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Veröffentlicht am 26.01.2025

Hohe Erwartungen, die nicht ganz erfüllt wurden ...

When Women were Dragons – Unterdrückt. Entfesselt. Wiedergeboren: Eine feurige, feministische Fabel für Fans von Die Unbändigen
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Feministische Fantasy im Amerika der 1950er Jahre. Es geht um Massenverwandlungen von Frauen in Drachen. Fantasy und SciFi sind nicht mein bevorzugtes Genre, doch "When Women Were Dragons" hat mich neugierig ...

Feministische Fantasy im Amerika der 1950er Jahre. Es geht um Massenverwandlungen von Frauen in Drachen. Fantasy und SciFi sind nicht mein bevorzugtes Genre, doch "When Women Were Dragons" hat mich neugierig gemacht. Warum geschieht das, wie geschieht das, was passiert mit denen, die diese Frauen zurücklassen, etwa ihren Familien? Warum verwandeln sich nicht alle Frauen? Und wie und wann weiß man, ob und wann einem diese Verwandlung selbst widerfahren wird oder nicht?
Ich hatte hohe Erwartungen, da das Buch v.a. auch für Fans von "Die Unbändigen", wozu ich mich zähle, beworben wurde.
Sprachlich war diese Lektüre wirklich großartig und ein Genuss. Ansonsten empfand ich sie aber leider nur als mittelmäßig. All die Zeitungsmeldungen uÄ, die immer wieder eingeschoben wurden, haben mich deutlich weniger interessiert als der Rest und immer wieder meinen Lesefluss und die Spannung unterbrochen.
Was aber noch viel schwerer wiegt: Auf all die spannenden Fragen, die schon im Klappentext aufgeworfen wurden, gab es leider keine wirkliche Antwort. Schade. So war es nur eine nette Lektüre, aber leider nicht mehr.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Langweilig, enttäuschend, vorhersehbar, unglaubwürdig

Die Wildblütentochter (Die Blumentöchter 2)
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Der Auftakt der Reihe war ok, aber alles andere als ein Highlight. Band 2 der Reihe konnte mich schon nur noch wegen meiner Liebe zu Island und den Islandpferden reizen. Die Kulisse und die Pferde haben ...

Der Auftakt der Reihe war ok, aber alles andere als ein Highlight. Band 2 der Reihe konnte mich schon nur noch wegen meiner Liebe zu Island und den Islandpferden reizen. Die Kulisse und die Pferde haben den Roman dann auch noch halbwegs gerettet für mich - ansonsten bin ich aber gelangweilt und enttäuscht.
Es ist eine nette Lektüre für ein paar Lesestunden, bei denen man wirklich entspannen kann, die Kulisse ist reizvoll, die Romantik kommt nicht zu kurz ... aus meiner Sicht aber leider der übliche Einheitsbrei.
Es gibt eindeutig bessere Familiensagas. Die Blumentöchter-Saga ist für mich wirklich nichts Besonderes.
Hinzu kommt, dass die Geschichte sehr vorhersehbar ist. Figuren und Handlung können über weite Strecken leider einfach nicht fesseln und begeistern. Auch erscheinen mir als Reiterin Teile der Geschichte reichlich unglaubwürdig - da wird eine Anfängerin sofort auf einen Hengst gesetzt, da soll ein Hengst zusammen mit zwei Stuten gehalten werden, obwohl sie nicht mal züchten wollen/können, schon weil es der betreffenden Figur an jeglicher Ahnung bzgl. dieser Pferde und der Haltung und Zucht fehlt ...
Ich werde die weiteren Bände der Reihe nicht mehr lesen.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Gesthuysens schwächster Roman

Vielleicht hat das Leben Besseres vor
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Ich habe Anne Gesthuysen früher sehr gerne gelesen. Daher war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk.
Der Klappentext sprach mich schon nicht so sehr an wie die Klappentexte früherer Romane, doch da ich ...

Ich habe Anne Gesthuysen früher sehr gerne gelesen. Daher war ich sehr gespannt auf ihr neuestes Werk.
Der Klappentext sprach mich schon nicht so sehr an wie die Klappentexte früherer Romane, doch da ich diese sehr gerne gelesen habe, wollte ich "Vielleicht hat das Leben Besseres vor" dennoch eine Chance geben. Ich hoffte auf einen gewohnt guten Gesthuysen-Roman. -Diese Hoffnung wurde enttäuscht ...
Geschrieben ist diese Geschichte gewohnt gut, keine Frage. Und in dieser Hinsicht war die Lektüre auch ein Genuss.
Die Geschichte ist ebenso berührend wie spannend. Hier kommt es aber auch sehr auf den jeweiligen Leser an; mir persönlich ging dieses Thema fast schon zu sehr an die Substanz, mich zog es fast schon zu sehr herunter, ich empfand die Lektüre dadurch größtenteils als sehr bedrückend. Durchaus gewollt und gute Arbeit der Autorin - aber für mich persönlich war es in dieser Hinsicht too much.
Too much waren auch all die anderen Themen, die Gesthuysen in diesen Roman hineingepackt, aber nur recht oberflächlich behandelt, oft gar nur gestreift hat. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Überhaupt hatte ich Gesthuysens Werke als deutlich atmosphärischer und bildhafter in Erinnerung. Mir blieben sowohl die Figuren als auch die Handlung dadurch seltsam distanziert. Ich konnte keine Verbindung aufbauen, oftmals entstanden nicht mal Bilder der Figuren in meinem Kopf - was ansonsten nun wahrlich nicht mein Problem ist. Auch in dieser Hinsicht bin ich also enttäuscht von "Vielleicht hat das Leben Besseres vor".
Ich musste oft gegen den Drang ankämpfen, das Buch zu beenden oder zumindest Passagen und Seiten zu überspringen. Auch das ist für mich sehr untypisch und spricht nicht für das Buch.
Für mich ist es leider Gesthuysen schwächster Roman. Mich konnte "Vielleicht hat das Leben Besseres vor" leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

Hinter den Erwartungen zurückbleibend

Die Winterschwestern
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Es geht um die Winterschwestern, zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich sind; die kleine Winterschwester ist vor langer Zeit verschwunden und scheint nicht mehr auffindbar.
Der kleine Alfred muss sie ...

Es geht um die Winterschwestern, zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich sind; die kleine Winterschwester ist vor langer Zeit verschwunden und scheint nicht mehr auffindbar.
Der kleine Alfred muss sie und auch seinen Onkel Ragnar finden und retten. Doch der Weg ist abenteuerlich und gefährlich, er wird nicht nur durch Eis und Schnee, sondern auch durch eine geheimnisvolle Füchsin und ihren Zauber behindert ...
******
Ein Märchen, Wikinger, eine Welt aus Eis und Schnee ... das klang perfekt für meine Nichte und mich.
Jolan C. Bertrands Stil gefiel uns, ebenso wie die zahlreichen Illustrationen.
Leider ließ für unser Empfinden die Geschichte schon nach dem Prolog etwas nach, ebenso zum Ende hin, hier noch deutlicher als zuvor.
Zum Ende hin verlor meine Nichte daher dann leider die Lust an "Die Winterschwestern" - nicht zuletzt auch, weil es zum Ende hin verwirrend wurde und man Dinge doppelt lesen musste. Und ich muss gestehen, dass es mir als erwachsener Leserin nicht anders ging.
"Die Winterschwestern" ist ein Wikingermärchen, das sich zum Vorlesen und Selberlesen eignet. Es ist ein Buch für kalte Wintertage, durchaus für die ganze Familie.
Die Stimmung, der Stil des Autors und die Illustrationen überzeugen.
Von der Geschichte selbst hatten wir uns aber leider mehr erwartet. Wir kamen nicht wirklich in dieser Geschichte an, es blieb alles irgendwie distanziert für uns, die Geschichte war auch deutlich fantastischer als erwartet, und als es dann auch noch verwirrend(er) wurde, mussten wir uns leider ziemlich zum Weiterlesen motivieren. Auch mit der nordischen Mythologie hatte meine Nichte noch Probleme.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Nicht so gut wie erwartet

Die Mitford Schwestern
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Ich habe vor ein paar Jahren schon mal eine Reihe über die Mitford-Schwestern gelesen, die aber die Lebensphase der Schwestern, um die es vorliegend geht, nicht so sehr beleuchtete, und die auch sonst ...

Ich habe vor ein paar Jahren schon mal eine Reihe über die Mitford-Schwestern gelesen, die aber die Lebensphase der Schwestern, um die es vorliegend geht, nicht so sehr beleuchtete, und die auch sonst eher oberflächlich blieb.
Ich wollte also mehr über das Leben der Mitford-Schwestern erfahren. Da kam Marie Benedicts neuester Roman wie gerufen, denn von ihr habe ich schon einen Roman gelesen - Mrs Agatha Christie, ein Buch, das ich wirklich großartig fand. Toll geschrieben, atmosphärisch, fesselnd und spannend ... ich dachte und hoffte, dass Marie Benedict die perfekte Autorin sei, um auch das Leben der Mitford-Schwestern näher zu beleuchten.
Vielleicht waren die Erwartungen nach Mrs Agatha Christie etwas zu hoch, da dieses Buch im Erscheinungsjahr eines meiner absoluten Highlights war und ich hoffte, dass auch Die Mitford Schwestern wieder ein solches absolutes Highlight sein würde.
Rückblickend wurden meine Erwartungen leider enttäuscht. Als Highlight empfand ich Die Mitford Schwestern nicht, schon gar nicht als Jahreshighlight, was ich wirklich schade finde.
Der Roman ist gewohnt gut geschrieben, keine Frage. Auch Atmosphäre ist vorhanden, wenngleich ich manchmal das Gefühl hatte, dass diese nicht so recht bei mir ankommen will.
Die Mitford-Schwestern warten mit einem ziemlich unbekannten, überraschenden und dunklen Kapitel ihres Lebens auf: es geht um Faschismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Weltkriege, Kontakte der schönen und reichen Schwestern zu Hitler ...
Der Roman ist sehr gut recherchiert und politisch hochinteressant.
Beste Voraussetzungen also, um ein Highlight zu sein, zumal ich auch die passende Leserin für diesen Roman war.
Leider konnte mich dieses Buch aber trotz allem nicht fesseln und begeistern. Es lag vor allem auch daran, dass es für mein Empfinden von Anfang bis Ende immer wieder Längen gab, die meinen Lesefluss und meine Lesefreude hemmten.
Schade, zumal ich damit nicht gerechnet hätte, nachdem mir Mrs Agatha Christie so gut gefallen hatte.

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