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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2025

Die Zweisteins sind einmalig gut

Die Zweisteins – Familie formt den Charakter
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Ich habe dieses Buch zufällig im Urlaub an der Nordsee entdeckt. Da ich von der Autorin Regine Kölpin vor allem ihre historischen Romane kenne, gelegentlich auch ihre Oma-Reihe lese, war ich auf dieses ...

Ich habe dieses Buch zufällig im Urlaub an der Nordsee entdeckt. Da ich von der Autorin Regine Kölpin vor allem ihre historischen Romane kenne, gelegentlich auch ihre Oma-Reihe lese, war ich auf dieses Buch ganz gespannt.
Die Mutter Juna Zweistein hat im Dorf Tulpenboom von ihrer verstorbenen Tante Tant Mine ein heruntergekommenes Hotel mit dem notwendigen Geld für die Renovierung geerbt, unter der Voraussetzung, dass sie dieses auch betreiben wird. Es gibt nicht nur familiäre Widerstände, die sie bewältigen muss.
Regine Kölpins Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Angefangen mit dem Familienname Zweistein (Anspielung auf den Physiker Einstein) sowie andere witzige Wortspielereien, die mir sehr gut gefallen haben.
Die Charaktere der einzelnen Familienmitglieder sind liebevoll ausgestaltet und in Szene gesetzt. Die Dorfbewohner sind ähnlich facettenreich und schrullig interessant geschildert. Der alte Dorfbewohner Johann van der Broken spricht auch hin und wieder Dialekt, den man problemlos verstehen kann.
Im Nachwort nennt die Autorin ihre Motivation dieses Familien-Buch zu schreiben. Die Fortsetzung dieser Bücher-Reihe der Familie Zweisteins ist geplant und die Thematik für diese Fortsetzung bereits auch schon angedeutet.
Fazit:
Es ist ein heiterer Familienroman, den ich ganz gerne im Strandkorb gelesen habe und somit auch sehr gerne weiterempfehle

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Empfehlenswerter Comic

Idefix und die Unbeugsamen 08
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Als Asterix-Fan lese ich auch ganz gerne die Idefix-Comics. Das Buchcover von „Idefix und die Unbeugsamen: die Jagd nach dem grünen Fläschchen“ ist wieder sehr kunstvoll gestaltet. In diesem achten Band ...

Als Asterix-Fan lese ich auch ganz gerne die Idefix-Comics. Das Buchcover von „Idefix und die Unbeugsamen: die Jagd nach dem grünen Fläschchen“ ist wieder sehr kunstvoll gestaltet. In diesem achten Band gibt es wieder drei kurzen Geschichten „Die Jagd nach dem grünen Fläschchen“, „Dertutnix braucht Vitamine“ und „ Mit Laib und Seele“ in denen die tierischen Helden mit Idefix als Anführer, Kontakt zur Hündin Vitamine haben, die ebenfalls geruchsempfindlich wie ihr Herrchen Homöopatix, der Parfümhersteller, ist. In der ersten Geschichte verfeinert der Uhu Weissnix das Parfum mit ungeahnten Wirkungen. Mir hat die Szene besonders gut gefallen, als der verliebte Dertutnix ein Stelldichein mit Vitamine hat.
Prinzipiell gefällt mir die Idee ganz gut, Idefix, den Hund von Asterix als Held für diesen Comics zu wählen und dass auch immer wieder Figuren aus der Asterix-Reihe in diesen Comic eingeflochten werden. In diesem Band habe ich diese Figuren aus der Asterix-Reihe vermisst und die dritte Geschichte hat mich nicht ganz überzeugt, auch wenn ich die prinzipielle Idee, eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen, ganz gut finde. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne. Die Bilder sind alle kunstvoll gestaltet und die weiteren Figuren sind die tierischen Adaptionen von den bekannten Asterix-Comic Figuren. So lebt der Uhu Weissnix beim Druiden Amnesix und auch hier gibt es einen uralten Täuberich, Astmatix. Wie immer sind die römischen Hunden und die Römer die Dummen. Idefix und seine Freunde sind die intelligenten Tiere.
Fazit:
Kauf- und Leseempfehlung. Ich freue mich schon auf Band 9 von Idefix und die Unbeugsamen.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Eine Hommage an Johann Sebastian Bach

Bach bewegt
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Der Autor Knut Elstermann versucht über das Medium Film, den Komponisten Johann Sebastian Bach besser zu verstehen. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an den Thüringer „Dickschädel“.
Meine ersten ...

Der Autor Knut Elstermann versucht über das Medium Film, den Komponisten Johann Sebastian Bach besser zu verstehen. Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an den Thüringer „Dickschädel“.
Meine ersten Eindrücke:
Erste Eindruck war sehr positiv. Das Buchcover mit Johann Sebastian Bach und einer Filmklappe passt optimal zum Buchtitel und gefällt mir sehr gut.
Struktur: Das Buch besteht aus zwölf Kapiteln, wobei die einzelnen Kapiteln relativ kurz sind. Eine Vielzahl von Fotografien lockern die Texte auf.
Schreibstil: Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, ist es überwiegend flüssig und meistens auch einfach zu lesen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn ich hin und wieder über die Sprache bzw. den Satzbau gestolpert bin.
Spannungsbogen:
Aufgrund der teilweise aktuellen Fotos fühlte ich mich, als würde ich direkt neben dem Autor stehen und alles mitbetrachten, was er gerade beschrieb.
Thema des Buches/Umsetzung/Originalität:
In jedem der zwölf Kapiteln nähert sich der Autor dem Komponisten Johann Sebastian Bach von einer anderen Seite an. So wurde er in der damaligen DDR anscheinend besonders stark verehrt, dass über ihn 1985 eine Serie gedreht wurde, was mir (aus der ehemaligen BRD stammend) nicht bekannt war. Während ich dieses Buch las, hatte ich richtig Lust, die vorgestellten Filme, Kurzfilme und Parodien ebenfalls anzuschauen. Teilweise konnte ich diese tatsächlich im Internet anschauen. Bevor ich dieses Buch las, kannte ich nur den Film „Bach-ein Weihnachtswunder“, den ich im TV gesehen hatte. Obwohl das Buch relativ dünn ist, ist es vollgepackt mit Informationen.
So beschreibt der Autor in dem Kapitel 'Tintenfraß' leicht verständlich, wie die Notenblättern von Bach restauriert werden. Im Nachwort nennt der Autor noch sämtliche Filme sowie die erwähnten Bücher, auf die er sich zuvor bezogen hat. Dieses Bonusmaterial gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die Umsetzung des Themas hat mir also sehr gut gefallen.
Fazit:
Es ist ein originelles Sachbuch, das ich gerne gelesen habe und daher auch gerne weiterempfehle

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Veröffentlicht am 19.03.2025

London Bridge is falling down

Die Brücke von London
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Der erste Eindruck des Buchs „Die Brücke von London“ von Julius Arth war sehr positiv. Das Cover ist typisch für einen historischen Roman und gefällt mir sehr gut. Man sieht im Vordergrund die Hauptprotagonisten ...

Der erste Eindruck des Buchs „Die Brücke von London“ von Julius Arth war sehr positiv. Das Cover ist typisch für einen historischen Roman und gefällt mir sehr gut. Man sieht im Vordergrund die Hauptprotagonisten Juliana und Alder, die entsprechend der damaligen Zeit gekleidet sind sowie im Hintergrund das historische London.
Aufgrund der in der hinteren Buchinnenseite dargestellten Londoner Brücke konnte ich mir diese sehr gut vorstellen. Ich bin immer über diese zusätzlichen Boni sehr angetan. Leider fehlt in diesem Buch ein Nachwort mit einer historischen Information über diese Londoner Brücke. Des Weiteren habe ich einen historischer Stadtplan von London vermisst. Ich genieße es immer, wenn ich die Laufwege der Protagonisten gedanklich mitgehen kann.
Die Überschriften der angenehm kurzen Kapiteln sind mit einer Jahreszahl und Ortsnamen versehen, so dass ich beide Zeitebenen mühelos folgen konnte. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die bildhafte Sprache hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Ich fand die Hauptprotagonistin Juliana authentisch und habe mit ihr mitgelitten. Auch Alder und Oliver waren mir von Beginn an sympathisch.
Es zieht sich ein beständiger Spannungsbogen durch das gesamte Buch. Ich fühlte mich auch die ganze Zeit mitten im Geschehen und habe mit den Hauptprotagonisten mitgefühlt. Am Ende des Buches blieben allerdings noch Fragen offen.
Fazit:
Da ich das Buch ganz gerne gelesen habe, kann ich es weiterempfehlen

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Charlotte trifft Friedrich Schiller

Die Gabe der Sattlerin
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Der Autor Ralf H. Dorweiler schafft es mit diesem historischen Roman den heute bekannten Friedrich Schiller, sein Schauspiel 'die Räuber', das weltbekannte Gestüt Marbach, den realen Räuberhauptmann Hannikel ...

Der Autor Ralf H. Dorweiler schafft es mit diesem historischen Roman den heute bekannten Friedrich Schiller, sein Schauspiel 'die Räuber', das weltbekannte Gestüt Marbach, den realen Räuberhauptmann Hannikel mit seiner Bande raffiniert und auf eine sehr unterhaltsame Weise in die fiktive Geschichte um die Sattlerin Charlotte einzubinden. Nebenbei lernen wir auch den Herzog Carl Eugen von Württemberg kennen. Dieses Buch hat mich vor allem auch deshalb interessiert, da ich zuvor von diesem Autor das Buch 'die Mission des Goldwäschers' gelesen hatte. Dort wurde Wolfgang von Goethe und die Suche nach dem Nibelungenschatz in die fiktive Handlung eingeflochten. Wie gewohnt ist der Schreibstil des Autors flüssig und einfach zu lesen. Manche Ereignisse konnte ich vorab erahnen, einige Wendungen kamen überraschend und auch das Ende überraschte mich.
Fazit:
Von mir eine Kaufempfehlung!

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