Ende gut ...
Die Bergwacht: SchneetreibenSeit vier Monaten ist Bergwachtleiterin Lena mit Ben zusammen. Lenas Geburtstag verbringen die beiden in einer abgeschiedenen Berghütte, als ein Notruf hereinkommt: ein Gleitschirmflieger ist in die Seilbahn ...
Seit vier Monaten ist Bergwachtleiterin Lena mit Ben zusammen. Lenas Geburtstag verbringen die beiden in einer abgeschiedenen Berghütte, als ein Notruf hereinkommt: ein Gleitschirmflieger ist in die Seilbahn gekracht. Lena ist überrascht, wen sie aus der Gondel befreien muss und gerät kurz darauf in ein Dilemma.
Lebendig und bildhaft beschreibt Sophie Zach die Szenerie in den verschneiten Bergen, geht detailliert auf die herausfordernde Bergung ein und besticht durch bestens recherchierte Einzelheiten. Ebenso genau entwirft sie ihre Figuren, die man im besten Fall schon aus den Vorgängerbänden kennt, aber auch ein Einstieg beim „Schneetreiben“ ist bestimmt möglich. Einzelne Einsatzprotokolle sind Lenas Tagebuch nachempfunden, dann wird das Geschehen wieder romanhaft erzählt. Als Leser ist man stets hautnah dran an den aufregenden Ereignissen, die sich diesmal, im Jänner, rund um die Lawinengefahr drehen, um Naturschutz allgemein und – selbstverständlich auch um ganz persönliche Empfindungen. Durch den fesselnden Schreibstil fühlt sich auch dieser Bergwachtband oft an wie ein Krimi und hält den Leser in Atem. Man fiebert in verschiedenen Situationen mit Lena und ihren Kameraden mit, die Spannung hält an bis zur letzten Seite.
Mir hat die gesamte Reihe viel Spaß bereitet, ich empfehle sie sehr gerne weiter!