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Veröffentlicht am 07.01.2025

Lügenmauer

Lügenmauer. Irland-Krimi (Ein Emma-Vaughan-Krimi 1)
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Emma ist in Amerika aufgewachsen und mit ihren Mann nach Irland zurückgegangen, von wo ihre Familie stammt. Sie ist Polizistin geworden und lebt nach der Scheidung allein mit ihrem Sohn. Da wird ein hochrangiges ...

Emma ist in Amerika aufgewachsen und mit ihren Mann nach Irland zurückgegangen, von wo ihre Familie stammt. Sie ist Polizistin geworden und lebt nach der Scheidung allein mit ihrem Sohn. Da wird ein hochrangiges Kirchenmitglied ermordet und Emma leitet die Untersuchung. Schnell wird klar, dass der Mann wohl nicht der blütenreine Christ ist, für den ihn alle Welt hält. Emma hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen…
Mir hat das Buch gut gefallen. Es arbeitet auf drei Zeitebenen: die Zeit in den 1960er Jahren, ein Jahr vor den Ermittlungen und während der Ermittlungen. Man erfährt so ganz nebenbei viel über Irland und noch mehr über die Eigenheiten der Iren. Auch das schlimme Kapitel um die ledigen Mütter und die Verfehlungen der Kirchen“männer“ spielt eine große Rolle. Das alles ist gut miteinander verwoben. Mir hat ein bißchen die Spannung gefehlt, denn durch die Rückblenden kommt man schnell auf die Idee, wer der Täter sein könnte und warum. So war die Aufdeckung dann nicht wirklich eine Überraschung. Das Ende schon, wenn ich die Entscheidung von Emma nicht ganz mittragen kann. Alles in allem ist das Buch aber gut lesbar und hat auch teilweise stark ironische Züge. Für einen Erstling nicht schlecht gelungen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Empfehlenswert

Bevor die Welt erwacht
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Ona ist 104 und lebt allein. Sie schafft die Erhaltung des Grundstückes nicht und so bekommt sie Hilfe von den Pfadfindern, speziell von einem 11-jährigen Jungen. Als dieser überraschend stirbt, übernimmt ...

Ona ist 104 und lebt allein. Sie schafft die Erhaltung des Grundstückes nicht und so bekommt sie Hilfe von den Pfadfindern, speziell von einem 11-jährigen Jungen. Als dieser überraschend stirbt, übernimmt sein Vater Quinn die ausstehenden 7 Wochen den Dienst. Quinn ist Musiker und lebt nach 2-maliger Scheidung getrennt von der Familie. Er konnte zu seinem Sohn nur sehr schwer eine Beziehung aufbauen, denn der Junge interessierte sich nicht für Musik, sondern für Zahlen und Rekorde. Er wollte Ona für mehrere Weltrekorde anmelden und hat auch ihre Lebensgeschichte auf Band aufgenommen. Quinn möchte wissen, was der Junge so an Ona gefunden hat und will so seinen Sohn im nachhinein kennenlernen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Vom Stil her gut lesbar. Es erfolgt ein ständiger Wechsel zwischen der Geschichte von Ona, von Quinn und von Quinns Familie. Man kann die Menschen gut kennenlernen und merkt, wie sich die Beziehungen verändern und was der Junge auch nach seinem Tod noch erreicht. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass der Junge wohl eher autistisch ist, bei seinen beschriebenen Schwierigkeiten mit anderen Menschen und dem ständigen Bedürfnis, alles zu zählen und das immer bis 10. Außerdem hat mich sehr gestört, dass immer nur von „dem Jungen“ die Rede war und er nicht beim Namen benannt wurde. Die Aufzählungen der verschiedenen Rekorde störten mich auch im Lesefluss, zumal sie oft nicht mit der Geschichte im Zusammenhang standen. Trotzdem hat mich das Buch beeindruckt, weil hier ohne eine Beurteilung einfach über verschiedene Beziehungen geschrieben wurde. Es wurde niemandem die Schuld an der Entwicklung gegeben und ganz nebenbei erfährt man viel aus dem Leben einer 104-jährigen und aus den Wandlungen, die auch sie durchmacht – von der „normalen“ Heirat mit einem Mann, den eigenen Kindern, aber auch der späten Freundschaft zu einer Frau, von Enttäuschungen und Freude. Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Charmant

Mord in der Charing Cross Road
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In einem Antiquariat wird ein Verkäufer ermordet aufgefunden, mit einem Messer im Rücken, das einem anderen Angestellten gehört. Sally arbeitet ebenfalls dort und zusammen mit dem Juniorchef Johnny versuchen ...

In einem Antiquariat wird ein Verkäufer ermordet aufgefunden, mit einem Messer im Rücken, das einem anderen Angestellten gehört. Sally arbeitet ebenfalls dort und zusammen mit dem Juniorchef Johnny versuchen sie, die ganze Sache aufzuklären. Denn die Polizei tippt aufgrund mehrerer Vorfälle auf einen Angestellten als Mörder und das glauben sie nicht.

Das Buch ist charmant. Es ist schon vor vielen Jahren geschrieben worden und neu verlegt. Ich würde es heute als eine Art Cosy-Krimi einsortieren. Nicht unbedingt sehr spannend und eher ruhig geschrieben, aber nett zu lesen und für mich ist es etwas so für zwischendurch. Ich gebe eine Leseempfehlung ab.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

Nicht schlecht

Allein gegen die Lüge
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Matt ist Student und nicht mit in den Familienurlaub gefahren. So überlebt er als einziger das Unglück. Seine Eltern, sein kleiner Bruder und seine Schwester sterben in Mexiko bei einem Gasunfall. Sein ...

Matt ist Student und nicht mit in den Familienurlaub gefahren. So überlebt er als einziger das Unglück. Seine Eltern, sein kleiner Bruder und seine Schwester sterben in Mexiko bei einem Gasunfall. Sein älterer Bruder sitzt schon lange im Gefängnis für den Mord an einem jungen Mädchen. Doch die Familie hält ihn für unschuldig. Das FBI bezweifelt, dass es wirklich ein Gasunfall war. Während sie mit den Ermittlungen beginnen, wird auf Matt mehrmals ein Attentat durchgeführt

Das Buch ist nicht schlecht. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Zum einen in der Gegenwart von Matt, zum anderen in Rückblenden durch und über seine Familie. Der Titel allerdings ist irreführend, denn Matt ist derjenige, der eigentlich am wenigsten ermittelt. Das ist auch der Grund, warum ich finde, dass im Mittelteil das Buch einige Längen hat. Außerdem hatte ich ziemlich zeitig den Verdacht, wer der Täter gewesen sein könnte. Und ich lag damit richtig. Doch alles in allem ist es auf jeden Fall ein Thriller, der nicht alltäglich ist und für den ich eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 27.12.2024

Vergangenheit

Aschezeichen
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Auf einer kleinen Vogelinsel zeltet eine Familie. Eigentlich ist das nicht erlaubt. Doch am Morgen liegt der Vater ermordet in seinem Zelt, der Bruder ist verschwunden und die Tochter Shirin flieht und ...

Auf einer kleinen Vogelinsel zeltet eine Familie. Eigentlich ist das nicht erlaubt. Doch am Morgen liegt der Vater ermordet in seinem Zelt, der Bruder ist verschwunden und die Tochter Shirin flieht und versteckt sich. Die Polizei veranlasst eine groß angelegte Suche nach den Jugendlichen. Liv wird von Petter um Hilfe bei den Ermittlungen gebeten und sie findet sehr viel heraus, auch Sachen, die über 30 Jahre zurückliegen. Damit bringt sie sich selbst in Gefahr

Das Buch ist die Fortsetzung der Reihe um die jetzige private Ermittlerin Liv. Es ist relativ sachlich und geradlinig geschrieben und hat nicht unbedingt höchste Spannung. Trotzdem schafft es die Autorin, die Leser lange Zeit auf eine völlig falsche Fährte zu führen, und vermittelt dadurch auch sehr viel Wissen. Das Ende ist relativ überraschend, für mich aber auch gar nicht unlogisch. So kann ich für das Buch eine Leseempfehlung aussprechen

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