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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2025

Hat mich leider nicht gepackt

Der Sternenstaubdieb
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Das Cover hat mir so gut gefallen, dass ich mir das Buch näher angesehen habe. Auch die Leseprobe konnte mich noch fesseln. Aber das ganze Buch zog sich dann wie Kaugummi, um am Ende mitten in der Geschichte ...



Das Cover hat mir so gut gefallen, dass ich mir das Buch näher angesehen habe. Auch die Leseprobe konnte mich noch fesseln. Aber das ganze Buch zog sich dann wie Kaugummi, um am Ende mitten in der Geschichte abzubrechen. Das war ziemlich frustrierend, zumal ich mir momentan nicht vorstellen kann, die weiteren Bände dieser Trilogie zu lesen.

Aber von vorne: Die Idee hat mir super gefallen; das World building ist toll. Aber die Erzählung fand ich ziemlich verwirrend. Immer wieder gibt es Träume, Visionen und Illusionen, die ich nicht gleich als solche erkannte. Das machte das Lesen mühsam. Und oft sind die Beschreibungen so detailliert, dass die Handlung nur sehr langsam vom Fleck kommt. Auch die Anzahl der verschiedenen Perspektiven zerfaserte die Geschichte nur, anstatt sie auf den Punkt zu bringen.

Die Magie der Dschinns fand ich sehr interessant, auch einige überraschende Wendungen sind gut gelungen. Die Sprache ist dem arabischen Setting entsprechend sehr blumig, was ich positiv finde. Es gibt Parallelen zu den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht.

Ich wollte das Buch so gerne mögen, und sicherlich wird es auch seine Fans finden - ich gehöre leider nicht dazu.

Veröffentlicht am 27.01.2025

Gut geschrieben, aber belanglos

In einem Zug
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Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: DuMont (13. Januar 2025)
ISBN-13: 978-3755800408
Preis: 24,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Gut geschrieben, aber belanglos

Inhalt:
Eduard Brünhofer, ...

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: DuMont (13. Januar 2025)
ISBN-13: 978-3755800408
Preis: 24,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Gut geschrieben, aber belanglos

Inhalt:
Eduard Brünhofer, ehemals erfolgreicher Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München, wo ihn ein unangenehmer Termin erwartet. Am liebsten möchte er seine Ruhe haben, doch die Frau mittleren Alters, die mit ihm das Viererabteil teilt, verwickelt ihn in ein Gespräch, dem er nicht entkommt.

Meine Meinung:
Ich habe die Romane von Daniel Glattauer immer sehr gerne gelesen und mich von jedem einzelnen sehr gut unterhalten gefühlt. „In einem Zug“ hat mich leider enttäuscht. Die Idee ist ja ganz originell, auch der Schreibstil ist klasse, leicht anspruchsvoll mit großartigen Ausdrücken, aber die Handlung empfand ich als ziemlich banal. Ja, es ist raffiniert, wie das Sitzgegenüber Catrin Meyr den älteren Eduard Brünhofer in ein Gespräch über die Liebe, über seine Liebe, verwickelt. Und über das Schreiben von Liebesromanen sowie über das Unvermögen, dies weiter zu tun. Die Sätze des Dialogs sind zum Teil auch ganz witzig, zum größten Teil empfand ich die Aussagen aber als absolut belanglos, nichtssagende oder allgemeingültige Phrasen, die mir keinen Mehrwert bringen. Wenn ich zynisch sein wollte, würde ich mich fragen, ob dieser Roman womöglich autobiographische Züge trägt.

Leider waren mir weder Protagonist noch Protagonistin sympathisch und ich konnte mit beiden nicht wirklich etwas anfangen. Nachdem ich mich fast durch das ganze Buch gekämpft hatte, wurde ich am Schluss dann doch noch mit einem kleinen Gag überrascht und ein bisschen versöhnt.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 13.01.2025

Leider der schwächste Band der Reihe

Verletzlich
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Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Ullstein (7. September 2018)
ISBN-13: 978-3548290119
Originaltitel: Järnblod
Übersetzung: Dagmar Lendt

Leider der schwächste Band der Reihe

Inhalt:
Annika Bengtzon recherchiert ...

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Ullstein (7. September 2018)
ISBN-13: 978-3548290119
Originaltitel: Järnblod
Übersetzung: Dagmar Lendt

Leider der schwächste Band der Reihe

Inhalt:
Annika Bengtzon recherchiert im Falle eines Fünffachmörders, der plötzlich seine Geständnisse zurückgezogen hat. Daneben ist sie auf der Suche nach ihrer Schwester Birgitta, die spurlos verschwunden ist.

Unterdessen versucht Nina Hoffman, wasserdichte Beweise gegen einen Untersuchungshäftling zu finden, der sich durch besondere Grausamkeit und Gewaltbereitschaft hervorgetan hat. Ihre Arbeit führt sie wieder einmal nach Spanien.

Meine Meinung:
Ich habe alle Bände dieser Reihe gelesen, zuletzt nun vier Bände direkt hintereinander. Bei den ersten drei war das auch durchaus gut so, denn die Handlung wird zum Teil immer weiter fortgeführt, private und berufliche Entwicklungen spielen eine wichtige Rolle, und immer wieder wird auf Vergangenes Bezug genommen, ohne es noch einmal ganz detailliert darzustellen.

Gerade beim letzten Band hat es mich aber genervt, dass vieles aus den Vorgängerbänden noch einmal gesagt wurde. Hier wurden ganze Absätze aus den früheren Büchern einfach kopiert und eingefügt. Da ich sie ja gerade erst gelesen hatte, war mir der entsprechende Wortlauf noch gut im Gedächtnis. So kann man natürlich auch Seiten füllen. Überhaupt hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass bei Marklund die Luft raus ist. Nicht nur ist dies der seitenmäßig kürzeste Band mit den meisten Wiederholungen, sondern auch die Handlung wirkt etwas lieblos zusammengeschustert.

Zum Abschluss muss Annika sich endlich ihren inneren Dämonen stellen, die sie seit Band 1 quälen. Damit dieses Psychogedöns aber ein Gegengewicht hat, musste Marklund noch ein paar extrafiese Foltermethoden und Tötungsarten genauestens beschreiben. Dazwischen kommt immer mal wieder Thomas zu Wort, der zwar überhaupt keine Rolle mehr spielt, durch seine sinnlose Verbitterung aber kolossal nervt.

Mein Fazit:
Ausgerechnet der Abschlussband ist der schwächste der ganzen Reihe. Vorkenntnisse sollten auf jeden Fall vorhanden sein und allzu zart besaitet sollte man auch nicht sein.

Die Reihe:
1. Studio 6
2. Paradies
3. Prime Time
4. Olympisches Feuer
5. Der rote Wolf
6. Nobels Testament
7. Lebenslänglich
8. Kalter Süden
9. Weißer Tod
10. Jagd
11. Verletzlich

★★★☆☆

Veröffentlicht am 03.01.2025

Kein Vergleich zu Band 1 der Reihe

Eisiges Glas
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Broschiert: 544 Seiten
Verlag: Droemer (2. Dezember 2024)
ISBN-13: 978-3426309551
Originaltitel: Glasmannen
Übersetzung: Marie-Sophie Kasten
Preis. 16,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Kein ...

Broschiert: 544 Seiten
Verlag: Droemer (2. Dezember 2024)
ISBN-13: 978-3426309551
Originaltitel: Glasmannen
Übersetzung: Marie-Sophie Kasten
Preis. 16,99 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Kein Vergleich zu Band 1 der Reihe

Inhalt:
Leo Asker wurde gerade offiziell zur Leiterin der „Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen“ ernannt, als sich ihr verhasster Vater nach vielen Jahren Funkstille bei ihr meldet und sie um Hilfe bittet. Er wird des Mordes verdächtigt, ist aber nicht bereit, sich kampflos auszuliefern. Um das drohende Blutbad zu verhindern, macht Leo sich zähneknirschend auf die Suche nach dem Täter.

Leos Jugendfreund Martin Hill, ein Urban Explorer, wird auf ein privates Anwesen eingeladen, Stjärneholm, wo sich seit langer Zeit alles um UFOs dreht. Er soll ein Buch über den Patriarchen Gunnar und dessen erfolgreiches Unternehmen Alfacent schreiben, was ihm wie ein Traum vorkommt, aber schon bald zum Albtraum wird.

Meine Meinung:
„Eisiges Glas“ ist der 2. Band der Reihe um die Kommissarin Leonore Asker. Er setzt nahtlos dort ein, wo Band 1, „Stille Falle“, endete. Insofern erleichtern Vorkenntnisse den Einstieg; für den weiteren Verlauf sind sie aber nicht unbedingt notwendig. Nachdem ich vom 1. Band dieser Reihe, restlos begeistert war, freute ich mich umso mehr auf die Fortsetzung. Leider konnte diese mich nicht so mitreißen wie der Vorgängerband. Am Anfang, besser gesagt, die erste Hälfte oder sogar zwei Drittel des Buches, zieht sich die Handlung doch sehr in die Länge und kommt nicht recht voran. Wenn man sich extrem für UFOs, Außerirdische und Urban Exploration interessiert, sieht man das vielleicht anders, aber ich persönlich empfand die Story einfach nicht als interessant genug, um mich über so viele Seiten mit diesen Themen zu beschäftigen.

Außerdem hatte ich zunehmend den Eindruck, hier nichts wirklich Neues zu lesen - alles irgendwie schon mal da gewesen. Die „Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen“ erinnert mit seinen skurrilen Mitarbeitern und Kompetenzrangeleien mit den angesehenen Abteilungen der Polizei immer mehr an das Sonderdezernat Q von Adler-Olsen. Und soziopathische Figuren gibt es in der Literatur natürlich auch schon en masse. Aber klar, man kann das Rad nicht ständig neu erfinden, und wenn der Krimi von Anfang an die nötige Spannung aufgewiesen hätte, wäre das auch gar nicht so schlimm gewesen.

So war „Eisiges Glas“ in meinen Augen aber einfach nur mittelmäßig. Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen, weil mich die Protagonistin Leo Asker mit ihren Ecken und Kanten fasziniert.

Die Reihe:
1. Stille Falle
2. Eisiges Glas

★★★☆☆

Veröffentlicht am 13.11.2024

Nett, aber sehr kitschig

Das Mondscheincafé
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Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: dtv (18. April 2024)
ISBN-13: 978-3423352277
Originaltitel: Mangetsu Kohiten no Hoshiyomi
Übersetzung: Sabine Mangold und Yukiko Luginbühl
Preis: 13,00 €
auch als E-Book ...

Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: dtv (18. April 2024)
ISBN-13: 978-3423352277
Originaltitel: Mangetsu Kohiten no Hoshiyomi
Übersetzung: Sabine Mangold und Yukiko Luginbühl
Preis: 13,00 €
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Nett, aber sehr kitschig

Inhalt:
Katzen, die bei Vollmond ein Café betreiben, das einfach irgendwo auftaucht, wo es benötigt wird. Hier wird Menschen geholfen, die in einer Krise stecken.

Meine Meinung:
Das Cover fand ich sehr ansprechend und auch die Idee zu diesem Roman. Leider konnte mich aber die Umsetzung nicht überzeugen. Es ist großteils ganz nett zu lesen, aber auch sehr kitschig und basiert im Übermaß auf der westlichen Astrologie, mit der ich ohnehin schon nichts anfangen kann, schon gar nicht, wenn ich eigentlich einen Roman erwarte, der mich in die japanische Gesellschaft und Kultur eintauchen lässt.

Es gibt ein paar sinnvolle Lebensweisheiten, aber mir persönlich hat das Buch keinen Mehrwert gebracht.

★★★☆☆