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Veröffentlicht am 20.01.2025

Ein absolute Highlight

Anfang einer neuen Zeit
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Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Das Buch liest sich flüssig und am liebsten hätte ich es gar nicht weggelegt.
Das Buch hat mich durch eine Achterbahn der Gefühle geführt. Ich habe mitgeweint, ...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Das Buch liest sich flüssig und am liebsten hätte ich es gar nicht weggelegt.
Das Buch hat mich durch eine Achterbahn der Gefühle geführt. Ich habe mitgeweint, mitgehofft und das Knistern zwischen den Protagonisten mitgefühlt.

Emma und Ajoscha, die Protagonisten, waren mir beide super sympathisch. Beide haben ihr Päckchen zu tragen.
Emma ist eine starke Frau, die aber viel erleiden musste und oft Opfer der Umstände wurde. Auf Grund dessen hinterfragt sie alles und jeden. All ihre Erlebnisse lassen sie daran zweifeln, dass es einen Gott gibt.
Ajoscha ist überzeugter Christ, dient aber in der Roten Armee. Das bringt ihn immer wieder in Gewissenskonflikte und in Gefahr.
Sowohl Ajsocha als auch Emma sind sehr authentisch beschrieben mit ihrer Zerissenheit, ihren Wünschen und Ängsten.

Die Zeit, in der der Roman spielt, ist hoch brisant und interessant. Die Rote Armee rückt zum Ende des Krieges immer weiter in Deutschland ein und leider kommen die schlechten Gerüchte nicht von ungefähr.
Viele Deutsche müssen ihre Heimat verlassen, doch in den Besatzungszonen werden sie als Polen und Tschechen nicht gern gesehen. In ihre Heimat können sie aber auch nicht zurück, da sie dort als Deutsche gehasst werden.
Da der Krieg jetzt vorbei ist, hat der Geheimdienst der UdSSR wieder Zeit für die innenpolitischen „Gefahren" und so geraten die Christen wieder in den Fokus.

Was das Buch in meinen Augen aber so besonders macht, ist die Art und Weise, wie die Autorin hier den Glauben einwebt. In diesem Buch stecken so viele Weisheiten über den Glauben und Antworten auf Fragen, wie „Wie kann Gott so etwas Schreckliches zulassen, wenn er doch gut und allmächtig ist?" Aber auch Vergebung ist ein großes Thema hier.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Das Ende war für mich irgendwie etwas plötzlich, aber das mindert meine Begeisterung nicht.

Das Buch ist ein absolutes Highlight für mich!

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Tolle Fortsetzung!

Die Funken der Hoffnung - Töchter der Freiheit
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In diesem 2. Band der Südstaaten-Saga begleiten wir die Bewohner von Birch Island und die „jungen“ Tanners zu Beginn des Sezessionskrieges.

Wie schon beim Lesen des ersten Bandes war ich auch hier sofort ...

In diesem 2. Band der Südstaaten-Saga begleiten wir die Bewohner von Birch Island und die „jungen“ Tanners zu Beginn des Sezessionskrieges.

Wie schon beim Lesen des ersten Bandes war ich auch hier sofort in der Geschichte drin und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Der Autorin hat mir das Leben, die Mentalitäten und die Charaktere der unterschiedlichen Regionen wunderbar vor Augen gemalt.
Ich habe mit gelacht über so manches Wortgefecht und mit geweint über Tragödien.

Sehr schön haben mir die Entwicklungen der Personen gefallen. Da ist Annie, die gelernt hat sich mit den Gegebenheiten des Südens zu arrangieren, so dass der Fokus in diesem Band auf den politischen Entwicklungen und ihren Auswirkungen liegt. Ihre Hingabe zu ihren Schülern und Freunden ist einfach toll! Ich mag David und Annie sehr. Es war spannend und traurig zu lesen, vor welchen Herausforderungen sie persönlich stehen wegen des Krieges.
Auch Susanna Bells Entwicklung fand ich toll zu beobachten. Ich bin sehr gespannt, wie es mit ihr und Marcus weitergeht.
Gern hätte ich auch mehr von Marianna, Jennifer und den Alleys gelesen.

Wie schon erwähnt, ging es für mich in diesem Buch hauptsächlich um die politischen Geschehnisse, welche zum Sezessionskrieg führten. Die Begebenheiten und Geschehnisse wurden dabei so gekonnt in die Geschichte eingefügt, dass es keineswegs zu viel, zu trocken oder zu verwirrend war. Ich konnte allem gut folgen und diverse gesellschaftliche Anlässe, Wortgefechte und andere Spannungsbögen lockern das Politische auf.

Ich kann es kaum erwarten wieder nach Birch Island zu reisen und zu erfahren, wie es allen ergeht.
Eine ganz große Empfehlung von mir für diese herausragende Saga!

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Absolut zu empfehlen!

Das Leuchten der Sehnsucht - Töchter der Freiheit
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Annie kommt 1859 als Lehrerin auf eine Südstaaten-Plantage und findet sich in einer ihr völlig unbekannten Welt wieder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister. ...

Annie kommt 1859 als Lehrerin auf eine Südstaaten-Plantage und findet sich in einer ihr völlig unbekannten Welt wieder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Am Anfang des Buches gibt es ein Personenregister. Dieses musste ich Anfangs öfters zurate ziehen, da in diesem Buch recht viele Personen und an verschiedenen Handlungsorten auftreten. Nach den ersten Kapiteln war das aber nicht mehr nötig.

Ich war ab Seite eins von der Geschichte gefangen. Annie war mir sofort sympathisch. Wie sie ihren Überzeugungen treu bleibt und für die Leute kämpft, hat mich sehr beeindruckt. Dass sie dabei oft nicht über die Folgen ihres Handelns nachdenkt, lässt einen beim Lesen den Atem anhalten, den Kopf schütteln und doch wird sie einem dadurch nur noch sympathischer. Es ist faszinierend zu lesen, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf die andern Personen im Buch hat. Ich wäre gern etwas mehr so wie sie.
Auch David war mir sofort sympathisch. Er, der kleine Rebell, und Annie, die Nordstaatlerin, liefern sich einige sehr amüsante Schlagabtausche. Dabei sind ihre Ansichten gar nicht so unterschiedlich. Denn David hat auch seine Kritikpunkte an der Lebensweise im Süden und fühlt sich damit nicht wohl, was von ihm erwartet wird.
Die Nebencharaktäre sind ebenfalls sehr gut beschrieben, mit ihren eigenen Geschichten, Problemen und Gefühlen. Bei einigen würde ich mir noch mehr von deren Geschichte wünschen, vielleicht in den weiteren Bänden?

In diesem Buch bekommt man sehr interessante Einblicke in die unterschiedlichen Lebensstile und die damit einhergehenden Meinungen, die im Norden und Süden herrschten. Das damit verbundene Thema der Sklaverei nimmt großen Raum in diesem Buch ein und lässt einen oft den Atem anhalten. Die politischen Aspekte hat die Autorin sehr gut in die Geschichte eingeflochten. Dabei wird deutlich, dass es auf beiden Seiten auch Ausnahmen gab.
Für mich war es sehr interessant zu lesen, was eigentlich zum amerikanischen Bürgerkrieg geführt hat bzw. der Auslöser war. In groben Zügen war mir dieses Thema bereits bekannt.

Meine Mama sagte, als sie das Buchcover bei mir sah und den Titel las: „Aha, ein typischer Schnulzenroman.“ Das ist er aber in meinen Augen ganz und gar nicht. Okay, man ahnt schon am Anfang zwischen wem sich eine Liebesgeschichte anbahnen könnte, aber das Buch bietet mehr. Wie oben schon erwähnt, werden auch politische Themen aufgegriffen, ebenso die Frage, inwieweit man sich an die Umstände anpassen sollte, obwohl sie mit der eigenen Meinung nicht zusammenpassen. Wann sollte man Widerstand leisten und in welcher Art? Wie weit darf man sich einmischen? Auch Trauer und die Frage nach Schuld wird thematisiert. An zwei Stellen kamen mir die Tränen.

Ich kann euch dieses Buch wirklich empfehlen und freue mich auf die Printausgabe von Band 2.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Sehr toll!

Ich verspreche, dich zu finden
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Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, denn ich war echt gespannt darauf, wie die beiden Zeitebenen zueinander finden. Hinzukommt, dass mich das Thema Spionage immer lockt. Wie gut, dass meine Schwagerin ...

Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, denn ich war echt gespannt darauf, wie die beiden Zeitebenen zueinander finden. Hinzukommt, dass mich das Thema Spionage immer lockt. Wie gut, dass meine Schwagerin das Buch hat.

Melanie Dobson hat einen tollen Erzähl- und Schreibstil. Ich war von der ersten Seite an gefesselt!
Wie der Klappentext schon erahnen lässt, spielt der Roman in zwei Zeitebenen. Diese fließen wunderbar ineinanderüber, sodass es nicht zu Verwirrungen oder „Lücken" kommt, welche dann erst Seiten spater gefüllt werden. Das fand ich unglaublich gut gelost von der Autorin.

Für Verwirrungen konnten hier allerdings die vielen Namen sorgen. An der Stelle gebe ich gern einen Tipp weiter:
Personen aufschreiben!

Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie waren authentisch und die meisten sehr sympathisch. Alle haben ihr Päckchen zu tragen.
Während die „Päckchen" der Person in der Vergangenheit leicht zu erkennen sind, erfährt man sie von den Personen der Gegenwart nur Stück für Stück.

Der Glaube ist wunderbar und aussagekraftig in die Handlung eingebettet. Durch Jesus und mit seiner Hilfe, konnen wir auch die schlimmsten Dinge vergeben und müssen darüber nicht verbittern.

Der Glaube ist wunderbar und aussagekraftig in die Handlung eingebettet. Durch Jesus und mit seiner Hilfe, konnen wir auch die schlimmsten Dinge vergeben und müssen darüber nicht verbittern.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen! Er war spannend, hat mich gefesselt, immer wieder überrascht und mir an manchen Stellen das Herz bluten lassen. Die Liebesgeschichte ist ganz zart eingewebt und dominiert nicht die Handlung.
Ein paar Gegebenheiten, welche ich am Anfang als etwas übertrieben oder komisch empfunden habe, sind am Ende doch recht logisch. Trotzdem blieb einiges für mich doch etwas unrealistisch, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch.

Ich kann euch diesen Roman sehr empfehlen!
Es wird wahrscheinlich nicht mein letzter von Melanie Dobson gewesen sein.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Ein toller Roman

Dangerous Relations
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Der Schreibstil ist super flüssig und einfach. Ich hatte alles wunderbar vor Augen.
Die Geschichte rund um Lady Victoria, Mr.
Carmichael und Tom ist wunderbar gelungen, humorvoll, spannend und auch romantisch.
Jedes ...

Der Schreibstil ist super flüssig und einfach. Ich hatte alles wunderbar vor Augen.
Die Geschichte rund um Lady Victoria, Mr.
Carmichael und Tom ist wunderbar gelungen, humorvoll, spannend und auch romantisch.
Jedes Kapitel ist mit einem Zitat aus einem Jane-Austen-Roman überschrieben. Zudem spielen diese Bücher durchaus eine größere Rolle in diesem Buch.
Das hat mir sehr gut gefallen!
Victoria war mir super sympathisch. Ich mochte ihre gesamte Familie und ihren Umgang miteinander. Ihre Entwicklung ist sehr gut gelungen! Auch Tom war mir von Anfang sympathisch, mit Mr. Carmichael dagegen hatte ich bis zum Ende meine Schwierigkeiten.
Jede Person war durchaus authentisch beschrieben und jeder hatte so seine Eigenarten, was das Ganze spannend gemacht hat.
Ungefähr bei Dreiviertel des Buches wurde es mir dann etwas viel mit dem Hin und Her. Bis dahin war es sehr interessant und ich habe die Zeit beim Lesen vergessen können. Zum Ende hin wurde es dann auch wieder spannender.
Ein wirklich zu empfehlender historischer Roman mit Jane-Austen-Vibes, ohne zu viel Gewalt und ohne Spicy-Szenen.

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