Und schon wieder eine Leiche für Kristan
Tod im FriesenhausDer Immobilienmakler Kristan Dennermann soll Geschäftsräume in einem alten Friesenhaus neu vermitteln, da die bisherige Inhaberin ihren Ruhestand nun auf einer Kreuzfahrt genießen möchte. Bei der Besichtigung ...
Der Immobilienmakler Kristan Dennermann soll Geschäftsräume in einem alten Friesenhaus neu vermitteln, da die bisherige Inhaberin ihren Ruhestand nun auf einer Kreuzfahrt genießen möchte. Bei der Besichtigung stolpert der Immobilienmakler erneut über eine Leiche, dabei hat er seinen letzten Fund noch gar nicht verarbeitet.
Eigentlich eignet sich Eric Weissmanns Figur gar nicht zum selbsternannten Ermittler. Er leidet unter einer PTBS, hat Angst im Dunkeln und bekommt Panikattacken. Aber das Schicksal kennt keine Gnade und konfrontiert ihn erneut mit dem Auffinden einer Toten. Da es sich um eine sehr gute Bekannte handelt, fühlt er sich trotz seiner Ängste verpflichtet, den Mörder zu entlarven. Ich begab mich mit ihm auf Spurensuche, auch wenn ich die Lösung etwas eher als Kristan erkannte, war ich fast genauso überrascht wie er.
Eric Weissmanns Schreibstil ist locker, flüssig und mit einer guten Portion Humor versetzt. Was mir zudem gut gefällt, sind die Beschreibungen von Sylt, die bei mir Nordsee-Feeling aufkommen ließen.
Tod im Friesenhaus hat mich gut unterhalten und gefiel mir auch eine Spur besser als der Vorgänger Mord unterm Reetdach. Von mir gibt es daher vier wohlverdiente Sterne.