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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2024

Gelungener Auftakt - Ich bin gespannt was uns in der Fortsetzung erwartet.

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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"Honesty - was die Wahrheit verbirgt" ist das erste Buch, welches ich von Franziska Kopke gelesen habe. Ich wusste zunächst nicht so richtig, was mich erwarten würde, kann jedoch sagen dass die Autorin ...

"Honesty - was die Wahrheit verbirgt" ist das erste Buch, welches ich von Franziska Kopke gelesen habe. Ich wusste zunächst nicht so richtig, was mich erwarten würde, kann jedoch sagen dass die Autorin mit diesem Buch einen starken Auftakt für die Trilogie geschaffen hat.


Stell dir vor, du lebst in einer Welt, in der niemand mehr lügt. Du kannst allen Menschen bedingungslos vertrauen. Allen, außer dir selbst.

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Mae erzählt. Ich konnte mich von Anfang an gut in Mae hineinversetzen, ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen sind nachempfindbar, was sie greifbar macht. Auch die anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen, wenngleich diese undurchschaubarer sind, was das ganze mysteriös macht.

"Sestiby" ist eine unheimlich komplexe Welt, was die ganze Handlung spannender wirken lässt, aber auch Konzentration fordert. Das Worldbuildig gelingt der Autorin jedoch äußerst gut, so dass es wirklich Spaß macht sich eben diese Welt vorzustellen und gemeinsam mit der Protagonistin Mae zu erkunden.

Die Geschichte ist eher etwas ruhiger, gerade als ich den Punkt erreicht hatte an dem ich dachte "es passiert eigentlich nicht so viel", überschlagen sich die Ereignisse. Warnung vorab Band eins endet mit einem gewaltigen Cliffhanger.Ich bin wirklich gespannt was uns in der Fortsetzung erwartet.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Solider Thriller mit einigen Schwächen

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„Offline“ von Arno Strobel bietet eine interessante Grundidee und hat definitiv das Potenzial, zu einem fesselnden Psychothriller. Die Handlung dreht sich um moderne Themen wie digitale Abhängigkeit und ...

„Offline“ von Arno Strobel bietet eine interessante Grundidee und hat definitiv das Potenzial, zu einem fesselnden Psychothriller. Die Handlung dreht sich um moderne Themen wie digitale Abhängigkeit und die Gefahren der Online-Welt, was sehr zeitgemäß ist und zum Nachdenken anregt.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, was das Lesen erleichtert.

Allerdings gab es einige Aspekte, die mich nicht ganz überzeugt haben. Die Charaktere blieben für mich an manchen Stellen etwas flach und ich hätte mir gewünscht, dass ihre Motivationen und Hintergründe tiefer beleuchtet werden. Auch die Spannung ließ in der Mitte des Buches etwas nach, was das Lesevergnügen trübte. Einige Wendungen waren vorhersehbar und konnten die Spannung nicht aufrechterhalten.

Insgesamt ist „Offline“ ein solider Thriller, der einige spannende Momente bietet, aber nicht ganz das Niveau erreicht, das ich mir erhofft hatte. Für Fans des Genres ist es dennoch eine lesenswerte Option, auch wenn es noch Luft nach oben gibt. Für mich 3,5/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Solide Krimi-Unterhaltung mit kleinen Schwächen

Mord am Münster
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„Mord am Münster“ von Helen Cox bietet eine interessante Handlung, die in einer charmanten Kulisse spielt. Die Geschichte nimmt sich meines Erachtens nicht allzu ernst, was Teil des Charmes ist.

Die Charaktere ...

„Mord am Münster“ von Helen Cox bietet eine interessante Handlung, die in einer charmanten Kulisse spielt. Die Geschichte nimmt sich meines Erachtens nicht allzu ernst, was Teil des Charmes ist.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und bringen eine gewisse Tiefe in die Geschichte. Besonders die Protagonistin hat mir gefallen, da sie mit ihren eigenen Herausforderungen kämpft und dabei authentisch wirkt. Auch Kitts genialer Schlagabtauschs bezüglich Frauen- und Männerstudien machte die Geschichte lesenswert.

Allerdings gab es einige Aspekte, die mich nicht ganz überzeugt haben. Die Handlung zog sich an manchen Stellen etwas in die Länge, und einige Wendungen waren vorhersehbar. Auch der Schreibstil war nicht immer ganz flüssig, was das Lesevergnügen etwas trübte.

Insgesamt ist „Mord am Münster“ ein recht leichter, netter Kriminalroman über einen Serienmordfall, der für entspannte Lesestunden sorgt, aber nicht ganz die Spannung und Überraschungen bietet, die ich mir gewünscht hätte. Für Fans des Genres ist es dennoch einen Blick wert!

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Für mich der schwächste Teil der Reihe

Sie wird dich finden
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Im dritten Band gibt es wieder einen großen Zeitsprung von mehr als 10 Jahren, aber das kannte ich nun schon von Band zwei. Millie kehrt wieder nach Long Island zurück, diesmal jedoch nicht als Hausmädchen, ...

Im dritten Band gibt es wieder einen großen Zeitsprung von mehr als 10 Jahren, aber das kannte ich nun schon von Band zwei. Millie kehrt wieder nach Long Island zurück, diesmal jedoch nicht als Hausmädchen, sondern mit ihrer eigenen Familie. Denn Millie ist inzwischen verheiratet und hat zwei Kinder.

Anfangs fühlt sich die Geschichte nicht nach einem Thriller an, vielmehr hatte das Ganze was von Desperate Housewives. Die Handlung beginnt wie gewohnt mit einem ausführlichen Aufbau der Lebenswelt der Charaktere und etabliert die Szenerie. Die Nachbarn sind alle sehr speziell, die einzelnen Charaktere und Hintergrundgeschichten wurden mir aber zum Teil nicht genug ausgearbeitet. Insgesamt zogen sich die ersten 150 Seiten für mich, ohne dass etwas wirklich Spannendes passiert.

Schade ist auch, dass Millie in diesem Teil kaum etwas zur Handlung beiträgt. Sie war viel mehr stille Zuschauerin. Enzo, der in den ersten beiden Büchern ein loyaler, starker Charakter war, scheint wie ausgewechselt. Sein Verhalten wirkt zunehmend unlogisch und suspekt.
Erst als eine Person stirbt, wird es im letzten Drittel des Buches endlich spannender, wobei mich der Plot-Twist und auch der Epilog, anders als in den ersten beiden Teilen, nicht überzeugen konnte.

Gut gefallen hat mir hingegen, dass Charaktere aus den ersten beiden Bänden wieder auftauchen und geschickt in die Handlung eingebunden werden. Den Schreibstil und die kurzen Kapitel habe ich wie immer als sehr angenehm für den Lesefluss empfunden.

Fazit: Für mich der schwächste Teil der Reihe. Nichtsdestotrotz habe ich in Freida McFadden eine Autorin für mich entdeckt, von der ich 2025 noch mehr lesen möchte.

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Für mich der schwächste Teil der Reihe

Sie wird dich finden
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Im dritten Band gibt es wieder einen großen Zeitsprung von mehr als 10 Jahren, aber das kannte ich nun schon von Band zwei. Millie kehrt wieder nach Long Island zurück, diesmal jedoch nicht als Hausmädchen, ...

Im dritten Band gibt es wieder einen großen Zeitsprung von mehr als 10 Jahren, aber das kannte ich nun schon von Band zwei. Millie kehrt wieder nach Long Island zurück, diesmal jedoch nicht als Hausmädchen, sondern mit ihrer eigenen Familie. Denn Millie ist inzwischen verheiratet und hat zwei Kinder.

Anfangs fühlt sich die Geschichte nicht nach einem Thriller an, vielmehr hatte das Ganze was von Desperate Housewives. Die Handlung beginnt wie gewohnt mit einem ausführlichen Aufbau der Lebenswelt der Charaktere und etabliert die Szenerie. Die Nachbarn sind alle sehr speziell, die einzelnen Charaktere und Hintergrundgeschichten wurden mir aber zum Teil nicht genug ausgearbeitet. Insgesamt zogen sich die ersten 150 Seiten für mich, ohne dass etwas wirklich Spannendes passiert.

Schade ist auch, dass Millie in diesem Teil kaum etwas zur Handlung beiträgt. Sie war viel mehr stille Zuschauerin. Enzo, der in den ersten beiden Büchern ein loyaler, starker Charakter war, scheint wie ausgewechselt. Sein Verhalten wirkt zunehmend unlogisch und suspekt. Erst als eine Person stirbt, wird es im letzten Drittel des Buches endlich spannender, wobei mich der Plot-Twist und auch der Epilog, anders als in den ersten beiden Teilen, nicht überzeugen konnte.

Gut gefallen hat mir hingegen, dass Charaktere aus den ersten beiden Bänden wieder auftauchen und geschickt in die Handlung eingebunden werden. Den Schreibstil und die kurzen Kapitel habe ich wie immer als sehr angenehm für den Lesefluss empfunden.

Fazit:

Für mich der schwächste Teil der Reihe. Nichtsdestotrotz habe ich in Freida McFadden eine Autorin für mich entdeckt, von der ich 2025 noch mehr lesen möchte.

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