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Veröffentlicht am 15.02.2025

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Bis ans Meer
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Rezension zu Bis ans Meer von Peggy Patzschke
Spurensuche
von Mirja103 vor ein paar Sekunden


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Mirja103vor ein paar Sekunden
Beruhend auf wahren Begebenheiten erzählt die Autorin eine Familiengeschichte über drei Generationen. Die Erzählerin schafft es nicht, sich völlig auf eine Beziehung einzulassen, obwohl sie dies eigentlich möchte. Was hindert sie? Woher kommt der tiefe Schmerz, den sie oft spürt? Sie beginnt, das Leben ihrer Großmutter Frieda zu erforschen und stellt dabei fest, wie sich Traumata über Generationen fortsetzen können.

Frieda wächst während des 1. Weltkrieges auf und muss im 2.Weltkrieg und danach mehrfach flüchten. Viele Erfahrungen prägen ihr Leben. Lange ist sie eine starke Frau, die für ihre Kinder kämpft. Kann sie dies auf Dauer leisten?

Erzählt wird die Geschichte in mehreren Zeitebenen, die oft wechseln. Obwohl ich dies generell mag, waren mir die Zeitsprünge hier manchmal zu viel. Gerade war ich in die Geschichte eingetaucht, schon musste ich mich wieder in einer anderen Zeitebene orientieren. Für Spannung sorgen die Wechsel auf jeden Fall.

Mich hat dir Geschichte sehr berührt und zum Nachdenken gebracht. Ich habe mich gefragt, was meine Großeltern erlebt haben, kann sie dies aber nicht mehr fragen. Das Buch macht sehr gut deutlich, wie wichtig es ist, über Erlebnisse und Traumata zu sprechen, damit diese nicht dauerhaft das Leben und das der nächsten Generationen beeinträchtigen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Man hat die Figuren und Szenen sehr gut vor Augen.

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Weitergehen

Sonnenhang
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Katharina ist frustriert, weil um sie herum alle Kinder zu haben scheinen und ihr langsam die Zeit davonläuft, um noch den Traummann zu finden und Mutter zu werden. Nachdem sie erfährt, dass sie sich einer ...

Katharina ist frustriert, weil um sie herum alle Kinder zu haben scheinen und ihr langsam die Zeit davonläuft, um noch den Traummann zu finden und Mutter zu werden. Nachdem sie erfährt, dass sie sich einer OP unterziehen muss und dann keine Kinder mehr bekommen kann, fällt sie in ein tiefes Loch. Das Ehrenamt im Seniorenheim Sonnenhang gibt ihr neue Struktur und sorgt für Ablenkung, so dass es Katharina gelingt, weiterzugehen.

Ich mochte besonders, dass immer wieder Humor hervorblitzt. Vor allem bei den Szenen mit den Senioren kann man schmunzeln. Obwohl es ein sehr ernstes Thema ist, hat mich das Buch gut unterhalten. Immer wieder war ich berührt und das Ende war sehr schön und hoffnungsvoll. Es zeigt, dass man manchmal gar nicht wahrnehmen kann, was man anderen Menschen bedeutet und mehr darauf achten sollte.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Liebe zum Meer verbindet

Fernwehland
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Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte von Simone und Henri und vom Frida erzählt. Sie begegnen sich auf dem Schiff und fühlen sich aufgrund ihrer Liebe zum Schiff sofort miteinander ...

Im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wird die Geschichte von Simone und Henri und vom Frida erzählt. Sie begegnen sich auf dem Schiff und fühlen sich aufgrund ihrer Liebe zum Schiff sofort miteinander verbunden. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Lebenswege. Als Elli dazustößt, wird sie von Henri zunächst abgelehnt, weil sie nicht dazu zu gehören scheint. Aber hat er damit wirklich recht? Welches Geheimnis trägt sie mit sich herum? Obwohl ich dies relativ schnell erahnt habe, war ich weiterhin neugierig, ob meine Vermutung stimmt und wann und wie das Geheimnis gelüftet wird.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Man merkt, dass die Autorin auch für diesen Roman ausgiebig recherchiert hat. Man lernt wieder Neues über das Leben in der DDR und die Schwierigkeiten, die auftreten konnten. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Die Figuren sind sehr gut beschrieben und sympathisch.

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Veröffentlicht am 21.01.2025

Humorvoll und sehr unterhaltsam

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben
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Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß, weil immer wieder Humor durchblitzt. Entweder ist die Situation an sich etwas schräg oder die Figuren sagen Sachen, die einen zum Schmunzeln bringen. Erzählt wird die ...

Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß, weil immer wieder Humor durchblitzt. Entweder ist die Situation an sich etwas schräg oder die Figuren sagen Sachen, die einen zum Schmunzeln bringen. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Anteil aus der Sicht von Nina ist am größten und in Ich-Form geschrieben. Außerdem gibt es Abschnitte aus der Sicht ihrer Schwester Lena und David. Perspektivwechsel mag ich immer sehr gern. Der Wechsel zwischen Ich-Form und sie-/er-Form war etwas verwirrend, vor allem weil bei Lena auch manchmal "ich" stand.

Neben der Frage, ob sie sich auf David einlassen soll, beschäftigen Nina ihre Familiensitiuation und ihre Arbeit. Es wird deutlich, dass die Beziehung zu ihrer Mutter und zu ihrer Schwester nicht immer einfach ist und sie über Vieles zu lange geschwiegen haben und es deshalb in ihnen brodelt. Bei der Arbeit geht es um Missbrauch und wie dieser vertuscht wird bzw. weiterhin vertuscht werden soll. Das ist sehr anschaulich beschrieben und leider wohl immer noch sehr aktuell.

Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Charaktere und Situationen sehr gut beschrieben. Lena fand ich zunächst sehr anstrengend, weil es für sie so wichtig ist, was andere von ihr halten. Das ändert sich aber zum Ende der Geschichte.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Sehr unterhaltsam

Bitterer Hass - Ein Fall für Sommer und Kampmann
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Auch der fünfte Band der Reihe ist sehr unterhaltsam. Lukas und Theresa sind mit seiner Familie ins neue Haus gezogen. Bei Theresa platzt eine etwas merkwürdige neue Mandantin herein. Lukas ermittelt mit ...

Auch der fünfte Band der Reihe ist sehr unterhaltsam. Lukas und Theresa sind mit seiner Familie ins neue Haus gezogen. Bei Theresa platzt eine etwas merkwürdige neue Mandantin herein. Lukas ermittelt mit seinen Kollegen in einem Mord an einem Fußballtrainer. Niemand scheint ihn wirklich gemocht zu haben, aber ein Motiv ist nicht eindeutig erkennbar. Außerdem gibt es viele Alibis. Erst als ein alter Vermisstenfall auftaucht, gibt es neue Erkenntnisse. Wie gewohnt kann Tante Hedwig ihre Neugier nicht unterdrücken und ermittelt fleißig zusammen mit Herrn Yildirim. Szenen mit den beiden sind häufig sehr amüsant. Der Schlagabtausch zwischen anderen Charakteren hat mich auch immer wieder zum Lächeln gebracht.
Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm. Die Beschreibungen der Autorin sorgen dafür, dass man die Szenen vor Augen hat und ein Gespür für die Figuren entwickelt. Mir gefällt auch gut, dass das Privatleben von Theresa und Lukas immer wieder mit einfließen. Es ist kein Krimi mit hohem Nervenkitzel und Verfolgungsjagd sondern solide Ermittlungsarbeiten, bei denen das Team auch mal auf der Stelle tritt.

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