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Veröffentlicht am 05.02.2025

Neue Besen

Liebe macht zornesblind
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• Commissario Fameo muss sich nach der kurzfristigen Beurlaubung des Vizequestora mit dessen Nachfolgerin abfinden. Er ist etwas überrascht, wie schnell man diese Dame nach Bozen geschickt hat und er ist ...

• Commissario Fameo muss sich nach der kurzfristigen Beurlaubung des Vizequestora mit dessen Nachfolgerin abfinden. Er ist etwas überrascht, wie schnell man diese Dame nach Bozen geschickt hat und er ist auch einigermaßen enttäuscht, Es gibt auch einen neuen Fall in dem er und Tommasso von den Carabinieri gemeinsam ermitteln und er hat eine neue Assistentin bekommen. Diese Francesca ist eine sehr anpackende Frau, was die beiden Freunde auch schnell miterleben. Es geht in ihrem neuen Fall um die Beschaffung von Daten und es waren rumänische Kleinkriminelle, die sie zu fassen bekamen. Doch ehe sie an die Hintermänner gelangen konnten, hatte Fabios Chefin schon eine Kampagne gegen Ausländerkriminalität angestoßen. Allerdings beschäftigte die Polizei sich auch mit zwei Toten, die sie im abgelegenen Pfossental gefunden hatten. die Rätsel nehmen nicht ab und die Neue ist dabei nicht hilfreich.
• Es ist der zweite Band mit den Hauptdarstellern Fabio Fameo und Tommasso in der Reihe der Südtirol Krimis von Ralph Neubauer. Dieser Band spielt wieder in der wunderschönen Landschaft Südtirols und macht einen Abstecher in das Pfossental und seine wilde Schönheit. Die Fälle beschäftigen die beiden Freunde schon sehr und der Hintergrund ist auch sehr nachvollziehbar und authentisch. Ebenso wie der Auftritt der neuen Vizequestura. Das ist jetzt kein eigentlicher Fall für die Polizisten, doch er ist sehr nachvollziehbar und passt auch in die Zeit. Schön, dass der Commissario eine neue Assistentin bekommt, die dem Team sehr guttut. Die Verwicklungen, die sich den beiden Teams, Polizei und Carabinieri, hier bieten sind schon sehr spannend und hält sie in Atem. Doch auch das Privatleben kommt nicht zu kurz, denn Fabio will heiraten, was auch seine ganze private Konzentration bedarf. Es ist schön das nicht nur Straftaten behandelt werden, sondern auch das menschliche nicht zu kurz kommt. Am Schönsten finde ich natürlich die Einbindung in die Region, was das Cover mit der alten Tür eines Bauernhofes verdeutlicht. Aber die Spannung kommt auch nicht zu kurz und das auf mehreren Ebenen.
Es ist mein erster Südtirol Krimi und ich habe mich gleich sehr wohl gefühlt in der Art der Erzählung und natürlich in der Landschaft. Aber mir gefällt auch die Herangehensweise der beiden Hauptcharaktere und auch diesem Grund kann ich den Krimi empfehlen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2025

Camping ist Urlaub

Der Tod hat eine Anhängerkupplung
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Endlich Urlaub, denkt sich die Familie Lehnen, als sie zu ihrem Camper an die holländische Nordseeküste aufbrechen. Doch diesmal ist alles anders und statt Ruhe erwartet sie das Blaulicht der Polizei, ...

Endlich Urlaub, denkt sich die Familie Lehnen, als sie zu ihrem Camper an die holländische Nordseeküste aufbrechen. Doch diesmal ist alles anders und statt Ruhe erwartet sie das Blaulicht der Polizei, die den Eingang versperrt. Es hat einen Toten gegeben. Es ist der Pächter der Kantine, Coen Rimmel und der hängt kopfüber in der Chemiekloentsorgungsstation. Incpecteur Piet van Houwenkamp und seinen Assistentin Brigadier Annemieke Breukink übernehmen den Fall. Für Piet ist es nicht einfach, denn er ist hier aufgewachsen und erkennt die meisten Einheimischen persönlich, auch Coen. Aber auch die Lehnens haben es nicht leicht auf dem Camping de Grevelinge, denn die Ruhe ist erst einmal gestört.
"Der Tod hat eine Anhängerkupplung" von Bernd Stelter ist schon ein sehr spannender Krimi, doch er ist auch mit der leichten Feder eines Kabarettisten geschrieben, Das wird natürlich schon auf dem Cover mehr als deutlich, genauso wie die Urlaubsform. Denn das Auto mit dem Camper im Schlepp ist schon mal angedeutet. Mit einer großen Leichtigkeit stellt der Autor die Familie Lehnen und die anderen Bewohner des Campingplatzes vor und ich kann mich sehr gut in diese Szene hineinversetzen. Ich sehe aber auch den erzählenden Autor vor mir. Genauso bildhaft stellt er auch den Kommissar und die holländischen Charaktere dieses Campingplatzes vor. Natürlich geschieht der Mord an einer sehr nützlichen Stelle für die Camper, aber auch sehr geruchsintensiven für alle die den Toten bergen müssen. Zur Unterstützung seines Textes hat der Autor, bzw. der Graphiker, noch wichtige Szenen in Bilder umgewandelt, die das ganze bildhafte noch unterstreichen. Auch der Spannungsbogen ist exzellent entwickelt.
Ich mag diesen Krimi wegen seiner Leichtigkeit, seiner Spannung und seiner sehr schönen Beschreibung dieses Campingidylls. Ich kann den Krimi deshalb gut empfehlen.

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  • Cover
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Veröffentlicht am 21.01.2025

Die tote Buchautorin

Aargauer Vergeltung
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Andrina arbeitet im Korrektorat des Buchverlages Cleve. In ihren Zuständigkeitsbereich fällt die
Betreuung der Bestsellerautorin Melissa. Die hat so ihre Besonderheiten und Andrina mag nicht
die Zusammenarbeit ...

Andrina arbeitet im Korrektorat des Buchverlages Cleve. In ihren Zuständigkeitsbereich fällt die
Betreuung der Bestsellerautorin Melissa. Die hat so ihre Besonderheiten und Andrina mag nicht
die Zusammenarbeit mit ihr nicht wirklich, aber als wichtige Autorin des Verlags muss sie dies
nun mal tun. Als sie in der Mittagspause mit ihrer Kollegin Gabi in Aargau unterwegs ist, bemerkt
sie ein Polizeiauto vor einem Wohnhaus in dem Melissa wohnt. Marco der Freund von Gabi ist
ebenfalls dort im Einsatz, da er Polizist ist. Eine Nachbarin, die die Tote gefunden hat, bestätigt
dass es sich um Melissa handelt. Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf und hat die
Verlagsmitarbeiter im Blick. Die Frage, wo der Mörder bleibt, vorerst im Dunkeln.
Der Krimi „Aargauer Vergeltung“ von Ina Haller ist ein sehr spannender, regionaler Krimi aus der
Schweiz, Das Cover ist für mich ohne Bezug zum Inhalt, aber ein gut gewähltes Wintermotiv.
Dafür ist die Sprache, aber sehr zielführend und mit den eingefügten Begriffen, die nur in der
Region benutzt werden, auch sehr authentisch. Es ist schon eine sehr gute Idee, der Mord an der
Krimi Bestsellerautorin. Dann auch noch vergiftet. Ein spannend entwickelter Plot und auch die
einzelnen Figuren entwickeln im Fortlauf der Story ihre Eigenheiten, sei es die
Verlagsmitarbeiter oder aber auch die Polizisten, die auch noch teilweise mit den
Verlagsmitarbeiterinnen befreundet sind. Aber aus dieser Bredouille weiß der Autor einen
eleganten Ausweg, der auch im richtigen Leben immer wieder hilfreich ist. Der Spannungslosen
ist gut aufgebaut und es gibt auch manch überraschende Wendung bis zum Ende.
Ich finde diesen regionalen Krimi sehr gelungen, spannend und interessant und in einem Milieu,
dass nicht so häufig Thema eines Krimis ist. Ich finde diesen Krimi empfehlenswert für alle, die
auch an Regionen interessiert, die in dem Krimi mit eingebunden sind.


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Veröffentlicht am 19.01.2025

Gefahr für das Team

Todesschmerz
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Maarten S. Snijder befürchten das ein Maulwurf Insider Informationen weiterleitet. Sein Team ist diesem Menschen auf der Spur, doch dann wird das Team nach Norwegen abberufen. Dort hat man die Botschafterin ...

Maarten S. Snijder befürchten das ein Maulwurf Insider Informationen weiterleitet. Sein Team ist diesem Menschen auf der Spur, doch dann wird das Team nach Norwegen abberufen. Dort hat man die Botschafterin und ihren Sicherheitsbeauftragten ermordet. Das Team reist widerwillig nach Norden, da man das Gefühl hat, man möchte sie weit weg vom Geschehen in Deutschland haben. Außerdem ist die Zusammenarbeit mit der norwegischen Polizei nicht sehr erquicklich. Um eventuell auftretende Schwierigkeiten zu lösen, ist eine Mitarbeiterin des BND mit im Team, die auch noch sehr gut norwegisch spricht.Die Ermittlungen erweisen sich als sehr zäh und nur mühsam verschafft sich Marten Zugriff auf Informationen und so können sie auch bald erkennen, dass es zwei Täter gibt, doch in Oslo kommen sie nict weiter und so müssen sie sich auf den Weg machen um das Geheimnis zu lüften, doch es wartet ein mächtiger Gegener.
Das Cover des Thrillers "Todesschmerz" von Andreas Gruber, ist in einem sehr einfachen Stil gehalten, aber weist auf etwas typisches von dem Land der Ermittlungen hin. Es soll ja auch nicht auf das Cover ankommen, es ist die Story, die mich an diesem Buch gefesselt hat. Außerdem die sehr direkte Sprache, die der Autor an den Tag legt, das fasziniert mich immer wieder an seinen Bücherm Der Inhalt ist sehr dicht und das hat Einfluss auf die Spannung, die sich fast durch das ganze Buch zieht. Natürlich hat er mit Maarten S. Snijder eine Figur geschaffen, die gegen alle Regeln der Ermittlungen und auch manchmal ganz hart am Rande der Legalität ermittelt. Dafür ist er dann auch erfolgreich und er wird meistens von oben gedeckt. Sein team hat der Autor sehr gut zusammengestellt, die auch ähnlich sind wie Maarten, aber manchmal auch etwas Vernunft ins Spiel bringen. Sabine ist schon vonn Anfang an dabei, Tina und Marc noch nicht, aber sie ergänzen das Team hervorragend, dann sind da noch Horowitz und Krzysztof, die er schon Lange kennt. Dieses Team von Spezialisten, mit einem kiffenden Maarten, als Chef ist schon etwas Besonderes. Der Fall den sie diesmal haben erweist sich als sehr komplex und bringt das team an den Rand ihres Könnens. Das alleine macht den Thriller schon hoch spannend und deshalb fällt der Spannungsbogen auch nicht ab, sondern entwickelt sich gut bis zum überraschenden Ende.
Ich bin ein absoluter Fan von Andreas Gruber und seinen Thrillern, denn er schafft es mich zu fesseln und obwohl die Bilder, die er zeichnet schon sehr brutal daher kommen, kann ich gut damlt umgehen. Für mich ist dieser Thriller ein sehr gutes Buch, der in der Reihe mit seinen anderen Thrillern dieses Teams ganz weit vorne liegt.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Das Erbe

Der Teufel von Luzern
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Lara Berner bekommt die Nachricht vom Tod ihrer Tante Vera und dass sie das Erbe antreten
soll, in Australien. Sie macht sich auf den Weg und findet in der Waschmaschine 2 Millionen
Schweizer Franken. ...

Lara Berner bekommt die Nachricht vom Tod ihrer Tante Vera und dass sie das Erbe antreten
soll, in Australien. Sie macht sich auf den Weg und findet in der Waschmaschine 2 Millionen
Schweizer Franken. Sie wendet sich an die Polizei, die ihr aber nur einen Detektiv empfehlen
Kann. Der war früher Richter und ist nun in Rente und braut Bier. Armand Godel hilft ihr dabei,
ob das Geld sauber ist und sie es behalten darf. Es beginnen spannende Ermittlungen, die sie in
die Nähe ihrer Familie bringt, aber auch der Liebe ein Stück näherbringt.
Der Krimi „Der Teufel von Luzern“ vom Patrick Greiner ist ein regionaler Krimi aus der Schweiz,
dessen Geschichte auch genau in die Schweiz passt. Es geht um Geld und dessen negative
Seiten, die Geldwäscherei. Auf dem Cover sieht man erst einmal das Wahrzeichen der Stadt
Luzern, die Kapellbrücke. Auch sonst wird der Leser immer wieder durch diese wunderschöne
Stadt geführt und so nebenbei eine Stadtführung zu guten Restaurationen und
Sehenswürdigkeiten durchgeführt. Doch das ist nur eine Randnotiz. Hauptsächlich geht es um
Geld, und zwar viel Geld, das unsere Hauptdarstellerin Lisa, erbt. Sie ist ganz perplex über die
Menge und will den Hintergrund erfahren. Da die Polizei ihr nicht helfen kann sie aber an die
zweite Hauptperson dieses Krimis verweist, Armand Godel, nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Auch Armand wird in diesem Krimi sehr genau vorgestellt mit all seinen Geschichten und seinen
Macken. Interessant ist es wir sich die beiden durch diese Geschichte schlängeln und allerlei
Merkwürdiges ausgraben. Immer wieder wird der direkte Handlungsstrang durchbrochen und
ein weiterer eingeflochten. Am Ende verbinden sich beide zu einem sehr überraschenden Ende.
Es ist aber nicht nur die Geschichte des Geldes, die hier erzählt wird, sondern auch über Familie
und die Liebe, die hier nicht zu kurz kommen darf. Auch die Story über Lisas Familie hat ihren
Reiz und lässt den Roman am Ende als Ganzes erscheinen. Die Story ist sehr authentisch und
auch der Handlungsort, die Schweiz, unterstützt dies. Die Sprache, die der Autor verwendet ist
sehr klar, aber auch manchmal mit schweizerischen Ausdrücken gespickt, die doch eher
seltsam sind, Schweiz halt.
Ich mag diese Art der Krimis, die regionale Besonderheiten mit einer authentischen
Krimihandlung verweben. Ich fände es auch mal spannend mich in Luzern auf Spurensuchen zu
begeben. Für mich ist hier Spannung und Unterhaltung gut gemischt und ich kann dieses Buch
gerne empfehlen.

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