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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2025

Dieses Buch sollte man unbedingt lesen

Blumen im Schuh
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Dieser packende Roman gehört zur Genre Gegenwartsliteratur. Dieses Genre lese ich im Allgemeinen eher sehr selten. Umso mehr war ich überrascht, dass dieses Buch mich so mitgerissen hat und ich es kaum ...

Dieser packende Roman gehört zur Genre Gegenwartsliteratur. Dieses Genre lese ich im Allgemeinen eher sehr selten. Umso mehr war ich überrascht, dass dieses Buch mich so mitgerissen hat und ich es kaum aus den Händen legen konnte.
Die beschriebene Thematik klingt sehr spannend und mir hat die Umsetzung durch die Autorin Annette Spratte total gut gefallen. Ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Ich hätte am liebsten den narzisstischen Wolfgang des öfteren kräftig geschüttelt. Mir hat die gläubige Elisabeth teilweise sehr leid getan, da sie aufgrund ihres Glaubens wohl gutmütiger als die Durchschnittsfrau ist und daher von ihrem Ehemann viel zu lange ausgenutzt, manipuliert und kontrolliert wurde.
Alle Protagonisten handeln authentisch und die Dialoge passend herrlichen zu den beschriebenen Situationen. Die einzelnen Kapitel hatten auch eine angenehme Länge.
Besonders bewundernswert fand ich die Gratwanderung der Autorin zwischen diesem ernsten Thema und dem leichten, flüssigen und humorvollen Schreibstil.
Fazit:
Dieses Buch kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen. Das ist eine absolute Pflichtlektüre!

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Veröffentlicht am 22.11.2024

Drei neue lustige Idefix-Abenteuer in diesem siebten Band

Idefix und die Unbeugsamen 07
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Die Geschichten um Idefix und seine Unbeugsamen spielen im Jahr 52 v. Chr., also 2 Jahre vor der bekannten Asterix-Reihe, die im Jahr 50 v. Chr. spielt. Somit passt diese Reihe auch zeitlich zur Asterix-Reihe. ...

Die Geschichten um Idefix und seine Unbeugsamen spielen im Jahr 52 v. Chr., also 2 Jahre vor der bekannten Asterix-Reihe, die im Jahr 50 v. Chr. spielt. Somit passt diese Reihe auch zeitlich zur Asterix-Reihe. Es werden die bekannten Motive der Asterix-Reihe aufgegriffen. So wie Obelix immer gegen die Römer siegt, ist der Bulldogge Dertutnix, der wurstfressende Muskelprotz und Hund des Metzgers Schaschlix und seiner Frau Apfelsine, immer siegreich bei seinen Kämpfen gegen die römischen Hunde. Auch treten in dieser Comic-Reihe Figuren auf, die aus dem Asterix-Universum bekannt sind. In diesem Idefix-Band ist es nun Epidemais, der phönizischen Händler, der den Gallier seine chinesische Waren anpreist. Ich finde diese Verknüpfungen zum Asterix-Universum auch in diesem Band wieder sehr gelungen.
Fazit:
Meinem Neffen und mir hat dieser Comic mit den drei Abenteuern sehr gut gefallen. Wir haben uns königlich amüsiert und empfehlen dieses siebten Band der Idefix-Reihe uneingeschränkt weiter.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Hercule Poirot's Weihnachten 1937

Agatha Christie Classics: Hercule Poirots Weihnachten
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Als ich das wunderschöne Buchcover mit dem Buchtitel 'Hercule Poirots Weihnachten' von Agatha Christie sah, habe ich sofort an den bekanntesten Krimi von ihr gedacht und beim Lesen auch immer wieder Parallelen ...

Als ich das wunderschöne Buchcover mit dem Buchtitel 'Hercule Poirots Weihnachten' von Agatha Christie sah, habe ich sofort an den bekanntesten Krimi von ihr gedacht und beim Lesen auch immer wieder Parallelen zum Original gezogen.
Der Comic ist mit dem Format der Größe DIN A4 sehr groß, was ich sehr ansprechend finde. Die Zeichnungen sind somit relativ groß und sehen wunderschön aus. Teilweise umfasst eine Szene sogar eine ganze Seite. Die Mimik und die Gestik der Protagonisten fand ich sehr ausdrucksvoll und haben mir ausgesprochen gut gefallen. Die Sprache, die Einrichtungsgegenstände und die Kleidung der Protagonisten sind wie bei der Originalgeschichte im Jahr 1937 angesiedelt, was mir ebenfalls sehr gut gefallen, da so das Ganze authentisch wirkt.
Fazit:
Hercule Poirot, wie er leibt und lebt. Ich kann den Comic-Krimi uneingeschränkt weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Genialer Auftakt einer neuen historischen Krimireihe

Der Herzschlag der Toten
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Die Bücher von Ralf H. Dorweiler sind für mich ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen. Dementsprechend habe ich mich gefreut, dass ich an der Leserunde ...

Die Bücher von Ralf H. Dorweiler sind für mich ein Garant für spannende Unterhaltung und tolle Aufbereitung von historisch interessanten Themen. Dementsprechend habe ich mich gefreut, dass ich an der Leserunde auf lovelybooks teilnehmen durfte.
Mein erster Eindruck als ich das Buch in der Hand hielt, war auch gleich sehr positiv. Das düster und geheimnisvoll gehaltene Buchcover gefällt mir sehr gut; im Laternenschein sieht man von hinten eine Frau und einen Mann eine lange Treppe hochgehen. Beide sind entsprechend der damaligen Zeit gekleidet. Ich habe folglich sofort erkannt, dass es sich um einen historischen Kriminalroman handelt.
Wie gewohnt ist der Schreibstil flüssig zu lesen und die Handlungen sind atmosphärisch dicht beschrieben. Die durchweg sympathischen Charaktere der Hauptprotagonisten machten es mir sehr einfach, sofort in die Geschichte zu versinken. Durch das gesamt Buch zieht sich ein beständiger Spannungsbogen, der ständig neu gefüttert wird. So hat das Buch keine ruhigen Phasen. Die Seiten fliegen nur so dahin, und ich konnte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich fühlte mich bei den Beschreibungen der einzelnen Szenen immer mittendrin. Als auf Seite 243 die Hauptprotagonistin Johanna dem Totenfotografen in sein Atelier folgt und sich dabei denkt 'Der Mann hat einfach ein Problem mit dem richtigen Abstand', weil dieser unangenehm ganz nahe an sie herangerückt ist, hatte ich dieses Gefühl beim Lesen ebenfalls spüren können.
Besonders gut haben mir auch die plattdeutschen Ausdrücke in den Dialogen sowie das erläuternde Nachwort des Autors gefallen.
Fazit:
Dieses Buch in ein absolutes Lesehighlight und ich habe diesen historischen Krimi bei dem diesjährigen Lovelybooks Community Award 2024 als besten Krimi ausgewählt.
Klare Kaufempfehlung für Leser, die gerne historische Krimis lesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Hermann Rieker und Johanna Ahrens.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Bad Oeynhausen kurz nach dem zweiten Weltkrieg

Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null
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Das Buchcover mit dem gelungenen Foto, das Lebensfreude ausstrahlt, hat mich begeistert. Man sieht ein nach vorne gebeugtes küssende Paar, hoch über dem Kurhaus von Bad Oeynhausen. Vertrauensvoll umklammert ...

Das Buchcover mit dem gelungenen Foto, das Lebensfreude ausstrahlt, hat mich begeistert. Man sieht ein nach vorne gebeugtes küssende Paar, hoch über dem Kurhaus von Bad Oeynhausen. Vertrauensvoll umklammert sie ihn, während er mit einer Hand sich hinten festhält und somit Sicherheit bieten kann.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist in fünf Teile mit 62 angenehm kurzen Kapiteln und einem Epilog unterteilt. Ich fand die optische Aufmachung der Zwischenblätter super und originell.
Die Oeynhausener müssen innerhalb weniger Tage ihre Häuser verlassen, damit die Briten dort ihr Hauptquartier einrichten können. Es gibt eine Liste, die besagt, was die Leute mitnehmen dürfen und was bleiben muss. Auch Anne und ihre Familie müssen ihr Familienhotel Margarethenhof verlassen und sie ziehen in eine zugige Baracke Nahe der Mindener Straße, wo sich am Stadtrand bereits Geschäftsleute niedergelassen haben. Besser scheint es die Waise Rosalie getroffen zu haben, die bei einem Bauer unterkommt und nebenbei auch noch für die Briten im 'Victory Club' als Kellnerin arbeitet und so scheinbar keine Not mehr kennt. Hinter vorgehaltener Hand wird Rosalie als Tommy-Flittchen beschimpft. Mit viel Empathie beschreibt die Autorin Theresia Graw die damalige Situation sowohl von Seiten der Deutschen als auch von Seiten der Briten.
Mich hat das ganze Buch bis zum Schluss sehr gut unterhalten. Die historischen Informationen werden sehr geschickt in die Handlungen eingebaut. Dank der blumigen Sprache mit dem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil habe ich diesen etwas dickeren historischen Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen, da die Seiten nur so dahin flogen.
Einziger Wermutstropfen an diesem Buch ist, dass ein historischer Stadtplan mit Sperrzone von Bad Oeynhausen fehlt.
Fazit:
Ein beeindruckendes Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.

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