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Veröffentlicht am 25.01.2025

Hambrock ermittelt wieder

Bullenball
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Kommissar Hambrock ermittelt wieder.
In der Münsterlandhalle wird der jährliche Bullenball geplant. Doch kurz vorher wird ein Wachmann dort tot aufgefunden. War es ein Unfall oder Mord?
Und was hat es ...

Kommissar Hambrock ermittelt wieder.
In der Münsterlandhalle wird der jährliche Bullenball geplant. Doch kurz vorher wird ein Wachmann dort tot aufgefunden. War es ein Unfall oder Mord?
Und was hat es mit den angekündigten Amoklauf-Drohungen an der Nottulner Schule auf sich?
Die Jugendlichen indes planen ihre große Feier und freuen sich darauf.
Doch nicht alle wollen freiwillig dorthin:
Wenn man wie Adelheid vom Vater mehr oder weniger gezwungen wird dort mit ihm und im Abendkleid zu erscheinen ist doch klar dass man dort eine Außenseiterin ist und noch mehr wie schon üblich von den anderen gemobbt wird.
Aber es gibt ein zweites Leben im Netz für Außenseiter und dort trifft man auf den König von Brook.
Weiß der vielleicht genaueres über die Amokläufe?

Wieder einmal ein gelungener Roman von Stefan Holtkötter über Kommissar Hambrock.
Anders als in den vorherigen Teilen der Serie spielt die Handlung nicht nur in kleinen Orten im Münsterland sondern reicht bis nach Münster hinein.
Viele anfangs scheinbar nicht zusammenhängende Handlungsstränge finden schließlich während des Bullenballs ein gemeinsames Ende.
Der Autor spricht neben dem Amoklauf-Drohungen auch das Thema Mobbing unter Mitschülern an, ein leider allzeit aktuelles Thema in allen Jahrgangsstufen.

Ein trotz des immer wieder aktuellen Themas unterhaltsamer Krimi der zum Weiterlesen verleitet

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Die Einsamkeit der Alvar

Blutstein
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Rund um den Steinbruch in Stenvik herrscht ungewohnter Betrieb. Per Mörner kommt mit seinen Kindern nach Öland und seine neuen Nachbarn Vendela und Max tauchen ebenfalls auf der Insel auf.
Auch den alten ...

Rund um den Steinbruch in Stenvik herrscht ungewohnter Betrieb. Per Mörner kommt mit seinen Kindern nach Öland und seine neuen Nachbarn Vendela und Max tauchen ebenfalls auf der Insel auf.
Auch den alten Gerlof Davidsson zieht es vom Altenheim zurück in sein Haus und so bildet sich eine neue Nachbarschaft zu der später noch Pers Vater Jerry, ein ehemaliger Pornoproduzent, dazugesellt.
Vendela und Per lernen sich auf den täglichen Joggingrunden besser kennen was Max allerdings gar nicht gefällt.
Doch auf Jerry wird ein Mordanschlag verübt und Per beginnt nachzuforschen. Hatte Jerry vllt ein dunkles Geheimnis und ist Vendela, welche an Elfen und Trolle glaubt, wirklich so unschuldig wie sie sich darstellt?
Und was hat es mit der Legende vom Blutstein auf sich?

Mit diesem Teil der Öland-Serie ist dem Autor wieder einmal ein spannenden Krimi gelungen.
Viele Handlungsstränge vereinen sich schlussendlich zu einem Ende welches aber nicht vorhersehbar war.
Die Einsamkeit der Insel wird eindringlich dargestellt und fast glaubt man sich mit Vendela in der Alvar zu befinden.
Wieder ein sehr gelungener Roman!

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Veröffentlicht am 19.01.2025

Mittsommermorde

Inselgrab
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Mittsommer auf Öland heißt: die Sommergäste kommen um ihre Ferien auf der Insel zu verbringen, viele davon in der Ferienanlage der Familie Kloss.
Doch auch andere Gestalten zieht es auf die Insel.
Einer ...

Mittsommer auf Öland heißt: die Sommergäste kommen um ihre Ferien auf der Insel zu verbringen, viele davon in der Ferienanlage der Familie Kloss.
Doch auch andere Gestalten zieht es auf die Insel.
Einer davon ist nach vielen Jahren zurückgekehrt um Rache zu nehmen.
Inzwischen geschehen auf der Insel Diebstähle und ein einsames Schiff wird gekapert. Dann aber wird das Trinkwasser in der Ferienanlage vergiftet und ein Wachmann wird tot aufgefunden. Wer will der Familie Kloss die Sommersaison vermiesen? Ist Rache im Spiel und was hat der unbekannte Rückkehrer damit zu tun?

Dieser Krimi ist der letzte Teil der Öland-Reihe.
Wieder einmal ist es dem Autor Johan Theorin gelungen die bedrückende und gruselige Stimmung auf der Insel dem Leser nahezubringen.
Dabei schafft er es wieder einmal auf eine unaufgeregte Art Spannung zu erzeugen und immer wieder neue Personen ins Geschehen eintreten zu lassen.
Ein schöner und gelungener Abschluss der Serie.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Schönes Ende der Reihe

Quetschkartoffeln und Karriere
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Mit dem 4. und letzten Teil der Manfred-Geschichten nehmen die Ereignisse um die Familie Matuschewski ein glückliches Ende.
Manfred, inzwischen mit beendetem Studium, zieht nach Bremen um seine erste richtige ...

Mit dem 4. und letzten Teil der Manfred-Geschichten nehmen die Ereignisse um die Familie Matuschewski ein glückliches Ende.
Manfred, inzwischen mit beendetem Studium, zieht nach Bremen um seine erste richtige Anstellung anzutreten.
Gemeinsam mit Renate gründet er eine Familie und schon bald gibt es Nachwuchs im Hause Matuschewski.
Die Freizeit wird im Schrebergarten verbracht und es scheint als ob alles perfekt wäre.
Doch es zieht sie wieder nach Berlin zurück und kurz darauf werden wieder die Koffer gepackt.
Zum guten Schluss gelingt es eine verwandtschaftliche Villa zu erwerben und sie wagen den Schritt in die Selbstständigkeit. Ein fast unheimlicher Aufstieg für einen Jungen aus der Ossastraße!

Diese Serie zu lesen hat wirklich Spaß gemacht!
Vieles aus den ersten Bänden kannte ich nur vom Hörensagen aber gerade die geschilderten Ereignisse aus den 70er Jahren rufen doch Erinnerungen aus der Kindheit wach. Dazu der gut lesbare Schreibstil von Horst Bosetzky, da macht das Lesen gleich noch mehr Freude.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Die Parallelgeschichte zur Päpstin

Das Erbe der Päpstin
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Dieser Roman erzählt eine Parallelhandlung zum historischen Roman " Die Päpstin" von Donna W. Cross.
In jungen Jahren lebte die spätere Päpstin Johanna in einer Familie dessen älteste Tochter Gisla bei ...

Dieser Roman erzählt eine Parallelhandlung zum historischen Roman " Die Päpstin" von Donna W. Cross.
In jungen Jahren lebte die spätere Päpstin Johanna in einer Familie dessen älteste Tochter Gisla bei einem Angriff der Wikinger entführt wurde.
17 Jahre später lebt Gisla zusammen mit ihren Töchtern Freya und Asta als Sklavinnen in Dänemark. Als ihr "Vater" wieder einmal Gisla zusammenschlägt und sie dabei ums Leben kommt eilt Freya ihr zu Hilfe und tötet ihn. Daraufhin beschließen Freya und Asta nach Dorstadt zu ihrem Großvater Gerold zu flüchten.
Doch dieser lebt inzwischen gemeinsam mit der Päpstin Johanna in Rom. Freya entschließt sich als Mann verkleidet nach Rom zu reisen und Gerold zu suchen......

Der Autorin Helga Gläsener gelingt es an den wundervollen historischen Roman " Die Päpstin" von Donna W. Cross anzuknüpfen.
Man erfährt wie es Gisla und ihren Töchtern erging und wie Freya sich ( genau wie seinerzeit Johanna) als Mann verkleidet auf Reisen begibt.
Die zum Teil historisch belegten Personen werden mit den fiktiven Romanfiguren in eine spannende Geschichte verwoben und der Leser erfährt einigen über die Gepflogenheiten der Zeit.
Insgesamt ein unterhaltsamer historischer Roman.

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