Night Academy an, sondern auch, ihr bei ihrem bevorstehenden Erwachen zu helfen und sie auf das Leben als Vampirin vorzubereiten. Denn diesen Prozess überleben viele Vampire nicht. Mina hat keine andere Wahl und geht auf das Angebot ein. Sie ahnt nicht, dass sie nicht nur zwischen die Fronten geraten wird, sondern auch ihr Herz an jemanden verlieren wird, der es vielleicht nicht so gut mit ihr meint..

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr dunkel gehalten und vermittelt eine düstere Atmosphäre.
Der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht und bei den Stichworten Vampire, Academy und bei einem Setting an der schottischen Küste, kann ich eh nicht widerstehen.
Nachdem ich in letzter Zeit überwiegend Fantasy-Reihen gelesen habe, freute ich mich außerdem darauf, mal wieder ein Einzelband in den Händen zu halten.

Der Schreibstil machte es mir leicht in das Buch einzutauchen und ich konnte der Story gut folgen. Allerdings verlief die Handlung etwas anders als erwartet. Ich hatte damit gerechnet, das der Plot auf das Erwachen von Mina hinausläuft, aber damit war ich auf der falschen Fährte.
Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern, deshalb gehe ich nicht ausführlicher darauf ein.

Gut gefallen hat mir, dass die Vampire nicht so blutrünstig sind, wie es oft in Vampir-Geschichten der Fall ist. Mina ist eine starke Protagonistin, die weiß, was sie will. Obwohl sie plötzlich ganz allein dasteht, lässt sie sich nicht unterkriegen. Doch sie besitzt auch Schwächen, die sie menschlich machen.
Oliver war lange Zeit undurchschaubar, aber das machte die Geschichte auch so interessant. Warum hat er Mina das Stipendium überhaupt angeboten? Was ist sein Ziel? Ich habe Kapitel für Kapitel verschlungen, um Antworten auf meine Fragen zu bekommen.
Das Knistern zwischen unseren beiden Hauptfiguren war gut spürbar und alle Fans von Enemies to Lovers kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Am Ende ging jedoch alles ziemlich schnell und ich war etwas enttäuscht.

Bei einem Einzelband finde ich es schön, wenn es ein Epilog gibt, der einen kurzen Einblick in die Zukunft gibt, doch leider fehlte auch dieser.

Fazit
Eine schöne Fantasy-Story, die man wunderbar zwischendurch lesen kann und die ich gerne allen Enemies to Lovers Fans weiterempfehle. Dafür gibt es gute 4 Sterne

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