Profilbild von dru07

dru07

Lesejury Star
offline

dru07 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit dru07 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2025

spannendes Finale

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
0

Auch der letzte Teil der Vergissmeinnicht Trilogie hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war spannend und flüssig geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, ich musste unbedingt wissen, wie ...

Auch der letzte Teil der Vergissmeinnicht Trilogie hat mir wieder sehr gut gefallen. Er war spannend und flüssig geschrieben. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, ich musste unbedingt wissen, wie es ausgehen wird. Der zweite Teil war doch schon etwas her und so musste ich ab und zu nachdenken, was alles in den ersten beiden Teilen passiert ist obwohl zu Beginn Bax ja alles noch einmal Revue passieren hat lassen. Quinn ist sich ganz sicher, dass Matilda seine große Liebe ist und eigentlich sollten sich die beiden über den bevorstehenden Schulball freuen. Doch da machen ihnen nicht nur die geflohenen Schwarzalben, welche sie verstecken, einen Strich durch die Rechnung. Quinn soll auch als Auserwählter das etwas rätselhafte Sternentor-Ritual bestehen und dadurch die Welt retten. Ach ja und dann gibt es noch das ominöse Orakel, hinter dem auch alle her sind und welches immer komische Vorhersagen für das bevorstehende Ritual macht. Ich wusste nie, wem man aus dem Saum trauen kann, denn jeder hatte irgendwie so seine kleinen Geheimnisse. Ich habe zwar immer mit kleinen und großen Intrigen gerechnet, aber nicht alle kommen sehen und so war ich doch immer wieder überrascht. Obwohl zu Beginn Bax ja noch einmal alles erzählt hat, sollte man doch besser beim ersten Teil anfangen und nicht zwischendurch einsteigen. 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2024

super

Tod eines Haderlumpen
0

Hauptkommissar Quirin Kammermeier freut sich darauf, sein erstes gemeinsames Weihnachtsfest mit seinem Freund Kurt im schwäbischen Tuttlingen zu feiern. Doch ein Anruf seines Kollegen Rolf lässt ihn zurück ...

Hauptkommissar Quirin Kammermeier freut sich darauf, sein erstes gemeinsames Weihnachtsfest mit seinem Freund Kurt im schwäbischen Tuttlingen zu feiern. Doch ein Anruf seines Kollegen Rolf lässt ihn zurück nach Straubing eilen. Sabine, Quirins Kollegin und sehr gute Freundin, steht unter Mordverdacht und alle Beweise sprechen für sie als Täterin. Zurück in Straubing stellt er eigene Ermittlungen an. Da er offiziell gar nicht ermitteln darf, sind seine Methoden etwas unkonventionell.

Das Buch hat mir super gut gefallen. Es war spannend, flüssig und auch etwas witzig geschrieben. Natürlich ist Quirin sofort zurück nach Straubing geeilt um Sabine beizustehen. Doch so einfach ist es gar nicht, wenn man offiziell nicht ermitteln darf und eigentlich gar nicht in Straubing sein soll. Der „neue“ Kollege, welcher extra für diesen Fall nach Straubing berufen wurde, hat mich so was von aufgeregt. Für ihn stand von vornherein fest, dass es Sabine war und kein anderer. Wie engstirnig kann man als Ermittler nur sein und nicht in mehrere Richtungen ermitteln? Aber solche Personen soll es ja auch in Büchern geben, damit wir uns über sie ärgern können. Quirin hat mir wieder gut gefallen, vor allem wie er inoffiziell ermittelt hat. Er hat das sehr gut gemacht. Der bayerische Dialekt, welcher immer wieder vorkam, hat mir sehr gut gefallen (vor allem die ganz speziellen Ausdrücke, welche auch am Ende des Buches für Nichtbayern übersetzt wurden). Zwischendurch hatte ich zwar bedenken ob den Dialekt jeder versteht, aber die Autorin nahm mir meine Bedenken und meinte nur, auch Nordlichter konnten es verstehen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Quirin. 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2024

sehr gut

Vor der Stille
0

Im Emsland wird eine tote junge Frau aus dem Kanal geborgen. Laut Obduktion ist sie ertrunken, aber es wird Leitungswasser in ihrer Lunge gefunden. Die SOKO bittet Hanna Will und den Kriminalpsychologen ...

Im Emsland wird eine tote junge Frau aus dem Kanal geborgen. Laut Obduktion ist sie ertrunken, aber es wird Leitungswasser in ihrer Lunge gefunden. Die SOKO bittet Hanna Will und den Kriminalpsychologen Jan de Bruyn zu Hilfe. Als beide ihr Leben genauer durchleuchten stoßen sie auf ungewöhnliche Bargeldeinzahlungen. Als Hanna sich noch einmal im Haus des Opfers umsehen möchte, sieht sie einen Mann aus dem Fenster flüchten.

Das Buch hat mir gut gefallen. Es war spannend und flüssig geschrieben. Lisa Kramer wird tot im Kanal gefunden, doch dort ist sie nicht ertrunken. Wer hat sich die Mühe gemacht und die Tote aus der Wohnung gebracht und im Kanal entsorgt? Was hatte Lisa verbrochen? War der Täter alleine oder hatte er Hilfe? Aber woher kommt das Geld, welches Lisa eingezahlt hat her? Denn ihren Job hatte sie ja gekündigt. Schnell finden Hanna und Jan heraus, dass der Chor, welcher bei den ersten Ermittlungen der SOKO vernachlässigt wurde, hilfreiche Informationen liefern kann. Was verschweigen einige Chormitglieder? Es war auch sehr frustrierend zu lesen, wie Hanna und Jan auf Abneigung innerhalb der SOKO gestoßen sind. Sehr toll, war auch der kleine private Einblick in das Leben der beiden. 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2024

super spannend

Der Nachtschattenmann: Thriller
0

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz wird mitten in einer kalten Nacht zu einer Tanzschule gerufen. Auf der Treppe liegt eine tote Frau. Ihre Hände sind erhoben als ob sie tanzen würde und in einer Hand liegt ...

Rechtsmedizinerin Julia Schwarz wird mitten in einer kalten Nacht zu einer Tanzschule gerufen. Auf der Treppe liegt eine tote Frau. Ihre Hände sind erhoben als ob sie tanzen würde und in einer Hand liegt ein kleiner Ballerinaschuh. Zur gleichen Zeit erwacht Johanna aus der Narkose. Als diese in den Spiegel schaut, blickt ihr eine Fremde entgegen. Sie ist nicht die einzige, denn auch der Toten, welche vor der Tanzschule abgelegt wurde, wurde das Gesicht chirurgisch verändert.

Das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Es war super spannend und flüssig geschrieben. Wie immer konnte ich aufgrund des spannenden und guten Schreibstils von Cathrine Shepherd das Buch nicht aus der Hand legen und somit war ich wie immer viel zu schnell fertig. Gruselig, wenn man aufwacht und man erkennt sich selbst im Spiegel nicht mehr oder wenn die eigene Mutter einen aufgrund der chirurgischen Schönheitsoperation einen nicht mehr erkennt. Doch was haben diese Frauen angestellt? Warum wurden gerade sie ausgesucht und warum wird ihnen ihr Gesicht verändert? Ich finde es immer wieder toll, wie Julia ihrem Florian hilft, den Fall aufzuklären auch wenn ich immer wieder schmunzeln muss, dass sie doch neben der Arbeit so viel Zeit hat um im aktuellen Fall mit zu ermitteln. Aber wer könnte der Täter sein? Cathrine präsentiert uns nicht nur einen Täter der genau in das Bild passt, doch möchte sie uns wieder an der Nase herumführen oder ist es dieses Mal doch genau der, der am besten und auffälligsten ist? Sehr schön ist auch wieder, dass wir am privaten Leben von Julia und Florian teilhaben dürfen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Fall für Julia. 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.11.2024

Schatzsuche

Die Henkerstochter und das Vermächtnis des Henkers (Die Henkerstochter-Saga 10)
0

1683: Das osmanische Heer steht kurz vor Wien und ein vernichtender Krieg scheint unausweichlich. Auch dem alten Henker Jakob Kuisl geht es nicht gut. Ihm plagen körperliche Schmerzen und seelische Sorgen. ...

1683: Das osmanische Heer steht kurz vor Wien und ein vernichtender Krieg scheint unausweichlich. Auch dem alten Henker Jakob Kuisl geht es nicht gut. Ihm plagen körperliche Schmerzen und seelische Sorgen. Als er von seinem früheren Weggefährten Nepomuk einen Brief erhält, macht er sich trotz seiner Beschwerden auf nach Passau. Nepomuk bittet ihn, nach Passau zu kommen um mit ihm einen Schatz zu bergen. Mit seinem Anteil des Schatzes möchte er seiner Familie das Bürgerrecht erkaufen. Doch in Passau angekommen, muss er feststellen, dass auch die anderen vier Weggefährten einen Brief erhalten haben und Nepomuk ermordet wurde. Gemeinsam wollen sie herausfinden wer Nepomuk getötet hat und wo der Schatz begraben liegt, doch wem kann Jakob vertrauen?

Auch dieser Teil mit Jakob hat mir sehr gut gefallen. Er war wieder spannend und flüssig geschrieben. Jakob hat ein stolzes Alter erreicht und ist es nur eine Frage der Zeit bis er von uns geht – was mich traurig stimmt. Ich habe sehr gehofft, dass er den Mörder von Nepomuk finden wird, doch wem seiner alten Weggefährten kann er trauen? Und wer ist der Mörder? Wird er den Schatz finden und seiner Familie das Bürgerrecht erkaufen können? Ich habe es sehr gehofft. Nicht nur Jakob verschlägt es nach Passau, auch seine Tochter und sein Schwiegersohn verweilen in der Stadt an der Donau und müssen sich um die Wehwehchen der Höflinge kümmern. Auch Paul, der Sohn von Magdalena, muss sich im Krieg beweisen und spielt wieder eine größere Rolle in diesem Buch. Es war schon sehr lustig und interessant zu lesen, wie immer wieder das eine mit dem anderen zusammenhängt. Das Ende hat mich traurig gemacht, aber ich habe trotzdem noch ein kleines bisschen Resthoffnung. 5 von 5*.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere