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Veröffentlicht am 28.01.2025

Ein richtig tolles Vorleseabenteuer für Groß und Klein!

Die Krakeninsel 1. Piraten in Sicht!
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Mitten im Meer liegt eine besondere Insel, deren außergewöhnliche Form an einen großen Oktopus erinnert: Die Krakeninsel. Es ist ein Ort voller Geheimnisse und Gefahren. Finstere Gestalten sollen im Westen ...

Mitten im Meer liegt eine besondere Insel, deren außergewöhnliche Form an einen großen Oktopus erinnert: Die Krakeninsel. Es ist ein Ort voller Geheimnisse und Gefahren. Finstere Gestalten sollen im Westen in Klippenstadt ihr Unwesen treiben, immer wieder legen im Hafen furchteinflößende Piraten an, um an Land zu gehen und in der Tintenbucht soll angeblich sogar ein Seeungeheuer leben. Ihr seht, das Leben auf dieser Insel ist nicht ganz ungefährlich, aber für Henry ist es der beste Platz auf Erden. Zusammen mit seinen Eltern lebt er über ihrem Gasthaus „Zum Rostigen Anker“ und mit seinem besten Freund Gecko erlebt er die tollsten Abenteuer. Ihre bisherigen Erlebnisse sind allerdings nichts gegen das, was sie erwartet, als eines Tages das Mädchen Emma auf der Insel auftaucht. Taff und vorwitzig reist sie in einer Kiste auf einem Piratenschiff an und bringt Henrys Leben ganz schön durcheinander. Wirklich begeistert ist er zunächst nicht von ihrem neuen Gast, doch das soll sich noch ändern. Als die Familie seiner Klassenkameradin Lou in Not gerät, setzen Henry, Gecko und Emma sofort alles daran, ihnen zu helfen. Gemeinsam mit Lou machen sie sich auf die Suche nach einem wertvollen Schatz, der hinter einem Wasserfall versteckt sein soll. Weit weg von allem, was sie kennen...

Auf das neue Buch von Carolin Jelden habe ich mich gefreut, seit es in der Verlagsvorschau angekündigt wurde. Ich liebe ihre Lichterland-Bücher und der Auftakt ihrer neuen Vorlese-Reihe versprach auch wieder richtig toll zu werden. Schon allein das Cover weckt die Vorfreude auf die Geschichte dahinter und so viel sei schon mal verraten: Es lohnt sich, darin einzutauchen!

Carolin Jelden entführt ihre Leserschaft einmal mehr in eine fantasievolle Welt, in der es vor liebenswerten Charakteren und aufregenden Abenteuern nur so wimmelt. Mit viel Herz und Humor erzählt die deutsche Autorin von einer geheimnisvollen Insel und gefährlichen Schatzsuche, von bösen Piraten, sprechenden Papageien und Gespenstern. Gleichzeitig erzählt sie aber auch von Zusammenhalt, Mut, Ängsten und Selbstvertrauen. Von Eifersucht, Unterdrückung, Zugehörigkeit und Freiheit. Henry, Gecko, Lou und Emma sind vier starke und sympathische Hauptfiguren, mit denen sich Kinder sehr gut identifizieren können. Die vier sind ziemlich verschieden und ihre Freundschaft startet ein wenig holprig. Doch ihr gemeinsames Abenteuer wird sie fest zusammenschweißen. Sie lernen einander zu vertrauen und zeigen uns, dass es nichts Wertvolleres gibt als wahre Freunde und man zusammen alles schaffen kann. Es macht richtig Spaß, die vier abenteuerlustigen Kinder zu begleiten, langweilig wird es dabei an keiner Stelle. Auf der Krakeninsel gibt es einfach so viel zu entdecken und zu erleben! Und in diesem Band hat man auch noch längst nicht alles kennengelernt. Die Erzählung endet zwar recht abgeschlossen, lässt aber genügend Spielraum für weitere Bände und macht definitiv Lust auf mehr.

Die liebevollen Illustrationen von Lisa Forsch sind das Sahnehäubchen obendrauf. Fröhlich-frech und farbenfroh erwecken ihre Bilder die Geschichte zum Leben und runden das (Vor-)Leseerlebnis perfekt ab.

Fazit: „Die Krakeninsel. Piraten in Sicht!“ ist eine spannende Abenteuergeschichte über die Kraft der Freundschaft und den Mut, an sich selbst zu glauben. Ein wunderbares, kunterbuntes Vorleseabenteuer für alle Piraten-Fans ab 5 Jahren. Unterhaltsam, lehrreich, ein bisschen magisch und voller Überraschungen. Ich bin richtig begeistert von Carolin Jeldens neuem Kinderbuch, ich kann es nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 24.01.2025

So süß und zauberhaft! Ein wunderbarer Kindercomic!

Kleine Hexe Nebel 1: Das Erwachen des Drachen
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Nebel wächst in einem Dorf auf, nachdem ihr Adoptivvater sie als Baby an einem nebligen Tag am Waldrand gefunden wird. Sie ist ein richtiger Wirbelwind und der festen Überzeugung, eine Hexe zu sein. Als ...

Nebel wächst in einem Dorf auf, nachdem ihr Adoptivvater sie als Baby an einem nebligen Tag am Waldrand gefunden wird. Sie ist ein richtiger Wirbelwind und der festen Überzeugung, eine Hexe zu sein. Als ihr Adoptivvater ihr eines Tages ein Zauberbuch überreicht, das damals neben ihr im Wald lag, ist sie sich wirklich sicher, dass sie die Nachfolgerin von der einstigen Dorfhexe Naia ist, ihrem großen Vorbild. Das Zauberbuch enthält sämtliches Wissen, das sie braucht, um ihrem Idol nachzueifern, aber irgendwie zeigen ihre Hexensprüche nicht die erwünschte Wirkung. Gleich ihr erster Zauber geht gehörig schief und hüllt das komplette Dorf in dichte Nebelschwaden ein. Davon lässt sich Nebel aber nicht unterkriegen. Sie glaubt weiterhin an ihre Bestimmung und und ist fest entschlossen, ihr Heimatdorf zu retten. Gemeinsam mit ihrem Freund Hugo und dem kleinen schwarzen Schweinchen Hubert zieht sie los in den verbotenen Wald, um einen echten, gefährlichen Drachen zu besiegen.

OMG, war das niedlich. Ich glaube, ich habe schon etwas länger kein Buch mehr gelesen, das so herzallerliebst daherkommt. Schon allein das Cover ist zum Verlieben und die Geschichte dahinter ist wirklich ganz genauso. Jérôme Pélissier und Carine Hinder haben hier einen überaus entzückenden Kinder-Fantasycomic geschaffen, der garantiert jedem Leser ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Der Auftakt des dreibändigen Hexenabenteuers macht definitiv Lust auf mehr. Mit der kleinen Möchtegern-Hexe Nebel hat das Duo eine bezaubernde Protagonistin ins Leben gerufen: Aufgeweckt, mutig und entschlossen und so charmant-frech und erfrischend-ehrlich, dass man sie einfach gernhaben muss. Trotz ihrer unverfrorenen Art ist Nebel ein sehr liebenswertes kleines Mädchen, mit einem großen Herzen und einem unerschütterlichen Selbstvertrauen. Sie geht einfach ihren Weg und ermutigt einen dadurch, mehr an sich selbst und seine Träume zu glauben.
Auch die weiteren Charaktere werden so liebevoll beschrieben, dass man gar nicht anders kann als sie direkt ins Herz zu schließen. Hubert, der die Geschichte erzählt, ist ein sehr bescheidenes kleines Schweinchen, hat aber mehr auf dem Kasten als man vermuten würde. Nebels treuer bester Freund Hugo ist ein eher ängstlicher Junge und muss sich von seiner Freundin so einiges gefallen lassen, aber er ist dennoch immer für sie da und stürzt sich mit ihr in jedes noch so große Abenteuer. Langweilig wird es mit dieser bunten Truppe zu keiner Zeit. Die Handlung sprüht nur so vor Witz, Charme und herrlichen Verrücktheiten und hält so einige Überraschungen parat. Es macht einfach Spaß diesen Comic zu lesen, sogar der größte Lesemuffel wird hier am Ball bleiben.

Neben dem Inhalt überzeugt das Buch auch optisch auf ganzer Linie. Die wunderschönen bunten und ausdrucksstarken Illustrationen des Künstlerpaars unterstreichen die magische Atmosphäre und Situationskomik der Geschichte und setzen das Erzählte gekonnt in Szene. Der Textanteil ist recht gering gehalten, an vielen Stellen kommen die Panels auch ganz ohne Sprechblasen aus. Die Seiten fliegen daher nur so dahin und ehe man es sich versieht, ist man auch schon am Ende angelangt und würde am liebsten sofort weiterlesen.

Hinten im Buch gibt es dann noch ein paar interessante Einblicke in die Entstehungsgeschichte von Nebel, die einem diese Reihe nur noch sympathischer machen.

Fazit: Mit dem ersten Band ihrer Trilogie rund um die kleine Hexe Nebel präsentieren Jérôme Pélissier und Carine Hinder einen wunderbaren Auftakt, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert und einen voller Vorfreude auf das nächste Abenteuer zurücklässt. „Die kleine Hexe Nebel – Das Erwachen des Drachen“ ist ein zauberhafter Wohlfühlcomic ab 8 Jahren mit einer starken Heldin, die fest an sich glaubt und niemals aufgibt. Spannend, lustig, fantasievoll und unglaublich süß und herzerfrischend. Ich habe Nebel und ihre Freunde nur zu gerne begleitet und kann es kaum erwarten, mehr von ihnen zu lesen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Ein zauberhaftes Plädoyer für die Leseforderung

Uhuwe liest vor
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Jeden Tag warten die Waldtiere ganz sehnsüchtig auf den Abend. Denn sobald der erste Stern am Himmelszelt zu sehen ist, beginnt die Vorlesezeit bei Uhu Uhuwe. Alle versammeln sich unter der großen Eiche, ...

Jeden Tag warten die Waldtiere ganz sehnsüchtig auf den Abend. Denn sobald der erste Stern am Himmelszelt zu sehen ist, beginnt die Vorlesezeit bei Uhu Uhuwe. Alle versammeln sich unter der großen Eiche, in der der weise Uhu lebt und klettern in Windeseile die Strickleiter empor. Nachdem alle ein gemütliches Plätzchen in den Ästen gefunden haben, beginnt Uhu Uhuwe mit dem Vorlesen. Zuerst liest er den Tieren ihre Post vor, die sie am Morgen bekommen haben, danach holt er ein Buch aus seiner großen Baumbibliothek. Alle lieben Uhuwes Geschichten, aber sein Vorschlag, dass er ihnen das Lesen beibringen könnte, sorgt für große Empörung. Am darauffolgenden Abend versagt jedoch ganz plötzlich Uhuwes Stimme. Vor lauter Husten und Räuspern kann er den Tieren nichts mehr vorlesen. Alle versuchen sofort, den kranken Uhu wieder gesund zu machen, doch auch am nächsten Abend bringt dieser keinen Ton heraus. Da erkennen die Waldtiere, dass sich etwas ändern muss. Vielleicht ist die Idee, selbst lesen zu lernen, ja doch nicht so schlecht.

Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, seit es mir zum ersten Mal in der Verlagsvorschau begegnete. Schon allein der Titel ist zum Verlieben und das Cover verleitet wohl jeden Buchliebhaber zum Zugreifen. Mich hat die Aufmachung gleich an meine geliebten Waldbuchclub-Bücher erinnert, was aber auch kein Wunder ist, schließlich handelt es sich bei der Schöpferin um dieselbe Illustratorin. Da mir „Uhuwe liest vor“ in eine sehr ähnliche Richtung zu gehen schien, konnte ich es wirklich kaum erwarten, darin einzutauchen. Und ich habe es nicht bereut.

Mit viel Witz und Charme entführt Christelle Saquet ihre Leserschaft in eine fantasievolle Welt, in der es vor geschichtenverrückten Tieren nur so wimmelt. Gleich die erste Doppelseite, auf denen man die Waldtiere kennenlernt, zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht. Es ist einfach herzallerliebst zu sehen, wie alle der allabendlichen Gutenachtgeschichte entgegen fiebern und mit welch großer Freude sie Uhuwes Stimme lauschen. Ihre Begeisterung wirkt richtig ansteckend und beweist einmal mehr, wie wunderbar und wertvoll Vorleserituale sind. Noch wichtiger ist es aber, selbst lesen zu lernen. Dieser Meinung ist auch Uhuwe. Dass er die anderen Waldtiere mit einer List zu überzeugen versucht, verzeiht man ihm, er tut es schließlich aus einem guten Grund. Denn er zeigt seinen und auch unseren kleinen Zuhörerinnen dadurch, dass es sich lohnt, selbst etwas zu erlernen und wie bereichernd es ist, eigenständig lesen zu können.

Genauso liebevoll und zauberhaft wie der Text sind auch die atmosphärischen Illustrationen von Tatjana Mai-Wyss. Mit zarten Wasserfarben und kleinen Feinheiten erwecken sie den nächtlichen Wald zum Leben und laden zum Verweilen und Wohlfühlen ein. Man würde am liebsten in die Bilder eintauchen und sich sofort zu Uhu Uhuwe und seinen Freund
innen dazugesellen.

Fazit: „Uhuwe liest vor“ ist eine warmherzige und humorvolle Tiergeschichte ab 3 Jahren, die Lust aufs Lesenlernen weckt und dazu ermutigt, sich auf etwas Neues einzulassen. Ein bezauberndes Plädoyer für die Leseförderung. Wunderschön geschrieben und illustriert und mit liebenswerten Charakteren zum Gernhaben. Ich bin ganz verzaubert von diesem Bilderbuch und kann es jedem nur Herz legen, vor allem Fans von Annie Silvestros Waldbuchclub. Wer den Waldbuchclub mag, wird auch dieses Buch lieben. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Ein wunderbarer Folgeband, der seinem Vorgänger in nichts nachsteht!

Coco und Zack: Hexentiere in Gefahr
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Hexenkatze Coco und Zauberhuthase Zack sind die allerbesten Freunde und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Nichts und niemand kann sie trennen – auch nicht das Internat für Hexentiere, in das nur Coco ...

Hexenkatze Coco und Zauberhuthase Zack sind die allerbesten Freunde und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Nichts und niemand kann sie trennen – auch nicht das Internat für Hexentiere, in das nur Coco eingeladen wurde. Gewitzt wie sie sind, haben die beiden auch diese Herausforderung gemeistert und nachdem sie ihr erstes Abenteuer im Internat überstanden haben, steht das nächste schon in den Startlöchern. Als eines Tages ein verwaistes Ei vor der Schule gefunden wird, ist die Aufregung groß. Woher kommt dieses Ei und wer oder was steckt wohl darin? Obwohl noch nicht mal etwas geschlüpft, steckt Oberhexe Fieslandia das Ei in die erste Klasse und beordert alle zum Ei-Sitting. Gemeinsam mit den vier anderen Erstklässlern Krähe Rotza, Kröterich Muckel, Schlange Siiisa und der tätowierten Ratte Exi kümmern sich Coco und Zack liebevoll um den neuen Schulnachwuchs. Doch dann ist das Ei eines Nachts plötzlich spurlos verschwunden. Und als wäre das nicht schon genug, muss Zack auch noch höllisch aufpassen, dass seine Tarnung nicht doch noch auffliegt.

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der Kinderbuchreihe „Coco und Zack“. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, allerdings macht es erheblich mehr Freude, wenn man mit dem vorherigen Band startet.
Nachdem mir das erste Abenteuer rund um Coco und Zack überaus viel Vergnügen bereitet hat, konnte ich es kaum erwarten mich in das nächste zu stürzen. Schon das Cover verspricht wieder schaurig-schräge Unterhaltung vom Feinsten und genau das bekommt man auch.

Mit viel Liebe zum Detail entführt Anna Lott ihre Leser*innen erneut in die magische Welt der Hexentiere, in der es vor witzigen Ideen, herrlichen Figuren und Überraschungen nur so wimmelt. Man ist gleich wieder mittendrin im Geschehen und kann sich dem fantasievollen Charme der Geschichte kaum mehr entziehen. Langweilig wird es auch dieses Mal an keiner Stelle, ganz im Gegenteil. Es macht richtig Spaß, Coco, Zack und den Rest der Bande zu begleiten und in ihren trubeligen Schulalltag einzutauchen. Neben dem großen Rätsel um das elternlose Ei kommt man auch wieder in den Genuss von lauter knabberfurzlustigen Zaubersprüchen, gewaltigen Pupsen und aufregenden Herausforderungen. Auch Freundschaft und Zusammenhalt werden erneut großgeschrieben sowie der Glaube an sich selbst. Denn Coco und Zack zeigen uns einmal mehr, dass man gemeinsam viel mehr erreichen kann als alleine und dass wir alle genau richtig sind, so wie wir sind. Die unverwechselbaren, humorvollen Illustrationen von Nikolai Renger runden das Ganze perfekt ab und machen das (Vor-)Leseerlebnis nur noch unterhaltsamer.

Fazit: Autorin Anna Lott und Illustrator Nikolai Renger haben uns ein weiteres wunderbares Kinderbuch gezaubert, welches seinem Vorgänger in nichts nachsteht. „Coco und Zack – Hexentiere in Gefahr“ ist ein lustiges und spannendes Schulabenteuer über Freundschaft, Zusammenhalt und den Mut, man selbst zu sein. Ein tierisch schöner und verhext guter Lesespaß für alle ab 6 Jahren zum Mitfiebern, Mitlachen und Gernhaben. Ich habe auch diesen Band voller Begeisterung gelesen und leider viel zu schnell wieder beendet. Über ein weiteres Wiedersehen mit Coco, Zack und Co. würde ich mich sehr freuen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Ein zauberhaftes Bilderbuchvergnügen für Groß und Klein!

Barbara Kadabara
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Barbara Kadabera ist eine Hexe. Aber nicht so, wie man sich eine Hexe normalerweise vorstellt. Sie wohnt in keinem schiefen Hexenhaus, sondern in einem sehr modernen Tiny House. Sie hat keinen Buckel und ...

Barbara Kadabera ist eine Hexe. Aber nicht so, wie man sich eine Hexe normalerweise vorstellt. Sie wohnt in keinem schiefen Hexenhaus, sondern in einem sehr modernen Tiny House. Sie hat keinen Buckel und keine fiese Warze auf der Nase, dafür Turnschuhe und Minirock. Auch einen Zauberstab oder Hexenkessel besitzt sie nicht und anstatt auf einem Besen zu fliegen, liebt sie es in ihrem schicken Lesesessel zu lesen. Aber ein verhextes Problem hat sie dann doch, sogar ein ziemlich großes: Immer, wenn jemand ihren Namen sagt, passiert wie aus heiterem Himmel etwas ganz Unglaubliches: Barbara zaubert völlig unbewusst, was zu sehr unangenehmen Situationen führt. Irgendwann hat sie schließlich genug. Um dem Ganzen zu entgehen, bleibt sie lieber zu Hause und liest und experimentiert alleine vor sich hin. Bis zu dem Tag, als es plötzlich an ihrer Tür klingelt...

Auf dieses Buch habe ich gefreut, seit ich es zum ersten Mal in der Verlagsvorschau sah. Kai Lüftner und Wiebke Rauers sind einfach immer ein Garant für gute Bilderbücher, die sich von der Masse abheben. Die Zwei haben nun schon einige echte Schätzchen geschaffen – und mit „Barbara Kadabara“ ist ein weiteres dazu gekommen. Schon allein das Cover sowie der wortspielerische Titel sind genial und wecken direkt die Neugier und Vorfreude auf die Geschichte dahinter.

Kai Lüftner und Wiebke Rauers beweisen einmal mehr ihr Händchen fürs Unkonventionelle. Mit der sympathischen und modernen Hexe Barbara haben die beiden eine weitere Buchfigur ins Leben gerufen, die alles andere als gewöhnlich daherkommt. Barbara bricht mit sämtlichen Hexenklischees, vom äußeren Erscheinungsbild über die Behausung bis hin zum Zaubern. Es macht richtig Spaß in ihre bunte Welt einzutauchen und gemeinsam mit ihr von einer Katastrophe in die nächste zu stolpern. Dabei leidet man mit der armen Barbara schon etwas mit, denn obwohl ihre versehentlichen Zaubereien durchaus lustig sind, spürt man natürlich, wie unschön sie für Barbara sind. Die junge Hexe lässt sich jedoch nicht unterkriegen. Sie macht dennoch weiter ihr eigenes Ding und tut alles, was sie gerne tut. Sie zeigt uns, dass es sich lohnt, anders zu sein und dass aus etwas Schlechtem auch etwas Gutes entstehen kann.

Erzählt wird das Ganze in Reimform und wie man es von Wortakrobat Kai Lüftner kennt, sind seine Verse höchst originell und voller Witz und Charme, zugleich aber auch etwas herausfordernd. Für Kinder ab 4 Jahren ist dieses Buch dennoch sehr gut geeignet. Der Text kommt wunderbar melodisch und schwungvoll daher und bereitet beim Vorlesen und Zuhören allen Beteiligten sehr viel Freude.

Ein echtes Highlight sind auch wieder die farbenprächtigen Illustrationen von Wiebke Rauers. Ausdrucksstark, fröhlich und mit viel Liebe zum Detail setzen die Bilder das Erzählte perfekt in Szene und laden zum Verweilen und Schmunzeln ein. Vor allem die Mimik der Figuren ist mal wieder großartig getroffen und einfach herrlich anzusehen.

Fazit: Das Furzipups-Erfolgsteam hat mal wieder einen echten Coup gelandet! „Barbara Kadabara“ ist eine humorvolle und magisch-unterhaltsame Geschichte über eine außergewöhnliche Hexe, die ihren Weg findet. Ein ganz besonderer Bilderbuchgenuss für alle ab 4 Jahren. Einmalig gereimt und wunderschön illustriert. Mich hat Barbara Kadabara komplett verzaubert, ich kann ihre Geschichte nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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