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Veröffentlicht am 02.02.2025

Wo ist Erwin?

Mord frei Schnauze
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Zum Inhalt:
Der Rentner Paul genießt mit seiner Lebensgefährtin Louisa ihren Urlaub in Davos. Doch als er sich in einem Kiosk etwas zu trinken kaufen möchte, begegnet er ausgerechnet seiner ehemaligen ...

Zum Inhalt:
Der Rentner Paul genießt mit seiner Lebensgefährtin Louisa ihren Urlaub in Davos. Doch als er sich in einem Kiosk etwas zu trinken kaufen möchte, begegnet er ausgerechnet seiner ehemaligen Arbeitskollegin Klothilde, die ihm unabsichtlich ihre Handtasche auf die Nase haut. Als Wiedergutmachung lädt sie Paul und Louisa zum Essen in ihre Ferienwohnung ein. Dort stellen sie aber fest, dass Klothildes Ehemann Erwin spurlos verschwunden ist. Da die Polizei ihrer Meinung nach zu wenig unternimmt, nehmen Louisa und Paul den Fall in die Hand und stellen ihre eigenen Nachforschungen an. Dabei stoßen sie auf einige Ungereimtheiten und fragen sich irgendwann, ob Klothilde irgendwas vor ihnen verbirgt.

Meine Meinung:
Paul ist ein sympathischer Protagonist. Er ist hilfsbereit, engagiert und liebt es Zeit, draußen mit seinem Beagle Hund zu verbringen. Zudem merkt man ihm an, wie viel ihm seine Lebensgefährtin Louisa bedeutet und wie sehr er die gemeinsame Zeit mit ihr genießt. Ich finde, die beiden geben ein schönes Paar ab, dass sich auch ohne Worte versteht, nicht immer einer Meinung ist, aber den anderen dennoch so nimmt, wie sie oder er ist.

Ich bin gern mit Paul und Louisa auf die Suche nach Klothildes Ehemann Erwin gegangen. Diese gestaltet sich ziemlich verzwickt, da es auf den ersten Blick keinen Grund gibt, wieso dieser verschwunden ist. Zudem wusste ich bei Klothilde nie so recht, ob und wenn was sie verbirgt. Dadurch war die Handlung die ganze Zeit über spannend und da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie Paul und Louisa ist, lädt das zum Mitraten ein, wie alles zusammenhängt und wo Erwin steckt.

Alle Personen sind irgendwie Marken für sich, aber Klothilde übertrifft sie alle um Längen. Die Frau leistet sich ein Ding nach dem nächsten. Ich habe viele Male den Kopf über ihre Gedankengänge und Handlungen geschüttelt, muss aber auch sagen, dass gerade dadurch viel Situationskomik entstanden ist. Ebenso weil Paul viele Male unabsichtlich in Situationen gerät, die ihn in Bedrängnis und Verlegenheit bringen. So entstehen viele herrlich komische Situationen, durch die die Handlung nicht nur aufgelockert wird, sondern die mich viele Male zum Lachen und Schmunzeln gebracht haben.

Fazit:
Ein humorvoller und spannender Krimi, in dem wir Paul und seine Lebensgefährtin Louisa beim Versuch begleiten herauszufinden, was mit Klothildes Ehemann Erwin geschehen ist. Da ihre Suche nach Erwin ganz schön verzwickt ist und nicht klar ist, ob Klothilde mehr weiß, als sie zugibt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem entstanden durch Klothildes Gedankengänge und Handlung ebenso wie durch Pauls Talent, unabsichtlich in Situationen zu geraten, die ihn in Bedrängnis und Verlegenheit bringen, viele herrlich komische Situationen, über die ich mich köstlich amüsiert habe.

Veröffentlicht am 31.01.2025

Kann die Insel Elenum gerettet werden?

Magic Island - Ruf der Seelentiere. Eine magische Insel und sprechende Seelentiere: Fantasy-Buchreihe ab 11 Jahren (Magic Island, Bd. 1)
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Zum Inhalt:
Julian kann es nicht glauben, als er durch eine Litfaßsäule fällt und auf einer mysteriösen Insel landet. Wäre das noch nicht genug, wird er gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen ...

Zum Inhalt:
Julian kann es nicht glauben, als er durch eine Litfaßsäule fällt und auf einer mysteriösen Insel landet. Wäre das noch nicht genug, wird er gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen angegriffen und kann nur mit der Hilfe seines Seelenschattens, einem sprechenden Husky, entkommen. Wenig später begegnet er Aiko aus Japan und ihrem Seelenschatten, einem Drachen. Gemeinsam machen sie sich auf, um dem Geheimnis der Insel auf den Grund zu gehen und erfahren von der Inselhüterin Aliera, dass sie mit zwei weiteren Jugendlichen bestimmt wurden, den Kampf gegen das Böse anzutreten, um die Insel zu beschützen. So müssen Julian und Aiko nicht nur die beiden anderen Teammitglieder finden, sondern auf ihrem Weg ihre Aufgabe zu erfüllen viele Gefahren bestehen. Können sie es dennoch schaffen, die Insel zu beschützen?

Meine Meinung:
Zusammen mit Julian reisen wir auf eine mysteriöse Insel mit dem Namen Elenum und werden mit ihm und den anderen angehenden Heldinnen und Helden regelrecht ins kalte Wasser geschubst. Denn nicht nur, dass Julian gleich nach seiner Ankunft von gefährlichen Kreaturen angegriffen wird, bekommen Julian, Aiko und Kiano kaum Informationen von der Inselhüterin Aliera. So wird erst nach und nach klar, welche Aufgabe die vier Jugendlichen haben, wenn sie zu Heldinnen und Helden werden und was sie tun müssen, um die Prüfung dafür zu bestehen. Dadurch hatte ich das Gefühl, alles hautnah mit Julian und den anderen mitzuerleben und auf Erkundungstour zu gehen.

Da Julian und die anderen Jugendlichen bei ihrer Aufgabe, die Insel zu retten, immer wieder auf allerhand Hindernisse treffen und in einige brenzlige Situationen geraten, war die Handlung die ganze Zeit spannend. Zumal sie kaum dazu kommen, einmal richtig durchzuatmen, bevor sie schon vor der nächsten Schwierigkeit stehen. Dies hat nicht nur dafür gesorgt, dass ich mit ihnen mitgefiebert habe, sondern das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Jede Heldin und jeder Held haben ihre individuellen Charaktereigenschaften und Dinge, in denen sie gut sind, aber auch welche, an denen sie noch arbeiten müssen. Dies hat mir richtig gut gefallen, weil sie dadurch nicht nur authentisch wirkten, sondern man sich mit ihnen besser identifizieren konnte. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass sie sich wunderbar ergänzen und dadurch als Team noch mehr zusammenwachsen werden.

Die Idee rund um die Insel Elenum fand ich interessant, ebenso wie die verschiedenen Seelenschatten, die Teil der Heldinnen und Helden sind und somit einen Teil ihres Charakters widerspiegeln. Zudem hat der Autor die Figuren und Schauplätze so lebhaft und detailliert beschrieben, dass ich sie alle regelrecht vor Augen hatte.

Fazit:
Eine spannende und abenteuerliche Geschichte, in der wir Julian auf die Insel Elenum begleiten, die in große Gefahr schwebt. Da Julian, Aiko und die anderen beiden bei ihrem Abenteuer auf viele Hindernisse treffen und in einige brenzlige Situationen geraten, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. So habe ich von Anfang an mit ihnen mitgefiebert und war gespannt, was sie alles auf der Insel erleben werden. Nach dem Ende kann ich es kaum noch erwarten zu erfahren, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 12.01.2025

Kann Leo die Vergangenheit hinter sich lassen?

Eisiges Glas
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Zum Inhalt:
Gerade erst hat Kriminalkommissarin Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle gelöst und beschlossen, in dieser zu bleiben, da erhält sie einen Anruf ...

Zum Inhalt:
Gerade erst hat Kriminalkommissarin Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle gelöst und beschlossen, in dieser zu bleiben, da erhält sie einen Anruf von ihrem Vater. Per Asker will, dass seine Tochter den Mord an Tord Korpi aufklärt, dessen Leiche auf einer alten Deponie in der Nähe der Farm gefunden wurde. Da Per Tord kennt, befürchtet er, verdächtig zu werden, für seinen Tod verantwortlich zu sein und will sich einer Verhaftung gewaltsam widersetzen, falls Leo ihm nicht hilft.
Währenddessen bekommt Leos Kindheitsfreund Martin Hill das Angebot seines Lebens. Er soll an einer Biografie von Gunnar Irving schreiben. Dafür soll er auch Zugang zu der Insel Blockö bekommen, die er schon seit Kindheitstagen erforschen will. Doch auf dem Anwesen der Familie geschehen merkwürdige Dinge und Martin gerät durch seine Nachforschungen in große Gefahr.

Meine Meinung:
Gemeinsam mit Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, begeben wir uns in die Ermittlungen im Fall von Tord Korpi, der unweit der Farm ihres Vaters tot aufgefunden wurde. Ich habe Leo gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die nicht nur ganz schön verzwickt sind, sondern ihr auch einiges persönlich abverlangen. Eben weil der Fall verzwickt ist und ihre Ermittlungen unter dem Radar ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich bringen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem werfen Martin Hills Recherchen auf dem Anwesen der Familie Irving immer mehr Fragen zu deren Familiengeschichte und deren Firma auf und ich war gespannt, was er alles herausfinden wird. Außerdem stellte sich mir die ganze Zeit die Frage, ob Leos Fall mit der Familie Irving zusammenhängt oder nicht. Ich fand das Zusammensetzen der ganzen Hinweise zu einem Ganzen wirklich spannend und auch wenn ich mir im Laufe der Handlung einiges zusammenreimen konnte, gab es einige Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Mit Leonore Asker ist dem Autor eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die einige Ecken, Kanten und Eigenheiten hat, mit denen sie sich nicht bei jedem beliebt macht. Gerade diese und ihre ganze Art machen sie aber zu einer guten Ermittlerin. Ich fand den Zwiespalt, die Unsicherheit und das Gefühlschaos, in das Leo durch den Anruf ihres Vaters und ihre Ermittlungen gerät, gut und nachvollziehbar dargestellt. Man spürt regelrecht, wie sehr dies alles Leo innerlich aufwühlt, sie dadurch an sich und ihre Fähigkeiten zweifelt, sich aber auch immer wieder dagegen wehrt, dass ihr Vater wieder Macht über sie erhält. Dabei merkt man, wie gut ihr der Austausch mit Martin tut und wie groß ihr Vertrauensverhältnis inzwischen ist.

Die Figuren und Schauplätze hat der Autor bildreich und detailliert beschrieben, sodass ich sie mir alle gut vorstellen konnte und mich fühlte, als wenn ich die einzelnen Orte selbst durchstreifen würde. Zudem haben selbst seine Nebenfiguren eigenständige Charakterzüge, wodurch man sie alle gut voneinander unterscheiden kann.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem sich Kriminalkommissarin Leonore Asker nicht nur in einem verzwickten Fall wiederfindet, sondern dieser sogar sehr persönlich für sie wird. Ich habe Leo wirklich gern bei ihren Ermittlungen begleitet, ebenso wie Martin Hill während seiner Recherchen zur Familie Irving und deren Firma. Ich fand es spannend, den ganzen Hinweisen nachzugeben und diese zu einem Ganzen zusammenzufügen. Teilweise ist mir dies gelungen, teilweise konnte der Autor mich aber auch mit unvorhersehbaren Wendungen überraschen. Nun bin ich gespannt, in welchem Fall Leo als nächstes ermitteln wird.

Veröffentlicht am 10.01.2025

Bekommt Kosara ihren Schatten wieder?

Tage einer Hexe
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Zum Inhalt:
Wieder sind die Schmutzigen Tage angebrochen, in der die Monster ihr Unwesen treiben. So verbringt die Hexe Kosara zusammen mit anderen diese in einer Kneipe beim Kartenspiel. Bei einem Spiel ...

Zum Inhalt:
Wieder sind die Schmutzigen Tage angebrochen, in der die Monster ihr Unwesen treiben. So verbringt die Hexe Kosara zusammen mit anderen diese in einer Kneipe beim Kartenspiel. Bei einem Spiel hätte sie kurz vor Mitternacht fast ihren Schatten, die Quelle all ihrer Kräfte an einem Fremden verloren. Doch schon bald ist Kosara dennoch bezwungen, ihren Schatten gegen eine Reise hinter die Mauer nach Belograd einzutauschen. Denn ausgerechnet Zmey, der Zar der Monster, ist hinter ihr her und nur so kann sie ihm entkommen. Die Abgabe ihres Schatten hat aber böse Folgen für Kosara. Denn nun kann sie nicht mehr auf ihre Kräfte zugreifen und droht an der Schattenkrankheit zu sterben. So macht sie sich auf, um ihren Schatten wiederzubekommen und bekommt dabei ausgerechnet Hilfe von Inspektor Asen Bacharow. Schaffen sie es Kosaras Schatten wiederzufinden?

Meine Meinung:
Die Hexe Kosara ist eine sympathische und vielschichtige Protagonistin, die so einige Ecken, Kanten und die ein oder andere kleine Marotte hat. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Besonders an ihr mochte ich, dass sie sich trotz aller Fehlschläge kämpferisch zeigt, ihre Meinung sagt und sich von dieser auch nicht abbringen lässt. Sie ist eine toughe junge Hexe, die auch eine verletzliche Seite hat, die sie aber gut verbirgt. Oftmals ist sie auch ein kleines Schlitzohr und ihre Handlungen sind meist nicht richtig durchdacht, wodurch sie sich immer wieder in Schwierigkeiten bringt.

Asen war mir ebenfalls sympathisch, wobei ich mich bei ihm viele Male gefragt habe, was er verbirgt und ob er wirklich nur für die Polizei arbeitet. An ihm gemochte ich, dass er nicht als unfehlbar dargestellt wurde, zugibt, wenn er Hilfe braucht und er sich aufrichtig Sorgen um Kosara macht. Außerdem fand ich es interessant, wie viele eigentlich kriminelle Sachen er macht und dies als selbstverständlich und vollkommen in Ordnung ansieht, auch wenn er Polizist ist.

Da Kosara und Asen bei ihrer Suche nach Kosaras Schatten in allerhand Schlamassel und viele gefährliche Situationen geraten, war für Spannung gesorgt. Außerdem gibt es einige Personen, bei denen ich nie so recht wusste, ob sie Kosara wirklich wohlgesonnen sind oder doch ein falsches Spiel mit ihr treiben, was ebenfalls zum Erhalt der Spannung beigetragen hat. Ebenso wie einige überraschende Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Ich fand es interessant, nach und nach mehr über die Städte Chernograd und Belograd zu erfahren und wie unterschiedlich die Menschen dort leben. Ebenso fand ich es interessant, die verschiedenen Monster und ihre Besonderheiten kennenzulernen und zu erfahren, wie man sie unschädlich macht. Zudem hat die Autorin die Figuren und Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass ich sie mir nicht nur gut vorstellen konnte, sondern das Gefühl hatte, mit Kosara und Asen durch die Straßen von Chernograd und Belograd zu laufen.

Fazit:
Eine spannende und unterhaltsame Geschichte, in der wir die Hexe Kosara und Inspektor Asen Bacharow dabei begleiten, wie sie versuchen, Kosaras Schatten wiederzufinden. Da sie bei ihren Ermittlungen in allerhand Schlamassel und in viele gefährliche Situationen geraten, war für Spannung gesorgt. Zudem haben einige undurchschaubare Personen und unvorhersehbare Wendungen ebenfalls zum Erhalt der Spannung beigetragen. Ich habe Kosara und Asen jedenfalls gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, war gespannt, was sie alles erleben und ob sie es schafften, Kosaras Schatten wiederzubekommen.

Veröffentlicht am 09.01.2025

Der zweite Fall für Stella Honeycut

Der Mörder ist immer der Esel. Stella Honeycut ermittelt
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Zum Inhalt:
Im Dorf Hillbrush freuen sich schon alle auf das Fest zur Einweihung des neuen Brunnens, nachdem dieser endlich restauriert wurde. Doch der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard ...

Zum Inhalt:
Im Dorf Hillbrush freuen sich schon alle auf das Fest zur Einweihung des neuen Brunnens, nachdem dieser endlich restauriert wurde. Doch der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter macht allen einen Strich durch die Rechnung, als er tot im Brunnen liegt. Chief Inspector Joseph Clapperton, der zufällig vor Ort ist, beginnt sofort mit den Ermittlungen, gerät durch seine eigene Geschichte mit dem Opfer aber bald selbst unter Verdacht. So macht sich Stella Honeycut an die Ermittlung, die nicht so leicht ist, denn jeder im Dorf hatte ein Motiv, um Lennard Waxflatter nach dem Leben zu trachten.

Meine Meinung:
Zu Anfang erfahren wir kurz, wie es Stella Honeycut und ihrer Tante Jane inzwischen ergangen ist und wie sehr Stella das Dorf Hillbrush und seine Bewohnerinnen und Bewohner mit all ihren Eigenheiten ins Herz geschlossen hat. Ebenso erleben wir mit, wie sehr sich alle im Dorf auf die bevorstehende Einweihung des Brunnens freuen. Dann geht es aber auch schon an die Ermittlungen.

Die Ermittlungen von Stella Honeycut waren die ganze Zeit spannend. Gerade weil das Opfer, der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter, unter den Menschen in Hillbrush nicht beliebt war, gibt es einen Haufen Verdächtige. Zudem hatte ich an vielen Stellen den Eindruck, dass alle eine Ermittlung eigentlich als unnötig ansehen, was Stellas Nachforschungen erschwert. Ich bin jedenfalls gerne mit ihr auf die Spurensuche gegangen, war gespannt, was sie über das Opfer, aber auch über einige andere Menschen in Hillbrush herausfindet. Ich habe versucht, die einzelnen Puzzleteile selbst zusammenzufügen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die dazu beigetragen haben, dass die Spannung erhalten blieb.

Mit Stella ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken und Kanten hat, ebenso wie kleine Eigenheiten, durch die sie umso authentischer wirkte und mir noch sympathischer wurde. Außerdem fand ich es interessant, einen Blick hinter die Fassade von Chief Inspector Joseph Clapperton zu erhalten und zu erfahren, mit was er sich so herumschlägt. Dies hat ihn nahbarer werden lassen. Zudem hat die Autorin es geschafft, die gemütliche Atmosphäre im Dorf einzufangen ebenso wie das Gemeinschaftsgefühl im Dorf, sodass beides für mich spürbar wurden.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, der uns erneut ins Dorf Hillbrush führt, in dem Stella Honeycut die Ermittlungen aufnimmt, als der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter tot aufgefunden wird. Ich habe Stella gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden wird. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie Stella ist, habe ich versucht, die Puzzleteile selbst zu einem Ganzen zusammenzusetzen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als nächstens auf Stella wartet.