Die Zweisteins sind einmalig gut
Die Zweisteins – Familie formt den CharakterIch habe dieses Buch zufällig im Urlaub an der Nordsee entdeckt. Da ich von der Autorin Regine Kölpin vor allem ihre historischen Romane kenne, gelegentlich auch ihre Oma-Reihe lese, war ich auf dieses ...
Ich habe dieses Buch zufällig im Urlaub an der Nordsee entdeckt. Da ich von der Autorin Regine Kölpin vor allem ihre historischen Romane kenne, gelegentlich auch ihre Oma-Reihe lese, war ich auf dieses Buch ganz gespannt.
Die Mutter Juna Zweistein hat im Dorf Tulpenboom von ihrer verstorbenen Tante Tant Mine ein heruntergekommenes Hotel mit dem notwendigen Geld für die Renovierung geerbt, unter der Voraussetzung, dass sie dieses auch betreiben wird. Es gibt nicht nur familiäre Widerstände, die sie bewältigen muss.
Regine Kölpins Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Angefangen mit dem Familienname Zweistein (Anspielung auf den Physiker Einstein) sowie andere witzige Wortspielereien, die mir sehr gut gefallen haben.
Die Charaktere der einzelnen Familienmitglieder sind liebevoll ausgestaltet und in Szene gesetzt. Die Dorfbewohner sind ähnlich facettenreich und schrullig interessant geschildert. Der alte Dorfbewohner Johann van der Broken spricht auch hin und wieder Dialekt, den man problemlos verstehen kann.
Im Nachwort nennt die Autorin ihre Motivation dieses Familien-Buch zu schreiben. Die Fortsetzung dieser Bücher-Reihe der Familie Zweisteins ist geplant und die Thematik für diese Fortsetzung bereits auch schon angedeutet.
Fazit:
Es ist ein heiterer Familienroman, den ich ganz gerne im Strandkorb gelesen habe und somit auch sehr gerne weiterempfehle