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Veröffentlicht am 05.07.2026

Gute Story mit enttäuschendem Ende

Ein Haus aus Salz und Tränen
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Annaleigh lebt mit ihren Schwestern auf einem abgelegenen Anwesen. Vier ihrer zwölf Schwestern sind bereits unter mysteriösen Umständen gestorben. Während alle an Unfälle glauben, vermutet Annaleigh, dass ...

Annaleigh lebt mit ihren Schwestern auf einem abgelegenen Anwesen. Vier ihrer zwölf Schwestern sind bereits unter mysteriösen Umständen gestorben. Während alle an Unfälle glauben, vermutet Annaleigh, dass mehr dahintersteckt. Als sie entdeckt, dass ihre Schwestern nachts geheimnisvolle Bälle besuchen, überlegt sie sich ihnen anzuschließen. Gemeinsam mit einem rätselhaften Fremden folgt sie den Spuren des Mysteriums – doch die Wahrheit könnte noch schrecklicher sein als die Legende.
Von außen ist das Buch schonmal wunderschön. Und auch vom Inhaltlichen hat es mich zunächst überzeugt. Am Anfang und während des Verlaufs der Geschichte, war das Buch total spannend. Auch der Schreibstil hat dazu geführt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Zwischendurch ist es teilweise gruselig und sehr traurig. Diese Emotionen wurden super rübergebracht, sodass man es selbst total gefühlt hat. Manchmal war es mir persönlich ein bisschen zu eklig, was durch die versprochenen Horrorelemente allerdings auch teilweise angekündet wurde. Ich hatte tatsächlich nach kurzer Zeit schon einen Verdacht wer für bestimmte Sachen verantwortlich sein könnte. Diese Vermutungen haben sich irgendwie bestätigt aber auch irgendwie nicht. Um das zu verstehen, muss man das Buch gelesen haben. Diese Auflösung hat mir eigentlich erstmal ganz gut gefallen. Bis zu den letzten 50 Seiten dachte ich auch, dass das mein nächstes fünf Sterne Highlight Buch wird, aber dann hat die Qualität deutlich nachgelassen. Man hat plötzlich die Echtheit der ganzen Geschichte hinterfragt, was interessant war, aber auch sehr absurd und manchmal einfach nur nervig. Dazu wurden dann weirde Spitznamen ausgepackt, die vorher zum Glück nie eine Thema waren, was allerdings auch an der deutschen Übersetzung liegen kann. Dann haben manche Zusammenhänge für mich absolut keinen Sinn ergeben. Es sollte vermutlich alles wie ein Plottwist wirken, es hat allerdings eher gewirkt als müsste man sich die möglichst absurdesten Erklärungen aus den Fingern saugen. Die letzten zwei Seiten sind mir dann generell, aber vorallem für dieses Buch, viel zu basic geendet. Auch wenn mir das Lesen die meiste Zeit sehr viel Spaß gemacht hat, haben mich die letzten 50 Seiten leider völlig enttäuscht. Wem einfach nur der Weg wichtig ist, kann ich das Buch sehr ans Herz legen, wer allerdings am Ende auch eine vernünftige Auflösung sucht, der ist mit diesem Buch meiner Meinung nicht gut beraten.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

London, 1898

Die Queen von Mayfair
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Die junge Quinn Le Blanc begeistert die Londoner High Society mit ihrer Schönheit, ihrem Charme und ihrem Witz. Doch hinter ihrer perfekten Fassade verbirgt sich die berüchtigte „Queen von Mayfair“. Ihr ...

Die junge Quinn Le Blanc begeistert die Londoner High Society mit ihrer Schönheit, ihrem Charme und ihrem Witz. Doch hinter ihrer perfekten Fassade verbirgt sich die berüchtigte „Queen von Mayfair“. Ihr Ziel ist es, den reichen Duke of Kendal für sich zu gewinnen. Dafür bleiben ihr nur fünf Tage, und schon bald wird klar, dass sie nicht die Einzige ist, die mit Geheimnissen und falschen Karten spielt. Eine Geschichte voller Glamour, Intrigen und riskanter Pläne im viktorianischen London.
Der Anfang ist sehr langweilig. Man muss sich an den komplizierten Schreibstil erstmal gewöhnen. Dazu passiert in der ersten Hälfte auch gefühlt nichts und das, was passiert ist nicht besonders spannend und zieht sich sehr in die Länge. Erst ab der zweiten Hälfte wird es besser. Ab da hat man ein bisschen das Gefühl, dass man in einem Triller aus dem viktorianischen London gelandet ist. Die Abläufe sind schneller, es gibt mehr Perspektiven und insgesamt baut die Handlung deutlich an Spannung auf. Die Kapitel werden auch deutlich kürzer und man hat bald nicht mehr mehr als zehn Seiten pro Kapitel und Person, was in der ersten Hälfte noch deutlich anders war. Dort gab es oft extrem lange Kapitel, durch die man sich geradezu durchkämpfen musste. Allerdings hat sich das Durchhalten gelohnt. Denn die Idee von einer Reichen Gesellschaft mitten in London, wo nichts so ist, wie es scheint klingt erstmal super und wurde später dann auch gut umgesetzt. Mit einigen Plottwist habe ich in der vorhandenen Form gar nicht gerechnet. Selbst als man alle Hinweise schon hatte, hatte ich noch eine andere Handlung im Kopf. Die Auflösung war wirklich nicht vorhersehbar, aber trotzdem logisch definitiv nachvollziehbar. Viele der Charaktere habe ich zudem sehr ins Herz geschlossen und in ihrem Handeln unterstützt. Von schüchternen Dukes, über mutige Schwestern bis hin zu Personen, die vorgeben jemand ganz anderes zu sein, war alles mit dabei. Auch wenn ich mit der Geschichte so meine Anfangsschwierigkeiten hatte, habe ich die Geschichte über Intrigen in der High Society Londons letzendlich doch genossen.

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