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Veröffentlicht am 26.01.2025

Schranken überwinden

We between Worlds
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„We between Worlds“ von Francesca Peluso ist eine unterhaltsame Haters-to-Lovers Romance und der erste Band ihrer Ferham Creek Reihe.
Die Küstenstadt Ferham Creek war schon immer in zwei Teile gespalten. ...

„We between Worlds“ von Francesca Peluso ist eine unterhaltsame Haters-to-Lovers Romance und der erste Band ihrer Ferham Creek Reihe.
Die Küstenstadt Ferham Creek war schon immer in zwei Teile gespalten. Auf der Eastside leben die Reichen und Privilegierten, deren Kinder die exklusive Privatschule dort besuchen. Auf der Westside lebt der ärmere Teil der Bevölkerung, der bei allen Entscheidungen meist den Kürzeren zieht. Peyton Torres gehört eindeutig zur Westside, auch wenn sie durch ein Stipendium die Privatschule der Eastside besucht. Ihre Mitschüler lassen sie seit Jahren tagtäglich ihren Status spüren und so ist Peyton auch äußerst misstrauisch, als sich ihr ausgerechnet Charles McCoy, der Golden Boy und Sohn der Bürgermeisterin, nähert. Charles hat ganz eigennützige Gründe, denn er braucht zum Schein eine Freundin von der Westside, falls seine dumme Aktion bekannt wird, die seine Mutter ihren Job kosten könnte.

In dieser Lovestory prallen zwei völlig gegensätzliche Welten aufeinander, die sich normalerweise nur ungern kreuzen. Die sozialen Unterschiede sind äußerst heftig und das gegenseitige Verständnis kaum vorhanden. Francesca Peluso lässt sich diese Welten Stück für Stück annähern, was ihr absolut gelungen ist. Ihr Schreibstil liest sich leicht und locker und es macht Spaß, Peyton und Charles zu begleiten.
Peyton muss Tag für Tag für ihre ambitionierten Ziele kämpfen und dabei mehr Leistung bringen, als ihre wohlhabenden Mitschüler, deren Eltern ihnen viele Türen öffnen. Dazu kommen ihre Jobs und die Sorge um ihre drei jüngeren Geschwister, so dass Peytons Tag eigentlich 48 Stunden haben müsste. Trotzdem bleibt sie sich immer treu und gibt Charles ordentlich Kontra. Dass sie sich auf diesen Deal einlässt, ist absolut nachvollziehbar und macht sie auf keinen Fall weniger sympathisch.
Charles ist anfangs eine wandelnde Red Flag, der denkt, er kann mit allem durchkommen. Die Erkenntnis, dass auch sein Handeln ernste Konsequenzen hat, ist hilfreich, um ihn schließlich zum Umdenken zu bewegen. Seine Entwicklung ist glaubhaft beschrieben und es ist süß, wie er Peyton immer mehr verfällt. Er wird sich seiner privilegierten Stellung deutlich bewusst und setzt sie durch Peytons Einfluss endlich auch richtig ein.
Ich mochte beide Hauptfiguren und ihre Annäherung ist witzig und gefühlvoll zugleich. Vorurteile müssen auf beiden Seiten abgebaut werden, denn letztendlich gibt es viele Gemeinsamkeiten. Das sich anbahnende Drama ist zwar vorhersehbar, aber es wurde gut umsetzt und die Lösung passt perfekt zu den Charakteren. Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 26.01.2025

Neue Ziele

This could be home
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„This could be home“ von Lilly Lucas ist der zweite Band ihrer gefühlvollen New Adult Reihe, die an den Traumstränden Hawaiis spielt.
In den letzten Wochen hat Laurie gemeinsam mit ihrem Bruder das familieneigene ...

„This could be home“ von Lilly Lucas ist der zweite Band ihrer gefühlvollen New Adult Reihe, die an den Traumstränden Hawaiis spielt.
In den letzten Wochen hat Laurie gemeinsam mit ihrem Bruder das familieneigene Surfer-Hostel renoviert. Eigentlich wollte sie danach zu ihrem Studium zurückkehren, doch ein Unfall, bei dem sie fast ertrunken wäre, lässt sie ihre Lebensziele überdenken. Aus einer vagen Idee wird schnell die Überzeugung, dass die Ausbildung zur Rettungsschwimmerin genau das Richtige für Laurie wäre. Ihr Retter Chip, der beste Kumpel ihres Bruders, ermutigt Laurie und vermittelt ihr ein Praktikum bei den Lifeguards. Leider hält sein Bruder Tristan Laurie nur für ein Baywatch-Nixe und macht aus seiner Abneigung, sie für zwei Wochen in seinem Rettungsturm zu dulden, kein Geheimnis. Doch schnell wird klar, dass er sie völlig unterschätzt hat. Und auch Laurie findet den attraktiven Grump bald nicht mehr ausschließlich unausstehlich.

Lilly Lucas schickt uns auch im zweiten Teil ihrer Hawaii Love Reihe auf die Trauminsel, die jedoch auch einen Realitätscheck bekommt. Für die dort lebenden Locals hält die Insel nicht immer nur Sonnenseiten bereit, was auch Laurie schnell merkt, während sie ihre Pläne schmiedet. Der Schreibstil liest sich wie immer leicht und locker und auch wenn nur aus Lauries Perspektive erzählt wird, sind Tristans Gefühle trotzdem präsent.
Ich mochte Laurie wirklich und ich fand gut, dass sie für ihren Traum kämpft und sich nicht unterkriegen lässt. Natürlich ist sie manchmal auch naiv, wenn es um die Voraussetzungen für ihren Traumjob geht, und sie hat Glück, dass Tristan ihr hilft und sie pusht.
Der erste Eindruck von Tristan ist alles andere als positiv, aber das ändert sich sehr schnell. Er ist definitiv einer von den Guten und er tat mir manchmal leid, wenn ihn Laurie mit ihrer Bindungsangst auf Abstand hält.
Beide Charaktere müssen erst ihre Vergangenheit überwinden, bevor sie sich richtig aufeinander einlassen, aber dieser Weg ist glaubwürdig und mitreißend beschrieben. Das Wiedersehen mit Vince und Lou ist ein zusätzlicher Pluspunkt, doch man kann das Buch auch problemlos unabhängig von den anderen Bänden genießen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Hochzeitschaos

I Do Hate You
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„I Do Hate You“ von Pippa Grant ist eine humorvolle Enemies-to-Lovers-Romance und der erste Band ihrer Three BFFs and a Wedding Reihe.
Als Delaney Kingston auf Hawaii ankommt, ahnt sie nicht, dass die ...

„I Do Hate You“ von Pippa Grant ist eine humorvolle Enemies-to-Lovers-Romance und der erste Band ihrer Three BFFs and a Wedding Reihe.
Als Delaney Kingston auf Hawaii ankommt, ahnt sie nicht, dass die luxuriöse Hochzeit ihrer besten Freundin Emma im Chaos enden würde. Laney kann die Bitte ihrer Freundin nicht abschlagen, für deren chaotischen Bruder Theo die Babysitterin zu spielen. Zu allem Überfluss muss sie sich mit Theo auch noch einen Bungalow und ein Bett teilen, obwohl sie und Theo seit ihrer Kindheit Erzfeinde sind. In den letzten Jahren gingen sich beide weiträumig aus dem Weg, aber dies ist nun nicht mehr möglich. Theo scheint die Katastrophen anzuziehen und Laney ist voll mit Schadensbegrenzung beschäftigt. Dabei fällt ihr auf, dass ihre Meinung über ihn vielleicht doch falsch war. Denn Laney fühlt sich in Theos Nähe immer wohler und genießt die Zeit mit ihm viel zu sehr.

Das traumhafte Setting auf Hawaii kann über das folgende Gefühlchaos und die anhaltenden Katastrophen nicht hinwegtäuschen, obwohl sich dieses Paradies alle Mühe gibt. Pippa Grant fährt in ihrer witzigen Romance eine ganze Parade von skurrilen und exzentrischen Charakteren auf, von denen einige ganz schön schmutzige Geheimnisse haben. Die geplante Traumhochzeit entwickelt sich schnell zum Albtraum, was jedoch gar nicht die Schuld von Troublemaker Theo ist, der Laney mit ganz neuen Seiten überrascht.
Laney war bisher ganz die folgsame und regelkonforme Tochter, die nie aus der Reihe tanzte. Mit fast dreißig fragt sie sich, ob ihr Leben tatsächlich so langweilig aussehen soll oder ob ein wenig mehr Abenteuer nicht schaden könnte.
Theo ist die Nemesis von Laneys Teenagerzeit, dabei hatten seine Sticheleien einen völlig anderen Hintergrund. Inzwischen ist er deutlich reifer und erwachsener und definitiv einer von den Guten.
Ich liebe die witzige Story und die funkensprühende Dynamik zwischen Laney und Theo. Dazu kommt eine ganze Bande vierbeiniger Sidekicks, die ebenfalls für beste Unterhaltung (Wildschwein) oder Herzchen in den Augen (Kätzchen) sorgen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.01.2025

Nachbar zum Verlieben

The Dixon Rule
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„The Dixon Rule“ von Elle Kennedy ist der zweite Band ihrer unterhaltsamen Campus Diaries Reihe, die quasi eine Fortsetzung der Briar U ist.
Diana Dixon ist eine unbestrittene Naturgewalt und der Captain ...

„The Dixon Rule“ von Elle Kennedy ist der zweite Band ihrer unterhaltsamen Campus Diaries Reihe, die quasi eine Fortsetzung der Briar U ist.
Diana Dixon ist eine unbestrittene Naturgewalt und der Captain der Cheerleader. Auch in den Sommerferien hat sie jede Menge zu tun, wie ihre zwei Jobs managen, für einen Tanzwettbewerb trainieren, ihren hartnäckigen Ex-Freund abwimmeln und als neuestes Zeil, ihren neuen Nachbarn vergraulen. Ausgerechnet der Hockey-Hottie Shane Lindley zieht in das Appartement neben Diana und sie hat keine Lust, dass er weiterhin ihr gesamtes Team flachlegt. Also stellt sie Regeln auf, die Shane nur zu gern ignoriert. Nichts macht ihm mehr Spaß, als Diana zu provozieren. Doch als er spontan eine Fake-Freundin braucht, um seine Ex zurückzugewinnen, hilft ihm Diana trotzdem. Kurz darauf benötigt sie den gleichen Gefallen und bald fühlt sich die Fake-Beziehung immer echter an.

Zwischen Diana und Shane konnte man schon im ersten Teil die Fetzen und die Funken fliegen sehen und so war ich gespannt, wie sich ihre unfreiwillige Nachbarschaft entwickelt. Fans dürfen sich auf ein Wiedersehen mit vielen bekannten Charakteren freuen, aber man kann auch viel Spaß ohne Vorkenntnisse haben. Der lockere und humorvolle Schreibstil von Elle Kennedy ist ihr Markenzeichen, doch sie hat auch genau das richtige Gespür für ernsten und sensible Momente.
Diana genießt jeden Tag und ist die persönliche Cheerleaderin für all die Menschen in ihrem Umfeld. Ihre positive und selbstbewusste Art ist äußerst sympathisch, aber auch Diana hat ihre verletzlichen und unsicheren Momente. Es ist witzig, wie sie Shane zunächst sabotieren möchte, obwohl man die knisternde Chemie von Anfang an spürt. Die beiden sind so süß zusammen, nur um dies zu begreifen, müssen sie erst mit der Vergangenheit abschließen.
Shane ist eigentlich gar kein Player, denn das sollte ihn nur von seinem gebrochenen Herzen ablenken. Er ist der totale Familienmensch und entgegen seinem Ruf absolut bodenständig. Ich mochte ihn schon im ersten Teil unglaublich gern, da er immer loyal und hilfsbereit ist.
Dieses Paar hat Feuer und ihr liebe ihre explosive Dynamik. Die amüsanten Schlagabtausche machen riesigen Spaß, aber es gibt auch herzzerreißende Taschentuchmomente, die mitten ins Herz treffen. Ich freue mich schon auf das Finale, wo es definitiv noch heißer zugehen wird.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Mehr als ein Tagtraum

Daydream
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„Daydream“ von Hannah Grace ist eine gefühlvolle und süße Fake-Dating-Romance und der dritte Band ihrer Maple Hills Reihe.
Halle Jacobs war schon seit ihrer Kindheit die Familienmanagerin, die Kümmerin ...

„Daydream“ von Hannah Grace ist eine gefühlvolle und süße Fake-Dating-Romance und der dritte Band ihrer Maple Hills Reihe.
Halle Jacobs war schon seit ihrer Kindheit die Familienmanagerin, die Kümmerin und die People Pleaserin, die zu niemandem Nein sagen konnte. Immer hielt sie sich unauffällig im Hintergrund und stellte ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche an die allerletzte Stelle. Als sich ihr Freund von ihre trennt, ist Halle zunächst erleichtert. Aber mit Will verliert sie auch alle Freunde, die eigentlich niemals ihre waren. Zum ersten Mal will Halle ihre eigenen Ziele verwirklichen und so meldet sie sich für einen Schreibwettbewerb an. Leider fehlen ihr für ihre geplante Liebesgeschichte die tatsächlichen Erfahrungen. An dieser Stelle kommt der Kapitän des Eishockeyteams, Henry Turner, ins Spiel. Henry braucht in einem Kurs dringend Nachhilfe und bietet er Halle einen Deal an, der beiden helfen könnte.

Ich liebe diese unterhaltsame und emotionale Reihe von Hannah Grace, die im dritten Teil auch ganz persönliche Erfahrungen einfließen lässt. Mit Henry und Halle stehen diesmal zwei ganz besondere Charaktere im Mittelpunkt, die beide mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, die sie manchmal zu Außenseitern machen. Zumindest ist dies der Glauben, von dem sie im Laufe der Handlung zum Glück geheilt werden.
Dadurch, dass Halle immer nur für andere da ist, nimmt niemand sie und ihre Bedürfnisse wahr. Sie ist einfach viel zu nett zu Menschen, die im Gegenzug mit oder ohne Absicht toxisch sind. Manchmal will man sie am liebsten vor sich selbst schützen, denn Halle ist absolut zauberhaft, was auch Henry schnell merkt.
Für Henry ist die Welt oft zu laut und anstrengend und in solchen Momenten verliert er sich schnell in seinem Kopf. Halle wird für ihn zum Anker und zur besten Freundin, für die er jedoch, ohne es sich einzugestehen, von Anfang an mehr empfindet.
Ich habe wirklich mir Halle und Henry mitgefiebert, denn sie sind absolut süß zusammen und wie zwei Teile eines Puzzles. Ihr Weg ist nicht leicht, aber auch mit Hilfe ihrer großartigen Freunde finden sie vielleicht zu ihrem Happy End. Mir hat gefallen, wie sie sich gegenseitig Raum und Zeit geben, sich selbst zu finden, auch wenn es manchmal schmerzt.

Mein Fazit:
Zuckersüß und herzzerreißend! Klare Leseempfehlung!

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