leider nicht so gut wie erhofft
A Dark and Drowning TideIch gebe zu dass Protagonisten die sich außerhalb der heteronorm bewegen bei mir direkt auslösen dass ich eine Geschichte lieben will, so ging es mir auch bei “A Dark and Drowning Tide”. Noch dazu waren ...
Ich gebe zu dass Protagonisten die sich außerhalb der heteronorm bewegen bei mir direkt auslösen dass ich eine Geschichte lieben will, so ging es mir auch bei “A Dark and Drowning Tide”. Noch dazu waren das Setting und die ganze Aufmachung auch genau das was ich gern lese. Leider waren ich und diese Geschichte nur auf dem Papier ein Perfect Couple.
Der Schreibstil war anspruchsvoll und ich finde er war noch dazu gern etwas zu sperrig wodurch der Lesefluss sehr langsam war, das kombiniert mit der sehr zähen ersten Hälfte der Geschichte sorgten dafür dass es sich anfühlte als würde man auf einem älteren Stück Brot herum kauen: lecker und dennoch irgendwie zäh.
Wenn das etwas ist womit man leben kann (und man sich durch diesen Teil durchgebissen hat) dann entfaltet sich eine wirklich schöne und auch spannende Geschichte über zwei Rivalinnen in einer recht düsteren und gleichzeitig fantastischen Welt.
Ich kann das Buch jenen ans Herz legen die gutes Durchhaltevermögen haben und nicht unbedingt den krassesten Spannungsbogen brauchen um am Ball zu bleiben, denn dann bekommt ihr eine sehr atmosphärische und runde Geschichte mit Protagonistinnen die sich glaubwürdig und echt anfühlen (Lorelei war mir zuweilen etwas unsympathisch aber auch das hat sich beim Lesen auf Dauer gelegt)
Bewertung: 3/5
Fazit: Eine düstere Geschichte die leider sehr lange gebraucht hat um mich zu fesseln.