Chapter closed
A Pessimist's Guide to LoveNach Lucys Zwischenfall ist Cal mehr als nur ein bisschen aus der Bahn geworfen. Denn mit all der gegenwärtigen Angst kommen auch Erinnerungen an die Vergangenheit hoch und mit ihnen vieles, das er am ...
Nach Lucys Zwischenfall ist Cal mehr als nur ein bisschen aus der Bahn geworfen. Denn mit all der gegenwärtigen Angst kommen auch Erinnerungen an die Vergangenheit hoch und mit ihnen vieles, das er am liebsten für immer verbannt hätte. Und während Cal in erster Linie gegen sich selbst kämpft, kämpft Lucy gegen verschiedene Unsicherheiten.
Nachdem mich Band 1 leider entgegen dem ersten Blick hat hängen lassen, hatte ich die Hoffnung hier mit einem geschlossenen Kreis überzeugt zu werden, der an den überzeugenden Einstieg ansetzt. Leider habe ich hier ebenfalls nicht das gefunden, was ich mir gewünscht hätte. Das Buch beantwortet viele Fragen aus Band 1 und bietet auch einen Abschluss, allerdings hat mir die Einzigartigkeit gefehlt und ich hätte auch nicht zwingend für alles einen thematisierten Abschluss gebraucht. Auch der Umgang mit der Vergangenheit ging für letztlich zu leicht von der Hand, hier hätte der Weg definitiv steiniger sein dürfen.
In Summe waren die Bände für mich leider nicht das, was ich mir eingangs versprochen hatte, unabhängig davon ob andere die Story gehypt haben oder nicht. Kleine Lichtblicke gibt es dennoch, so dass man nicht nur mit einem weinenden Auge abschließt. Eine Feel-Good-Story ist es ebensowenig wie eine Ugly Cry Geschichte. Wer sich von Childhood Memories, Gegensätzen und tiefen Schnitten überzeugen lassen möchte, kann aber vielleicht dennoch seinen Zugang finden.