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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2025

Erinnerung und Wirklichkeit

Nah ist die Erinnerung
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Johanna wird von ihrer besten Freundin Rachel in das Ferienhaus eingeladen, in dem sie schon etliche wunderbare Sommer verbracht haben. Rachel will mit ihr über Dinge sprechen, die bisher im Verborgenen ...

Johanna wird von ihrer besten Freundin Rachel in das Ferienhaus eingeladen, in dem sie schon etliche wunderbare Sommer verbracht haben. Rachel will mit ihr über Dinge sprechen, die bisher im Verborgenen blieben. Als Johanna eintrifft, wird sie mit Geschehen konfrontiert, die alles infrage stellen werden.
Anstey Harris, eine mir bisher unbekannte Autorin, hat hier einen bewegenden Roman geschrieben. Es geht um Freundschaft, Vergangenheits- und Trauerbewältigung. Und darum, zu erkennen und zu akzeptieren, dass vieles nicht so war, wie es den Anschein hatte. Geheimnisse werden aufgedeckt, die weit zurückführen und deren Auswirkungen erschütternd sind.
Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, sodass ich eine breite Sichtweise erhielt. Die Handlung ist nachvollziehbar, manchmal jedoch etwas ausschweifend. Trotzdem liest sich die Geschichte angenehm und flüssig. Sie ist lebendig und die Dialoge der Protagonisten natürlich.
Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Gerne empfehle ich es weiter. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Unterhaltsamer zweiter Teil der Oblatenbäckerinnen-Saga

Ein neuer Anfang
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Burgl hat in Karlsbad Fuß gefasst und ist mit ihrem Stand am Teplufer sehr erfolgreich. Es gelingt ihr, sich gegen ihre missgünstige und intrigante Konkurrentin Ilse durchzusetzen. Diese versucht jedoch ...

Burgl hat in Karlsbad Fuß gefasst und ist mit ihrem Stand am Teplufer sehr erfolgreich. Es gelingt ihr, sich gegen ihre missgünstige und intrigante Konkurrentin Ilse durchzusetzen. Diese versucht jedoch alles, um Burgl in jeder Beziehung zu schaden und ihren Ruf zu ruinieren. Um ihren Umsatz vergrößern zu können, lässt Burgl die Oblatenbäckerei von dem jungen Loisl umbauen. Schon bald entwickeln sich zwischen ihnen Gefühle. Inzwischen gibt ihr Bruder Franz nicht auf und will Burgl mit einer List nachhause zurückholen, um sie mit seinem Schwager zu verheiraten.Und auch seine Frau schmiedet Pläne, um endlich an Burgls Erbschaft zu kommen.
Auch in diesem zweiten Band hat es wieder Spaß gemacht, die 23jährige Burgl in Karlsbad zu begleiten und bekannte Protagonisten aus der vorhergehenden Karlsbad-Trilogie wieder anzutreffen. Die Autorin hat die einzelnen Protagonisten lebendig und nachvollziehbar beschrieben. Sie führt mit einem einfachen und flüssigen Schreibstil durch die Handlung. Dieser zweite Teil konnte mich ebenso fesseln wie der erste und so flog ich voller Spannung durch die Geschichte. Jetzt warte ich auf die Fortsetzung, die im Oktober 2025 erscheinen soll.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Angenehme Unterhaltung

Die verborgene Tochter
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Wie schon in den drei Vorgängerbänden dieser Reihe wird auch dieses Mal in zwei Zeitzonen erzählt.
Es sind zwei Geschichten, die sich abwechselnd in der Gegenwart und im Jahr 1951 abspielen und am Ende ...

Wie schon in den drei Vorgängerbänden dieser Reihe wird auch dieses Mal in zwei Zeitzonen erzählt.
Es sind zwei Geschichten, die sich abwechselnd in der Gegenwart und im Jahr 1951 abspielen und am Ende miteinander verflochten werden. In beiden geht es um eine Liebesgeschichte, wobei mich die Story in der Vergangenheit wesentlich mehr berührte. Hier sind mir die Protagonisten sehr schnell ans Herz gewachsen und ich konnte mit ihnen mitfühlen, mithoffen und mitleiden. Zu Georgia und Luca im Präsens konnte ich dagegen keinen Zugang finden. Es fehlte mir die Tiefe, und ihre Geschichte war für mich nicht sehr glaubwürdig. Sie war zu schnell und ich empfand sie als etwas überzogen.
Alle vier bisher erschienen Bücher dieser Reihe ähneln einander sehr in ihrem Aufbau. Auch dieses Mal führt Soraya Lane mit einem angenehmen und flüssigen Schreibstil durch die Erzählung.
Trotz meiner Kriterien hat mir auch dieser Band angenehme und unterhaltsame Lesestunden bereitet.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Bewegende Fortsetzung der Triest-Saga

Das verborgene Glück
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In diesem zweiten Teil der Dilogie begleitet der Leser Viktoria, die sich mit Leidenschaft für die Pension Hortis einsetzt. Politische Unruhen erschüttern Triest und Gäste stornieren ihre Buchungen. Viktoria ...

In diesem zweiten Teil der Dilogie begleitet der Leser Viktoria, die sich mit Leidenschaft für die Pension Hortis einsetzt. Politische Unruhen erschüttern Triest und Gäste stornieren ihre Buchungen. Viktoria steht vor finanziellen Schwierigkeiten. Auch mit ihrer großen Liebe Fabrizio hat sie Probleme und ihre Beziehung droht in die Brüche zu gehen.
Abwechselnd erzählt die Autorin aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonisten. Dadurch erhielt ich eine breite Sichtweise und konnte mich in die einzelnen Charaktere sehr gut hineinversetzen. Ganz besonders hatte es mir Dejan angetan, der sich aufopfernd um seine Schwester kümmerte. Aber auch Fabrizio, Melitta und ihre Mutter haben mich beeindruckt. Die teilweise dramatische und emotionale Handlung, durch die die Autorin mit einem flüssigen und angenehmen Schreibstil führt, hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Gerne empfehle ich es weiter. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Spannender Einstieg in die Trilogie

Wenn der Eukalyptus blüht
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Dorothea, die Tochter eines Missionars, wandert mit ihrer Familie im Jahr 1840 nach Australien aus, um hier ein neues Leben zu beginnen. Es gelingt ihr, als freie Journalistin bei der örtlichen Zeitung ...

Dorothea, die Tochter eines Missionars, wandert mit ihrer Familie im Jahr 1840 nach Australien aus, um hier ein neues Leben zu beginnen. Es gelingt ihr, als freie Journalistin bei der örtlichen Zeitung in Adelaide Artikel über das Leben einer Aborigine schreiben zu dürfen, die auf allgemein großes Interesse stoßen. Doch nach einer kurzen Affäre bemerkt sie, dass sie schwanger ist. Und ab jetzt überstürzen sich die Ereignisse.
Mit einem flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil schildert die Autorin ebenfalls eindrucksvoll von den Auseinandersetzungen, die es mit den Ureinwohnern Südaustraliens, den Aborigines, gibt. Denn diese wollen sich ihr Land nicht von den Einwanderern nehmen lassen. Tief ist der Glaube an die Geister und an Zauber verwurzelt.
Susan Peterson hat die verschiedenen Charaktere vielschichtig angelegt und ausgearbeitet. Die Handlung, wenn auch etwas vorhersehbar, ist gut aufgebaut und nachvollziehbar. Dieses hat jedoch dem Lesegenuss und der entstehenden Leseatmosphäre in keiner Weise geschadet.
Mich hat dieses Buch wunderbar unterhalten und so freue ich mich auf die weiteren zwei Bände der Auswanderer-Saga.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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