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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2025

"Herzensbuch für kalte Tage"

A Winter to Resist
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Dieser Teil unterscheidet sich so sehr von seinem Vorgänger wie nur möglich.
Hier gibt es keine Mordermittlungen, Intrigen oder Spannung in der mörderischen Form.
Hier kommt die Spannung auf, weil man ...

Dieser Teil unterscheidet sich so sehr von seinem Vorgänger wie nur möglich.
Hier gibt es keine Mordermittlungen, Intrigen oder Spannung in der mörderischen Form.
Hier kommt die Spannung auf, weil man mit den beiden Protagonisten, Lily und Orion, so mitfiebert.
Holen sie sich die Medaille? Wie geht ihre Karriere weiter? Werden sie es schaffen ein Team zu werden? Kämpfen sie sich zurück?

Mich konnte dieser Roman besonders auf der emotionalen Ebene begeistern.
Es gibt viele Szenen, in diesem Buch, die für mich in die Kategorie „traurig-schön“ gehören.
Ich habe beim Lesen die ein oder andere Träne vergossen, weil mich einige dieser Szenen so berührt haben.
Lily und Orion hatten wahrlich keinen einfachen Start und auch der Weg, den sie gemeinsam gehen, hält einige Stolpersteine bereit.
Wie die beiden trotz dieser Tragödien und ihrer Folgen versucht haben, weiterzumachen, fand ich wirklich ermutigend.
Diese Leidenschaft für etwas zu empfinden, den Ehrgeiz zu haben, nichts und niemanden zwischen dich und deine Träume kommen zu lassen, ist wahrlich inspirierend.
Ich bin ehrlich: In der Anfangsphase wäre ich an Orion verzweifelt und spätestens der Unfall und die Selbstzweifel die Lily und Orion geplagt haben, hätten mich aufgeben lassen.

Das Buch konnte mich aber nicht nur auf emotionaler Ebene überzeugen, sondern auch in der restlichen Ausarbeitung.
Dank der ganzen Widrigkeiten, die die beiden zusammen durchstehen, ist eine unglaubliche Charakterentwicklung zu erkennen.
Im Prinzip arbeitet das ganze Buch mit dem Thema „Vertrauen“.
Sowohl auf dem Eis als auch abseits vom Eis (müssen) die Protagonisten lernen sich zu vertrauen und dieser Prozess des Vertrauensaufbaus ist die Basis für alles, was in Laufe der Handlung noch passiert.
Ohne diesen „Vertrauensaufbau“ und seine Folgen wäre die Handlung nichts.

Das einzige, dass ich zu bemängeln habe, ist, dass mir das Buch stellenweise etwas zu lang war.
Ich glaube 50 Seiten weniger, hätten nicht geschadet.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

"Nice-to-Have für Fans"

Games Untold – Die The-Inheritance-Games-Geschichten
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„Games Untold“ ist eine schöne Ergänzung der bereits erschienen Bücher im Universum der „Inheritance Games“.
Für mich als Fan dieser Reihe war es ein schönes „Nice-to-Have“, allerdings ist es kein Buch, ...

„Games Untold“ ist eine schöne Ergänzung der bereits erschienen Bücher im Universum der „Inheritance Games“.
Für mich als Fan dieser Reihe war es ein schönes „Nice-to-Have“, allerdings ist es kein Buch, dass ich empfehlen würde.

Alle Kurzgeschichten haben ihren Charme und bringen in das gesamte Buch die unterschiedlichsten Emotionen.
Am besten hat mir die Kurzgeschichte „Die Nacht in Prag“ gefallen.
Sie war die einzige Kurzgeschichte, die mich in Sachen Spannung wirklich abholen konnte und einen kleinen Cliffhanger geboten hat.
Auch habe ich den Eindruck, dass sie die einzige Geschichte ist, die einen tatsächlichen Mehrwert geboten hat, weil diese Nacht in Prag in „The Brothers Hawthorne“ erwähnt wurde.

Die restlichen Kurzgeschichten drehen sich mehr um das Privatleben der Hawthornes, ihren Freunden und einiger Nebencharaktere.
Besonders die Geschichte um Libby und Nash und die kleine Sequenz über Xander und Averys beste Freundin haben mir total gefallen, weil ich diese Nebencharaktere in den „Inheritance Games“ lieb gewonnen habe.

Ich glaube, es ist am sinnvollsten die Kurzgeschichten und die anderen Bücher dieses Universums in chronologischer Reihenfolge zu lesen.
Ein guter Vorwand für einen Reread.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

"Schöne Kurzgeschichte"

Westwell - Valerie & Adam
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Ich fand es richtig schön, Valerie und Adam mal kennenzulernen.
Sonst kennt man die beiden ja nur aus den Erzählungen ihrer Geschwister.
Die beiden sind fast genauso wie ich sie mir vorstellt habe.

Leider ...

Ich fand es richtig schön, Valerie und Adam mal kennenzulernen.
Sonst kennt man die beiden ja nur aus den Erzählungen ihrer Geschwister.
Die beiden sind fast genauso wie ich sie mir vorstellt habe.

Leider war die Begegnung mit den Beiden nur ein sehr kurzweiliges Vergnügen, aber als „Westwell“ und „Coldhart“-Fan nehme ich alles, was ich kriegen kann mit.
Über ein ganzes Buch würde ich mich auch nicht beschweren.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

"Maisie und Grant - ein Traumpaar"

Whitestone Hospital - Tough Choices
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Maisie und Grant, die Protagonisten dieses Teils sind einfach das perfekte Traumpaar.
Die beiden sind schon als Individuen super sympathisch, aber zusammen sind sie der Hammer.
Wenn mich mal irgendjemand ...

Maisie und Grant, die Protagonisten dieses Teils sind einfach das perfekte Traumpaar.
Die beiden sind schon als Individuen super sympathisch, aber zusammen sind sie der Hammer.
Wenn mich mal irgendjemand nach einem perfekten Buchpaar fragt, wird meine Antwort „Maisie und Grant aus Tough Choices“ lauten.
Nicht sehr überraschend fiel es mir ausgesprochen leicht mich gleich auf die beiden einlassen.

Ihre Geschichte sprühte für mich nur so vor Positivität und Wohlbefinden, aber nicht auf so eine nervige „Das Glas ist immer halb voll“-Art.
Für mich war dieses Buch so schön positiv und hat mich wohlfühlen lassen wegen der Botschaften und der Werte, die die beiden Protagonisten vertreten.
Beide kommunizieren unglaublich viel, respektieren die Grenzen des jeweils anderen und begegnen sich durchgängig auf Augenhöhe.
So eine Beziehung wünscht man sich doch!
Hinzu kommen ihre herzlichen Charakterzüge und schon fühlt man sich einfach nur noch wohl.

Natürlich erlebt man weiterhin viel vom stressigen Krankenhausalltag, die Nebenhandlungsstränge werden immerhin über alle Bücher weitergeführt.
Und auch hier hat die Autorin wieder mit Perfektion geglänzt.

Wieso ich dem Buch trotz dieser durchweg positiven Bewertung nur vier Sterne gebe?
Im Vergleich zu den Vorgängern war es mir etwas zu ruhig und entspannt.
Bei den vorherigen Bänden gab es auch während der Geschichte in den Nebenhandlungen einige Höhepunkte.
Hier hatte ich das Gefühl die Nebenhandlungsstränge sind irgendwann nur noch so vor sich hingeplätschert bis es am Ende wieder einen Cliffhanger gibt.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

"What happens on a Riva-Party ..."

Malibu Rising
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"Malibu Rising" ist das vierte Buch, das ich von Taylor Jenkins Reid gelesen, nein falsch, verschlungen habe.
Sie hat das Talent ihre Leser aus der eigenen Realität herauszukatapultieren, sie abzuholen ...

"Malibu Rising" ist das vierte Buch, das ich von Taylor Jenkins Reid gelesen, nein falsch, verschlungen habe.
Sie hat das Talent ihre Leser aus der eigenen Realität herauszukatapultieren, sie abzuholen egal wo sie gerade sind.
Ich lag gerade am Strand in der Sonne, hat also bestens zu dem Sommersetting dieser Geschichte gepasst.

Die Geschichte um die vier Riva-Geschwister habe ich in zwei Tagen beendet, weil die vier Geschwister eine tolle Geschichte zu bieten haben.
Nina, Jay, Hudson und Kit sind zwar alle ziemlich unterschiedlich, teilen aber eine Leidenschaft und haben so viel miteinander durchgemacht, dass es sie über die Jahre hinweg zu einer Einheit zusammengeschweißt hat.
Wie die Vergangenheit der Vier aussah, erfährt man durch die Rückblenden, die zwischen den Ereignissen der Gegenwart immer wieder eingeschoben werden.
Nachdem ich erfahren habe, was hinter den Geheimnissen der Geschwister steckt, hat mich zusätzlich noch die Sensationslust gepackt.
Ich wollte so dringend wissen, wie diese Geheimnisse ans Licht kommen, wie die betroffenen Personen reagieren usw.
Man könnte sagen, das Buch lebt vom Drama.

Die Party fand ich zu Beginn noch ganz unterhaltsam, allerdings wurden mir zwischendurch zu viele unnötige Charaktere und Fakten eingeführt.
Es hat zwar dazu geführt, dass man versteht, wie legendär die Riva-Party tatsächlich ist, aber die Personen haben sonst nichts zur Storyline beigetragen.
Ab und an hat Taylor Jenkins Reid noch ein paar „Eastereggs“ zu ihren anderen Büchern eingebaut, über die ich mich richtig gefreut habe.

Malibu Rising ist die perfekte Sommerlektüre, dank der Surfervibes, dem Malibusetting und der Partystimmung.
Mir hat zwar noch das gewisse Etwas gefehlt, dass es bei Evelyn Hugo und bei Carrie Soto gab, damit dieses Buch ein Highlight für mich wird, aber ich würde es immer wieder lesen.
Außerdem brauche ich dringend Nachschub von Taylor Jenkins Reid – Ich habe mittlerweile alle ihre Bücher gelesen!

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