Eine gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Iron Flame – FlammengeküsstMeine Meinung
Ein gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Nachdem mir Fourth Wing ausnehmend gut gefallen hat, war ich nun sehr auf Iron Flame gespannt. Kann der 2. Band mithalten? Vorweg gleich ...
Meine Meinung
Ein gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen
Nachdem mir Fourth Wing ausnehmend gut gefallen hat, war ich nun sehr auf Iron Flame gespannt. Kann der 2. Band mithalten? Vorweg gleich mal: Nicht ganz! Er enthält noch mehr Spannung, aber auch einige nervige Szenen, die ich noch genauer beschreiben werde. Der Humor ist etwas weniger vertreten. Während ich bei Fourth Wing mehrmals richtig lachen konnte, brachte mich Iron Flame nur noch hin und wieder zum schmunzeln.
Total niedlich fand ich Ardana wieder. Der kleine Drache ist nun um einiges größer und nicht mehr golden. Ihre Kräfte sind etwas eingeschränkt ... Dennoch zeigt sie sich mutiger denn je. Ein paar Dialoge zwischen Ardana und Tairn haben mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Der mächtige Drache Tairn ist von dem störischen Teenager so manches Mal sichtlich genervt.
Violet Sorrengail weiß nicht ob sie Xaden Riorson noch trauen kann. Zuviel hat er ihr verschwiegen. Die gebrechliche junge Frau hat sich bisher erfolgreich durchgesetzt. Dennoch erwarten sie weitaus größere Hürden, die es zu meistern gilt. Sei es körperlicher oder emotionaler Natur - sie wird über alle Maßen gefordert.
Xaden setzt alles daran, Violets Vertrauen wieder zu gewinnen. Fordert sie zur Selbstreflexion auf. Violet muss sich eingestehen, dass auch sie Geheimnisse vor Xaden hat. Beide müssen erkennen: Nur zusammen sind sie stark. Nur zusammen können sie einen Krieg gewinnen, der das Leben aller Drachen und Reiter rettet. Es finden Koalitionen statt, die Violet noch vor kurzer Zeit nicht für möglich gehalten hätte. Sie erlernt die Runen Magie. Versucht ein Tagebuch zu übersetzen, welches lebensrettende Maßnahmen offenbart.
Violet bekommt Unterricht, um ihre Magie kontrollierter einzusetzen. Ein Konduit bietet ihr dabei große Hilfe.
Die Figuren sind wieder wunderbar gezeichnet. Auch dieses Mal hat Violet Feinde, die sie in Schach halten muss. Das Setting spiegelt die bergigen Landschaften wider. Viele spannende Szenen machen die Geschichte zu einem Pageturner. Das Wort "Himmel" (im ersten Band) wurde in den Liebesszenen überwiegend durch "Götter" ersetzt. Nicht immer fand ich diese Szenen passend. Sie wurden - nach meinem Geschmack - unpassend eingesetzt. Das Geplänkel zwischen Violet und Xaden kam zu gewollt rüber. Während bei Fourth Wing diese Szenen passend und durchaus glaubwürdig daher kamen, haben sie mich dieses Mal einfach nur genervt. Das ist jedoch mein einziger Kritikpunkt, und wie immer Geschmackssache.
Fazit
Das episches Abenteuer, mit vielen überraschenden Momenten, hat mich bestens unterhalten. Es gab eine Szene, die mich sehr traurig gemacht hat. Das Ende hat mich fassungslos zurück gelassen.
Trotz meines Kritikpunktes kann ich eine klare Empfehlung aussprechen, an alle, die gute 900 Seiten Action mögen.
Danke Rebecca Yarros