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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2025

Pilates & Ernährung

Strong & Healthy
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In dem Buch Strong & Healthy von Barbara Becker erhält man als Leser nützliche Tipps zum Thema Muskelaufbau mit der richtigen Ernährung und dem dazu gehörigen Pilates-Krafttraining. Prinzipiell ist das ...

In dem Buch Strong & Healthy von Barbara Becker erhält man als Leser nützliche Tipps zum Thema Muskelaufbau mit der richtigen Ernährung und dem dazu gehörigen Pilates-Krafttraining. Prinzipiell ist das Buch in drei Teile gegliedert. Zunächst erhält man einige nützliche Hintergrundinformationen zu Muskeln und Proteinen. Danach gibt es eine Vielzahl an Rezepten für Frühstück, Mittagessen und Abendessen sowie passenden Snacks. Zum Schluss findet man noch einige Übungen inklusive ausführlicher Erklärungen für zuhause.

Auf den ersten Blick macht das Buch einen guten Eindruck und wirkt haptisch sehr hochwertig. Auch die Einteilung gefällt mir persönlich gut, da man so gut findet was man gerade benötigt. Vor allem die Erklärungen und Informationen waren für mich wirklich hilfreich, da ich einiges Neues gelernt habe. Die Rezepte sind super abwechslungsreich und so ist wirklich für jeden etwas dabei. Allerdings sind die Portionen in meinen Augen nicht zum satt werden. Bei den meisten Gerichten habe ich schon nach kurzer Zeit wieder Hunger und das sollte nicht der Sinn der Sache sein. Die Pilates Übungen sind wirklich gut beschrieben und ich finde es gut, dass es bei jeder Übung auch unterschiedliche Schwierigkeitslevel gibt. So ist für jedes Level etwas dabei und wenn man in einer Übung besser wird, hat man noch die Möglichkeit sich zu steigern. Für mich habe ich aber festgestellt, dass ich Videos gegenüber Bildern in einem Buch eindeutig bevorzuge, da es doch sehr umständlich ist immer das Buch daneben liegen zu haben.

Alles in allem ist es ein interessantes Buch, dessen Rezepte an der ein oder anderen Stelle noch etwas Luft nach oben haben. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2025

Nette Liebesgeschichte im BDSM Umfeld

Pleasure and Pain - Zeig mir deine Finsternis
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Die Polizistin Eliana hat nie verstanden was ihre Freundin Amanda an BDSM so faszinierend findet. Doch dann wird Amanda ausgerechnet in dem BDSM-Club in dem sie arbeitet ermordet und Eliana beschließt ...

Die Polizistin Eliana hat nie verstanden was ihre Freundin Amanda an BDSM so faszinierend findet. Doch dann wird Amanda ausgerechnet in dem BDSM-Club in dem sie arbeitet ermordet und Eliana beschließt den Fall zu übernehmen. Allerdings hat sie keine Ahnung von der Szene. Daher bietet ihr der gut aussehende Clubbesitzer Aiden seine Hilfe an. Nie hätte sie erwartet, dass sie sich zu dem dominanten Mann so hingezogen fühlt.



Den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich bereits aus anderen Geschichten gewohnt und bin daher direkt gut in diese Geschichte gestartet. Schon im letzten Teil war mir Elijah als Protagonist sympathisch, aber Aiden konnte das in diesem Band nochmal deutlich übertreffen. Dagegen habe ich mir bei Eliana etwas schwerer getan. Während sie zu Beginn voller Vorurteile ist und überhaupt nicht versucht ihre Freundin zu verstehen, wirft sie alle Bedenken über den Haufen als sie den gut aussehenden Aiden trifft. Ich finde es schade, dass sie nicht bereit war für ihre beste Freundin wenigstens zu versuchen ihre Denkstrukturen zu brechen. Allerdings hat sie im Laufe der Geschichte eine enorme Entwicklung hingelegt und gelernt, dass man andere nicht für ihre Vorlieben verurteilen sollte. Die Kriminalarbeit wirkte auf mich teilweise eher unprofessionell und hätte auf jeden Fall etwas mehr ins Detail gehen können. Trotzdem habe ich mich gefreut wieder ins Pleasure and Pain zurückzukehren und bin gespannt was uns im dritten Teil für Miles erwartet.

Alles in allem ist es eine nette Liebesgeschichte im BDSM Umfeld, die ich gerne weiterempfehle, wenn man sich nicht an wenig professioneller Polizeiarbeit stört. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 21.12.2024

Interessante historische Hintergründe, aber leider keine spannende Liebesgeschichte

Zwei Federn
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Über 150 Jahre nach der großen irischen Hungersnot stoßen Bridget O’Brian und Rian Doyle auf die Aufzeichnung der irischen Schriftstellerin Amy O’Brian, die gleichzeitig ihre Vorfahrin ist. Geboren wurde ...

Über 150 Jahre nach der großen irischen Hungersnot stoßen Bridget O’Brian und Rian Doyle auf die Aufzeichnung der irischen Schriftstellerin Amy O’Brian, die gleichzeitig ihre Vorfahrin ist. Geboren wurde Amy in Irland wo sie den Choctaw Gideon „Two Feathers“ kennen lernt als er von seinem Stamm gespendetes Geld zur Unterstützung der Iren überbringt. Kurzerhand heiraten die beiden und beschließen gemeinsam in Gideons Heimat zu reisen. Dort begeben sie sich auf eine Reise durch das gesamte Land und veröffentlichen gemeinsam ihre Aufzeichnungen, was sie zu berühmten Schriftstellern der damaligen Zeit macht.

Nachdem ich von der „Sally Wheeler“ Trilogie total begeistert war, wollte ich unbedingt wissen was die beiden Autoren sich dieses Mal überlegt haben. Auch wenn mir die irische Hungersnot und die Vertreibung der amerikanischen Völker prinzipiell ein Begriff sind, habe ich mich mit beiden Themen noch nie weiter auseinandergesetzt. Den Autoren ist es gelungen dem Leser aufzuzeigen, wie schrecklich sowohl die amerikanischen Völker als auch die Bewohner Irlands damals behandelt wurden. Auch wenn beide eine sehr unterschiedliche Geschichte haben, hat doch jedes Volk auf seine ganz eigene Art schrecklich leiden müssen, damit ein anderes Volk davon profitieren kann. Allerdings ist es mir dieses Mal etwas schwerer gefallen mich in die fiktiven Charaktere selbst hineinzuversetzen. Die Liebesbeziehung zwischen Bridget und Rian wirkte auf mich eher langweilig und es fehlte an jeglicher Spannung. Ich war ehrlich gesagt froh, wenn wir wieder in der Vergangenheit gelandet sind, da wir hier wenigstens die interessanten historischen Aspekte hatten. Denn auch mit Amy und Gideon bin ich nicht so ganz warm geworden. Die Liebe zwischen den beiden war für mich nicht wirklich greifbar, obwohl ich eine gewisse Verbundenheit definitiv gespürt habe. Vor allem Gideons Absturz war für mich nur schwer verständlich, da man nur wenig Einblick in seine Gedanken und Gefühle bekommen hat. Hier hätte es für mich gerne noch etwas mehr ins Detail gehen dürfen.

Eine interessante historische Geschichte mit vielen emotionalen Aspekten, deren Liebespaare mich dieses Mal nicht so ganz abholen konnten. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne und ich bin gespannt wie der Rest der Reihe weitergehen wird.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2024

Tiefgründige Themen in einer Geschichte mit noch etwas Luft nach oben

Be My Shelter
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Kaira hat nie gelernt nein zu sagen und lässt sich daher immer wieder von ihren Freunden und ihrer Familie einspannen. Zum Glück hat sie ein Talent fürs Organisieren, sonst wäre ihr das alles längst über ...

Kaira hat nie gelernt nein zu sagen und lässt sich daher immer wieder von ihren Freunden und ihrer Familie einspannen. Zum Glück hat sie ein Talent fürs Organisieren, sonst wäre ihr das alles längst über den Kopf gewachsen. Doch dann überredet ihr Bruder sie seinen ehemaligen Studienkollegen für ein paar Nächte bei sich aufzunehmen. Cooper ist so ziemlich das genaue Gegenteil von Kaira. Er hält nicht viel von Verpflichtungen und lebt sein Leben von einem Tag zum anderen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es zwischen den beiden immer wieder zu Reibereien kommt. Nach einer hitzigen Diskussion beschließen sie sich gegenseitig bei einer Challenge herauszufordern. Dabei kommen sie sich allerdings näher als sie erwartet hätten.



Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Kaira hat sie eine Protagonistin geschaffen, die das absolute Extrembeispiel einer People Pleaserin ist. Sie schafft es wirklich gar nicht für sich selbst einzustehen und lässt sich von den Menschen in ihrem Umfeld ausnutzen. Das ist schon fast etwas übertrieben dargestellt und es wirft auch kein wirklich gutes Licht auf ihre Freunde und Familie. Ich hatte mir erhofft, dass Kaira es alleine aus dieser Spirale kommt und merkt, dass das auf Dauer nicht gut für sie ist. Allerdings hat sie erst Cooper gebraucht, um das wirklich zu verstehen. Damit hat sie sich aber auch direkt in die nächste Abhängigkeit begeben. Dass er ihr unbedingt helfen will, macht ihn zu einem sympathischen Kerl, aber dabei überschreitet er leider immer wieder Grenzen. Prinzipiell finde ich es toll, dass die Autorin ein so wichtiges Thema in den Mittelpunkt ihrer Geschichte stellt. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir aber noch etwas mehr Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht, vor allem was das Verhalten von Cooper und ihren Freunden bzw. ihrer Familie geht. Außerdem zieht sich die Geschichte gerade in der Mitte etwas in die Länge, wodurch auch etwas an Spannung verloren geht.



Alles in allem ist es eine nette Liebesgeschichte, die sich mit wichtigen Themen auseinandersetzt, aber an der ein oder anderen Stelle noch etwas Luft nach oben hat. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Eine interessante Geschichte mit etwas Luft nach oben

Tage einer Hexe
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Seit Jahren versucht Kosara den Menschen in Chernograd zu helfen die schmutzigen Tage zu überstehen, denn sie weiß genau wie man mit den unterschiedlichen Monstern umgehen muss. Dabei gibt es nur eines ...

Seit Jahren versucht Kosara den Menschen in Chernograd zu helfen die schmutzigen Tage zu überstehen, denn sie weiß genau wie man mit den unterschiedlichen Monstern umgehen muss. Dabei gibt es nur eines vor dem sie sich selbst fürchtet, den Zmey - Zar der Monster. Seit sie vor Jahren dem Zmey entkommen ist, setzt er alles daran Kosara zurückbekommen und dieses Mal scheint er seinem Ziel nah zu sein. In ihrer Panik nimmt Kosara ein zwielichtes Angebot an und tauscht ihren Hexenschatten gegen eine Passage ins sichere Belograd. Doch kaum ist sie dort angekommen bemerkt sie ihren Fehler, denn wenn sie ihren Schatten nicht zurückbekommt wird das für sie tödlich enden. Wird sie einen Weg finden sich und ihren Schatten zu retten?

Ich persönlich fand den Schreibstil super angenehm, wodurch ich direkt gut in die Geschichte gestartet bin. Auch Kosara war mir als Protagonistin sympathisch in die man sich oft gut hineinversetzen kann. Sie liebt ihre Heimat und kämpft dafür, obwohl sie dort schon einige Schicksalsschläge überstehen musste. Manchmal ist sie allerdings auch total naiv und wiederholt ihre vorherigen Fehler. In solchen Momenten hätte ich sie beim Lesen am liebsten einmal durchgeschüttelt. Vor allem ihre Entscheidung nach Belograd zu flüchten ist für mich schwierig zu verstehen, denn die Konsequenzen waren ihr von Anfang an bewusst und es wirkte nicht so als wäre die Gefahr größer als in den vorherigen Jahren. Auch sonst gibt es an der ein oder anderen Stelle ein paar Logikfehler, die einen beim Lesen etwas irritiert haben. Dafür fand ich auch Asen einen gelungenen Protagonisten. Auf den ersten Blick ist er einfach nur ein gesetzestreuer Polizist, der sich an alle Regen hält. Doch je besser wir ihn kennenlernen, desto mehr stellt man fest, dass er auch andere Seiten hat. Je mehr ich über seine Vergangenheit erfahren habe, desto sympathischer und authentischer wurde er für mich. Die Geschichte selbst hatte einige unerwartete Wendungen, wodurch es einem beim Lesen nie langweilig wurde. Gegen Ende ging es mir allerdings etwas schnell und es ist viel auf einmal passiert. Hier hätte man in meinen Augen entweder etwas weglassen oder der Geschichte mehr Zeit geben müssen.

Alles in allem ist es eine interessante Fantasy-Geschichte, die an der ein oder andern Stelle noch Luft nach oben hat. Von mir gibt es daher 3,5 Sterne.

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