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Veröffentlicht am 30.01.2025

Turbulente Schatzsuche in Ägypten

Geheimnisse des Nil, Band 1 - What the River Knows
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"What the river knows" liest sich hauptsächlich wie ein historischer Roman, der eine archäologische Schatzsuche in Ägypten zur Zeit des 19. Jahrhunders beschreibt. Ergänzt wird die realistische Beschreibung ...

"What the river knows" liest sich hauptsächlich wie ein historischer Roman, der eine archäologische Schatzsuche in Ägypten zur Zeit des 19. Jahrhunders beschreibt. Ergänzt wird die realistische Beschreibung von Land, Leuten und Zeitalter aber durch das Auftauchen von magischen Gegenständen.

Diese Fantasyelemente standen mir irgendwie zu sehr im Kontrast zum sonstigen Realismus. Als geübte Fantasy-Leserin fehlte mir eine Einführung in das Magiesystem, d.h. eine Erläuterung woher die Magie kommt und was es damit auf sich hat.

Ansonsten hat mich die Story und die Dynamik zwischen den Hauptfiguren With und Inez sehr an den zwanzig Jahre alten Film "Die Mumie" erinnert. So ganz bin ich mit diesen beiden Personen nicht warm geworden und ich habe lange gebraucht, um überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Die Mischung aus Historienroman, Fantasy, Krimielementen und Liebesgeschichte war mir wahrscheinlich einfach zu turbulent.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Reihenauftakt mit mäßiger Spannung

Racheritual
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Ethan Cross hat ein Händchen für Ermittler aus der moralischen Grauzone. Das hat er schon mit seiner Reihe um Francis Ackermann Jr bewiesen. Mit "Racheritual" startet eine neue Buchreihe um den Ex-Polizisten ...

Ethan Cross hat ein Händchen für Ermittler aus der moralischen Grauzone. Das hat er schon mit seiner Reihe um Francis Ackermann Jr bewiesen. Mit "Racheritual" startet eine neue Buchreihe um den Ex-Polizisten Baxter Kincaid und auch dieser hält sich nicht immer an Regeln und Gesetze.

Charakter und Ermittlungsstil von Kincaid und seinen Mitarbeitern ist recht ungewöhnlich und war mir auf Anhieb eher unsympathisch. Ich habe auf jeden Fall etwas gebraucht, um mit den Figuren warm zu werden.

Fast von Anfang an der Geschichte ist klar, wer hinter den Ritualmorden im Namen Odins steckt. Das hat für mich die Spannung etwas eingebüßt. Dennoch gibt es im Verlauf des Buches einige überraschende Wendungen, die dann noch etwas Nervenkitzel mit sich gebracht haben.

Positiv gefallen haben mir die Perspektivwechsel zwischen Ermittlern und Verbrechern sowie die Elemente aus der nordischen Mythologie.

Alles in allem also ein Recht unterhaltsamer Thriller, aber kein herausragender Pageturner.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Wilder Fantasy Mix

Sweet Nightmare
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Eine Schule für paranormale Jugendliche - das klingt ein bisschen nach der Serie "Wednesday". Im Gegensatz zur Serie hat das Buch jedoch deutlich mehr Horror-Anteile.

Ich habe mehr als 100 Seiten gebraucht, ...

Eine Schule für paranormale Jugendliche - das klingt ein bisschen nach der Serie "Wednesday". Im Gegensatz zur Serie hat das Buch jedoch deutlich mehr Horror-Anteile.

Ich habe mehr als 100 Seiten gebraucht, um mich in der Welt der Calder Academy zurechtzufinden. Man wird doch sehr plötzlich in die Geschichte hineingeworfen und mir fehlte ein bisschen eine Einführung oder Hintergrundwissen.

Die Story wird aus der Sicht von Clementine erzählt und spielt ausschließlich auf der Schulinsel in einem Zeitraum von wenigen Tagen.

Im Buch werden viele Ideen miteinander verwoben: paranormale Wesen wie Hexen, Fae, Tierwandler und Mantikore treffen auf Geister und Horrorwesen, es gibt magische Artefakte und Portale. Diese Mischung war mir viel zu turbulent und der rote Faden hat mir gefehlt. Zum Ende hin werden dann auch auf sehr abrupte Weise ein paar Geheimnisse gelüftet - für mich irgendwie zu plötzlich und gewollt.

Ich bin nicht ganz warm geworden mit dem Buch und dem Weltenbau, werde die Reihe also wahrscheinlich nicht weiter lesen.

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Veröffentlicht am 21.12.2024

Gwenllian inmitten von Machtspielen

Die Tochter der Drachenkrone
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"Die Tochter der Drachenkrone" erzählt die Geschichte der Fürstentochter Gwenllian, die im 12. Jahrhundert in Wales lebte. Teile der Geschichte beruhen auf wahren Begebenheiten.

Beginnend in ihrer Kindheit, ...

"Die Tochter der Drachenkrone" erzählt die Geschichte der Fürstentochter Gwenllian, die im 12. Jahrhundert in Wales lebte. Teile der Geschichte beruhen auf wahren Begebenheiten.

Beginnend in ihrer Kindheit, begleitet man Gwenllian durch die Irrungen und Wirrungen ihres Lebens. Gwenllian ist ein starker, teilweise eigenwilliger Charakter, der mir gut gefallen hat. Als Frau ist sie meist nur Spielball in einer Männer dominierten Welt. Alles dreht sich nur um Machterhaltung und Verteidigung der Ländereien gegenüber dem Feind.
Ich habe etwas gebraucht, die Familien- und Clanverhältnisse zu durchsteigen (vor allem, da die Charaktere teilweise die gleichen, damals üblichen Vornamen haben). Das Namensverzeichnis am Anfang des Buches hilft aber, sich zurechtzufinden.

Die Autorin schafft es eindrücklich, die damalige Lebenswelt und das Land zu beschreiben. Allerdings sind manche Teile der Geschichte durch Zeitsprünge sehr gerafft, das war mir teilweise zu trocken. Fans von Historiendramen werden aber viel Freude an dieser gut recherchierten Geschichte haben!

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Nicht ganz mein Geschmack

To Kill A Shadow (Die verfluchten Lande, Band 1)
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In "To Kill A Shadow" trifft die schlagfertige und eigensinnige Tiara auf den mürrischen Jude. Tiara ist die einzige weibliche Rekrutin, die zusammen mit Kommandant Jude auf die Mission geschickt wird, ...

In "To Kill A Shadow" trifft die schlagfertige und eigensinnige Tiara auf den mürrischen Jude. Tiara ist die einzige weibliche Rekrutin, die zusammen mit Kommandant Jude auf die Mission geschickt wird, das Sonnenlicht wieder ins Königreich Asidia zurückzuholen. Auch wenn beide auf den ersten Blick grundverschieden sind, haben sie doch mehr gemeinsam als sie denken.

Die Story wird im Wechsel von Tiara und Jude erzählt. Zusätzlich wird jedes Kapitel durch Ausschnitte aus Briefen und Geschichtsbüchern eingeleitet. Somit erfährt man nach und nach mehr über die Vergangenheit der beiden Hauptfiguren und das Magiesystem des Buches.

Beide Hauptcharaktere und der Schreibstil haben mir gut gefallen, der Weltenbau war allerdings nicht ganz nach meinem Geschmack. Die Mischung aus Göttern, Rittern und Horrorelemente haben für mich nicht so gut zusammengepasst.

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