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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2025

In der Försterstraße muss ein Garten her

Die Stadtgärtnerin. Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen!
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Toni und ihre Mama sind gezwungen aus der alten Wohnung auszuziehen, da der Vermieter ihnen gekündigt hat. Doch die Suche nach einem neuen Zuhause ist schwierig. Erst in der Försterstraße, im Haus von ...

Toni und ihre Mama sind gezwungen aus der alten Wohnung auszuziehen, da der Vermieter ihnen gekündigt hat. Doch die Suche nach einem neuen Zuhause ist schwierig. Erst in der Försterstraße, im Haus von Tonis bestem Freund, werden sie fündig und der Hausverwalter gibt ihnen sofort sein Okay, sodass die Suche endlich ein Ende hat. Doch Mama ist nicht so ganz zufrieden, denn einen Garten hat die Wohnung nicht und einen Balkon, der so winzig ist, dass er den Namen kaum verdient hat. Toni aber fühlt sich pudelwohl und freut sich, im gleichen Haus wie zwei ihrer Freundinnen und ihr bester Freund zu leben. Als Mama aber plötzlich davon spricht, dass sie vielleicht ein Haus auf dem Land, in ihrem alten Heimatdorf, in der Nähe ihrer Eltern, kaufen möchte, bekommt Toni Angst. Damit Mama ihre neuen Umzugspläne schnell wieder vergisst, beschließen die Freunde, einen Dachgarten zu erschaffen, der Mamas Wunsch nach Garten befriedigt. Allerdings ist es gar nicht so leicht, alles herbeizuschaffen, denn niemand soll etwas bemerken...

Gina Mayer erzählt die Geschichte über Toni und ihre Freunde sehr unterhaltsam, lässt aber die Realität nicht außer Acht, sodass auch Situationen von lauten Beziehungsstreitereien, extrem ehrgeizigen Eltern, Homosexualität und nervige Nachbarn eine Rolle spielen. Und gerade das macht dieses Hörbuch so spannend und interessant, denn letztlich überwiegt die Freundschaft und der bedingungslose Zusammenhalt und sorgt für sorgenfreie Momente und eine unvergessliche Zeit. Katja Danowski liest die Geschichte sehr gut vor, denn sie passt die Stimme perfekt an die verschiedenen Personen an und sorgt so für ein tolles Hörabenteuer.

Meine Kinder und ich lieben es, uns gemeinsam aufs Sofa zu kuscheln und Hörbüchern zu lauschen. Diesmal waren wir total gebannt und haben die 153 Minuten auf zweimal durchgehört. Toni und ihre Freunde sind einfach einmalig und gerade ärgern wir uns, dass der zweite Teil noch nicht bereitliegt...

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Frida und ihr Lieblingshut erleben ein Abenteuer

Fototag im Dinokindergarten
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Die Erzieherin Frau Horn möchte heute gemeinsam mit den Dinokindern ein Gruppenfoto machen. Deshalb hat Frida auch extra ihren Lieblingshut aufgesetzt. Damit der nicht schmutzig wird, wagt sie am Anfang ...

Die Erzieherin Frau Horn möchte heute gemeinsam mit den Dinokindern ein Gruppenfoto machen. Deshalb hat Frida auch extra ihren Lieblingshut aufgesetzt. Damit der nicht schmutzig wird, wagt sie am Anfang nicht einmal überhaupt mit nach draußen zu gehen. Schließlich spielt sie aber so ausgelassen mit den anderen Dinos, dass ihr gar nicht auffältt, dass irgendwann ihr Hut weg ist. Erst beim Essen bemerken die anderen Dinos ihren Verlust und sie machen sich alle gemeinsam auf die Suche. Doch als sie ihn endlich finden, möchte Frida ihn gar nicht mehr so gerne zurück, denn ein Vogel hat sein Nest darin gebaut und bereits einige wunderschöne Eier darin abgelegt. Gut, dass Frau Horn nun gemeinsam mit den Kindern Hüte bastelt und auf dem Gruppenbild am Ende jeder von ihnen ein Unikat auf dem Kopf trägt.

Sean Julian erzählt auf humorvolle und unterhaltsame Weise über den Alltag im Kindergarten. Dass Dinos die Kinder sind, macht schlussendlich keinen Unterschied, denn auch sie spielen ausgelassen und genießen die Zeit beim Herumtoben. Die Texte sind kurz und in kindgerechter Sprache formuliert, sodass sie sofort verständlich sind und auch beim Vorlesen keine komplizierten Wörter den Lesefluss unterbrechen. Die Illustrationen sind farbenfroh und stecken voller kleiner Details, die es zu entdecken gilt.

Das Bilderbuch gefällt meiner Tochter und mir sehr gut, denn die Dinos sind so schön gezeichnet und das Abenteuer, das sie erleben, ist unterhaltsam. Gerne noch mehr davon!

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Entdecke die Sounds der unterschiedlichsten Tierkinder rund um die Welt

Klänge der Natur: Was hörst du bei den Tierkindern?
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Rund um den Planeten leben die verschiedensten Tierkinder mit ihren Eltern. Sie alle kann man an ihren verschiedenen Tönen erkennen und ganz nebenbei entdeckt man auch noch die Landschaft, in der sie zuhause ...

Rund um den Planeten leben die verschiedensten Tierkinder mit ihren Eltern. Sie alle kann man an ihren verschiedenen Tönen erkennen und ganz nebenbei entdeckt man auch noch die Landschaft, in der sie zuhause sind. Denn an der Antarktis, im Dschungel, der Steppe oder hier in Europa leben überall die unterschiedlichsten Tiere.

Die Illustratorin Federica Iossa und der Autor Sam Taplin haben hier wieder gemeinsam ein tolles Soundbuch für Kinder ab drei Jahren geschaffen. Die Bilder sind farbenfroh und sprechen Kinder sofort an. Die Auswahl der Tierbabys ist gut, denn sie sind alle bekannt, ihre Geräusche dagegen eher weniger. Auch ganz nebenbei können die Lebensräume der Tierarten entdeckt werden und so lernen Kinder weit mehr als nur die Tiergeräusche selbst. Natürlich liefern auch die kurzen Texte auf den Seiten noch Informationen zu den Tieren und sorgen so für ein rundum gelungenes Kinderbuch.

Meine Tochter und ich lieben die Soundbücher aus dem Usborne-Verlag und finden auch dieses sehr schön. Denn die Tiersounds waren uns nicht alle bekannt. Durch ihre klare und sehr gute Qualität, kann man sie aber gerne öfter anhören. Einzig zwei der Gucklöcher sind dieses Mal nicht perfekt gelungen, denn eines lässt den Text der Vorseite sehen, das andere hat eine seltsame Form.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Alina hat heute einen schlechten Tag

Mein liebstes Kuscheltier & ich. Alina lernt teilen
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Alina ist vier Jahre alt und lebt mit ihrem Papa, ihrer Mama und ihrem älteren Bruder Kolja in einem Haus. Heute möchte Alina unbedingt ein Toastbrot und einen Kakao frühstücken, doch leider hat Kolja ...

Alina ist vier Jahre alt und lebt mit ihrem Papa, ihrer Mama und ihrem älteren Bruder Kolja in einem Haus. Heute möchte Alina unbedingt ein Toastbrot und einen Kakao frühstücken, doch leider hat Kolja alles aufgefuttert und für Alina ist nur noch eine Banane übrig. Als Kolja dann auch noch ein großes Stück davon abbeißt, ist Alina richtig sauer. Schließlich bleibt Kolja auch noch mit dem Fuß am Tisch hängen und der Kakao und Alinas Milch kippen um und alles ergießt sich über Alinas Hose. Nun ist auch noch Papa genervt, vorallem auf Alina, denn vom Chaos zuvor hat er nichts mitbekommen. Entsprechend schlecht ist dann auch die Stimmung auf dem Weg zum Kindergarten. Doch Alinas Laune bleibt schlecht, denn zuerst muss sie Koko saubermachen, der ebenfalls Kakao abbekommen hat, dann schauen Paul und Zoé ihr Lieblings-Wimmelbuch an und sie verkrümelt sich alleine mit einem Puzzle im Zelt und will niemanden dabei haben und schließlich muss sie auch noch ein glitzergrünes Kleeblatt malen für die Schimpansin Lotta in Papas Zoo und dafür Tian den Stift wegnehmen. Für Alina ist dieser Tag gar nicht toll und erst im Garten wird es besser, denn Freunde sind wichtig und verzeihen sich auch, wenn einer mal einen schlechten Tag hatte.

Susanne Böse erzählt auf einfühlsame und kindgerechte Weise über Alinas Stimmung. Denn jedes Kind kennt Wut und fühlt sich immer wieder ungerecht behandelt, darüber zu sprechen ist aber nicht immer so einfach. Trotzdem zeigt das Kinderbuch auch positive Aspekte, denn Alina entschuldigt sich bei Tian für ihr Verhalten und danach verstehen sie sich wieder, sodass auch das gemeinsame Spielen am Ende wieder möglich ist. Die Illustrationen von Marie Zippel sind wunderschön gelungen und passen perfekt zur Geschichte.

Meine Tochter und ich mögen die Bilderbücher, die in Zusammenarbeit mit Steiff entstanden sind, sehr gerne. Da die Geschichten immer etwas umfangreicher sind, als in anderen Büchern, verbringen wir die Vorlesezeit gerne zusammengekuschelt auf dem Sofa und genießen die gemeinsame Zeit. Alinas Geschichte hat uns sehr bewegt, denn die Sache mit der Wut, dem Teilen und dem Entschuldigen hat es in sich und es schadet nicht, immer wieder darüber zu sprechen und dabei auch persönliche, alltägliche Situationen anzusprechen.

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Veröffentlicht am 22.01.2025

Harte Schicksalsschläge, viel Mut und die Macht der Liebe

Eine grenzenlose Welt – Schicksal
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1899: Obwohl Maggie seit zwei Jahren in San Francisco lebt und dort für eine Zeitung arbeitet, hat sie sich dort immer noch nicht richtig eingelebt. Ihr Chef unterdrückt jedes Talent und lässt sie nur ...

1899: Obwohl Maggie seit zwei Jahren in San Francisco lebt und dort für eine Zeitung arbeitet, hat sie sich dort immer noch nicht richtig eingelebt. Ihr Chef unterdrückt jedes Talent und lässt sie nur Aufgaben übernehmen, die seines Erachtens nach Tätigkeiten für eine Frau sind und würdigt sie dadurch ständig herab. Als nun ein Telegramm von Rosie aus New York bei ihr eintrifft, in dem sie sie um Hilfe bittet, zögert Maggie nicht lange und bricht alle Brücken in dieser, ihr immer noch fremden Stadt ab. Doch Maggie fürchtet sich auf vor der Rückkehr, denn der Kuss mit Simon, den Rosie mitansehen musste, hat die Freunde entzweit. Allerdings besteht zuerst keine Zeit für weitere Zerwürfnisse, denn der Grund für Rosies Nachricht war ein Überfall auf Simon, den dieser beinahe nicht überlebt hätte. Maggie soll deshalb in der Redaktion des Hareld für geregelte Abläufe sorgen, das lässt aber der neue Redaktionsleiter nicht zu und Maggie muss sich unterordnen. Auch Nando, ihre große Liebe und Vater ihres zweijährigen Sohnes bleibt verschwunden und Maggie hofft sehr, ihn bald zu finden, denn ihre Liebe gehört nur ihm, das hat sie in den letzten Jahren ohne ihn schmerzhaft gelernt.

Sonja Roos sorgt in diesem zweiten Band der Reihe dafür, dass zwar eine zweijährige Pause zwischen den beiden Romanen besteht, diese aber lückenlos gefüllt wird durch Gespräche, Erinnerungen und Rückblicke. So knüpft sie perfekt an den ersten Teil an. Denn nun überschlagen sich die Ereignisse wieder und die gesamte Handlung wird vom Konkurrenzdenken zwischen Simon und seinem größten, und auch sehr unfairen Konkurrenten Hearst überschattet. Beginnt doch alles mit dem Brand in der Zeitung, der ihm nie nachgewiesen werden konnte und wird nun durch den Mordanschlag auf Simon, kurz nach einem brisanten Gespräch zwischen den beiden Männern, noch übertroffen. Aber auch die Liebe von Maggie zu Nando, die Ehe von Rosie und Simon und einige weitere Handlungen, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung ziehen, sorgen für Spannung und fesselnde Momente.

Bereits der erste Band hat mich so gefesselt, dass ich kaum mehr aufhören konnte zu lesen. Vorallem der Cliffhanger an dessen Ende war fies und hat mich nur noch neugieriger auf den zweiten Teil gemacht. Dieser hat diese Spannung aber noch gesteigert und ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Am liebsten würde ich jetzt direkt mit dem dritten Band weitermachen, ich habe ihn aber leider noch nicht hier und muss ihn mir noch besorgen...

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