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Veröffentlicht am 12.02.2025

"Actionreicher als der erste Band"

Black Blade
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Da mich der erste Teil nicht so aus den Socken hauen konnte, habe ich mir mit dem Weiterlesen der Reihe etwas Zeit gelassen.
Und leider konnte mich auch dieser Teil nicht ganz überzeugen.

Subjektiv hat ...

Da mich der erste Teil nicht so aus den Socken hauen konnte, habe ich mir mit dem Weiterlesen der Reihe etwas Zeit gelassen.
Und leider konnte mich auch dieser Teil nicht ganz überzeugen.

Subjektiv hat mir der Teil besser gefallen als sein Vorgänger, weil es allein durch den Wettbewerb actionreicher und dadurch der Spannungsbogen höher war.
Auch die fehlende Thematisierung von Cloudburst Falls und den dort lebenden Monstern in Band 1, wurde in diesem Teil endlich aufgelöst.

Objektiv betrachtet ist die vermeintlich actionreiche Handlung gar nicht so actionreich, weil sowohl der Verlauf des Wettbewerbs als auch der Verlauf der gesamten Handlung ziemlich vorhersehbar ist.
Ich hatte schon im ersten Moment einen Verdacht und dieser hat sich zum Ende hin bestätigt.
Von der Lovestory, die Jennifer Estep beizumischen versucht, ist bei mir gar nichts angekommen.
Lila und Devons Beziehung ist viel zu oberflächlich, als dass es beim Leser spürbar werden könnte – Freundschaft: Ja, Liebe: Nein.
Dabei hilft es bedauerlicherweise nicht, dass Lila keine besonders charismatische Protagonistin ist.
Wie im ersten Teil ist sie die Beste in allem, was sie macht und Sätzen wie „sie ist eine ausgezeichnete Kämpferin, nur bin ich besser“, sorgen nicht gerade für Sympathiepunkte.

Bin gespannt wie Lila und Devon Cloudburst Falls retten werden.
Ob Sie es werden, steht sicherlich nicht zu Debatte.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

"Süße Liebesgeschichte"

Herzklopfen nicht ausgeschlossen
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„Herzklopfen nicht ausgeschlossen“ ist ein süßer Liebesroman von Julia Hanel bzw. Lilly Lucas.

Leo, reicher Großkotz von Beruf, muss Sozialstunden ableisten, weil er der Meinung war mit einem Rollator ...


„Herzklopfen nicht ausgeschlossen“ ist ein süßer Liebesroman von Julia Hanel bzw. Lilly Lucas.

Leo, reicher Großkotz von Beruf, muss Sozialstunden ableisten, weil er der Meinung war mit einem Rollator einen Polizeiwagen zu demolieren.
Als er als zuständige Mitarbeiterin ausgerechnet, die aufopferungsvolle Feli erwischt, ist die Vorstellung der entspannten Sozialstunden endgültig vom Tisch.

Das dieses Protagonisten-Duo für einiges an Unterhaltung sorgen würde, war von Anfang an klar.
Beide könnten in ihren Ansichten und Charakterzügen nicht unterschiedlicher sein.

Auch der Verlauf der Geschichte war sehr vorhersehbar, da die Autorin sich vieler Klischees bedient.
Trotz dieser Klischees war das Buch sehr unterhaltsam und konnte mich gut unterhalten.

Besonders die Nebencharaktere, ganz besonders die Rentner aus dem Altersheim, haben dem Buch nochmal die Krone aufgesetzt.
Man könnte sagen sie waren die Kirsche auf der Sahne.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

"Gegensätze ziehen sich an"

Golden-Heights-Reihe, Band 1 - Unlock My Heart
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Während ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich immer mal wieder ein Déjà-vu.
Es hat lange gedauert, herauszufinden, woran es lag, aber irgendwann ist der Groschen gefallen.
Mir waren zu viele Parallelen ...

Während ich dieses Buch gelesen habe, hatte ich immer mal wieder ein Déjà-vu.
Es hat lange gedauert, herauszufinden, woran es lag, aber irgendwann ist der Groschen gefallen.
Mir waren zu viele Parallelen zu einer anderen NA-Dilogie, die ich letztes Jahr gelesen habe (Seaside Hideaway von Leonie Lastella).
Dadurch wirkte die Geschichte ein bisschen unoriginell und konnte mich nicht mehr überraschen.

Zusätzlich habe ich mich noch etwas mit den Protagonisten schwergetan, weil ich ihr Verhalten stellenweise nicht verstanden habe.
Lexie ist manchmal mit einer Naivität an die Sachen rangegangen, dass ich fast vom Stuhl gekippt bin.
Sie und ihr Bruder sollten mit offenen Augen schlafen, wenn man ihre Vergangenheit bedenkt.
Logan hingegen geht mit geschlossenen Augen durchs Leben.
Die offensichtlichsten Hinweise zu Lexies Vergangenheit und dass da was faul ist, hat er nicht geblickt.
Selten einen Protagonisten gehabt, der so ein Brett vor dem Kopf hat …

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch durchaus einen Unterhaltungsfaktor hat.
Rein objektiv macht Logan und Lexies Beziehung durchaus Sinn.
Auch die Geschehnisse der Vergangenheit, die Lexie und ihren Bruder einholen, macht prinzipiell Sinn, aber weder der Crime- noch der Lovepart dieses Buches konnte mich abholen.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

"Piraterie und Sirenen"

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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Ich bin ein Fan von zweiten Chancen, deswegen hat dieser Teil doch seinen Weg zu mir gefunden.
Und ich muss mir hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger – zwar nicht wesentlich, aber immerhin.

Der ...

Ich bin ein Fan von zweiten Chancen, deswegen hat dieser Teil doch seinen Weg zu mir gefunden.
Und ich muss mir hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger – zwar nicht wesentlich, aber immerhin.

Der Grund wieso mir dieser Teil besser gefallen hat, liegt im Fantasyteil der Handlung begründet.
Im ersten Teil habe ich Spannung und den ein oder anderen Handlungshöhepunkt schmerzlich vermisst.
Diesmal gab es das Problem nicht.
Alleine der Showdown zwischen Alosa und ihren Eltern hat einiges an Spannung bereitgehalten.
Aber nicht nur das: Ihre Sirenenkräfte werden in diesem Teil mehr thematisiert und diesen Einblick fand ich wirklich gut, weil ich dieses Thema noch nie in einem Fantasyroman hatte.

Die Charakterausarbeitung fand ich dagegen immer noch nicht so prickelnd.
Alosa ist nach wie vor die Tollste, Klügste und sowieso in allem, was sie macht die Beste.
Ihre Crew, die ihr tapfer die Stellung hält, wird leider weiterhin ziemlich oberflächlich, wenn nicht sogar stereotypisch dargestellt.
Besondere Ereignisse, die im Laufe der Handlung geschehen, verändern die betreffenden Personen kaum oder genauso wie erwartet.
Dadurch ist auch die Lovestory zwischen Alosa und Riden kaum bei mir angekommen.

Im Großen und Ganzen ist dieser Teil und sein Vorgänger eine abenteuerliche Fantasygeschichte, die besonders für junge Leser und Fantasyeinsteiger geeignet ist.
Erfahrenere und/oder ältere Leser werden wegen der stereotypischen Charaktere und der doch recht oberflächlichen Fantasyhandlung wahrscheinlich nicht ganz auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

"Toxische On-/Off-Beziehung"

All Saints High - Der Rebell
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Sonne & Mond, der dunkle Prinz & die Heilige und der Dämon & der Engel.
Alles passende Beschreibungen dafür, wie unterschiedlich die beiden Protagonisten dieses Romans sind.
Prinzipiell finde ich es immer ...

Sonne & Mond, der dunkle Prinz & die Heilige und der Dämon & der Engel.
Alles passende Beschreibungen dafür, wie unterschiedlich die beiden Protagonisten dieses Romans sind.
Prinzipiell finde ich es immer schön, wenn die Protagonisten eines Buches so unterschiedlich sind und trotzdem eine glückliche Beziehung führen.

In der ersten Hälfte des Buches, besonders die Kindheits- und Jugendabschnitte, hat mir die Beziehung zwischen Knight und Luna am besten gefallen.
Oft habe ich bei Knights Handlungen sowas gedacht wie. „Awww, harte Schale, weicher Kern“ oder „Er ist eigentlich ein herzensguter Mensch“.
Das hat sich mit Lunas Abgang zum College schnell geändert.
Ab da war das Motto: Drama, Drama, Drama.
Beide, zum Großteil Knight, hat aus verletzten Stolz alles getan, um Luna zu verletzen und zu demütigen.
Ich konnte ihn irgendwo verstehen, weil es unglaublich frustrierend sein muss, aber deswegen gleich die Freundschaft zu verraten, hätte ich mir nicht gefallen lassen an Lunas Stelle.
Für mich ist ihre Beziehung durch und durch toxisch.
Sie haben zwar viel gemeinsam durchgemacht, dabei aber auch dem jeweils anderen das Leben schwerer gemacht.
Die beiden sind in meinen Augen alleine besser dran als gemeinsam.

Tatsächlich hat mir die eigentliche Lovestory des Buches so gar nicht zugesagt.
Mich konnte die Familiengeschichte der Coles emotional viel mehr mitnehmen.
Es ist zwar unglaublich traurig, aber diese schön-tragische Art von Traurigkeit, weil sie zeigt, dass der Tod nicht das Ende bedeutet.

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