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Veröffentlicht am 30.01.2025

Ein berührender Roman über Neuanfänge, Freundschaft und Lebensmut

Gute Gründe
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Meine Meinung und Inhalt


In „Gute Gründe“ von Nadine J. Cohen begleiten wir die Protagonistin Yael auf ihrem Weg zurück ins Leben nach einer schweren depressiven Episode. Anfangs hat sie jeglichen Lebensmut ...

Meine Meinung und Inhalt


In „Gute Gründe“ von Nadine J. Cohen begleiten wir die Protagonistin Yael auf ihrem Weg zurück ins Leben nach einer schweren depressiven Episode. Anfangs hat sie jeglichen Lebensmut verloren und möchte einfach nur in Ruhe gelassen werden.Doch ihre Schwester gibt nicht auf und ermutigt sie, nach (guten) Gründen zu suchen, die das Leben lebenswert machen. Widerwillig begibt sich Yael auf diese Suche und entdeckt unerwartet Freude in einer unkonventionellen neuen Freundschaft, beim Meeresschwimmen vor Sonnenaufgang, beim Genuss zahlreicher Smoothies und sogar in trashiger Erotikliteratur.

Immer wieder findet sie Halt in der tiefen Bindung zu ihrer Schwester, was mir beim Lesen viel Freude bereitet hat.

Die Autorin erzählt humorvoll und zugleich berührend von Freundschaft, Trauer, vererbten Traumata und mentaler Gesundheit. Ein nach wie vor sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Nadine J. Cohen gelingt es, ernste Themen mit einer gewissen Leichtigkeit zu erzählen, ohne sie dabei zu verharmlosen.

Die Figuren sind facettenreich und glaubwürdig, ihre Dialoge lebensnah und oft von feinem Humor durchzogen.Dennoch bleibt genügend Raum für nachdenkliche und melancholische Momente.

Ein Kritikpunkt mag sein, dass einige Aspekte, insbesondere die Hintergründe zu Yaels Familie und ihrer psychischen Erkrankung, etwas ausführlicher hätten behandelt werden können.

Insgesamt ist für mich das Buch „Gute Gründe“ ein wirklich tolles und bewegendes Buch, das ernste und wichtige Themen mit viel Feingefühl und einem Hauch von Ironie behandelt. Es zeigt, dass das Leben nicht immer einfach ist, aber dennoch voller kleiner, bedeutungsvoller Momente steckt, die es lebenswert machen.


Ein empfehlenswertes Buch für alle, die tiefgründige Geschichten mit Herz und Humor schätzen.



Klappentext

Yael hat Nein gesagt. Nein zum Leben. Nun soll sie lernen, Ja zu sagen. Dabei will sie nur, dass man sie in Ruhe lässt. Denn sie sieht keinen Grund, Ja zu sagen. Wozu auch immer. Doch ihre Schwester lässt nicht locker. Deshalb sucht Yael nach Gründen, für die es sich zu leben lohnt, und sie findet sie dort, wo sie sie niemals vermutet hätte: in einer unkonventionellen neuen Freundschaft, sehr, sehr vielen Smoothies, trashiger Erotikliteratur, beim Meeresschwimmen vor Sonnenaufgang ... und immer wieder in der tiefen Bindung zu ihrer Schwester.

Über die Autorin

Nadine J. Cohen ist Anwältin für Migrationsrecht und wohnt in Sydney. Sie hat eine Kolumne im The Guardian, in der sie Lifestyle-Phänomene aufs Korn nimmt, und verfasst Beiträge für diverse Magazine und Zeitungen. Sie war Leiterin von Hope for Nauru, einer gemeinnützigen Organisation, die von 2018 bis 2023 Asylsuchende unterstützte. Gute Gründe ist ihr Debütroman.

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Veröffentlicht am 29.01.2025

Ein surrealer Albtraum zwischen Horror, Satire und Wahnsinn

Bunny
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Meine Meinung und Inhalt


"Das gesamte letzte Jahr betete ich im Stillen dafür, dass die nächste Umarmung endlich in der ersehnten Implosion gipfelt, dass sie einander so fest in die Arme schließen, ...

Meine Meinung und Inhalt


"Das gesamte letzte Jahr betete ich im Stillen dafür, dass die nächste Umarmung endlich in der ersehnten Implosion gipfelt, dass sie einander so fest in die Arme schließen, bis die Fleischmasse wie gehaltloser Zuckerguss aus den Ärmeln, Ausschnitten und Rocksäumen ihrer A-Linien-Kleider quillt." (ZITAT)


Mona Awads Roman "Bunny" entführt die Leser in die exzentrische Welt der Protagonistin Samantha Heather Mackey, einer Außenseiterin, welche Mitglied der Warren University ist.

Samantha, die Stipendiatin mit einer Vorliebe für düstere Fantasien, steht im starken Kontrast zu einer Clique wohlhabender Kommilitoninnen, die sich gegenseitig liebevoll "Bunny" nennen und eine fast unheimliche Einheit bilden.

"Wir nennen sie die Bunnys, weil sie einander selbst so nennen." (ZITAT)

Die Erzählung beginnt mit einer satirischen Darstellung akademischer Eliten und entfaltet sich zu einer bizarren Mischung aus schwarzem Humor, Horror und surrealen Elementen. Samanthas anfängliche Abscheu gegenüber den "Bunnies" weicht einer morbiden Faszination, als sie eine Einladung zu deren geheimnisvollem Treffen erhält. Dort wird sie in wirklikch super skurrile Praktiken verwickelt, die die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lassen.

Ein zentrales Thema des Romans ist die Erforschung von Einsamkeit und dem Verlangen nach Zugehörigkeit.

„Ich sollte abhauen, ich sollte abhauen, ich sollte abhauen. Aber ich bleibe an Ort und Stelle stehen.“ (ZITAT)

Samanthas Beziehung zu ihrer einzigen Freundin Ava wird auf die Probe gestellt, während sie tiefer in die Welt der "Bunnies" eintaucht. Die Dynamik zwischen den Charakteren spiegelt die Spannungen zwischen Individualität und Konformität wider.

Die Geschichte wirkte auf mich wie eine traumähnliche Atmosphäre.

Zusammenfassend ist "Bunny" ein provokanter vulgärer, unverblümter Roman, der Genre-Grenzen sprengt und den Leser herausfordert, über die Natur von Freundschaft, Kreativität und Identität nachzudenken. Es ist eine Geschichte, die gleichermaßen fasziniert und verstört und sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlässt.




Über die Autorin:

Mona Awad, geboren in Montreal, studierte Kreatives Schreiben und Englische Literatur. Sie ist die Autorin von Bunny und drei weiteren Romanen, zuletzt erschien ihr Roman Rouge. Bunny entwickelte sich zur TikTok-Sensation und wurde u.a. für den New England Book Award und einen Goodreads Choice Award nominiert. Für ihren ersten Roman, 13 Ways of Looking at a Fat Girl, erhielt Mona Awad den Colorado Book Award und den Amazon Canada First Novel Award. In einem Artikel im New York Times Style Magazine bezeichnete Margaret Atwood sie als ihre literarische Erbin. Awad lebt in Boston und unterrichtet an der Syracuse University Kreatives Schreiben.

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Veröffentlicht am 13.01.2025

Innere Unruhe, Überforderung und Ängste loslassen

Wolkig im Kopf
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Meine Meinung und Inhalt

Jennifer Subkes Buch „Wolkig im Kopf“ widmet sich einem der drängendsten Themen unserer Zeit: dem Umgang mit innerer Unruhe, chronischer Überforderung und Angst. Es ist ein Selbsthilferatgeber, ...

Meine Meinung und Inhalt

Jennifer Subkes Buch „Wolkig im Kopf“ widmet sich einem der drängendsten Themen unserer Zeit: dem Umgang mit innerer Unruhe, chronischer Überforderung und Angst. Es ist ein Selbsthilferatgeber, der praktische Wege aufzeigt, um mentale Belastungen durch eine ganzheitliche Herangehensweise zu überwinden. Dabei setzt Subke auf ihre eigens entwickelte Methode, die Traumaorientierte, Körperzentrierte Hypnose, und kombiniert Erkenntnisse aus Psychologie, Neurowissenschaften und Selbstfürsorge.

Inhalt und Aufbau

Das Buch ist klar strukturiert und leitet die Leserin oder den Leser schrittweise durch die Ursachen und Lösungen für mentale Belastungen. Es beginnt mit einem Verständnis dafür, warum wir unser Leben so erleben, wie wir es tun. Dabei betont Subke, dass unsere Körperwahrnehmung und unser Nervensystem eine zentrale Rolle spielen – oft stärker als der reine Verstand.

In den weiteren Kapiteln geht es darum, wie innere Unruhe, Überforderung und Angst entstehen – und wie man sie durch gezielte Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge und die Stärkung des Nervensystems wieder auflösen kann. Besonders interessant ist ihre Analyse des „Gedankenkarussells“, das uns oft gefangen hält, und wie man dieses durch ihre Methode stoppen kann.

Subke geht dabei nicht nur auf aktuelle Belastungen ein, sondern untersucht auch die Rolle von Kindheitstraumata und Prägungen. Mit großem Einfühlungsvermögen zeigt sie auf, wie solche Erfahrungen langfristige Spuren hinterlassen und wie man diese heilen kann, um ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung zu führen.

Stärken des Buches

Praktische Übungen und Tools:
Das Buch bietet eine Vielzahl von Übungen und Impulsen, die leicht umsetzbar sind. Sie reichen von Techniken zur Beruhigung des Nervensystems bis hin zu Methoden, um Blockaden zu lösen.

Ganzheitlicher Ansatz:
Subke legt den Fokus nicht nur auf mentale Prozesse, sondern bezieht den Körper als Schlüssel zur Heilung mit ein. Diese Verbindung von Kopf und Körper wird überzeugend dargestellt.

Authentische Sprache:
Jennifer Subke spricht in einer klaren, persönlichen Sprache, die weder überfordert noch belehrt. Sie ermutigt ihre Leserinnen und Leser, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, ohne sie mit zu hohen Erwartungen zu konfrontieren.


Schwächen

Manchmal könnten die Inhalte für Leserinnen und Leser ohne psychologisches Vorwissen etwas abstrakt wirken, da Subke komplexe Zusammenhänge wie die Regulation des Nervensystems voraussetzt. Ein Glossar oder zusätzliche Erläuterungen könnten hier hilfreich sein. Zudem ist der Fokus stark auf weibliche Leser ausgerichtet, was das Buch etwas weniger universell macht.

Fazit

Empfehlung: Für alle, die aktiv an ihrer mentalen und körperlichen Gesundheit arbeiten möchten, ist dieses Buch ein wertvoller Begleiter.

Bewertung: ★★★★☆ (4/5)
Ein kleiner Punktabzug für die Komplexität mancher Inhalte, aber insgesamt ein kraftvolles Werk!


Über die Autorin

Jennifer Subke ist Psychologin, Selbsterfahrerin, Autorin und die Begründerin der Traumaorientierten, Körperzentrierten Hypnose. Mit ihrem tiefen Verständnis für die menschliche Psyche und ihrer einfühlsamen Herangehensweise unterstützt sie Menschen dabei, ihre Ängste und Anspannung zu überwinden und zu einem erfüllten Leben zu finden. Durch die Hypnose, Traumatherapie und Körpertherapie konnte sie ihre eigenen Ängste und Entwicklungstraumata auflösen. Heute begleitet sie Menschen in Online-Betreuung, Retreats und Seminaren aus der Angst in die innere Ruhe & Kraft. Ihr Ansatz, durch innere und äußere Bewegung, zu heilen, ist im deutschsprachigen Raum einzigartig und gibt wertvolle Erkenntnisse preis. Neben ihren Büchern hat die Autorin den Podcast 'Moment Mal! Dein Psychologiepodcast für innere Ruhe und Kraft!' ins Leben gerufen, in welchem sie Menschen hilft in ein tiefes Verständnis mit sich zu kommen. https://jennifersubke.de/

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Veröffentlicht am 29.12.2024

Mit Tanja Köhler auf Entdeckungsreise – Ein Buch für die Seele

Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst
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Meine Meinung und Inhalt
Tanja Köhlers Buch "Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst" ist eine einfühlsame und tiefgründige Einladung zur Selbstreflexion und persönlichen Weiterentwicklung. ...

Meine Meinung und Inhalt
Tanja Köhlers Buch "Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst" ist eine einfühlsame und tiefgründige Einladung zur Selbstreflexion und persönlichen Weiterentwicklung. Mit einer Mischung aus praktischen Ratschlägen, philosophischen Überlegungen und der kraftvollen Metapher eines Ohrensessels schafft Köhler einen Raum, in dem sich Leser*innen mit sich selbst und ihren innersten Gedanken auseinandersetzen können.

Ihre Fragen regen zum Nachdenken an, z.B. "Wie würde dein ganz persönlicher Ruheplatz aussehen, und wann und wie würdest du ihn für dich nutzen?"

Insgesamt ist das kleine hübsche Büchlein "Ein Ohrensessel, zwölf Fragen und eine Reise zu dir selbst" ein sehr empfehlenswertes Werk für alle, die sich auf die Suche nach mehr Klarheit und Selbstverständnis machen wollen. Es ist ein Buch, das dazu einlädt, in sich selbst zu hören, zu reflektieren und den eigenen Weg neu zu entdecken. Köhler gelingt es, mit Leichtigkeit und Tiefe den Leser zu inspirieren, die Reise zu sich selbst mit offenen Augen und einem offenen Herzen zu beginnen. Die liebevollen Illustrationen tragen zudem dazu bei, dass das Buch nicht nur eine geistige, sondern auch eine visuelle Freude ist.





Inhalt

Alles beginnt mit der Suche nach dem richtigen Platz für einen Ohrensessel. Dabei betreten wir die Gedankenwelt einer Frau und begleiten sie auf einer inneren Reise. Gemeinsam mit ihr gewinnen wir Erkenntnisse und werden zum Nachdenken über unsere eigene Lebenssituation angeregt. Wie wichtig sind wir uns selbst? Wonach sehnen wir uns? Und was tun wir dafür, ein glückliches Leben zu führen? Diese wirklichkeitsnahe Erzählung über die Kraft der Veränderung stellt uns zwölf große Fragen. Und sie schenkt uns die Gewissheit, dass wir in unsere Antworten hineinwachsen dürfen und dass wir, genau wie die Frau, unseren ganz persönlichen Wohlfühlort finden werden.


Über die Autorin

Tanja Köhler, geboren 1968, lebt am Fuße der Schwäbischen Alb. Die mehrfach ausgezeichnete Diplom-Psychologin, Bestseller-Autorin und systemische Beraterin praktiziert seit über 20 Jahren als Coach und ist wöchentlich mit „Sag mal Tanja?!“ auf antenne 1 Neckarburg Rock & Pop zu hören. Sie liebt gute Gespräche, leckeren Cappuccino und ausgedehnte Streifzüge in der Natur mit ihrem Hund.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Zwischen Sehnsucht und Neubeginn

Wenn du nicht wärst
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Meine Meinung und Inhalt

Meine Meinung

Maja Peters „Wenn du nicht wärst“ entführt die Leser in eine tiefgründige Geschichte über Verlust, Liebe und die Suche nach sich selbst. Die Protagonistin, Karla, ...

Meine Meinung und Inhalt

Meine Meinung

Maja Peters „Wenn du nicht wärst“ entführt die Leser in eine tiefgründige Geschichte über Verlust, Liebe und die Suche nach sich selbst. Die Protagonistin, Karla, steht nach dem Tod ihres Partners an einem Wendepunkt. Sie ist gefangen in Erinnerungen und dem Schmerz, der ihr Leben bestimmt. Doch die Geschichte ist mehr als ein Trauerprozess; sie beschreibt, wie Karla nach und nach ihre innere Stärke wiederfindet und einen Weg in die Zukunft sucht. Mich konnte das Buch emotional berühren und tief in die Geschichte eintauchen lassen. Peters gelingt es, in der Verbindung von Gegenwart und Vergangenheit eine emotionale Tiefe zu schaffen, die einen einfach packt. Besonders hervorzuheben ist der Schreibstil, der die inneren Konflikte und den Schmerz der Hauptfigur klar und doch einfühlsam widerspiegelt. Ein Beispiel aus der Leseprobe verdeutlicht dies: „Die Stille in der Wohnung umarmt mich, sie fühlt sich an wie der Raum, den du hinterlassen hast. Und doch ist sie so leer.“ (ZITAT)

Die Beziehung zwischen Karla und ihrem verstorbenen Partner wird durch detaillierte Rückblenden lebendig, die es den Lesern ermöglichen, sich in ihre Lage zu versetzen. Doch die wahre Kraft der Erzählung liegt in der Entwicklung von Karlas Charakter. Sie lernt, dass der Verlust eines geliebten Menschen nicht das Ende bedeutet, sondern der Beginn eines neuen Kapitels im Leben.

„Wenn du nicht wärst“ ist einfühlsam und gleichzeitig realistisch. Die Emotionen, die die Geschichte transportiert, sind weder übertrieben noch kitschig, sondern kommen auf eine authentische Weise zum Vorschein. Der Roman ist eine Einladung, über den Wert von Beziehungen, den Schmerz des Verlusts und den Mut zur Veränderung nachzudenken.


Über die Autorin

Maja Peter wurde 1969 in Zürich geboren. Nach der Ausbildung zur Tänzerin am Opernhaus Zürich arbeitete sie unter anderem bei der Weltwoche und derSonntagszeitung als Redaktorin. Während des Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste begann sie als Dramaturgin für zeitgenössisches Theater und Tanz am Zürcher Theater Neumarkt und in der freien Szene zu arbeiten. Ihr DebütromanEine Andere (2011) wurde mehrfach ausgezeichnet. Es folgten der Roman Nochmals tanzen, das Sachbuch Seelenfrieden. Eine Suche und das Theaterstück Restricted Area über Migration. 2022 verbrachte sie eine, durch die Kulturstiftung Landis&Gyr zugesprochene, Residency in London.

Inhalt

Carla schreibt an einem Theaterstück über die Liebe und unterrichtet Teenager, mit denen sie Vorträge zu griechischen Mythen erarbeitet. Samuel, ein ehemals begeisterter Raver, besitzt ein Geschäft für Interieurs und unterstützt seine Mutter bei deren Karriere als Fotomodell. Der Zufall führt die beiden lebens- und liebeserfahrenen Middle-Ager und Scheidungskinder zusammen. Carla und Samuel verlieben sich ineinander und wagen es, sich aufeinander einzulassen. Sie lösen sich von ihrer Vergangenheit und sind auf bestem Weg zu einer gelingenden Partnerschaft. Doch das passt nicht allen.

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