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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2025

Macht Spaß!

Das Vermächtnis der Apfelblüte
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Vorweg - das Buch macht Spaß!
"Die überarbeitete Historikerin Eliza folgt dem Wunsch ihrer Großtante Mildred und kehrt für eine kurze Auszeit in ihre Heimat Appleton Valley in Virgina zurück. Mildred ...

Vorweg - das Buch macht Spaß!
"Die überarbeitete Historikerin Eliza folgt dem Wunsch ihrer Großtante Mildred und kehrt für eine kurze Auszeit in ihre Heimat Appleton Valley in Virgina zurück. Mildred überredet ihre Nichte dazu, ein Spiel mit ihr zu spielen. Wenn Eliza es schafft, das Leben ihrer Vorfahrin Josephine zu rekonstruieren und alle Anhänger ihres verlorenen Bettelarmbandes wiederzufinden, würde ihre Großtante ihr keine Steine mehr über ihre Zukunft in den Weg legen. Dabei bekommt Eliza unterwartete Hilfe von Harrold, ihrem engsten Freund aus Kindertagen. Gemeinsam sollen sie das Rätsel um ihre Familien lösen, die untrennbar miteinander verbunden sind. "
Auf zwei Zeitebenen wird hier die Familiengeschichte erzählt. Dabei geht es um Josephine und Nathaniel im Jahr 1920 sowie um Eliza und Harrold in der Jetztzeit. Nach und nach entdeckt der Lesende die Geschichte in der Geschichte. Dabei ist die Vergangenheit ungleich spannender und aufregender als die Jetzt-Zeit... aber das ist schon okay. Es ist eben so, dass die "jungen Leute" nicht ganz so gut herausgearbeitet werden und so die Geschichte der Gegenwart nicht ganz so prickelnd erkundet werden will.
Insgesamt habe ich mich allerdings gut amüsiert, auch wenn es mittendrin ein paar Längen gibt.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Jawoll!

Prima, fein gemacht!
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Humor und Ernsthaftigkeit bilden hier ein Duo, das den Lesenden zum Nachdenken bringt.
Martina Brandl gelingt es, auf leichte und unterhaltsame Weise tiefgründige Themen anzusprechen. Der Humor ist dabei ...

Humor und Ernsthaftigkeit bilden hier ein Duo, das den Lesenden zum Nachdenken bringt.
Martina Brandl gelingt es, auf leichte und unterhaltsame Weise tiefgründige Themen anzusprechen. Der Humor ist dabei nie aufgesetzt, sondern entsteht organisch aus den Situationen, die Clara erlebt. Die Autorin versteht es, die Balance zwischen humorvollen Momenten und ernsthaften Reflexionen zu halten, wodurch der Roman sowohl unterhaltsam als auch zum Nachdenken anregend ist. Die Botschaft des Buches ist klar: Wahres Glück liegt nicht in der Perfektion, sondern in der Authentizität und in der Akzeptanz der eigenen Unvollkommenheit.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Gute Unterhaltung!

Spark of the Everflame
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"Spark of the Everflame ist der erste Band in der Kindred’s Curse Saga, einer vierteiligen epischen Fantasy-Reihe. Diese slowburn enemies-to-lovers Romantasy ist perfekt für Fans einzigartiger Magiesysteme, ...

"Spark of the Everflame ist der erste Band in der Kindred’s Curse Saga, einer vierteiligen epischen Fantasy-Reihe. Diese slowburn enemies-to-lovers Romantasy ist perfekt für Fans einzigartiger Magiesysteme, Drachen, romantischer Spannung und witziger Wortgefechte."
Ich gehöre zu einer Kategorie Menschen, denen sich bei der Wortschöpfung "slowburn enemies-to-lovers Romantasy" gehörig die Nackenhaare aufstellen. Trotzdem las sich die Geschichte gut, war spannend und gut inszeniert. Es ist eindeutig als Einstieg konzipiert, somit bleibt Luft nach oben. Es ist von Vorteil, wenn man dieser Sparte der Literatur zugeneigt ist, man muss aber kein Fan sein, um sich hier gut unterhalten zu lassen..

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Veröffentlicht am 28.08.2024

...hinterlässt mich ratlos aber berührt...

Der Inselmann
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Das Buch "Der Inselmann" von Dirk Gieselmann ist sicherlich ein Meisterwerk, denn es hat mich tief berührt und hinterlässt mich trotzdem ratlos.
Mit einem sehr stimmungsvollen wunderschönen Cover ...

Das Buch "Der Inselmann" von Dirk Gieselmann ist sicherlich ein Meisterwerk, denn es hat mich tief berührt und hinterlässt mich trotzdem ratlos.
Mit einem sehr stimmungsvollen wunderschönen Cover strahlt es bereits eine tiefe Melancholie aus, die auch aus den Sätzen strömt.
Der Schreibstil ist sehr besonders. Das Buch liest sich wie von selbst. Man kann ich die Sätze förmlich auf der Zunge zergehen lassen und muss ihnen Raum geben, um zur Wirkung zu kommen. Und so dringen diese Worte über den Junge, der zum Mann wird, tief ein. Wir begleiten ihn durch sein Leben und bleiben doch sehr fremd. Wir erfahren nichts über Hintergründe und/oder Ursachen, aber wir sind doch Teilhaber der Geschichte.
Ich bin fasziniert und bin trotzdem traurig. Dieses Buch ist definitiv große Kunst in seiner Wortgewaltigkeit und seiner Eindringlichkeit.

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Veröffentlicht am 13.07.2024

Interessante Einblicke

Draußen zu Hause
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Dieses Buch hat mich sehr interessiert, weil ich selbst mit dem Wohnmobil für längere Zeiträume unterwegs in Europa war und bin. Die Beschreibung des einsiedlerischen Lebens auf dem Cover hat dann allerdings ...

Dieses Buch hat mich sehr interessiert, weil ich selbst mit dem Wohnmobil für längere Zeiträume unterwegs in Europa war und bin. Die Beschreibung des einsiedlerischen Lebens auf dem Cover hat dann allerdings wenig mit den Erlebnissen des Autors zu tun. Das macht ja nichts, denn er beschreibt einfach seine eigenen Erfahrungen eines "Aussteiger-Lebens". Zumindest ein gewisser zeitweiser Ausstieg aus der Gesellschaft und vor allem aus dem allgemeinen Druck hat er vollzogen. Der Weg dorthin ist auch sehr anschaulich beschreiben, ebenso seine Sorgen und Nöte... irgendwann wird es aber etwas eintönig. Nach etwa zwei Dritteln hatte ich das Gefühl, ich bekomme hier nun eine Ablaufbeschreibung und die drängenden Fragen des Lebens, die am Anfang so intensiv betrachtet wurden, weichen nun eher Fragen des Weiterlebens, des Vermarktens. Für eine tatsächliche Suche nach dem Sinn des eigenen Dasein irgendwie zu wenig - für ein Schmackhaftmachen des Anders-Lebens aber auch.
Interessant war es allemal - eben mit einigen Längen. Schlussendlich war für mich die Quintessenz, dass alles Wunderschöne eben noch viel schöner ist, wenn man es mit jemanden teilen kann.

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