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Veröffentlicht am 20.03.2025

Nach Heartstopper absolut unerwartet

Solitaire (deutsche Ausgabe)
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Dieses Buch war absolut nicht, was ich erwartet habe, und ich fand‘s super.
Bis zu diesem Buch kannte ich nur Heartstopper von Oseman, und die ersten paar Seiten von Loveless, und die ersten drei Kapitel ...

Dieses Buch war absolut nicht, was ich erwartet habe, und ich fand‘s super.
Bis zu diesem Buch kannte ich nur Heartstopper von Oseman, und die ersten paar Seiten von Loveless, und die ersten drei Kapitel von Solitaire hatte ich schon mal gelesen, und alles davon fühlte sich immer absolut gemütlich und warm an, selbst mit den teils ziemlich harten Themen, und entsprechend bin ich irgendwie beim erneuten lesen von Anfang an jetzt davon ausgegangen, dass dieses Buch hier jetzt auch eher eine gemütliche Geschichte über psychische Gesundheit wäre (also, keine nette oder freundliche Geschichte, oder zu abgemildert, aber eben trotzdem irgendwie „warm“?) und für die erste Hälfte ist es auch genau das, oder auf jeden Fall hat es sich für mich genauso angefühlt: Ernst und ehrlich und schwer, aber trotzdem irgendwie gemütlich, und dann kam die zweite Hälfte, und plötzlich wurde es so viel ernster und ich war absolut nicht darauf vorbereitet.
Es hat mir trotzdem echt gut gefallen. Das Buch hat es verdient, so ernst und düster und wirkungsvoll zu sein, und Tori hat es verdient, dass so ernst dargestellt wird, wie schwer das alles ist, und natürlich ist das, was sie durchmacht, nichts gemütliches, also fühlte es sich doch so an, als wäre die Änderung im Ton der Geschichte absolut verdient, und es hat für mich auch echt gut funktioniert, es kam nur trotzdem irgendwie trotzdem aus dem nichts für mich.

Ich persönlich liebe Tori so sehr, sie ist ein fantastischer Charakter, und ich find‘s immer richtig toll, über sie und Charlie zu lesen, und wie sehr sie an ihrem Bruder hängt, und sie ist so loyal ihm gegenüber, aber gleichzeitig ist es auch richtig offensichtlich, dass das für sie nicht wirklich gut ist, und es gibt nicht wirklich viele Leute, die für sie auf diese Art und Weise da sind, und entsprechend habe ich es erstaunlich genossen, dieses Buch aus ihrer Sicht zu haben, in dem beschrieben wird, wie schwer die Dinge für sie sind selbst wenn sie‘s nicht immer merkt. Und so leid sie mir auch tut, es war trotzdem auch irgendwie großartig?
Mit dem Buch an sich konnte ich aber auch viel Anfangen, ganz unabhängig von Tori. Ich glaube nicht, dass ich wirklich Depressionen habe, oder ähnliches (keine Ahnung) aber ich habe so Phasen, die man vielleicht doch als depressive Phasen bezeichnen könnte, und ich konnte doch eine Menge von dem nachempfinden, was Tori gedacht oder durchgemacht hat. Nicht alles, und besonders nicht die wirklich schweren Momente, aber auch die kleineren Dinge haben dafür gesorgt, dass das alles sich doch sehr echt angefühlt hat für mich, und mir hat die Darstellung und wie Oseman das alles handhabt ziemlich gut gefallen/ich wusste es zu schätzen.

Ich war nicht der größte Fan vom Ende (nicht die emotionale Komponente, die Emotionen waren gut, die haben mir gefallen, sondern die Auflösung von allem, weil sich das für mich einfach etwas zu offen angefühlt hat und als würde sich nicht viel Ändern, was Solitair angeht, und da bin ich nicht so richtig glücklich drüber), aber abgesehen davon habe ich die Zeit mit der Geschichte sehr genossen, und ich mag Tori (und Michael natürlich auch, und generell die die meisten Figuren waren echt gut, nur Tori ist natürlich die Hauptfigur), und alles in allem ist es eine echt gute Geschichte und ich hatte eine super Zeit (wenn man es denn so sagen kann) und das Buch hat mir eine Menge Dinge zum Nachdenken gegeben.
Alles in allem habe ich die Geschichte und ihre Figuren einfach sehr geschätzt.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Amüsant

Simons Katze
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Eine sehr amüsante Ansammlung kurzer Katzen-Comics, die mich durchaus das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Ohne Worte und trotzdem super zu verstehen, ich hatte also auf jeden Fall eine gute ...

Eine sehr amüsante Ansammlung kurzer Katzen-Comics, die mich durchaus das ein oder andere mal hat schmunzeln lassen. Ohne Worte und trotzdem super zu verstehen, ich hatte also auf jeden Fall eine gute Zeit mit dem Buch.

Veröffentlicht am 02.03.2025

Actionreiche Unterhaltung

61 Stunden
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Wieder einmal eine Menge Spaß und Action. Ich bin auch positiv überrascht von der „romantischen Storyline“ in diesem Buch. Sie ist zwar auch ziemlich lächerlich (z. B. dass Reacher die Körbchengröße der ...

Wieder einmal eine Menge Spaß und Action. Ich bin auch positiv überrascht von der „romantischen Storyline“ in diesem Buch. Sie ist zwar auch ziemlich lächerlich (z. B. dass Reacher die Körbchengröße der Frau allein durch die Stimme erfährt, was einfach nur... ganz sicher, das ist bestimmt passiert), aber ich habe immer das Gefühl, dass die romantischen Situationen für Reacher zu den schwächsten Punkten der Bücher gehören (vielleicht, weil ich Reacher auch nicht deswegen lese), also fand ich es dieses Mal eigentlich ganz nett, dass die ganze Beziehung nur per Telefon stattfand und Reacher und die Frau sich in gewisser Weise ziemlich ähnlich waren, da sie seine Nachfolgerin war, also besser als einige der anderen Bücher (meiner Meinung nach), obwohl ich die Romanze gar nicht gebraucht hätte.
Die Geschichte selbst war auch ziemlich solide. Das übliche Reacher-Zeug, mit einigen Dingen, die ziemlich leicht vorhersehbar sind, und einigen, die nicht so leicht vorhersehbar sind. Vieles hat mich nicht wirklich überrascht, aber es war auch nie langweilig, und es gab keinen Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, dass jemand absichtlich dumm ist, oder das Buch da irgendwie gezwungen wirkte oder so. Da gab's auf jeden Fall auch schon andere Bücher, die ich wirklich weglegen musste, weil Figuren nicht nachgedacht haben, und die mich dann viel Zeit zum Lesen gekostet haben, aber hier kam ich super durch alles durch und hatte eine echt gute Zeit mit der Geschichte!

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Guter Action-Roman

Sanfter Tod in Tokio
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Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das Buch endlich zu lesen, weil dann irgendwie doch immer anderes dazwischen kam, habe dann aber das englische Hörbuch angefangen (das ich wirklich gut fand) und ...

Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um das Buch endlich zu lesen, weil dann irgendwie doch immer anderes dazwischen kam, habe dann aber das englische Hörbuch angefangen (das ich wirklich gut fand) und dann glücklicherweise fast in einem Rutsch das ganze Buch gelesen.
Rain ist ein ziemlich sympathischer Hauptcharakter, der auf jeden Fall seine Probleme mit sich bringt, die es sehr spannend machen, über ihn zu lesen. Offensichtlich ist er als Auftragskiller nicht die netteste Person (zumindest nicht zu jedem), aber gleichzeitig hat er mit seinen Grundsätzen trotzdem genug Anstand/Moral, dass ich ihn im Endeffekt trotzdem als ziemlich guten Menschen wahrnehmen würde, und ich hatte auf jeden Fall Freude daran, aus seiner Perspektive den Fall zu verfolgen.
Das Buch ist voller Action-Szenen und Rain schreckt nicht vor einem Kampf zurück, und das Tempo ist dabei ziemlich ausgeglichen zwischen den schnellen Kämpfen und den etwas ruhigeren Teilen dazwischen, in denen man Tokio etwas kennenlernt oder Rain Schlussfolgerungen zieht.
Ich habe mich sehr schnell an die Reacher-Reihe erinnert gefühlt, die ich auch sehr gerne lese, wann immer mir nach einem Action-Krimi/Thriller ist, und entsprechend habe ich mich auch bei Tokio Killer sehr schnell wohlgefühlt, sobald mir klar war, was mich erwarten würde.
Die deutsche Übersetzung fand ich dabei auch gut gelungen, oder zumindest konnte ich immer damit mitgehen, wenn ich eine Stelle sowohl gehört als auch gelesen habe, und fand das ziemlich gut gemacht.
Fortsetzen werde ich Rains Reihe vermutlich nicht (außer mir fällt durch Zufall wieder eins der Bücher in die Hände, dieses hier habe ich auch nur gefunden), aber das liegt eher daran, dass ich mit Reacher bereits genügend Bücher in der Richtung habe, auf die ich zurückfallen kann, wann immer ich Lust darauf habe, und zwei solcher Action-Reihen sind für mich eher überflüssig. Wäre dem nicht so, dann könnte ich mir gut vorstellen, auch weitere Rain-Bücher zu lesen.

Veröffentlicht am 30.01.2025

Fantastische Figuren in eher entspanntem Plot

ASAP – Zweite Chance auf Liebe
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ASAP ist ein Buch, dass mir beim Lesen fast durchgängig gute Laune gemacht hat.
Sori ist eine sympathische Hauptfigur, Nathaniel in seinem Verhalten echt ziemlich super, und alle Nebenfiguren waren ein ...

ASAP ist ein Buch, dass mir beim Lesen fast durchgängig gute Laune gemacht hat.
Sori ist eine sympathische Hauptfigur, Nathaniel in seinem Verhalten echt ziemlich super, und alle Nebenfiguren waren ein richtiges Highlight für mich, sodass ich, obwohl der Konflikt selbst mir am Ende recht egal war, wirklich ständig am grinsen war und ich immer gerne wissen wollte, was die Figuren als nächstes tun.
Inhaltlich hatte ich manchmal das Gefühl, dass aus ganz kleinen Dingen jetzt riesige Probleme gemacht werden, und manchmal das Gefühl, dass größere Dinge eigentlich gar nicht relevant waren und sofort wieder vergessen wurden, sodass ich da nicht immer glücklich mit dem Pacing war, die Figuren haben mich aber so ziemlich alle von sich überzeugen können, und dadurch, dass ich die Interaktionen da so angenehm und herzlich fand, konnte ich über vieles vom Rest wirklich leicht hinweg sehen.
Ausnahmsweise einmal gibt es keinen Hass zwischen Mädchen, unliebsame Kollegen nur des Dramas willen, eine Romanze mit einem Badboy oder ähnlichem, sondern stattdessen gibt es Freundschaft und Zusammenhalt, und ja, durchaus auch das ein oder andere Drama und das manchmal vielleicht etwas übertrieben, aber das ganze so, dass es sich eher entspannt lesen lässt und die Figuren großteils recht erwachsen agieren.

ASAP war für mich ein Buch, dass ich gut nebenbei lesen konnte, einfach für ein bisschen gute Laune und Positivität. Kein Buch, das mich auslasten würde, aber da die Wochen, in denen ich es gelesen habe, in meinem Leben recht stressig waren, war ASAP der perfekte Ausgleich dazu.
Auch finde ich, dass Axie Oh ziemlich gut darin ist, Gefühle zu schreiben. Im ersten Buch, das ich von ihr gelesen habe (Das Mädchen, das in den Wellen verschwand), hat sie etwas geschwächelt, als es darum ging, mir glaubhaft zu machen, wie die Gefühle sich entwickeln, durch die Second Chance Romance Story ist sie dieses Problem in ASAP aber sehr gut umgangen, und hier hatte ich an keiner Stelle das Gefühl, dass irgendetwas von den Emotionen zu plötzlich kommt. Die Gefühle der Figuren untereinander waren für mich zu jeder Zeit vollkommen nachvollziehbar.
Das Buch hat in der Deutschen Übersetzung einige Schwächen (sowohl die Übersetzung selbst als auch Fehlerhafte Begriffe oder falsch zitierte Songtitel oder so), was eindeutig nicht ideal ist und wenn man genug Ahnung hat, wird es einem auffallen und ich kann mir vorstellen, dass es dann ziemlich frustrierend ist, mich konnte Axie Oh allerdings wieder überzeugen, und ich bin mir sicher, dass ASAP nicht das letzte Buch sein wird, dass ich von ihr lese (mindestens XOXO möchte ich auf jeden Fall noch nachholen).

Alles in allem zwar ein paar Schwächen (gerade auch durch die Übersetzung), für mich aber trotzdem ein sehr schönes Leseerlebnis, und wer gerne einfach eine gemütliche Liebesgeschichte mit vielseitigen Charakteren haben will, der würde vermutlich recht glücklich mit ASAP werden.

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