Eine sehr amüsante Ansammlung kurzer Katzen-Comics, die mich durchaus das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Ohne Worte und trotzdem super zu verstehen, ich hatte also auf jeden Fall eine gute ...
Eine sehr amüsante Ansammlung kurzer Katzen-Comics, die mich durchaus das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Ohne Worte und trotzdem super zu verstehen, ich hatte also auf jeden Fall eine gute Zeit mit dem Buch.
Wieder einmal eine Menge Spaß und Action. Ich bin auch positiv überrascht von der „romantischen Storyline“ in diesem Buch. Sie ist zwar auch ziemlich lächerlich (z. B. dass Reacher die Körbchengröße der ...
Wieder einmal eine Menge Spaß und Action. Ich bin auch positiv überrascht von der „romantischen Storyline“ in diesem Buch. Sie ist zwar auch ziemlich lächerlich (z. B. dass Reacher die Körbchengröße der Frau allein durch die Stimme erfährt, was einfach nur... ganz sicher, das ist bestimmt passiert), aber ich habe immer das Gefühl, dass die romantischen Situationen für Reacher zu den schwächsten Punkten der Bücher gehören (vielleicht, weil ich Reacher auch nicht deswegen lese), also fand ich es dieses Mal eigentlich ganz nett, dass die ganze Beziehung nur per Telefon stattfand und Reacher und die Frau sich in gewisser Weise ziemlich ähnlich waren, da sie seine Nachfolgerin war, also besser als einige der anderen Bücher (meiner Meinung nach), obwohl ich die Romanze gar nicht gebraucht hätte.
Die Geschichte selbst war auch ziemlich solide. Das übliche Reacher-Zeug, mit einigen Dingen, die ziemlich leicht vorhersehbar sind, und einigen, die nicht so leicht vorhersehbar sind. Vieles hat mich nicht wirklich überrascht, aber es war auch nie langweilig, und es gab keinen Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, dass jemand absichtlich dumm ist, oder das Buch da irgendwie gezwungen wirkte oder so. Da gab's auf jeden Fall auch schon andere Bücher, die ich wirklich weglegen musste, weil Figuren nicht nachgedacht haben, und die mich dann viel Zeit zum Lesen gekostet haben, aber hier kam ich super durch alles durch und hatte eine echt gute Zeit mit der Geschichte!
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das Buch endlich zu lesen, weil dann irgendwie doch immer anderes dazwischen kam, habe dann aber das englische Hörbuch angefangen (das ich wirklich gut fand) und ...
Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das Buch endlich zu lesen, weil dann irgendwie doch immer anderes dazwischen kam, habe dann aber das englische Hörbuch angefangen (das ich wirklich gut fand) und dann glücklicherweise fast in einem Rutsch das ganze Buch gelesen.
Rain ist ein ziemlich sympathischer Hauptcharakter, der auf jeden Fall seine Probleme mit sich bringt, die es sehr spannend machen, über ihn zu lesen. Offensichtlich ist er als Auftragskiller nicht die netteste Person (zumindest nicht zu jedem), aber gleichzeitig hat er mit seinen Grundsätzen trotzdem genug Anstand/Moral, dass ich ihn im Endeffekt trotzdem als ziemlich guten Menschen wahrnehmen würde, und ich hatte auf jeden Fall Freude daran, aus seiner Perspektive den Fall zu verfolgen.
Das Buch ist voller Action-Szenen und Rain schreckt nicht vor einem Kampf zurück, und das Tempo ist dabei ziemlich ausgeglichen zwischen den schnellen Kämpfen und den etwas ruhigeren Teilen dazwischen, in denen man Tokio etwas kennenlernt oder Rain Schlussfolgerungen zieht.
Ich habe mich sehr schnell an die Reacher-Reihe erinnert gefühlt, die ich auch sehr gerne lese, wann immer mir nach einem Action-Krimi/Thriller ist, und entsprechend habe ich mich auch bei Tokio Killer sehr schnell wohlgefühlt, sobald mir klar war, was mich erwarten würde.
Die deutsche Übersetzung fand ich dabei auch gut gelungen, oder zumindest konnte ich immer damit mitgehen, wenn ich eine Stelle sowohl gehört als auch gelesen habe, und fand das ziemlich gut gemacht.
Fortsetzen werde ich Rains Reihe vermutlich nicht (außer mir fällt durch Zufall wieder eins der Bücher in die Hände, dieses hier habe ich auch nur gefunden), aber das liegt eher daran, dass ich mit Reacher bereits genügend Bücher in der Richtung habe, auf die ich zurückfallen kann, wann immer ich Lust darauf habe, und zwei solcher Action-Reihen sind für mich eher überflüssig. Wäre dem nicht so, dann könnte ich mir gut vorstellen, auch weitere Rain-Bücher zu lesen.
ASAP ist ein Buch, dass mir beim Lesen fast durchgängig gute Laune gemacht hat.
Sori ist eine sympathische Hauptfigur, Nathaniel in seinem Verhalten echt ziemlich super, und alle Nebenfiguren waren ein ...
ASAP ist ein Buch, dass mir beim Lesen fast durchgängig gute Laune gemacht hat.
Sori ist eine sympathische Hauptfigur, Nathaniel in seinem Verhalten echt ziemlich super, und alle Nebenfiguren waren ein richtiges Highlight für mich, sodass ich, obwohl der Konflikt selbst mir am Ende recht egal war, wirklich ständig am grinsen war und ich immer gerne wissen wollte, was die Figuren als nächstes tun.
Inhaltlich hatte ich manchmal das Gefühl, dass aus ganz kleinen Dingen jetzt riesige Probleme gemacht werden, und manchmal das Gefühl, dass größere Dinge eigentlich gar nicht relevant waren und sofort wieder vergessen wurden, sodass ich da nicht immer glücklich mit dem Pacing war, die Figuren haben mich aber so ziemlich alle von sich überzeugen können, und dadurch, dass ich die Interaktionen da so angenehm und herzlich fand, konnte ich über vieles vom Rest wirklich leicht hinweg sehen.
Ausnahmsweise einmal gibt es keinen Hass zwischen Mädchen, unliebsame Kollegen nur des Dramas willen, eine Romanze mit einem Badboy oder ähnlichem, sondern stattdessen gibt es Freundschaft und Zusammenhalt, und ja, durchaus auch das ein oder andere Drama und das manchmal vielleicht etwas übertrieben, aber das ganze so, dass es sich eher entspannt lesen lässt und die Figuren großteils recht erwachsen agieren.
ASAP war für mich ein Buch, dass ich gut nebenbei lesen konnte, einfach für ein bisschen gute Laune und Positivität. Kein Buch, das mich auslasten würde, aber da die Wochen, in denen ich es gelesen habe, in meinem Leben recht stressig waren, war ASAP der perfekte Ausgleich dazu.
Auch finde ich, dass Axie Oh ziemlich gut darin ist, Gefühle zu schreiben. Im ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe (Das Mädchen, das in den Wellen verschwand), hat sie etwas geschwächelt, als es darum ging, mir glaubhaft zu machen, wie die Gefühle sich entwickeln, durch die Second Chance Romance Story ist sie dieses Problem in ASAP aber sehr gut umgangen, und hier hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass irgendetwas von den Emotionen zu plötzlich kommt. Die Gefühle der Figuren untereinander waren für mich zu jeder Zeit vollkommen nachvollziehbar.
Das Buch hat in der Deutschen Übersetzung einige Schwächen (sowohl die Übersetzung selbst als auch Fehlerhafte Begriffe oder falsch zitierte Songtitel oder so), was eindeutig nicht ideal ist und wenn man genug Ahnung hat, wird es einem auffallen und ich kann mir vorstellen, dass es dann ziemlich frustrierend ist, mich konnte Axie Oh allerdings wieder überzeugen, und ich bin mir sicher, dass ASAP nicht das letzte Buch sein wird, dass ich von ihr lese (mindestens XOXO möchte ich auf jeden Fall noch nachholen).
Alles in allem zwar ein paar Schwächen (gerade auch durch die Übersetzung), für mich aber trotzdem ein sehr schönes Leseerlebnis, und wer gerne einfach eine gemütliche Liebesgeschichte mit vielseitigen Charakteren haben will, der würde vermutlich recht glücklich mit ASAP werden.
Ich habe das Buch tatsächlich einfach so gefunden (für den Preis hätte ich es mir vermutlich andernfalls nie geholt), und da ich in letzter Zeit ganz gerne mal durch Fotobände blättere, konnte ich auch ...
Ich habe das Buch tatsächlich einfach so gefunden (für den Preis hätte ich es mir vermutlich andernfalls nie geholt), und da ich in letzter Zeit ganz gerne mal durch Fotobände blättere, konnte ich auch hier nicht nein sagen.
Ich muss zugeben, dass mich hauptsächlich die Bilder interessiert haben, sodass ich die Einleitung eher überflogen habe und über diese nicht viel äußern kann, die Dokumentation der Geschehnisse dann hat mir aber gut gefallen. Besonders schön finde ich das Detail, dass auf manchen (aber nicht allen) Seiten eine kleine Grafik der Seebrücke eingeblendet ist, auf welcher man sehen kann, von wo genau das Foto aufgenommen wurde, das finde ich ein wirklich schönes Detail. Leider ist dies nicht bei allen Bildern der Fall, und wenn es der Fall ist befinden sich meist zwei Fotos auf der entsprechenden Doppelseite, sodass nicht immer ganz klar ist, welche Markierung zu welchem Bild gehört.
Auch finde ich die Fotos in schwarz-weiß auf jeden Fall ansprechend, es fühlt sich in dem Rahmen dann aber etwas fehl am Platz an, wenn in den Bildunterschriften die "zauberhafte, rotbraune Gitterstruktur" erwähnt wird, da man als Leser/Betrachter von der Farbe ja nichts mitbekommt. Ich denke nicht, dass mir die Bilder farbig besser gefallen hätten, da sie in schwarz-weiß natürlich ein gewisses harmonisches Gesamtbild mit sich bringen, das mit zu vielen Farben vermutlich nicht gegeben wäre, finde in diesem Punkt allerdings die Erwähnung der Farben dann merkwürdig.
Insgesamt trotzdem eine schöne Dokumentations-Technik und ich hatte meine Freude an dem Bildband, nur eben Kleinigkeiten haben nicht ganz gepasst oder hätten etwas besser ausgearbeitet sein können.