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Veröffentlicht am 12.01.2025

Kann Leo die Vergangenheit hinter sich lassen?

Eisiges Glas
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Zum Inhalt:
Gerade erst hat Kriminalkommissarin Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle gelöst und beschlossen, in dieser zu bleiben, da erhält sie einen Anruf ...

Zum Inhalt:
Gerade erst hat Kriminalkommissarin Leonore Asker ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle gelöst und beschlossen, in dieser zu bleiben, da erhält sie einen Anruf von ihrem Vater. Per Asker will, dass seine Tochter den Mord an Tord Korpi aufklärt, dessen Leiche auf einer alten Deponie in der Nähe der Farm gefunden wurde. Da Per Tord kennt, befürchtet er, verdächtig zu werden, für seinen Tod verantwortlich zu sein und will sich einer Verhaftung gewaltsam widersetzen, falls Leo ihm nicht hilft.
Währenddessen bekommt Leos Kindheitsfreund Martin Hill das Angebot seines Lebens. Er soll an einer Biografie von Gunnar Irving schreiben. Dafür soll er auch Zugang zu der Insel Blockö bekommen, die er schon seit Kindheitstagen erforschen will. Doch auf dem Anwesen der Familie geschehen merkwürdige Dinge und Martin gerät durch seine Nachforschungen in große Gefahr.

Meine Meinung:
Gemeinsam mit Kriminalkommissarin Leonore Asker, Leo genannt, begeben wir uns in die Ermittlungen im Fall von Tord Korpi, der unweit der Farm ihres Vaters tot aufgefunden wurde. Ich habe Leo gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die nicht nur ganz schön verzwickt sind, sondern ihr auch einiges persönlich abverlangen. Eben weil der Fall verzwickt ist und ihre Ermittlungen unter dem Radar ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich bringen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem werfen Martin Hills Recherchen auf dem Anwesen der Familie Irving immer mehr Fragen zu deren Familiengeschichte und deren Firma auf und ich war gespannt, was er alles herausfinden wird. Außerdem stellte sich mir die ganze Zeit die Frage, ob Leos Fall mit der Familie Irving zusammenhängt oder nicht. Ich fand das Zusammensetzen der ganzen Hinweise zu einem Ganzen wirklich spannend und auch wenn ich mir im Laufe der Handlung einiges zusammenreimen konnte, gab es einige Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Mit Leonore Asker ist dem Autor eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die einige Ecken, Kanten und Eigenheiten hat, mit denen sie sich nicht bei jedem beliebt macht. Gerade diese und ihre ganze Art machen sie aber zu einer guten Ermittlerin. Ich fand den Zwiespalt, die Unsicherheit und das Gefühlschaos, in das Leo durch den Anruf ihres Vaters und ihre Ermittlungen gerät, gut und nachvollziehbar dargestellt. Man spürt regelrecht, wie sehr dies alles Leo innerlich aufwühlt, sie dadurch an sich und ihre Fähigkeiten zweifelt, sich aber auch immer wieder dagegen wehrt, dass ihr Vater wieder Macht über sie erhält. Dabei merkt man, wie gut ihr der Austausch mit Martin tut und wie groß ihr Vertrauensverhältnis inzwischen ist.

Die Figuren und Schauplätze hat der Autor bildreich und detailliert beschrieben, sodass ich sie mir alle gut vorstellen konnte und mich fühlte, als wenn ich die einzelnen Orte selbst durchstreifen würde. Zudem haben selbst seine Nebenfiguren eigenständige Charakterzüge, wodurch man sie alle gut voneinander unterscheiden kann.

Fazit:
Ein spannender Krimi, in dem sich Kriminalkommissarin Leonore Asker nicht nur in einem verzwickten Fall wiederfindet, sondern dieser sogar sehr persönlich für sie wird. Ich habe Leo wirklich gern bei ihren Ermittlungen begleitet, ebenso wie Martin Hill während seiner Recherchen zur Familie Irving und deren Firma. Ich fand es spannend, den ganzen Hinweisen nachzugeben und diese zu einem Ganzen zusammenzufügen. Teilweise ist mir dies gelungen, teilweise konnte der Autor mich aber auch mit unvorhersehbaren Wendungen überraschen. Nun bin ich gespannt, in welchem Fall Leo als nächstes ermitteln wird.

Veröffentlicht am 10.01.2025

Bekommt Kosara ihren Schatten wieder?

Tage einer Hexe
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Zum Inhalt:
Wieder sind die Schmutzigen Tage angebrochen, in der die Monster ihr Unwesen treiben. So verbringt die Hexe Kosara zusammen mit anderen diese in einer Kneipe beim Kartenspiel. Bei einem Spiel ...

Zum Inhalt:
Wieder sind die Schmutzigen Tage angebrochen, in der die Monster ihr Unwesen treiben. So verbringt die Hexe Kosara zusammen mit anderen diese in einer Kneipe beim Kartenspiel. Bei einem Spiel hätte sie kurz vor Mitternacht fast ihren Schatten, die Quelle all ihrer Kräfte an einem Fremden verloren. Doch schon bald ist Kosara dennoch bezwungen, ihren Schatten gegen eine Reise hinter die Mauer nach Belograd einzutauschen. Denn ausgerechnet Zmey, der Zar der Monster, ist hinter ihr her und nur so kann sie ihm entkommen. Die Abgabe ihres Schatten hat aber böse Folgen für Kosara. Denn nun kann sie nicht mehr auf ihre Kräfte zugreifen und droht an der Schattenkrankheit zu sterben. So macht sie sich auf, um ihren Schatten wiederzubekommen und bekommt dabei ausgerechnet Hilfe von Inspektor Asen Bacharow. Schaffen sie es Kosaras Schatten wiederzufinden?

Meine Meinung:
Die Hexe Kosara ist eine sympathische und vielschichtige Protagonistin, die so einige Ecken, Kanten und die ein oder andere kleine Marotte hat. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Besonders an ihr mochte ich, dass sie sich trotz aller Fehlschläge kämpferisch zeigt, ihre Meinung sagt und sich von dieser auch nicht abbringen lässt. Sie ist eine toughe junge Hexe, die auch eine verletzliche Seite hat, die sie aber gut verbirgt. Oftmals ist sie auch ein kleines Schlitzohr und ihre Handlungen sind meist nicht richtig durchdacht, wodurch sie sich immer wieder in Schwierigkeiten bringt.

Asen war mir ebenfalls sympathisch, wobei ich mich bei ihm viele Male gefragt habe, was er verbirgt und ob er wirklich nur für die Polizei arbeitet. An ihm gemochte ich, dass er nicht als unfehlbar dargestellt wurde, zugibt, wenn er Hilfe braucht und er sich aufrichtig Sorgen um Kosara macht. Außerdem fand ich es interessant, wie viele eigentlich kriminelle Sachen er macht und dies als selbstverständlich und vollkommen in Ordnung ansieht, auch wenn er Polizist ist.

Da Kosara und Asen bei ihrer Suche nach Kosaras Schatten in allerhand Schlamassel und viele gefährliche Situationen geraten, war für Spannung gesorgt. Außerdem gibt es einige Personen, bei denen ich nie so recht wusste, ob sie Kosara wirklich wohlgesonnen sind oder doch ein falsches Spiel mit ihr treiben, was ebenfalls zum Erhalt der Spannung beigetragen hat. Ebenso wie einige überraschende Wendungen, mit denen ich nie gerechnet hätte.

Ich fand es interessant, nach und nach mehr über die Städte Chernograd und Belograd zu erfahren und wie unterschiedlich die Menschen dort leben. Ebenso fand ich es interessant, die verschiedenen Monster und ihre Besonderheiten kennenzulernen und zu erfahren, wie man sie unschädlich macht. Zudem hat die Autorin die Figuren und Schauplätze so anschaulich beschrieben, dass ich sie mir nicht nur gut vorstellen konnte, sondern das Gefühl hatte, mit Kosara und Asen durch die Straßen von Chernograd und Belograd zu laufen.

Fazit:
Eine spannende und unterhaltsame Geschichte, in der wir die Hexe Kosara und Inspektor Asen Bacharow dabei begleiten, wie sie versuchen, Kosaras Schatten wiederzufinden. Da sie bei ihren Ermittlungen in allerhand Schlamassel und in viele gefährliche Situationen geraten, war für Spannung gesorgt. Zudem haben einige undurchschaubare Personen und unvorhersehbare Wendungen ebenfalls zum Erhalt der Spannung beigetragen. Ich habe Kosara und Asen jedenfalls gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, war gespannt, was sie alles erleben und ob sie es schafften, Kosaras Schatten wiederzubekommen.

Veröffentlicht am 09.01.2025

Der zweite Fall für Stella Honeycut

Der Mörder ist immer der Esel. Stella Honeycut ermittelt
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Zum Inhalt:
Im Dorf Hillbrush freuen sich schon alle auf das Fest zur Einweihung des neuen Brunnens, nachdem dieser endlich restauriert wurde. Doch der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard ...

Zum Inhalt:
Im Dorf Hillbrush freuen sich schon alle auf das Fest zur Einweihung des neuen Brunnens, nachdem dieser endlich restauriert wurde. Doch der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter macht allen einen Strich durch die Rechnung, als er tot im Brunnen liegt. Chief Inspector Joseph Clapperton, der zufällig vor Ort ist, beginnt sofort mit den Ermittlungen, gerät durch seine eigene Geschichte mit dem Opfer aber bald selbst unter Verdacht. So macht sich Stella Honeycut an die Ermittlung, die nicht so leicht ist, denn jeder im Dorf hatte ein Motiv, um Lennard Waxflatter nach dem Leben zu trachten.

Meine Meinung:
Zu Anfang erfahren wir kurz, wie es Stella Honeycut und ihrer Tante Jane inzwischen ergangen ist und wie sehr Stella das Dorf Hillbrush und seine Bewohnerinnen und Bewohner mit all ihren Eigenheiten ins Herz geschlossen hat. Ebenso erleben wir mit, wie sehr sich alle im Dorf auf die bevorstehende Einweihung des Brunnens freuen. Dann geht es aber auch schon an die Ermittlungen.

Die Ermittlungen von Stella Honeycut waren die ganze Zeit spannend. Gerade weil das Opfer, der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter, unter den Menschen in Hillbrush nicht beliebt war, gibt es einen Haufen Verdächtige. Zudem hatte ich an vielen Stellen den Eindruck, dass alle eine Ermittlung eigentlich als unnötig ansehen, was Stellas Nachforschungen erschwert. Ich bin jedenfalls gerne mit ihr auf die Spurensuche gegangen, war gespannt, was sie über das Opfer, aber auch über einige andere Menschen in Hillbrush herausfindet. Ich habe versucht, die einzelnen Puzzleteile selbst zusammenzufügen, um der Täterin oder dem Täter auf die Schliche zu kommen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die dazu beigetragen haben, dass die Spannung erhalten blieb.

Mit Stella ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, die ihre Ecken und Kanten hat, ebenso wie kleine Eigenheiten, durch die sie umso authentischer wirkte und mir noch sympathischer wurde. Außerdem fand ich es interessant, einen Blick hinter die Fassade von Chief Inspector Joseph Clapperton zu erhalten und zu erfahren, mit was er sich so herumschlägt. Dies hat ihn nahbarer werden lassen. Zudem hat die Autorin es geschafft, die gemütliche Atmosphäre im Dorf einzufangen ebenso wie das Gemeinschaftsgefühl im Dorf, sodass beides für mich spürbar wurden.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, der uns erneut ins Dorf Hillbrush führt, in dem Stella Honeycut die Ermittlungen aufnimmt, als der verhasste Geschäftsführer der Gin-Destillerie Lennard Waxflatter tot aufgefunden wird. Ich habe Stella gerne bei ihren Ermittlungen begleitet und war gespannt, was sie alles herausfinden wird. Da man immer auf dem gleichen Wissensstand wie Stella ist, habe ich versucht, die Puzzleteile selbst zu einem Ganzen zusammenzusetzen, um der Täterin oder dem Täter auf die Spur zu kommen. Nun bin ich gespannt, welcher Fall als nächstens auf Stella wartet.

Veröffentlicht am 28.12.2024

Werden Adam und Jamie den Killer rechtzeitig schnappen?

The Twenty
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Zum Inhalt:
Als Detective Chief Inspector Adam Bishop und sein Kollege Detective Sergeant Jamie Hoxton an einen Tatort kommen, sind sie nicht auf das gefasst, was sie erwartet. Denn nach der genauen Untersuchung ...

Zum Inhalt:
Als Detective Chief Inspector Adam Bishop und sein Kollege Detective Sergeant Jamie Hoxton an einen Tatort kommen, sind sie nicht auf das gefasst, was sie erwartet. Denn nach der genauen Untersuchung des Tatorts stellen sie fest, dass dort nicht nur eine, sondern gleich fünf ausgeblutete Leichen liegen. Mit Hochdruck beginnen die beiden die Ermittlungen. Denn der Täter scheint von zwanzig herunterzuzählen. Doch was bezweckt er damit? Selbst als Dr. Romilly Cole mit der Vermutung zu ihnen kommt, dass die aktuellen Fälle mit einer Mordserie, die etlichen Jahre zurückliegt, zusammenhängen könnte, tappen die Ermittler im Dunkeln. Denn der Täter der damaligen Fälle sitzt bereits im Gefängnis. Als dann eine Person aus dem nahen Umfeld von Adam und Jamie vom Killer entführt wird, läuft den beiden immer mehr die Zeit davon.

Meine Meinung:
Zusammen mit Detective Chief Inspector Adam Bishop und seinem Kollegen Detective Sergeant Jamie Hoxton begeben wir uns auf die Spurensuche. Diese verlangt beiden Detective einiges ab und wird ab einer Stelle sogar sehr persönlich für sie. Da der Fall ganz schön verzwickt ist und nicht klar ist, ob und wenn wie die aktuellen Fälle mit einer Mordserie, die bereits etliche Jahre zurückliegt, zusammenhängt, war für sehr viel Spannung gesorgt. Außerdem kommt auch immer mal wieder die Person hinter den Taten zu Wort und man kann in einigen Kapiteln sogar einen Blick auf die damaligen Ereignisse werfen. Ich habe Adam und Jamie gern bei ihren Ermittlungen begleitet, habe versucht, alle Einzelteile zusammenzusetzen und war richtig gespannt, wie alles letztendlich zusammenhängt. Zudem konnte mich die Autorin mit einigen Wendungen überraschen. Ich habe das Buch jedenfalls nicht mehr aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Mit Adam und Jamie sind der Autorin vielschichtige Figuren gelungen, die vom Charakter her nicht unterschiedlicher sein können, sich gerade dadurch aber wunderbar ergänzen. Adam wirkt an einigen Stellen recht verbissen, geheimniskrämerisch und getrieben. Zudem merkt man immer wieder, welchen Druck er sich macht, um den Killer zu finden und wie sehr er sich für dessen Taten verantwortlich fühlt. Jamie scheint eher der ruhigere, besonnener Typ zu sein, der immer den Überblick behält. Ich fand es interessant, was die Suche nach dem Killer mit beiden macht und wie sehr ihre Freundschaft dadurch auf die Probe gestellt wird. Zudem bringt Dr. Romilly Cole eine eigene Dynamik in die ganze Handlung. Zumal ich mich immer wieder gefragt habe, ob sie etwas verbirgt und wenn ja, was.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat, sodass ich ihn gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Dies lag auch daran, dass der Fall für die beiden Ermittler Detective Chief Inspector Adam Bishop und seinem Kollegen Detective Sergeant Jamie Hoxton ebenso wie für Dr. Romilly Cole ziemlich persönlich wurde und zudem ganz schön verzwickt ist. Dies alles hat für sehr viel Spannung gesorgt, ebenso wie einige unvorhersehbare Wendungen.

Veröffentlicht am 21.12.2024

Können Remy und Sim die Mondia retten?

Mondia-Dilogie 1: Silent Secrets
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Zum Inhalt:
Aramena Benoit, Remy genannt, liebt es in ihrer kleinen Werkstatt im Blumenladen ihrer Schwester an allerlei kaputten Dingen zu arbeiten. Als ihre Schwester zu einem wichtigen Termin muss, ...

Zum Inhalt:
Aramena Benoit, Remy genannt, liebt es in ihrer kleinen Werkstatt im Blumenladen ihrer Schwester an allerlei kaputten Dingen zu arbeiten. Als ihre Schwester zu einem wichtigen Termin muss, vertritt Remy sie im Blumenladen und trifft auf Kasimir Abernathy, Sim genannt. Dieser behauptet, Remy wäre im Besitz eines magischen Kästchens, das ihm gehört. Doch Remy ist sich sicher, Sim noch nie zuvor gesehen zu haben. Wäre das noch nicht alles behauptet ausgerechnet Sim auch noch, Remy wäre die letzte Erbin der Ripari, einer Familie, die seit Jahrhunderten die Mondia, eine geheime Bibliothek, beschützt. Deswegen wäre sie die einzige Person, die die Mondia vor der Zerstörung retten kann und somit die ganze Welt.

Meine Meinung:
Wir lernen Aramena Benoit, Remy genannt und Kasimir Abernathy, Sim genannt, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, erst einmal kennen. So bekommen wir einen ersten Eindruck von den beiden und erfahren, was sie zur Zeit bewegt und vor welchen Schwierigkeiten sie stehen.

Remy war mir gleich sympathisch. Sie ist eine aufgeweckte junge Frau, die versucht herauszufinden, was sie im Leben möchte. Sie liebt es, in ihrer kleinen Werkstatt allerlei kaputte Gegenständen zu reparieren und ihrer Schwester in deren Blumenladen zu helfen. Ich konnte verstehen, wieso Remy alles, was Sim ihr offenbart, erst mal verblüfft und sie mit allem überfordert fühlt. Ich konnte die verschiedenen Emotionen spüren und ihre Reaktionen und Handlungen nachvollziehen, weswegen ich umso mehr mit ihr mitgefiebert habe.

Sim habe ich ebenfalls gleich gemocht. Man merkt jederzeit, welche Last wegen seiner heimlichen Gabe aber auch den Anforderungen, die sein Vater an ihm stellt, auf ihm liegt. Mir hat gefallen, wie verständnisvoll und fürsorglich er sich Remy gegenüber verhält. Ich finde, man merkt, dass er sich in sie und ihre Situation hineinversetzen kann. Zudem merkt man, wie viel ihm sein Silberspringer Dot bedeutet und wie eng ihr Band ist.

Da Remy und Sim auf ihrer Reise die Mondia zu retten vor vielen Herausforderungen stehen, immer wieder in brenzlige Situationen geraten und einige Rätsel lösen müssen, war die ganze Handlung über für Spannung gesorgt. Was auch noch dran lag, dass sie die ganze Zeit von den Novas, einer geheimen Organisation, gejagt werden. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte und die ebenso die Spannung aufrechterhalten haben. So habe ich die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert und habe mich regelrecht wie auf einer Schatzsuche gefühlt.

Alles rund um die Mondia und ihre verschiedenen Hüterinnen und Hüter fand ich interessant und bin gespannt, was man noch so alles über sie erfahren wird. Zudem bin ich gespannt, was die Novas wirklich planen, ob sie es schafften, diese in die Tat umzusetzen oder ob Remy und alle anderen ihnen das Handwerk legen können.

Fazit:
Eine spannende und abenteuerliche Geschichte, in der wir Remy und Sim bei ihrem Versuch begleiten, die Mondia und somit die ganze Welt zu retten. Ich habe sie gern dabei begleitet, war gespannt und ob sie es schaffen, die Mondia wieder zu öffnen. Da beide in viele brenzlige Situationen geraten, Rätsel lösen müssen und vor einigen Hindernissen stehen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen mich die Autorin überraschen konnte. Nun bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird und was die Novas wirklich planen.