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Lerchie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2025

Wer sind die Bösen?

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Quinn weiß ganz genau, dass Matilda seine große Liebe ist, und das ist es egal, wie anstrengend ihre Familie ist. Die beiden sollten sich jetzt gerade auf den Schulball freuen, doch da gibt es noch das ...

Quinn weiß ganz genau, dass Matilda seine große Liebe ist, und das ist es egal, wie anstrengend ihre Familie ist. Die beiden sollten sich jetzt gerade auf den Schulball freuen, doch da gibt es noch das rätselhafte Sternentorritual. Als angeblich Auserwählter soll Quinn die Welt retten. Dann sind da flüchtige Schwarzalben, die versteckt werden müssen und ein ominöses Orakel, das immer wieder verschwindet. Genauer gesagt, ein ganz normaler Tag. Doch da gerät Matilda in das Visier mächtiger Feinde. Sie muss mit Quinn Geheimnisse entschlüsseln, die zwischen Leben und Tod entscheiden.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich ganz gut lesen, auch wenn es durch die vielen Personen, die darin vorkommen, teilweise auch etwas verwirrend ist. Aber da ich die beiden ersten Bücher ja auch gelesen habe, was zwar schon sehr lange her ist, bin ich doch auf die vielen Namen gefasst. Unklarheiten im Text, die meinen Lesefluss gestört hätten, gab es zum Glück nicht. In die Protagonisten konnte ich mich ganz gut hineinversetzen. Ich war gespannt, was es mit diesem Sternentorritual auf sich hatte, denn Quinn sollte dazu fähig sein, dieses Tor zu öffnen, angeblich. Doch was passiert, wenn es geöffnet wird? Und wenn er es nicht öffnen kann, was geschieht dann? Alle diese Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Quinn und seine Freunde erleben wieder viele Abenteuer im Saum und in der realen Welt. Außerdem versucht er zu ergründen, wer sein Großvater ist. Und was ist mit dem Schulball? Wer das alles wissen möchte, der muss dieses Buch lesen. Es ist wieder spannend geschrieben, wenn auch manchmal etwas gezogen, aber es hat mich gefesselt und ich war wirklich sehr gespannt auf das Ende. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 30.12.2024

Interessant und spannend

Die Wächterin von Köln
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Die naive und liebreizende Elsbeth beginnt 1396/97 mit 16 Jahren im Bordell Zur schönen Frau in Köln zu arbeiten. Doch sie gerät in das Visier der Obrigkeit als einer ihrer Freier vergiftet aufgefunden ...

Die naive und liebreizende Elsbeth beginnt 1396/97 mit 16 Jahren im Bordell Zur schönen Frau in Köln zu arbeiten. Doch sie gerät in das Visier der Obrigkeit als einer ihrer Freier vergiftet aufgefunden wird. Ihr Halbbruder wird auf sie aufmerksam und bewahrt sie vor dem Galgen. Sie werden Vertraute und während Elsbeth im Dirnenhaus für ihn Informationen sammelt, wird er der mächtigste Mann Kölns. Elsbeth erweist sich als geschickte Drahtzieherin der Unterwelt. Der junge Henker Jörg beginnt ihre Weitsicht zu schätzen als sie eine, zu Unrecht verurteilte, Frau, vor der Verurteilung bewahren kann. Zwischen ihnen entstehen Gefühle.

Meine Meinung
Ich liebe die historischen Romane von Petra Schier sehr, denn ich kann mich auf ihre akribische Recherche verlassen. So auch bei diesem Roman. Zu Beginn finden die Leser ein Personenverzeichnis, was das Kennenlernen so vieler Personen enorm erleichtert. Wie man im Nachwort erfährt, gab es das Dirnenhaus Zur schönen Frau tatsächlich, doch die Personen in dem Buch sind erfunden. Die Autorin beschreibt, wie es zugegangen sein kann, da die Frauen, in dem Fall eben Dirnen, anfingen, ihr Recht einzufordern. Und Elsbeth half ihnen dabei bzw. war achtete auf ordentliche Freier und dass eben nur ordentliche Mannsbilder in ihr Dirnenhaus Einlass fanden. Ich, die ich schon mehrere Romane der Autorin gelesen habe, begegnete bekannten Personen, die ich schon in den anderen Büchern ins Herz geschlossen habe. Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Nur wenn etwas auf kölsch geschrieben war, musste ich etwas überlegen und aufpassen, herausfinden was das wohl heißen sollte. Doch meistens war mir das auch gleich klar. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Manches war mir bekannt, doch war es in diesem Buch aus einer anderen Sicht geschrieben und so war es letztendlich doch wieder neu. Auf jeden Fall war das Buch wieder sehr spannend, hat mir sehr gut gefallen, mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Ich mochte es fast nicht aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Von mir eine absolute Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 13.12.2024

Sehr berührend

Im Namen der Barmherzigkeit
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Dies ist die wahre Geschichte eines Pflegekindes auf einem Bergbauernhof. Hera Lind erzählt hier das Schicksal von Steffi, die Fürchterliches erleiden musste, sich letztendlich jedoch nicht zum Schweigen ...

Dies ist die wahre Geschichte eines Pflegekindes auf einem Bergbauernhof. Hera Lind erzählt hier das Schicksal von Steffi, die Fürchterliches erleiden musste, sich letztendlich jedoch nicht zum Schweigen hat bringen lassen.
Im Namen der Barmherzigkeit nimmt die Bauernfamilie Kellerknecht jedes Jahr ein Pflegekind auf. Auch die knapp dreijährige Steffi gehört dazu. Zwischen allen anderen Pflegekindern lernt sie schnell, dass sie für diese Aufnahme hart schuften muss und das alles barfuß. Und dann wird Steffi ab ihrem neunten Lebensjahr von dem Bauern regelmäßig missbraucht. Mit fünfzehn wird sie schwanger und in ein Kloster abgeschoben wo sich barmherzige Nonnen um sie und andere ledige Mütter kümmern. Steffi will ihr Kind behalten, ihm eine bessere Kindheit bieten und sucht nach ihrer leiblichen Mutter.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, auch wenn ich mal ab und zu durchschnaufen musste bei dem was ich da gelesen habe. Jedoch gab es keine Unklarheiten im Text die meinen Lesefluss gestört hätten. Im Namen der Barmherzigkeit hat dieser Schuft von Bergauer Kellerknecht ein KIND von neun Jahren missbraucht. Es für einen Teil seines Lebens kaputtgemacht, denn wie soll ein solches Kind je wieder einem Mann vertrauen? Auch wenn Steffi dies letztendlich doch getan hat, was mich wirklich sehr verwundert hat. Was ich damit meine, wird der geneigte Leser erfahren. Aber dann war es eben aus und es geschah genau das, was in einem solchen Fall oft passiert. Was das ist, wird der Leser selbst wissen, bzw. er wird es beim Lesen des Buches erfahren. Warum sie nicht ihre älteste Pflegeschwester, die auch, wenn ich mich nicht sehr täusche, vom Pflegevater missbraucht worden war, letztendlich in Wien aufgesucht hat, habe ich nicht so ganz verstanden. Aber sie wollte sich wohl auf niemanden mehr verlassen. Ich finde solche Kerle, wie dieser Bergbauer, gehören ins Gefängnis und nie wieder raus. Das Buch hat mich erschüttert, auch wenn ich das Wort Kindesmissbrauch natürlich kenne, aber so wie dieser Kerl vorgegangen ist, das ist erschreckend. Und dann muss man auch noch davon ausgehen, dass er vermutlich nicht der Einzige war, der so etwas tat. Ich denke, da gibt es bestimmt noch eine hohe Dunkelziffer. Die Kinder trauen sich nicht, Anzeige zu erstatten, weil sie denken, dass ihnen niemand glauben wird, denn die Pflegeeltern sind ja so barmherzige, anständige Menschen. Menschen die Kinder aufnehmen, sollten besser durchleuchtet werden, und nicht ankündigen, wenn die Fürsorgerin kommt, sondern überraschend kommen. Dann hätten die nämlich auch mal gesehen, wie es den Kindern, die sie den ach so barmherzigen Menschen zur Pflege überlasen haben, tatsächlich geht! Ich reg mich tatsächlich jetzt richtig auf. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, denn es ist spannend und fesselnd geschrieben. Es gibt ein Nachwort von Hera Lind, von Steffi und von Karin Winkler, die Steffi lange betreut hat und ihr eine gute Freundin ist. Auch wenn ich ab zu hätte heulen mögen und Steffi mir unendlich leidgetan hat. Ich hoffe sehr, dass sie den Rest ihres Lebens glücklich und zufrieden leben kann. Von mir eine Leseempfehlung und fünf Sterne.

Veröffentlicht am 06.12.2024

Wer zuletzt lacht...

Glücklich sind die Mutigen
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Joan Vordemfelde ist eine aufstrebende junge Schauspielerin, die alles mitbringt, was man für den Erfolg braucht. Doch noch immer bestimmen Männer, wer es ganz nach oben schafft. Joan muss das erfahren ...

Joan Vordemfelde ist eine aufstrebende junge Schauspielerin, die alles mitbringt, was man für den Erfolg braucht. Doch noch immer bestimmen Männer, wer es ganz nach oben schafft. Joan muss das erfahren in dem ein bestimmter Regisseur sie missbraucht. Doch die Frauen der Familie halten zusammen und stellen sich der mächtigen Fernsehbranche entgegen mit Unterstützung von unerwarteter Seite.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich wieder leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. Ich bin gut in die Geschichte hineingekommen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Schon die ersten beiden Bände über die Fernsehschwestern Vordemfelde, Wunder gibt es immer wieder und Morgen ist ein neuer Tag, haben mit sehr gut gefallen Ich wurde auch von diesem Buch nicht enttäuscht. Ich konnte mich recht gut in die Protagonisten hineinversetzen. In diesem Buch ist niemand die Hauptperson. Da ist Annemie, die Mutter der Schwester, die ergründen will, weshalb sie diese seltsamen Albträume hat. Joan, die sich von ihrer Mutter Franka wie ein kleines Mädchen behandelt fühlt und nicht erkennt, dass diese es mit ihren Warnungen nur gut mit ihr meint. Eva zieht es mit ihrem Lebenspartner wieder nach Deutschland und dann ist da noch Lilly, die ihren Mann Rudolph nie verraten hat, weshalb sie den Posten beim ZDF nicht bekommen hat. Vielleicht kommt es deshalb zu einem Eklat bei einer Veranstaltung. Alles was ich bisher erzählt habe, ist aus den Vorgängerbänden bekannt, bis auf den Eklat, den Lilly verursacht, ich verrate also nichts damit. Doch darüber sage ich hier nichts, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden fAll gibt es am Ende noch eine Genugtuung für die Schwestern. Das Buch war spannend von Anfang bis Ende, hat mir sehr gut gefallen und mich gefesselt. Ich habe gelitten die die Schwestern leiden mussten und mich gefreut, über das Ende. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 02.12.2024

Gefährliche Kreuzfahrt

Wer zuletzt tanzt, tanzt am besten
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Markus Neumann wird von einer alten Freundin um Hilfe gebeten. Valentina Kostova hat einen Quantencode entwickelt, der von allen begehrt wird, weshalb sie befürchtet, dass sie entführt werden könnte. Das ...

Markus Neumann wird von einer alten Freundin um Hilfe gebeten. Valentina Kostova hat einen Quantencode entwickelt, der von allen begehrt wird, weshalb sie befürchtet, dass sie entführt werden könnte. Das Institut ist einverstanden, dass Markus und Janna, als Ehepaar getarnt, Valentina an Bord eines donau-Kreuzfahrtschiffes begleiten. Sie will unerkannt nach Bulgarien reisen. Doch schon bald müssen die beiden erkennen, dass nicht nur Kriminelle hinter dem Code her sind, sondern auch der russische Geheimdienst und anscheinend sogar Spine aus den eigenen Reihen. Es wird ein mörderischer Spießrutenlauf und für Janna und Markus ein Spiel mit dem Feuer.

Meine Meinung
Wie immer ließ sich das Buch leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Test, die es vermocht hätten, meinen Lesefluss zu stören. Für Janna und Markus schien es eine leichte Aufgabe zu sein, doch sie sollten sich irren. Weshalb? Lesen Sie selbst! Und so wie es aussieht, gibt es sogar Verräter aus den eigenen Reihen, wie man ja bereits aus dem Klappentext ersehen kann. Wie der Titel verrät, geht es auf dem Kreuzfahrtschiff auch noch ums Tanzen, wo die beiden, sozusagen als Ablenkung, mitgemacht haben. Wie weit werden sie kommen? Da muss der geneigte Leser selbst herausfinden. Außerdem gibt es am Ende noch einen leicht fiesen Cliffhanger, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass es für diese Geschichte eine Fortsetzung gibt. Erst gegen End wurde mir klar, dass da die restliche Seitenzahl des Buches für die Aufklärung nicht ausreicht. Also war ich von dem Fortsetzung folgt, nicht wirklich überrascht. Das Buch war wieder spannend und fesselnd. Ich habe mit den beiden gelitten und mich gefreut. Sie waren mal wieder super! Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.