Neue Besen
Liebe macht zornesblind• Commissario Fameo muss sich nach der kurzfristigen Beurlaubung des Vizequestora mit dessen Nachfolgerin abfinden. Er ist etwas überrascht, wie schnell man diese Dame nach Bozen geschickt hat und er ist ...
• Commissario Fameo muss sich nach der kurzfristigen Beurlaubung des Vizequestora mit dessen Nachfolgerin abfinden. Er ist etwas überrascht, wie schnell man diese Dame nach Bozen geschickt hat und er ist auch einigermaßen enttäuscht, Es gibt auch einen neuen Fall in dem er und Tommasso von den Carabinieri gemeinsam ermitteln und er hat eine neue Assistentin bekommen. Diese Francesca ist eine sehr anpackende Frau, was die beiden Freunde auch schnell miterleben. Es geht in ihrem neuen Fall um die Beschaffung von Daten und es waren rumänische Kleinkriminelle, die sie zu fassen bekamen. Doch ehe sie an die Hintermänner gelangen konnten, hatte Fabios Chefin schon eine Kampagne gegen Ausländerkriminalität angestoßen. Allerdings beschäftigte die Polizei sich auch mit zwei Toten, die sie im abgelegenen Pfossental gefunden hatten. die Rätsel nehmen nicht ab und die Neue ist dabei nicht hilfreich.
• Es ist der zweite Band mit den Hauptdarstellern Fabio Fameo und Tommasso in der Reihe der Südtirol Krimis von Ralph Neubauer. Dieser Band spielt wieder in der wunderschönen Landschaft Südtirols und macht einen Abstecher in das Pfossental und seine wilde Schönheit. Die Fälle beschäftigen die beiden Freunde schon sehr und der Hintergrund ist auch sehr nachvollziehbar und authentisch. Ebenso wie der Auftritt der neuen Vizequestura. Das ist jetzt kein eigentlicher Fall für die Polizisten, doch er ist sehr nachvollziehbar und passt auch in die Zeit. Schön, dass der Commissario eine neue Assistentin bekommt, die dem Team sehr guttut. Die Verwicklungen, die sich den beiden Teams, Polizei und Carabinieri, hier bieten sind schon sehr spannend und hält sie in Atem. Doch auch das Privatleben kommt nicht zu kurz, denn Fabio will heiraten, was auch seine ganze private Konzentration bedarf. Es ist schön das nicht nur Straftaten behandelt werden, sondern auch das menschliche nicht zu kurz kommt. Am Schönsten finde ich natürlich die Einbindung in die Region, was das Cover mit der alten Tür eines Bauernhofes verdeutlicht. Aber die Spannung kommt auch nicht zu kurz und das auf mehreren Ebenen.
Es ist mein erster Südtirol Krimi und ich habe mich gleich sehr wohl gefühlt in der Art der Erzählung und natürlich in der Landschaft. Aber mir gefällt auch die Herangehensweise der beiden Hauptcharaktere und auch diesem Grund kann ich den Krimi empfehlen.