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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

So süß

Toni Tintenklecks auf mäusischer Mission
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Toni Tintenkleks, die kleine Hausmaus, lebt mit Motte Öotte und Marder Matti im Haushalt von Herrn Pantoffel. Ihre Welt scheint zusammenzubrechrn, als Herr Pantoffel zu seiner Tochter ziehen will. Was ...

Toni Tintenkleks, die kleine Hausmaus, lebt mit Motte Öotte und Marder Matti im Haushalt von Herrn Pantoffel. Ihre Welt scheint zusammenzubrechrn, als Herr Pantoffel zu seiner Tochter ziehen will. Was soll aus ihnen werden? Möglicherweise zieht jemand mit einer Katze in die Wohnung - oder noch schlimmer: mit Kindern! Da hilft nur eines: Die drei Freunde müssen den Brief von Herrn Pantoffel abfangen. Die drei machen sich auf eine abenteuerliche Reise!

"Toni Tintenklecks auf mäusischer Mission" ist ein wahrhaft zauberhaftes Buch. Kathleen Freitag hat hier so niedliche Tiere geschaffen, da verliert man sofort sein Herz. Marder Matti, Motte Lotte und Hausmaus Toni sind ein eingeschworenes Team. Sie zeigen, daß man gemeinsam wahrlich Berge versetzen kann. Geschrieben ist das Buch auf herrlich eingängige Art, die für jedes Alter geeignet ist. Dazu die tollen Zeichnungen - so machen Kinderbücher Spaß.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Lustige Geschichte

Känguru Knickohr – Huhu, Känguru! Was hörst denn du?
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In diesem Buch erzählt Britta Sabbag die Geschichte von "Känguru Knickohr". Diese Geschichte handelt von einem Tag, an dem Känguru Knickohr viel erlebt und man begleitet es von morgens bis abends. Britta ...

In diesem Buch erzählt Britta Sabbag die Geschichte von "Känguru Knickohr". Diese Geschichte handelt von einem Tag, an dem Känguru Knickohr viel erlebt und man begleitet es von morgens bis abends. Britta Sabbag hat die Geschichte zwischendurch immer wieder in Reimen geschrieben, was nicht jedermanns Sache ist. So mußte auch ich mich erst daran gewöhnen. Känguru Knickohr sorgt hier für einige Lacher, da es grundsätzlich immer das Gegenteil von dem versteht, was gesagt wurde. Hier fragt man sich unwillkürlich, ob es,sich um einen Hörfehler handelt oder ob es Absicht ist. Auf jeden Fall ist dies immer urkomisch. Das Buch besticht durch seine wunderschönen Zeichnungen, die zwar mehr Platz einnehmen als der Text, aber zum Verweilen und immer wieder betrachten animieren. Ich finde, dieses Buch hat einen Platz in jeder Kinderbuchsammlung verdient.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Erstklassig

Über allen Bergen
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„Über allen Bergen“ ist ein Buch der Sonderklasse. Hier erhält man erstklassige Literatur der höheren Klasse. Der Schreibstil ist ruhig - ja, sogar poetisch und trotzdem mit einer Leichtigkeit versehen. ...

„Über allen Bergen“ ist ein Buch der Sonderklasse. Hier erhält man erstklassige Literatur der höheren Klasse. Der Schreibstil ist ruhig - ja, sogar poetisch und trotzdem mit einer Leichtigkeit versehen. Dies kann man schon als literarische Kunst bezeichnen. Hier ziehe ich den Hut vor der Übersetzerin, daß sie dies so gut gemeistert hat und das Besondere nicht verloren gegangen ist. Erfrischend für einen Roman aus dieser Handlungszeit ist, daß der Krieg eher eine Randerscheinung ist. Hier kann man sich auf die Zeit einlassen, ohne auf die immerwährenden Themen gestoßen zu werden. Man kann sich hier auf die kleinen Dinge des damaligen Alltages einlassen. Das hat mir richtig gut gefallen. Auch gibt es hier kein schwarz-weiß-Denken, sondern ein wohltuenden Gleichgewicht. Mir hat dieses Buch wunderbare Lesestunden und eine Abwechslung zum gängigen Buchmarkt beschert!

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Gut umgesetzt

Gefährliche Betrachtungen
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Thomas Mann wäre nun 150 Jahre alt - Zeit, ihn in einem Krimi ermitteln zu lassen. Wobei Krimi hier eher das falsche Genre ist - ich empfand dieses Buch eher als wunderschöne Erzählung. Sprachlich in der ...

Thomas Mann wäre nun 150 Jahre alt - Zeit, ihn in einem Krimi ermitteln zu lassen. Wobei Krimi hier eher das falsche Genre ist - ich empfand dieses Buch eher als wunderschöne Erzählung. Sprachlich in der damaligen Zeit angesiedelt, liest es sich trotzdem leicht und vor allem verständlich, man kann gut folgen und vergisst die Zeit um sich herum. Man taucht ein in die Geschichte und wird von der Atmosphäre gefangen genommen. Durch brillante Beschreibungen sieht man sowohl die Landschaft, als auch die Charaktere vor sich. Ich fand es sehr interessant, Thomas Mann hier auf eine andere Art kennenzulernen. Seine Eigenheiten wurden perfekt eingefangen. So ein Bild bekommt man wohl eher selten von dieser Persönlichkeit und man lernt ihn dadurch näher kennen. Auch wenn dies kein wirklicher Krimi war, hat er mich gefesselt und ich habe das Buch mit Spannung gelesen.

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Veröffentlicht am 23.01.2025

Der Abschluss

Die Töchter der Ärztin
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Der letzte Band dieser Serie führt nach Berlin in das Jahr 1931. Toni ist mit Guntram zusammen, der sich sehnlichst ein Kind von ihr wünscht. Doch Toni hat gerade erst eine gutgehende Praxis übernommen ...

Der letzte Band dieser Serie führt nach Berlin in das Jahr 1931. Toni ist mit Guntram zusammen, der sich sehnlichst ein Kind von ihr wünscht. Doch Toni hat gerade erst eine gutgehende Praxis übernommen und steht nun vor der Frage, ob dies mit seinem Wunsch vereinbar ist und ob dem ein Fehler in der Vergangenheit jetzt nicht entgegensteht.

Dies ist nun der Abschluss der Serie "Die Töchter der Ärztin". Man begegnet allen Personen noch einmal und kann sich innerlich von ihnen verabschieden. Dies Buch schließt an den Vorgängerband an, so daß es sich empfiehlt, in Reihenfolge zu lesen, auch wenn die Charaktere hier noch einmal sachte vorgestellt werden. Mir persönlich hätte einiges an Wissen gefehlt. Genau wie die Vorgänger liest sich auch dieses Buch locker, leicht und ohne Probleme. Helene Sommerfeld hat einen sehr gefühlvollen Schreibstil, vermittelt das Innerste der Charaktere auf wunderbare Weise und man kann ihre Handlungen nachvollziehen. Auch das Wesen der damaligen Zeit wird hier sehr bildhaft dargestellt.

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