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Katjuschka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2025

Teil 3 der Trilogie

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen
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June und Sandra haben mit Wendy die letzte Nachfahrin ihrer deutschen Großmütter gefunden.
Lässt sich nun das Leben der drei Freundinnen nachvollziehen?
Luises Anfänge in Amerika waren schwierig gewesen, ...

June und Sandra haben mit Wendy die letzte Nachfahrin ihrer deutschen Großmütter gefunden.
Lässt sich nun das Leben der drei Freundinnen nachvollziehen?
Luises Anfänge in Amerika waren schwierig gewesen, Marias Flucht nach Brasilien abenteuerlich und gefährlich - aber Annis Leben hatte sich zu einem Horrorszenario entwickelt.
Zuerst noch recht naiv und leichtgläubig, muss Anni auf dramatische Weise am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet in die Fänge der Nazis zu geraten.
Aber Anni erwacht wie Phoenix aus der Asche und wächst über sich hinaus.
In dem britischen Agenten John findet sie ihre große Liebe und mit ihm zusammen die Aufgabe ihres Lebens.
Nach Kriegsende gehen sie gemeinsam nach Tansania, denn dort wüten die Nazi-Schergen noch immer.
Als Anni schwanger wird und sich zudem mit der Rosenfarm einen Traum verwirklicht, schlägt das Schicksal aber noch einmal brutal zu und dies gleich doppelt!

Wendy, die von der Vergangenheit ihrer Großmutter wenig wusste, ist sehr überrascht von dem geheimnisvollen Erbe zu hören.
Gemeinsam mit June und Sandra, mit denen sie sich sofort verbunden fühlt, erfährt sie von der Vergangenheit ihrer "Bibi" und dem Trauma, welches diese nie ganz abschütteln konnte.
Und dann kann auch noch das Geheimnis um Luises "Verrat" gelüftet werden.

Auch der abschließende Teil der Trilogie enthält viele interessante Aspekte bezüglich der Historie, sowie Beschreibungen von den Menschen und der Natur des Landes.
Tansania klingt wirklich spannend und interessant - für Afrika-Fans eine echte Alternative, wenn es nicht (wieder) Namibia sein soll.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Teil 2 der Triest-Saga

Das verborgene Glück
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Aus der verwöhnten Tochter aus reichem Hause ist eine willensstarke junge Frau geworden, die nach Tod des Ehemannes zum ersten Mal ein Ziel im Leben hat: Die verschuldete Pension Hortis retten!
Viktoria ...

Aus der verwöhnten Tochter aus reichem Hause ist eine willensstarke junge Frau geworden, die nach Tod des Ehemannes zum ersten Mal ein Ziel im Leben hat: Die verschuldete Pension Hortis retten!
Viktoria und die Frauen der Familie Hortis müssen sich jedoch erst an die neuen Verhältnisse gewöhnen, aber sie begreifen schnell, dass nur ein Zusammenhalt Erfolg verspricht.
Und tatsächlich erwächst langsam eine Art Respekt, auch wenn es noch regelmäßig knirscht!
Auch die Beziehung zwischen Viktoria und Fabrizio steht auf tönernen Füßen und droht zu zerbrechen!
Als neuer Erzählstrang wird die Familie des slowenischen Zimmermädchen Fanika mit eingebracht und setzt ganz neue interessante Aspekte.
Als Fabrizios rachsüchtiger Bruder Crispino eine hinterhältige Ränke schmiedet, scheinen Pension und Weingut erneut in Gefahr.
Kann ausgerechnet die "unscheinbare" Melitta sie alle retten?

Die Triest-Saga endet mit einem offenen, spannenden Ende.
Wirtschaftlich scheint es bergauf zu gehen, aber wird sich der geschmähte Graubener rächen?
Agathe und Melitta haben ein spätes Liebesglück gefunden, aber wie werden Viktoria und Fabrizio die neuen Herausforderungen überwinden?
Und vor allem: Plant Crispino noch etwas?

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Ahnenforschung

Gebt mir etwas Zeit
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In seinem neuen Hörbuch setzt Hape Kerkeling nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein.
Berührend und mit unvergleichlichem ...

In seinem neuen Hörbuch setzt Hape Kerkeling nicht nur entscheidende Etappen seines Lebens fort, sondern taucht tief in die bewegte Geschichte seiner Vorfahren ein.
Berührend und mit unvergleichlichem Sinn für Komik erzählt er von seiner Kindheit in den Siebzigern und den Glanzzeiten der TV-Unterhaltung, von Liebe, Vorsehung und dem Goldenen Zeitalter der Niederlande.
Er führt in die Anfänge seiner Fernsehkarriere und bis in die Frühzeit der Kerckrings, ins blühende Amsterdam des 17. Jahrhunderts.
Verwebt dabei lustvoll Erinnerungen mit Recherchen, eigenes Erleben mit Historie und Ahnenforschung.
Und kommt schließlich auch hinter ein unglaubliches Geheimnis, das seine geliebte Großmutter Bertha zeit ihres Lebens umgab.

In diesem, von ihm selbst eingelesenen Hörbuch, erzählt Hape Kerkeling zum einen von den Ergebnissen seiner während der Corona-Pandemie begonnenen Ahnenforschung, zum anderen von sehr persönlichen Teilen seines Lebens als jungem Erwachsenen, also quasi nach der Zeit aus "Der Junge muss an die frische Luft".
Und dies geschieht im Wechsel - was ich als sehr angenehm empfunden habe, denn die Anekdoten um seine Vorfahren fand ich zwar durchaus interessant (zumal sie in seiner typisch humorigen Art vorgetragen wurden), aber alleine hätte dies auf die Dauer vielleicht langweilig werden können.
So aber erfährt man, außer über Hapes niederländische Vorfahren, auch so einiges über das goldene Zeitalter in Amsterdam.
Ach ja - Hape ist also mit aller größter Wahrscheinlichkeit mit dem englischen Königshaus verwandt!
Der Sketch als niederländische Königin Beatrix wird jetzt im Nachhinein dadurch noch etwas lustiger!
Der emotionalste Teil ist jedoch, als Hape Kerkeling von seiner großen Liebe Duncan erzählt, der sich mit HIV infiziert und Ende der 1980er Jahre an Aids verstirbt.
Nach allen Höhen und Tiefen seines Lebens scheint Hape Kerkeling mittlerweile angekommen zu sein und in sich zu ruhen.
Es ist ihm von Herzen zu gönnen!
Ich weiß nicht ob mir dieses Buch gelesen ebenso gut gefallen hätte - als Hörbuch ist es großartig.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Betty is Queen

Tee auf Windsor Castle
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Als Kate sich entgegen ihrer Überzeugung zu einer Führung durch Windsor Castle überreden lässt, verläuft sie sich im Labyrinth der Flure des Schlosses.
Welch Glück, dass sie in der Küche auf eine liebenswerte ...

Als Kate sich entgegen ihrer Überzeugung zu einer Führung durch Windsor Castle überreden lässt, verläuft sie sich im Labyrinth der Flure des Schlosses.
Welch Glück, dass sie in der Küche auf eine liebenswerte alte Dame namens Betty trifft, die sich erstaunlich gut im Schloss auskennt - und ihr in royalem Porzellan einen gepflegten Beuteltee serviert.
Einen Tag und eine Nacht lang werden Kate und Betty zu Freundinnen, die die Welt durch die Augen der jeweils anderen neu entdecken und gemeinsam herausfinden, was im Leben wirklich zählt.

Kate stammt aus Glasgow und dort, wie sie selbst sagt, aus der Unterschicht.
Von der königlichen Familie, die ihrer Meinung nach auf Kosten der Bevölkerung in Saus und Braus lebt, hält sie nicht viel.
Von einer Freundin überredet, nimmt Kate widerstrebend an einer Führung durch Windsor Castle teil.
Auf der Suche nach einer Toilette trifft sie in einer Teeküche auf die sympathische Betty, eine vermeintlich langjährige Hausangestellte der Royals.
Der Untertitel "Sie war nie wirklich weg" lässt vermuten: Trifft Kate auf die (eigentlich verstorbene) Queen?
Betty kennt jedenfalls nicht nur in dem riesigen Schloss jeden Winkel - nein ihr entschlüpft auch ein "Onkel David", als es um den Bruder von König George, dem Vater der Queen, geht.
Und sogar einen Corki hat Betty...
Die komplette Handlung ist komplett unrealistisch, aber nichtsdestotrotz auch sehr charmant.
Wenn "Betty" vom durchgetakteten Alltag der Queen erzählt, die quasi nie allein sein konnte oder durfte, dass sie z.B. nie in einen Pub gehen oder Freunde treffen konnte, dann tut sie dies sehr liebenswert und respektvoll und nicht nur Kate stellt irgendwann fest: Dieses Leben ist, trotz Geld und Ruhm, dann vielleicht doch nicht so wunderbar.
Aber auch Betty lernt von Kate etwas vom Leben außerhalb der Palastmauern und aus zwei Fremden werden so etwas wie Freundinnen.
Das Ende mit Ioanna, auf die Kate auf dem Heimweg trifft, fand ich nicht so gelungen.
Ein offenes Ende hätte mir besser gefallen.
Alles in allem eine nette Geschichte, die ich mit einem Lächeln beendet habe.

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Stille Nacht

Das Wunder der Tannenbäume
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Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss.
Doch ihre Familie ist hoch verschuldet und auf dem Freiburger ...

Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss.
Doch ihre Familie ist hoch verschuldet und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen.
Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken.
Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert - eine Sensation!
Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen…

Titel, Cover und Klappentext deuten auf eine stimmungsvolle Geschichte hin - vielleicht mit einem Hauch vorweihnachtlichem Kitsch?
Die Handlung beschreibt zuerst die harten Lebensumstände der jungen Anneliese, die erst durch einen tragischen Unfall den Vater und danach die Mutter durch eine schwere Krankheit verliert.
Harte Arbeit im Wald, Hunger, Kälte und die drückenden Schulden lassen Anneliese fast verzweifeln, aber sie gibt nicht auf, holt sich Schutz und Kraft im Wald, findet sogar ein paar wenige Freunde.
Aber erst mit der Idee einen geschmückten Weihnachtsbaum zu verkaufen wendet sich nicht nur das Blatt für Anneliese, auch wird ab da die Handlung stimmungsvoll-weihnachtlich.
Mit Friedrich scheint auch privat das Glück zurück zu Anneliese zu kommen, aber wie so oft gibt es Neider und Feinde und Anneliese könnte alles verlieren, was sie sich mühsam aufgebaut hat.

Die tatsächliche Entstehung eines geschmückten Baumes zur Weihnachtszeit ist nicht wirklich geklärt, aber diese Variante liest sich ganz zauberhaft - und mit wirklich nur ganz wenig Kitsch.
Im deutschsprachigen Raum entstanden, hat der Weihnachtsbaum seinen Siegeszug um die Welt gemacht und ist heute noch immer das Symbol für Licht, Wärme und Frieden in dunkler Zeit.

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