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Veröffentlicht am 22.01.2025

Zauberhandwerk

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Lucy ist Spellcrafterin. Auf der Wintermesse darf sie einen von ihr gefertigten magischen Löffel beim Lehrlings-Wettbewerb der Glasbläser ausstellen. Doch genau auf dieser Messe wird ihre Oma Serena entführt. ...

Lucy ist Spellcrafterin. Auf der Wintermesse darf sie einen von ihr gefertigten magischen Löffel beim Lehrlings-Wettbewerb der Glasbläser ausstellen. Doch genau auf dieser Messe wird ihre Oma Serena entführt. Schnell stellt sich heraus, dass Lucy ihrer Erinnerung nicht trauen kann. Mit Hilfe alter und neuer Freunde macht sie sich auf eine actionreiche und gefährliche Suche durch London.

Spellcraft, Band 1: Die Magie der silbernen Flamme von R.L. Ferguson ist der erste Band einer neuen Fantasy-Reihe für Kinder. Die Magie der Spellcrafter besteht darin unter Zuhilfenahme von Äther magische Gegenstände zu erschaffen. Hierbei gibt es drei unterschiedliche Richtungen: die Glasbläser, die Schneider und die Spellcrafter, die Artefakte aus soliden Materialien wie Stein, Holz und Metall formen. Überwacht und kontrolliert werden die Spellcrafter von den Septs. Nichtmagier, die für Beschaffung und Verteilung des Äthers, und Einhaltung von strengen Regeln verantwortlich sind. Das Magiesystem fand ich ungewöhnlich. Es hebt sich auf jeden Fall positiv von anderen Bücher ab. Die Geschichte selbst ist spannend und temporeich geschrieben, hat aber auch ruhigere Momente in denen man in die Welt der Spellcrafter abtauchen kann. Dadurch, dass es mit dem Besuch auf der Wintermesse losgeht, erfährt man direkt ganz viel von der magischen Welt. Bei Lucys Freunden, die sie auf der Suche nach ihrer Oma begleiten, wurde Wert auf unterschiedlichen Fähigkeiten und unterschiedliche Charaktere gelegt. Besonders niedlich fand ich ihr magisches Kuscheltier Patches. Das Buch ist in sich abgeschlossen, allerdings hat man zum Ende das Gefühl, dass hinter allem noch eine größere Bedrohung steckt.

Fazit: Ein toller Auftakt zu einer neuen Kinderbuchserie

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Die tötlichen Spiele von San-Er

Immortal Longings
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Jährlich findet in der riesigen Zwillingstadt San-Er tödliche Spiele statt. Nur einer von achtundachtzig Spielern kann als Sieger hervorgehen und ein Vermögen gewinnen. Antons Jugendliebe liegt im Koma. ...

Jährlich findet in der riesigen Zwillingstadt San-Er tödliche Spiele statt. Nur einer von achtundachtzig Spielern kann als Sieger hervorgehen und ein Vermögen gewinnen. Antons Jugendliebe liegt im Koma. Mittlerweile hoch verschuldet, muss er die Spiele gewinnen, um ihre Behandlung weiter zahlen zu können. Inkognito nimmt auch Prinzessin Calla teil. Nachdem sie vor Jahren bereits ihre Eltern, die Herrscher von San, getötet hat, beabsichtigt sie bei der Siegerehrung ihren Onkel, den regierenden König, umzubringen.

Immortal Longings von Chloe Gong ist ein eher düsterer Fantasy-Roman. Die Stadt San-Er ist überbevölkert und überbaut. In den Häuserschluchen erreicht das Tageslicht kaum den Boden. Dreck, Armut, Überschuldung. Die Bewohner kämpfen ums Überleben. Trotzdem ist dort das Leben noch besser als in den ländlichen Provinzen. Ich finde das Worldbilding gut gestaltet. Man kann die bedrückende Atmosphäre beim Lesen spüren. Eine Besonderheit ist, dass viele Menschen in der Lage sind, in den Körper eines anderen zu springen. Eine Fähigkeit deren Nutzung eigentlich verboten ist, ohne diese die Teilnehmer aber kaum Überlebenchancen haben. Die Spiele selbst werden trotzdem erst zum Finale interessant. Alle weiteren Teilnehmer sind größtenteils nebensächlich. Beide Protagonisten wirken eher kalt, haben zum Erreichen ihrer Ziele auch keine moralischen Probleme damit zu töten und Unbeteiligte in Gefahr zu bringen. Eine Liebesgeschichte ist vorhanden, steht insgesamt aber nicht im Vordergrund. Deshalb finde ich den deutschen Untertitel " Ein Spiel auf Liebe und Tod" auch irreführend. Wer Romantik erwartet, wird schnell enttäuscht sein. Sowohl Calla, als auch Anton haben Verbindungen zum Palast. Das führt zu Verwicklungen und politischen Intrigen. Gerade am Ende steht eine unerwartet Wendung, die mir gut gefallen hat. Band 2 ist für mich daher eine Muss.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Desaströser Junggesellinnenabschied

Die Villa
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Dani, Tiff, Beth und Celine sind in Marbella um Aoifes Junggesellinnenabschied zu feiern. Ein Wochenende voller Party und Alkohol, an dessen Ende die Braut tot ist. Drei Jahre später konnte Dani mit dem ...

Dani, Tiff, Beth und Celine sind in Marbella um Aoifes Junggesellinnenabschied zu feiern. Ein Wochenende voller Party und Alkohol, an dessen Ende die Braut tot ist. Drei Jahre später konnte Dani mit dem Tod ihrer besten Freundin noch immer nicht abschließen. Auch weil der Abend von Aoifes Tod praktisch aus ihrem Gedächtnis gelöscht ist. Sie mietet die selbe Villa und bringt die anderen drei Frauen dazu, sie auf diese Reise in die Vergangenheit zu begleiten.

Die Villa von Jess Ryder ist ein Thriller, der mich mitreißen und überzeugen konnte. Bereits zu Beginn ist klar, dass Aoife tot ist. Dass es die Tat eines Einbrechers war, wie von der Polizei vermutet, ist mehr als unwahrscheinlich. Aber wer war es dann? Hat gar eine von Aoifes Freundin ein Motiv? Und wieso lief das gut geplante Partywochende so furchtbar schief? Die Geschichte spielt abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Zum einen die Gegenwart, in der Dani versucht das tötliche Wochenende zu rekapitulieren und so die Wahrheit herauszufinden. Zum anderen das Partywochende selbst, das einen katastrophalen Verlauf nimmt. In der Vergangenheit gibt es auch kurze Einblicke aus Sicht von Tiff, Beth und Celine. Natürlich ist es das Verhältnis der Frauen zueinander, was die Geschichte ausmacht. Rivalitäten, Eifersucht, Enttäuschungen, Geheimnisse, dazu Marbellas Sonne, Party, eine traumhafte Villa im Nirgendwo und eine Menge Alkohol. Die Geschichte ist spannend und auch teilweise überraschend, daher nicht zwingend vorhersehbar. Mich hat das Buch überzeugt, daher eine Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Fast alles Geld der Welt

Eine Billion Dollar
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Pizzabote John Fontanelli macht eine unglaubliche Erbschaft. Das Vermögen eines Vorfahren ist in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im ...

Pizzabote John Fontanelli macht eine unglaubliche Erbschaft. Das Vermögen eines Vorfahren ist in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, soll der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. Eine Aufgabe die Johns Fähigkeiten zu übersteigen scheinen.

Von einen auf den anderen Tag wirklich ultrareich zu sein und sich alles leisten zu können, ist tatsächlich ein faszinierendes Gedankespiel, insbesondere im Zusammenhang mit der Verantwortung die mit diesem Reichtum einhergeht. Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach ist mit Sicherheit ein ganz besonderer Wirtschaftsthriller mit der Frage, ob man mit soviel Geld die Probleme der Welt lösen kann, bzw. wie es am besten dazu eingesetzt werden kann. Auch wenn seit Erstveröffentlichung bereits 20 Jahre vergangen sind, bleibt vieles aktuell. Sachverhalte aus Finanz- und Wirtschaftswesen, werden gut erklärt. Der Schreibstil ist dabei angenehm zu lesen, die Geschichte hat interessante, informative und auch spannende Momente. Lediglich von Schluss des Buches hatte ich mir mehr versprochen. Insgesamt möchte ich dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Unterirdische Magierschule

Magisterium - Der Weg ins Labyrinth
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Der zwölfjährige Callum möchte kein Magier werden, vorallem weil sein Vater Magie hasst. Trotzdem besteht er die Aufnahmeprüfung fürs Magisterium. Eine unterirdische, düstere magische Schule, die mit ...

Der zwölfjährige Callum möchte kein Magier werden, vorallem weil sein Vater Magie hasst. Trotzdem besteht er die Aufnahmeprüfung fürs Magisterium. Eine unterirdische, düstere magische Schule, die mit einigen Geheimnissen und Prüfungen aufwartet.

Magisterium - Das 1. Jahr von Cassandra Clare
und Holly Black ist ein spannendes Jugendbuch, vorallem wenn man das Setting rund um magische Schulen mag. Es mag zwar ein paar Ähnlichkeiten zu Harry Potter geben, trotzdem ist Magisterium - Das 1. Jahr für mich keine Kopie. Die magische Welt, die Magie und vorallem die unterirdische Zauberschule ist hier anders und um einiges düsterer. Hauptprotagonist Call ist zwölf Jahre alt und nicht unbedingt sehr sympathisch. Man merkt ihm sein junges Alter an. Trotzdem konnten Geschichte und Schreibstil mich fesseln.
Das Ende des Buches hält dann nochmal eine große Überraschungen bereit. Insgesamt eine Leseempfehlung von mir.

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