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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.01.2025

erschütternd

Körper aus Licht
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Der Roman, Körper aus Licht, von der australischen Schriftstellerin Jennifer Down, ist nichts für zarte Gemüter. Es wird gleich im Anfang gewarnt, das es da um Kindesmissbrauch , Drogenkonsum geht.
Maggie ...



Der Roman, Körper aus Licht, von der australischen Schriftstellerin Jennifer Down, ist nichts für zarte Gemüter. Es wird gleich im Anfang gewarnt, das es da um Kindesmissbrauch , Drogenkonsum geht.
Maggie wird als kleines Kind vom drogensüchtigen Vater vom Jugendamt abgeholt und ein Odyssee durch Kinderheim und Pfeifenfamilien beginnt. Die Autorin schildert das Martyrium des Mädchens. Kein Wunder das die Jahre auch die erwachsene Maggie belasten. Es ist ein erschütterndes Buch.
Ich war gefesselt und gebannt von dieser Geschichte.

Veröffentlicht am 29.01.2025

Mutter und Sohn

Monique bricht aus
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Édouard Louis schreibt schonungslos über sich und seine Familie.
In dem Roman, Monique bricht aus, geht es um seine Mutter.
Das ist ihm gut gelungen. Das einige Frauen immer wieder auf die gleiche Art ...



Édouard Louis schreibt schonungslos über sich und seine Familie.
In dem Roman, Monique bricht aus, geht es um seine Mutter.
Das ist ihm gut gelungen. Das einige Frauen immer wieder auf die gleiche Art Männer reinfallen ist erschreckend.
Der Autor schont sich auch nicht, er gibt zu, das er sich zu wenig um die Mutter kümmerte.
Witzig war die Szene, als er der Mutter telefonisch beibringt, wie sie ins Internet gehen kann, das war ein Stück Arbeit.
Sein Schreibstil ist fesselnd und ich war von dem Roman begeistert.
Ich freue mich schon, ihn im März bei der Litcolon in Köln persönlich zu erleben.

Veröffentlicht am 28.01.2025

Zwei Frauenleben

Halbe Leben
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Susanne Gregor führt und in ihrem Roman, Halbe Leben, in die Pflege kranker Personen ein.

Dieser Roman beginnt mit dem tötlichen Unfall Klaras an. Da muss man ja unbedingt weiterlesen, weil man wissen ...



Susanne Gregor führt und in ihrem Roman, Halbe Leben, in die Pflege kranker Personen ein.

Dieser Roman beginnt mit dem tötlichen Unfall Klaras an. Da muss man ja unbedingt weiterlesen, weil man wissen will, wie das passiert ist.
Klaras Mutter hatte einen Schlaganfall und benötigt Pflege, aber Klara möchte in ihrem Beruf weiter arbeiten. Deshalb nehmen sie den Pflegedienst ausländischer Pflegerinnen in Anspruch.
Die Slowakin Paulina wechselt sich mit einem Pfleger alle zwei Wochen mit der Pflege ab.
Paulina lässt sich erst etwas viel einspannen, eigentlich ist sie ja nur für die Betreuung Irenas eingestellt wurde.
Paulina hat Zuhause zwei Söhne, die von ihrer Schwiegermutter versorgt wurden.
Die Autorin hat diese Schwierigkeiten , die durch die Arbeit Paulinas, mit sich bringt sehr detailliert erfasst.
Man kann sich gut vorstellen, wie Paulinas Lage ist. Da ist der Verdienst größer als in der Heimat, aber die Familie leidet.
Fazit, es ist ein lesenswerter Roman.

Veröffentlicht am 25.01.2025

Virtuos

Am Meer
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Der Roman, Am Meer, von der Bestsellerautorin Elizabeth Strout, ist ein beeindruckend Lockdownroman.
Es ist Band 4 der Lucy Barton – Romane.

Das Hörbuch wird von Barbara Stoll gesprochen. Es besonders ...



Der Roman, Am Meer, von der Bestsellerautorin Elizabeth Strout, ist ein beeindruckend Lockdownroman.
Es ist Band 4 der Lucy Barton – Romane.

Das Hörbuch wird von Barbara Stoll gesprochen. Es besonders virtuos gestaltet. Da hört man immer wieder das Meer rauschen.

Die Autorin erzählt von menschlichem Miteinander und besticht durch die Natürlichkeit der Sprache.
Lucy wird von ihrem ersten Mann gezwungen New York zu verlassen.
Er hat ein Haus in Maine besorgt.
Bestürzt war ich von den Einwohnern, die ihr Drohungen ans Auto heften, obwohl sie Abstand halten.

Dieses toll gestaltendes Hörbuch hat mir sehr gut gefallen.






Veröffentlicht am 23.01.2025

Ein interessantes Werk

Stadt der Hunde
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Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter hat mit seinem neuen Roman, Stadt der Hunde, wieder ein gutes literarisches Werk geschaffen.
Der Gehirnchirurg Japp Hollander
hat vor zwanzig Jahren ...



Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter hat mit seinem neuen Roman, Stadt der Hunde, wieder ein gutes literarisches Werk geschaffen.
Der Gehirnchirurg Japp Hollander
hat vor zwanzig Jahren seine Tochter verloren. Sie war mit ihrem Freund in Israel unterwegs und dann einfach verschwunden. Japp gibt mit der Suche nicht auf. Jedes Jahr fliegt er nach Tel Aviv.
Dieses Mal wird er gebeten, Die schwer erkrankte Tochter des Herrschers zu operieren. Nur er wagt sich an diese schwere Operation.
Später muss er selbst operiert werden.
Der Autor schreibt diese Geschichte fesselnd. Man begleitet Japp durch Israel, das ist ein interessantes Buch. Nie langweilig und deshalb lesenswert.