Geht unter die Haut
Bis ans MeerBasierend auf wahren Begebenheiten, erzählt Peggy Patzsche die Geschichte ihrer Familie ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist die Geschichte ihrer Urgroßmutter Pauline, ihrer Mutter Frieda und deren ...
Basierend auf wahren Begebenheiten, erzählt Peggy Patzsche die Geschichte ihrer Familie ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Es ist die Geschichte ihrer Urgroßmutter Pauline, ihrer Mutter Frieda und deren Tochter Erika.
Im Januar 1945 muss Frieda mit ihrer kleinen Tochter bei bitterster Kälte aus ihrem Heimatort Brieg in Schlesien vor der Roten Armee fliehen. Karl, ihr Mann, ist an der Front. Doch sie haben geschworen, sich nach dem Krieg wiederzufinden. Doch Frieda wird dafür einen sehr hohen Preis bezahlen müssen.
Jahrzehnte später begibt sich Friedas Enkelin auf Spurensuche und stößt auf eine Geschichte voller Dramatik.
Kurze Kapitel mit jeweils wechselnden Zeitsträngen geben der Handlung Spannung, die mit ihrem Fortschreiten immer mehr an Höhe gewinnt. Mit ihrer bildhaften Schreibweise ließ mich die Autorin sehr schnell in die Handlung eintauchen. Dabei hat mich ganz besonders das Schicksal der Hauptprotagonistin Frieda berührt. Wie sehr habe ich mit ihr mitgelitten, mitgebangt und mitgehofft. Und dabei auch so manche kleine Träne vergossen.
Die verschiedenen Charaktere sind eindrucksvoll und detailliert dargestellt. Unvorhersehbare Wendungen und Geschehen ließen mich diesen aufwühlenden Roman kaum aus der Hand legen. Denn schließlich musste ich ja wissen, wie sich die Story weiterentwickelt.
Dieser Debütroman der Autorin hat mir fesselnde und emotionale Lesestunden bereitet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. 5 Sterne.