"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich ...
"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich sehr unwohl, als er da vor seiner neuen Klasse steht und würde sich am liebsten unsichtbar zaubern. Dann wird er auch noch neben den unsympathischen Deniz gesetzt. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird einer Klassenkameradin das Handy gestohlen, und natürlich wird auch er verdächtigt. Doch völlig unverhofft macht er sich gemeinsam mit Deniz auf die Suche nach dem verschwundenen Handy. Damit ist es aber nicht getan, denn plötzlich ist da noch ein Juwelendieb und jede Menge andere Abenteuer zu bewältigen. Gemeinsam mit Max, Irina und Laura sind Sie nun die fünf "Großstadt Detektive". Wird es ihnen gelingen, alle Fälle zu lösen?
Das Buch ist unserer Meinung nach ein wirklich gelungener Mix aus einer super spannenden Krimi Geschichte, die nebenbei aber auch noch eine wichtige Botschaft hat: Gemeinsam gelingt alles viel besser. Sie zeigt auch, wie ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und von Menschen mit völlig unterschiedlichem background möglich ist. Solche Botschaften brauchen wir momentan mehr denn je!
Ganz besonders gut gefallen haben uns auch die außergewöhnlich tollen Illustrationen von Daniela Kohl (sie hat auch die "Lotta Leben"-Bücher illustriert).
Auch das Glossar am Ende des Buches finde ich eine super Idee!
Also rundum ein gelungenes, warmherziges und spannendes Kinderbuch, welches uns sehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich ...
"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich sehr unwohl, als er da vor seiner neuen Klasse steht und würde sich am liebsten unsichtbar zaubern. Dann wird er auch noch neben den unsympathischen Deniz gesetzt. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird einer Klassenkameradin das Handy gestohlen, und natürlich wird auch er verdächtigt. Doch völlig unverhofft macht er sich gemeinsam mit Deniz auf die Suche nach dem verschwundenen Handy. Damit ist es aber nicht getan, denn plötzlich ist da noch ein Juwelendieb und jede Menge andere Abenteuer zu bewältigen. Gemeinsam mit Max, Irina und Laura sind Sie nun die fünf "Großstadt Detektive". Wird es ihnen gelingen, alle Fälle zu lösen?
Das Buch ist unserer Meinung nach ein wirklich gelungener Mix aus einer super spannenden Krimi Geschichte, die nebenbei aber auch noch eine wichtige Botschaft hat: Gemeinsam gelingt alles viel besser. Sie zeigt auch, wie ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und von Menschen mit völlig unterschiedlichem background möglich ist. Solche Botschaften brauchen wir momentan mehr denn je!
Ganz besonders gut gefallen haben uns auch die außergewöhnlich tollen Illustrationen von Daniela Kohl (sie hat auch die "Lotta Leben"-Bücher illustriert).
Auch das Glossar am Ende des Buches finde ich eine super Idee!
Also rundum ein gelungenes, warmherziges und spannendes Kinderbuch, welches uns sehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!
Zum Inhalt:
Der ...
„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!
Zum Inhalt:
Der Transmann Enzo und seine Frau Angèle sind ein glückliches Paar, das sich ein Kind wünscht.
Als es jedoch Enzo ist, der schwanger wird (Angéle ist unfruchtbar), bricht in den Medien die Hölle los. Die beiden sind jede Menge Hass und Hetze ausgesetzt, was vor allem für Angéle kaum auszuhalten ist. Das Baby wird gesund geboren, doch wenige Tage nach der Geburt stirbt es unerwartet.
Man hätte sich ja so sehr ein Happy End gewünscht für diese beiden Menschen. Aber eine Katastrophe nimmt ihren Lauf ... Ich möchte hier nicht spoilern, möchte nur sagen: das Ende ist heftig!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der wirklich großartige Schreibstil und die Charaktere.
Als Leserin wird man hier mit rechtlichen, moralischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen und Grenzen konfrontiert und es gibt jede Menge Stoff zum Nachdenken über Geschlechterrollen und Liebe. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass einen nicht so leicht loslassen wird. Und ein Plädoyer für mehr Offenheit und Freiheit, wie jeder das Leben leben darf.
"Und ich würde mit einem Kloß im Hals zu ihm sagen: "Papa, vielleicht ging es niemals darum, etwas zu werden. Vielleicht geht es im Leben um das Unwerden. Das Verwerden. Der Mensch zu entwerden, der nicht ich bin.
Papa, mein Name ist ab jetzt Enzo."
"Wie fühlt man sich als schwangerer Mann? Es ist unglaublich. Es ist magisch. Obwohl mein Bauch immer runter wird und ein neues Leben in mir heranwächst, fühle ich mich nicht weniger als Mann. Meine männliche Identität stelle ich nicht in Frage. Technisch gesehen sehe ich mich als Leihvater. Für Angèle bin ich ihr Mann, der unser Kind austrägt. Ich werde der Vater unseres Kindes sein, und Angèle wird seine Mutter sein. Zusammen sind wir: eine Familie."
"Enzo, ist ihnen klar, dass Sie vielen Menschen Unbehagen bereiten?"
"Aber warum denn?"
"Weil man denkt, hier ist ein maskuliner Mann mit Bart, tiefer Stimme, flachem Oberkörper ... und dann ist er schwanger. Verstehen Sie, dass dieses Bild schockieren kann?"
"Die Leute werden sich daran gewöhnen. Ich glaube die Gesellschaft ist klüger, als man denkt. Man muss ihr nur die Chance geben, das zu zeigen.:
"Ich wünsche mir nur, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sein Geschlecht so auszudrücken, wie er es möchte."
„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!
Zum Inhalt:
Der ...
„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!
Zum Inhalt:
Der Transmann Enzo und seine Frau Angèle sind ein glückliches Paar, das sich ein Kind wünscht.
Als es jedoch Enzo ist, der schwanger wird (Angéle ist unfruchtbar), bricht in den Medien die Hölle los. Die beiden sind jede Menge Hass und Hetze ausgesetzt, was vor allem für Angéle kaum auszuhalten ist. Das Baby wird gesund geboren, doch wenige Tage nach der Geburt stirbt es unerwartet.
Man hätte sich ja so sehr ein Happy End gewünscht für diese beiden Menschen. Aber eine Katastrophe nimmt ihren Lauf ... Ich möchte hier nicht spoilern, möchte nur sagen: das Ende ist heftig!
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der wirklich großartige Schreibstil und die Charaktere.
Als Leserin wird man hier mit rechtlichen, moralischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen und Grenzen konfrontiert und es gibt jede Menge Stoff zum Nachdenken über Geschlechterrollen und Liebe. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass einen nicht so leicht loslassen wird. Und ein Plädoyer für mehr Offenheit und Freiheit, wie jeder das Leben leben darf.
"Und ich würde mit einem Kloß im Hals zu ihm sagen: "Papa, vielleicht ging es niemals darum, etwas zu werden. Vielleicht geht es im Leben um das Unwerden. Das Verwerden. Der Mensch zu entwerden, der nicht ich bin.
Papa, mein Name ist ab jetzt Enzo."
"Wie fühlt man sich als schwangerer Mann? Es ist unglaublich. Es ist magisch. Obwohl mein Bauch immer runter wird und ein neues Leben in mir heranwächst, fühle ich mich nicht weniger als Mann. Meine männliche Identität stelle ich nicht in Frage. Technisch gesehen sehe ich mich als Leihvater. Für Angèle bin ich ihr Mann, der unser Kind austrägt. Ich werde der Vater unseres Kindes sein, und Angèle wird seine Mutter sein. Zusammen sind wir: eine Familie."
"Enzo, ist ihnen klar, dass Sie vielen Menschen Unbehagen bereiten?"
"Aber warum denn?"
"Weil man denkt, hier ist ein maskuliner Mann mit Bart, tiefer Stimme, flachem Oberkörper ... und dann ist er schwanger. Verstehen Sie, dass dieses Bild schockieren kann?"
"Die Leute werden sich daran gewöhnen. Ich glaube die Gesellschaft ist klüger, als man denkt. Man muss ihr nur die Chance geben, das zu zeigen.:
"Ich wünsche mir nur, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sein Geschlecht so auszudrücken, wie er es möchte."
Die Behauptung, dass schlank gleich gesund ist und dass man mit weniger Gewicht automatisch glücklich ist, hält sich leider in vielen Köpfen und der öffentlichen Meinung noch immer.
Dabei sollten wir es ...
Die Behauptung, dass schlank gleich gesund ist und dass man mit weniger Gewicht automatisch glücklich ist, hält sich leider in vielen Köpfen und der öffentlichen Meinung noch immer.
Dabei sollten wir es eigentlich längst besser wissen: Ein paar (oder auch viele) Kilos mehr oder weniger machen keinen anderen Menschen aus einem. Das kapitalistische Versprechen, nach einer „erfolgreichen“ Diät würde sich das Leben komplett verändern, sollte inzwischen eigentlich jeder als Lüge enttarnt haben. An Diäten und (konstruierten!) Schönheitsidealen verdient nur die Industrie und der Kapitalismus. Dennoch landen viele von uns immer wieder in der Diätspirale, wollen den Körper „optimieren“, um glücklicher und angeblich auch gesünder zu werden.
Warum immer wieder dieser Irrglaube?
Dr Antonie Post und Petra Schleifer zeigen in „Gesundheit kennt kein Gewicht“ hierfür die vielfältigen Gründe auf, bieten Lösungsansätze, Übungen zur Selbstreflexion und auch Meditationsübungen. Dabei orientieren sie sich an den Prinzipien von Health at Every Size®, beziehen aber auch eigene Erfahrungen ein.
Zusätzlich liefert das Buch mittels QR-Codes sehr viel Zusatzmaterial, zum Beispiel Meditationen und Journale/Tabellen.
Der Schwerpunkt des Ratgebers ist es, weg von sinnlosen und sogar krankmachenden Diäten zu kommen hin zu einem Leben, das auf Körperakzeptanz, intuitiver Ernährung und Spaß an Bewegung basiert. Hierbei geht es ausdrücklich darum, dass Sport nicht Abnehmen zum Ziel hat, sondern rein die Freude an der Bewegung, für mehr Wohlbefinden im eigenen Körper. Das Gewicht ist dabei völlig unerheblich. Wenn man sich wohl in seinem Körper fühlt und auch seelisch im Lot ist, gelingt es fast automatisch, dass man besser auf seinen Körper hört, was er gerade braucht (an Nahrung und Bewegung) und was einem persönlich guttut.
Auf „allgemeine“ strikte Essensregeln, Verbote und Zwänge sollte man verzichten – was aber nicht heißt, dass man sich nicht dennoch gesund ernähren kann.
Das Buch ist sehr gut strukturiert und verständlich aufgebaut.
Ich empfand den Schreibstil der beiden Autorinnen als sehr angenehm und authentisch, sie begegnen ihren Leser:innen auf Augenhöhe.
Das Buch kann helfen, (nochmal) besser zu verstehen, warum Diäten langfristig nichts bringen, sondern schaden. Es ist ein Aufruf für mehr gesundes Körperbewusstsein, Körpervielfalt und Wohlbefinden im eigenen Körper, und für eine gesunde und intuitive Ernährung.
Ich kann das Buch bedingungslos empfehlen!
"Eine andere Befürchtung, die unsere Klient:innen und Patient:innen so gut wie immer mit in die Beratung bringen, ist, dass es ungesund sein könnte, keine Kalorien mehr zu zählen und nicht mehr zum Bodyforming ins Fitnessstudio zu gehen. Da können wir dich beruhigen. Wenn du Diäten aufgibst, heißt das nicht, dass dir deine Gesundheit egal ist, ganz im Gegenteil! Diäten hinter dir zu lassen, bedeutet, dass du dein mentales Wohlbefinden und deine körperliche Gesundheit über deine Sehnsucht nach einem schlankeren Körper stellst. Du entscheidest dich für dich selbst und stellst deine Bedürfnisse über dein gesellschaftlich konstruiertes "Ideal" von Schönheit.
Wenn uns die letzten beiden Pandemie-Jahre eins gelehrt haben, dann, dass es Zeit ist, einmal innezuhalten und uns zu fragen: Was ist wirklich wichtig? Was macht mich glücklich? Worauf kann ich verzichten? Und die wichtigste Frage: Sollte mein Gewicht mich weiter davon abhalten, das beste Leben zu leben, dass ich verdient habe?"
"Vielleicht kennst du das auch: du hast schon mal "erfolgreich" Gewicht verloren oder dein gesetztes Körperziel erreicht und warst trotzdem nicht oder nur ganz kurzfristig glücklich mit deinem Körper. Du konntest so viel abnehmen, wie du wolltest, und trotzdem war es nie genug. umUnd wenn du dir heute Fotos von früher ansiehst, fragst du dich, was du damals eigentlich an deinem Körper auszusetzen hattest.
Der Grund dafür ist folgender: das Problem war nie dein Körper, sondern bestand immer nur in deinem Kopf. Es lag daran, wie du ihn bewertet hast (und möglicherweise immer noch bewertest). Meistens steckt ein ganz anderes Bedürfnis hinter dem Wunsch abzunehmen."