Profilbild von downey_jr

downey_jr

Lesejury Star
offline

downey_jr ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit downey_jr über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2025

Why we matter: Unterdrückung sichtbar machen

Why We Matter
0

In ihrem Buch „Why we matter: Das Ende der Unterdrückung“ zeigt Emilia Roig die Muster der Unterdrückung auf, die es in den verschiedensten Bereichen gibt, sei es in der Liebe/der Ehe, an den Universitäten, ...

In ihrem Buch „Why we matter: Das Ende der Unterdrückung“ zeigt Emilia Roig die Muster der Unterdrückung auf, die es in den verschiedensten Bereichen gibt, sei es in der Liebe/der Ehe, an den Universitäten, in den Medien, im Gerichtssaal, im Beruf, im Gesundheitssystem und in der Justiz. Dazu gibt sie viele Beispiele aus ihrem eigenen Leben, geht sehr ins Persönliche; gleichzeitig sind es Themen, die viele Menschen betreffen und uns alle angehen sollten. Es werden auch viele unbewusste Diskriminierungsmuster aufgezeigt und kann bzw. sollte verändern, wie wir die Welt wahrnehmen.
Das Buch ist ein Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung ALLER
Das Buch hat mich total begeistert! Emilia Roig schreibt sehr gut und klug, ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen - unbedingt lesen!
Die vielfältigen Themen wie (Alltags-)Rassismus, Benachteiligung von Frauen, Flüchtlingen und Minderheiten gehen uns ALLE an! Das Buch sollte Pflichtlektüre werden!

"Warum fällt es uns heute so schwer, die Menschheit als eine kollektive Entität zu betrachten? Warum halten wir an der Idee fest, dass jeder von uns vom Rest der Menschheit abtrennbar ist? Jeder von uns ist derdie andere. Jede Seele ist die Widerspiegelung von anderen Seelen."

"Das weibliche Schönheitsideal ist die gesellschaftlich konstruierte Vorstellung, das körperliche Attraktivität eines der wichtigsten Vermögen der Frauen ist, und etwas, dass alle Frauen anstreben und erhalten sollten."

"In einer Gesellschaft, die uns ständig sagt, dass wir nicht "genug" sind, ist uns selbst zu lieben revolutionär. Jede r- Einzelne von uns wurde genauso geboren, wie sie*er sollte. Wir sind alle perfekt, genug und liebenswert, wie wir sind. Wenn wir verstehen, dass unser Wert nicht von außen definiert werden kann, sind wir auf dem Weg der Heilung. Uns selbst zu definieren in einer Welt, die darauf besteht, uns in vorgefasste Rollen zu pressen, ist an sich subversiv. Selbstliebe braucht Zeit, Hingabe und Arbeit, und sie ist unsere größte Stärke und Waffe gegen Unterdrückung, denn wenn wir erkennen, was in uns liebenswert ist, erkennen wir die Liebe in der Menschheit als Ganzes und können unsere Verbindung mit anderen auf der Welt vertiefen."

"Alles ist eine Frage der Perspektive. Ein kollektiver Bewusstseinswandel ist möglich, hin zu mehr Verbindung, mehr Einheit, mehr Empathie und schließlich mehr Liebe."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Spannend und warmherzig: Der erste Fall der „Großstadtdetektive“

Die Großstadtdetektive
0

"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich ...

"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich sehr unwohl, als er da vor seiner neuen Klasse steht und würde sich am liebsten unsichtbar zaubern. Dann wird er auch noch neben den unsympathischen Deniz gesetzt. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird einer Klassenkameradin das Handy gestohlen, und natürlich wird auch er verdächtigt. Doch völlig unverhofft macht er sich gemeinsam mit Deniz auf die Suche nach dem verschwundenen Handy. Damit ist es aber nicht getan, denn plötzlich ist da noch ein Juwelendieb und jede Menge andere Abenteuer zu bewältigen. Gemeinsam mit Max, Irina und Laura sind Sie nun die fünf "Großstadt Detektive". Wird es ihnen gelingen, alle Fälle zu lösen?

Das Buch ist unserer Meinung nach ein wirklich gelungener Mix aus einer super spannenden Krimi Geschichte, die nebenbei aber auch noch eine wichtige Botschaft hat: Gemeinsam gelingt alles viel besser. Sie zeigt auch, wie ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und von Menschen mit völlig unterschiedlichem background möglich ist. Solche Botschaften brauchen wir momentan mehr denn je!

Ganz besonders gut gefallen haben uns auch die außergewöhnlich tollen Illustrationen von Daniela Kohl (sie hat auch die "Lotta Leben"-Bücher illustriert).

Auch das Glossar am Ende des Buches finde ich eine super Idee!

Also rundum ein gelungenes, warmherziges und spannendes Kinderbuch, welches uns sehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Spannend und warmherzig: Der erste Fall der „Großstadtdetektive“

Die Großstadtdetektive - Wer schnappt den Dieb?
0

"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich ...

"Die Großstadtdetektive" von Eva Lezzi hat uns von der ersten Seite an sofort in den Bann gezogen: Jona ist neu in der Klasse und auch in Berlin, wohin seine Familie aus Lübeck gezogen ist. Er fühlt sich sehr unwohl, als er da vor seiner neuen Klasse steht und würde sich am liebsten unsichtbar zaubern. Dann wird er auch noch neben den unsympathischen Deniz gesetzt. Als wäre das alles noch nicht schlimm genug, wird einer Klassenkameradin das Handy gestohlen, und natürlich wird auch er verdächtigt. Doch völlig unverhofft macht er sich gemeinsam mit Deniz auf die Suche nach dem verschwundenen Handy. Damit ist es aber nicht getan, denn plötzlich ist da noch ein Juwelendieb und jede Menge andere Abenteuer zu bewältigen. Gemeinsam mit Max, Irina und Laura sind Sie nun die fünf "Großstadt Detektive". Wird es ihnen gelingen, alle Fälle zu lösen?

Das Buch ist unserer Meinung nach ein wirklich gelungener Mix aus einer super spannenden Krimi Geschichte, die nebenbei aber auch noch eine wichtige Botschaft hat: Gemeinsam gelingt alles viel besser. Sie zeigt auch, wie ein friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und von Menschen mit völlig unterschiedlichem background möglich ist. Solche Botschaften brauchen wir momentan mehr denn je!

Ganz besonders gut gefallen haben uns auch die außergewöhnlich tollen Illustrationen von Daniela Kohl (sie hat auch die "Lotta Leben"-Bücher illustriert).

Auch das Glossar am Ende des Buches finde ich eine super Idee!

Also rundum ein gelungenes, warmherziges und spannendes Kinderbuch, welches uns sehr auf eine Fortsetzung hoffen lässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2025

Berührend und aufrüttelnd: Ein ganz besonderer Familienroman

Sonne in Scherben
0

„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!

Zum Inhalt:
Der ...

„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!

Zum Inhalt:
Der Transmann Enzo und seine Frau Angèle sind ein glückliches Paar, das sich ein Kind wünscht.
Als es jedoch Enzo ist, der schwanger wird (Angéle ist unfruchtbar), bricht in den Medien die Hölle los. Die beiden sind jede Menge Hass und Hetze ausgesetzt, was vor allem für Angéle kaum auszuhalten ist. Das Baby wird gesund geboren, doch wenige Tage nach der Geburt stirbt es unerwartet.
Man hätte sich ja so sehr ein Happy End gewünscht für diese beiden Menschen. Aber eine Katastrophe nimmt ihren Lauf ... Ich möchte hier nicht spoilern, möchte nur sagen: das Ende ist heftig!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der wirklich großartige Schreibstil und die Charaktere.
Als Leserin wird man hier mit rechtlichen, moralischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen und Grenzen konfrontiert und es gibt jede Menge Stoff zum Nachdenken über Geschlechterrollen und Liebe. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass einen nicht so leicht loslassen wird. Und ein Plädoyer für mehr Offenheit und Freiheit, wie jeder das Leben leben darf.

"Und ich würde mit einem Kloß im Hals zu ihm sagen: "Papa, vielleicht ging es niemals darum, etwas zu werden. Vielleicht geht es im Leben um das Unwerden. Das Verwerden. Der Mensch zu entwerden, der nicht ich bin.
Papa, mein Name ist ab jetzt Enzo."

"Wie fühlt man sich als schwangerer Mann? Es ist unglaublich. Es ist magisch. Obwohl mein Bauch immer runter wird und ein neues Leben in mir heranwächst, fühle ich mich nicht weniger als Mann. Meine männliche Identität stelle ich nicht in Frage. Technisch gesehen sehe ich mich als Leihvater. Für Angèle bin ich ihr Mann, der unser Kind austrägt. Ich werde der Vater unseres Kindes sein, und Angèle wird seine Mutter sein. Zusammen sind wir: eine Familie."

"Enzo, ist ihnen klar, dass Sie vielen Menschen Unbehagen bereiten?"
"Aber warum denn?"
"Weil man denkt, hier ist ein maskuliner Mann mit Bart, tiefer Stimme, flachem Oberkörper ... und dann ist er schwanger. Verstehen Sie, dass dieses Bild schockieren kann?"
"Die Leute werden sich daran gewöhnen. Ich glaube die Gesellschaft ist klüger, als man denkt. Man muss ihr nur die Chance geben, das zu zeigen.:

"Ich wünsche mir nur, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sein Geschlecht so auszudrücken, wie er es möchte."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.01.2025

Berührend und aufrüttelnd: Ein ganz besonderer Familienroman

Sonne in Scherben
0

„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!

Zum Inhalt:
Der ...

„Sonne in Scherben" von Jayrôme C. Robinet ist gleichzeitig ein sehr berührender, aber auch aufwühlender Roman. Wahrlich ich keine leichte Kost, aber meiner Meinung nach unbedingt lesenswert!

Zum Inhalt:
Der Transmann Enzo und seine Frau Angèle sind ein glückliches Paar, das sich ein Kind wünscht.
Als es jedoch Enzo ist, der schwanger wird (Angéle ist unfruchtbar), bricht in den Medien die Hölle los. Die beiden sind jede Menge Hass und Hetze ausgesetzt, was vor allem für Angéle kaum auszuhalten ist. Das Baby wird gesund geboren, doch wenige Tage nach der Geburt stirbt es unerwartet.
Man hätte sich ja so sehr ein Happy End gewünscht für diese beiden Menschen. Aber eine Katastrophe nimmt ihren Lauf ... Ich möchte hier nicht spoilern, möchte nur sagen: das Ende ist heftig!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, der wirklich großartige Schreibstil und die Charaktere.
Als Leserin wird man hier mit rechtlichen, moralischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen und Grenzen konfrontiert und es gibt jede Menge Stoff zum Nachdenken über Geschlechterrollen und Liebe. Es ist auf jeden Fall ein Buch, dass einen nicht so leicht loslassen wird. Und ein Plädoyer für mehr Offenheit und Freiheit, wie jeder das Leben leben darf.

"Und ich würde mit einem Kloß im Hals zu ihm sagen: "Papa, vielleicht ging es niemals darum, etwas zu werden. Vielleicht geht es im Leben um das Unwerden. Das Verwerden. Der Mensch zu entwerden, der nicht ich bin.
Papa, mein Name ist ab jetzt Enzo."

"Wie fühlt man sich als schwangerer Mann? Es ist unglaublich. Es ist magisch. Obwohl mein Bauch immer runter wird und ein neues Leben in mir heranwächst, fühle ich mich nicht weniger als Mann. Meine männliche Identität stelle ich nicht in Frage. Technisch gesehen sehe ich mich als Leihvater. Für Angèle bin ich ihr Mann, der unser Kind austrägt. Ich werde der Vater unseres Kindes sein, und Angèle wird seine Mutter sein. Zusammen sind wir: eine Familie."

"Enzo, ist ihnen klar, dass Sie vielen Menschen Unbehagen bereiten?"
"Aber warum denn?"
"Weil man denkt, hier ist ein maskuliner Mann mit Bart, tiefer Stimme, flachem Oberkörper ... und dann ist er schwanger. Verstehen Sie, dass dieses Bild schockieren kann?"
"Die Leute werden sich daran gewöhnen. Ich glaube die Gesellschaft ist klüger, als man denkt. Man muss ihr nur die Chance geben, das zu zeigen.:

"Ich wünsche mir nur, dass jeder Mensch die Freiheit hat, sein Geschlecht so auszudrücken, wie er es möchte."

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere