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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.05.2025

guter Grundstein, aber volles Potential nicht ausgeschöpft

The Book of Azrael - Götter und Monster 1
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„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ...

„The Book of Azrael“ ist der Auftakt einer Reihe, die meines Wissens nach 7 Bände umfassen soll.
Das Buch ist in der ersten Person geschrieben und stellt die Sichtweisen von Dianna und Liam dar.
Dianna ist definitiv eine badass Protagonistin, die für ihre Schwester alles tun würde und deshalb auch oft ihr eigenes Wohl hintenanstellt. Liam ist von seiner Vergangenheit geprägt und legt großen Wert darauf, Unschuldige zu beschützen. Beide werden ausführlich und vielschichtig dargestellt. Ich finde es großartig wie der Enemies-Part vom Enemies-to-Lovers umgesetzt wurde. Viel zu häufig habe ich das Gefühl, dass es gar keine Feinde sind, aber zwischen diesen beiden ist der Hass wirklich greifbar. Der Übergang zu Lovers ging mir nach dem langen Slow Burn jedoch etwas zu rasant, sodass ich es nicht so gut nachempfinden konnte.
Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, gefällt mir sehr gut. Es gibt viele verschiedene Wesen und auch sogar verschiedene Planeten und ich bin mir sicher, dass in den kommenden Bänden noch mehr hinzukommt. Zu Diannas Welt Ununa befindet sich auch eine Karte im Buch. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass diese detailreiche Welt noch tiefgehend erklärt wird.
Storytechnisch wird hier ein guter Grundstein für die kommenden Bände gelegt, dennoch bin ich der Meinung, dass das Potential nicht voll ausgeschöpft wurde. Die Geschichte ist spannend und interessant und stellenweise überraschend, teilweise jedoch langatmig und vorhersehbar.

Fazit: Ein guter Auftakt, der einen super Grundstein legt und dessen Potential hoffentlich in den kommenden Bänden voll ausgeschöpft wird. Zudem hoffe ich, dass noch mehr Zeit in das Worldbuilding und Erklärungen gesteckt wird.

Veröffentlicht am 23.01.2025

guter Grundstein für die Forsetzung

The Courting of Bristol Keats
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Die optische Gestaltung des Buches finde ich absolut gelungen. Für mich sieht es direkt nach einer Reise in eine magische Welt aus.

Ich kannte bereits „Die Chroniken der Verbliebenen“ der Autorin und ...

Die optische Gestaltung des Buches finde ich absolut gelungen. Für mich sieht es direkt nach einer Reise in eine magische Welt aus.

Ich kannte bereits „Die Chroniken der Verbliebenen“ der Autorin und mochte sie sehr. Da es sich nun um einen Erwachsenenroman handelt, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.

Das Buch ist in der dritten Person geschrieben, wovon ich persönlich nicht der größte Fan bin, da dadurch eine zu große Distanz zwischen mir und den Charakteren entsteht. Dies war leider auch hier der Fall, sodass ich keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte und mir ihr Schicksal mehr oder weniger egal war. Außerdem fiel es mir schwer, die Beziehungen zwischen den Charakteren nachzuvollziehen. Im Gegensatz dazu gefällt es mir sehr gut, wenn man verschiedene Sichtweisen bekommt und so ganz in die Welt und ihre Charaktere eintauchen kann. Leider fand ich hier die Umsetzung etwas verwirrend, da manchmal die Perspektive gewechselt wurde, ohne dass man so richtig wusste in welche, was meinen Lesefluss gestört hat.

Die Idee rund um Elfheim fand ich total interessant und gut ausgearbeitet. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht sie zusammen mit Bristol zu erkunden. Es ist eine magische Welt, in der man nie genau sagen kann, wem man trauen kann. Das wirft immer wieder Fragen auf, die mich sehr neugierig gemacht haben. Es gab oftmals spannende Sequenzen und Wendungen, aber zwischendurch hat es sich für mich etwas langatmig angefühlt. Ich hatte wirklich gehofft, dass mich das Ende noch überraschen würde, aber für mich war es ziemlich vorhersehbar und etwas klischeehaft.

Fazit: Es wird ein guter Grundstein gelegt, der ein enormes Potential für die Folgebände schafft, das hoffentlich auch genutzt wird.

Veröffentlicht am 12.01.2025

die Geschichte und ich passen irgendwie nicht zusammen...

Shadow of Night - Wo die Nacht beginnt
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Optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Neuauflage ist in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Besonders gefällt mir, dass die Bücher nebeneinander sehr stimmig aussehen.

Auch wenn ich bei Band 1 mit ...

Optisch ist das Buch eine Augenweide. Die Neuauflage ist in dieser Hinsicht ein echter Gewinn. Besonders gefällt mir, dass die Bücher nebeneinander sehr stimmig aussehen.

Auch wenn ich bei Band 1 mit dem Schreibstil so meine Probleme hatte, habe ich mich mittlerweile daran gewöhnt. Wobei er in meinen Augen leider immer noch etwas langatmig ist und oft zu ausschweifend beschrieben wird. Durch den geschichtlichen Faktor war es für mich hier aber deutlich angenehmer als im Vorgänger. Wie schon in der Rezension zu Band 1 erwähnt, möchte ich noch einmal die Recherchearbeit der Autorin loben, denn man merkt, wie viel Mühe sie sich gegeben hat.

Durch das Ende von Band 1 war ich sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Grundidee und die Handlung an sich gefällt mir sehr gut, aber irgendwie scheinen ich und die Umsetzung keine Freunde zu werden...
Zum einen war ich am Anfang einfach maßlos überfordert, da man in kürzester Zeit sehr viele neue Charaktere kennenlernt. Zum anderen hatte ich eher das Gefühl, dass die Geschichte ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin plätschert. Außerdem gab es für mich nicht den Fortschritt und die neuen Erkenntnisse, die ich mir bei einem Buch dieser Länge erhofft hatte. Aber die, die man bekam, fand ich super und deshalb bin ich immer noch gespannt, wie es mit Ashmole 782 weitergeht. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich die Nebencharaktere irgendwie mehr mag als die Hauptprotagonisten. So genau kann ich das nicht sagen.

Fazit: Ich würde die Geschichte auf keinen Fall als schlecht bezeichnen, aber ich habe das Gefühl, dass sie und ich einfach nicht so gut zusammenpassen.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

langatmiger Anfang, aber vielversprechendes Ende

A Discovery of Witches - Die Seelen der Nacht
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Mir gefällt das neue Design der ganzen All Souls-Serie. Für mich sehen sie schon richtig witchy und dadurch passend aus. Wenn man jetzt auf hohem Niveau meckern will, fände ich es noch toll, wenn man auf ...

Mir gefällt das neue Design der ganzen All Souls-Serie. Für mich sehen sie schon richtig witchy und dadurch passend aus. Wenn man jetzt auf hohem Niveau meckern will, fände ich es noch toll, wenn man auf dem Buchrücken erkennen könnte, um welchen Teil es sich handelt.

Ich hatte echt Probleme, in die Geschichte reinzukommen. Für meinen Geschmack werden irgendwie viel zu viele (unwichtige) Details beschrieben, die die Geschichte in die Länge ziehen. In der zweiten Hälfte des Buches war ich dann aber angekommen und gefesselt, weshalb ich mich auch auf die Fortsetzung freue.

Man merkt, wie gut sich die Autorin informiert hat und wie viel Recherche in all den Informationen steckt. Es ist wirklich eine komplexe Story. Besonders den biologischen Aspekt der Geschichte hätte ich nicht erwartet, aber er hat mir sehr gut gefallen. Bis auf den etwas langatmigen Anfang war die Geschichte spannend und überraschend. Außerdem hat mir die Found Family Trope sehr gut gefallen.
Was mir wahrscheinlich auch den Einstieg erschwert hat, war die Liebesgeschichte, denn die war leider bis zum Ende des Buches nicht mein Fall. Für mich waren da keine Gefühle zu spüren. Es war eher wie „Schicksal“ oder „Liebe auf den ersten Blick“. Außerdem hat es Matthew oft mit der Kontrolle übertrieben (aber so sind Vampire eben). Aber auch wenn sich der Anfang seltsam angefühlt hat, habe ich mich zum Ende hin damit abgefunden und finde die Dynamik zwischen den beiden ganz süß. Auch wenn mich Matthews Geheimniskrämerei manchmal etwas genervt hat.

Fazit: Für mich hätte das Buch am Anfang ca. 200 Seiten weniger haben können, aber ich bin trotzdem gespannt, was die Fortsetzung bereithält.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

großartige Atmosphäre

A Spark of Time - Ein Date mit Mr Darcy
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Keine Spoiler zu der Reihe

Die Autorin hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil und schafft dadurch eine angenehme und authentische Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht.

Wie schon ...

Keine Spoiler zu der Reihe

Die Autorin hat einen sehr schönen und bildhaften Schreibstil und schafft dadurch eine angenehme und authentische Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht.

Wie schon in Band 1 wird die Geschichte weiterhin abwechselnd aus der Sicht von Lilly und Damien erzählt. Ich finde, dass vor allem Lillys Zwiespalt sehr gut rüberkommt.

Band 2 macht genau da weiter, wo Band 1 aufgehört hat, so dass man schnell wieder in die Geschichte reinkommt. Ich fand es schön in diesem Band mehr über das Thema Zeitreisen zu erfahren und was dahinter steckt. Man merkt, wie viele Gedanken sich die Autorin gemacht hat, um die komplexen Zusammenhänge zu verknüpfen. Die Geschichte hat viele spannende und actionreiche Szenen, die einen in ihren Bann ziehen. Außerdem entwickelt sich die Handlung in eine Richtung, die ich so nicht kommen sah, aber sehr positiv.

Allerdings finde ich das Thema Zeitreisen generell etwas schwierig und oft einfach nicht ganz nachvollziehbar, was das Verändern von Dingen in der Vergangenheit und die Auswirkungen auf die Zukunft betrifft. Diesbezüglich hätte ich mir persönlich gewünscht, dass die zweite Hälfte des Buches ausführlicher/detaillierter beschrieben worden wäre. Im Gegenzug hätte die erste Hälfte etwas gekürzt werden können, da es für mich stellenweise etwas langatmig war. Ein Teil am Ende kam für mich etwas aus dem Nichts (Stichwort Brantley), hier hätte ich mir vielleicht eine frühere Andeutung gewünscht, die das Ganze realistischer gemacht hätte. Außerdem hätte ich es schön gefunden, wenn Lilly und Damien mehr tiefere Momente gehabt hätten.
Ich finde es sehr gut, dass die Serie hier noch nicht zu Ende ist, denn es gibt noch einiges zu vertiefen, da ich noch offene Fragen habe.

Fazit: Trotz meiner Kritik habe ich die Lesestunden sehr genossen und kann die Dilogie weiterempfehlen. Wobei mir Band 1 etwas besser gefallen hat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht, da ich großes Potential in der Idee sehe.