Profilbild von raschke64

raschke64

Lesejury Star
offline

raschke64 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit raschke64 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2025

Gutes Debüt

Die Schanze
0

Ellen ist nach der Trennung von ihrem Freund zurück in das Dorf gekommen, in dem sie aufgewachsen ist. Sie wird dort eine Praxis als Allgemeinärztin übernehmen. Doch damit kommen Erinnerungen wieder an ...

Ellen ist nach der Trennung von ihrem Freund zurück in das Dorf gekommen, in dem sie aufgewachsen ist. Sie wird dort eine Praxis als Allgemeinärztin übernehmen. Doch damit kommen Erinnerungen wieder an die schrecklichste Zeit ihres Lebens. Vor allem auch, als ein Mann quasi an einer Skischanze erhängt aufgefunden wird. Es ist allerdings Mord, kein Selbstmord. Und Ellen kennt den Mann.

Das Buch ist für mich ein sehr gutes Debüt. Es ist fast die ganze Zeit spannend, da man zwar weiß, was damals mit allen passiert ist. Aber man weiß nicht, wie die damaligen Geschehnisse mit den aktuellen zusammenhängen. Der Stil ist sehr geradlinig, an manchen Stellen fast militärisch kurz. Das war mir manchmal etwas zu viel und zu verkürzt. Doch insgesamt habe ich das Buch gern gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Ich kann eine Leseempfehlung aussprechen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2025

Abenteuerlich

Die Schwarzen Musketiere
0

Der 13-jährige Adlige Lukas muss mit ansehen, wie sein Vater ermordet, seine Mutter als Hexe angeklagt und verbrannt und seine Schwester entführt wird. Er selbst flieht mit Mühe und Not und landet im Heer ...

Der 13-jährige Adlige Lukas muss mit ansehen, wie sein Vater ermordet, seine Mutter als Hexe angeklagt und verbrannt und seine Schwester entführt wird. Er selbst flieht mit Mühe und Not und landet im Heer von Wallenstein. Der 30-jährige Krieg ist in vollem Gange und Lukas und seine Freunde sind mittendrin. Und da gibt es noch den großen Widersacher, den Inquisitor Waldemar von Schönborn.

Das Buch ist der Beginn eines großen Abenteuers. Es ist als Jugendserie konzipiert, kann aber auch von Erwachsenen problemlos gelesen werden. Es besticht vor allem in seinen Details um das damalige Leben und den 30-jährigen Krieg. Die Teile, die sich um Zauberei drehen, fand ich persönlich eigentlich überflüssig. Weil alles andere schon für genug Spannung sorgte. Aber für die Zielgruppe ist es sicherlich gut. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2025

Liebe und Schmuck

Die verborgene Tochter
0

Georgia lebt in London und ist gerade dabei, zusammen mit ihrer Freundin ihre Firma zu verkaufen. Zu diesem denkbar ungünstigsten Zeitpunkt bekommt sie eine kleine Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter. ...

Georgia lebt in London und ist gerade dabei, zusammen mit ihrer Freundin ihre Firma zu verkaufen. Zu diesem denkbar ungünstigsten Zeitpunkt bekommt sie eine kleine Schachtel mit dem Namen ihrer Großmutter. Erst viel später beschäftigt sie sich überhaupt damit und findet in der Schachtel einen rosafarbenen Edelstein. Auf der Suche nach der Herkunft trifft sie in Genf den Juwelier Luca, der ihr bezüglich des Steins weiterhelfen kann. Denn dahinter steckt eine große Geschichte…

Das Buch ist der vierte Band einer Reihe. Allerdings ist es das erste Buch davon, das ich gelesen habe. Und ich muss sagen, man kann es problemlos lesen, ohne die anderen Bücher zu kennen. Das ist für mich ein großer Pluspunkt. Die Autorin kann gut schreiben und sie besticht besonders bei der Geschichte, die in der Vergangenheit spielt. Dort werden Gefühle wunderbar beschrieben und umgesetzt und als Leser kann man mitfühlen und auch mitleiden. Leider ist das bei der Geschichte in der Gegenwart nicht ganz so tief ausgeprägt. Viele Entscheidungen der Hauptfigur konnte ich nicht direkt nachvollziehen und vor allem das Ende lässt mich ein wenig unglücklich zurück. Denn dort ging alles auf wenigen Seiten extrem schnell und hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang und Ausführlichkeit gewünscht. Doch unabhängig davon ist das Buch wirklich gut lesbar und es gibt von mir dazu eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2025

Gute Fortsetzung

Goldene Zeiten. Die Münchner Ärztinnen
0

1902 in München sind die drei Freundinnen Lulu, Elsa und Fanny ihrem Traum, Medizin zu studieren und Ärztin zu werden, nur ein kleines Stück näher gekommen. Denn das Studium ist immer noch verboten, aber ...

1902 in München sind die drei Freundinnen Lulu, Elsa und Fanny ihrem Traum, Medizin zu studieren und Ärztin zu werden, nur ein kleines Stück näher gekommen. Denn das Studium ist immer noch verboten, aber sie dürfen wenigstens jetzt das Abitur machen, was eine Voraussetzung für ein Studium ist. Aber auch dabei werden ihnen einige Hindernisse in den Weg gelegt.

Das Buch ist der 2. Teil der Reihe und eine gute Fortsetzung. Neben den 3 Freundinnen gibt es weitere Hauptfiguren, die aus den verschiedensten Schichten kommen und unterschiedliche Interessen haben. So wird ein großes Spektrum der damaligen Gesellschaft abgedeckt und verschiedene Sitten und Bräuche, aber auch Hindernisse erklärt. Das ist gut geschrieben und bietet neben der Wissensvermittlung ebenfalls sehr gute Unterhaltung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2025

Die Birken wissen's noch

Die Birken wissen's noch
0

Edvard lebt zusammen mit seinem Großvater Sverre hoch in Norwegen auf einem einsamen Hof in der Nähe eines kleinen Ortes. Sie sind eher Außenseiter im Ort, denn der Großvater hat während des II. Weltkrieges ...

Edvard lebt zusammen mit seinem Großvater Sverre hoch in Norwegen auf einem einsamen Hof in der Nähe eines kleinen Ortes. Sie sind eher Außenseiter im Ort, denn der Großvater hat während des II. Weltkrieges auf Seiten der Deutschen gekämpft und das haben die Menschen nicht vergessen. Die Eltern von Edvard starben, als er 3 Jahre alt war. Er hat fast keine Erinnerungen mehr an sie und der Großvater hat kaum darüber gesprochen. Und den Tod wurde ein großes Geheimnis gemacht. Als der Großvater stirbt, entdeckt Edvard, dass der Großvater noch einen Bruder Einar hatte, der angeblich auch schon im Krieg gestorben ist. Statt dessen lebte er aber noch weiter und wurde nie erwähnt. Immer mehr Geheimnisse entdeckt Edvard und so macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und entdeckt viel überraschendes.

Das Buch hat mir gut gefallen. Zuerst einmal hat es ein wunderbares und sehr hochwertiges Cover, das gut zum Inhalt passt. Die ersten 100 Seiten habe ich mich ein bißchen gequält. Der Autor beschreibt alle Details sehr sehr ausführlich und ich kam in die Geschichte schwer rein. Doch dann wurde es von Seite zu Seite immer besser und die Familiengeschichte vermischt sich mit den Geschehnissen im I. und II. Weltkrieg. Die Figur von Edvard ist sehr widersprüchlich und das kommt gut rüber. Mit ihm zusammen entdeckt man die ganze Geschichte, die erst einfach zu sein scheint, aber immer mehr und mehr vielschichtiger wird und am Ende eine Überraschung birgt. Eine ganz tolle Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere