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Veröffentlicht am 07.03.2025

Ein erfrischendes Buch

Not your Darling
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Worum geht es in dem Buch?
Margaret wandert 1950 in die USA ein. Sie hat einen großen Traum: Sie will Maskenbildnerin werden – nicht nur eine von vielen, sondern eine der besten.
So begibt sie sich nach ...

Worum geht es in dem Buch?
Margaret wandert 1950 in die USA ein. Sie hat einen großen Traum: Sie will Maskenbildnerin werden – nicht nur eine von vielen, sondern eine der besten.
So begibt sie sich nach Los Angeles, genauer gesagt nach Hollywood. Sie merkt gleich: Um Erfolg zu haben, braucht man Beziehungen. So versucht sie, Leute kennen zu lernen. Bald lernt sie bei einem bedeutenden Visagisten, wie man Stars so schminkt, dass sie vor der Kamera einzigartig aussehen.
Ihren Namen hat sie geändert – in Loretta Darling. Sie entwickelt sich zu einer gefragten Maskenbildnerin und entwirft nebenher ihre eigene Lippenstiftkollektion.
Jedoch besteht Hollywood nicht nur aus Leuten, die Loretta schätzen und sie fördern wollen, sondern auch aus Männern, die Frauen als Lustobjekt sehen und dabei nicht zimperlich sind. Doch Loretta weiß sich zu wehren – nicht immer sofort, aber es gibt einige Gelegenheiten, es solchen Männern heimzuzahlen…

Meine Meinung zu diesem Buch:
Ich fand dieses Buch sehr erfrischend und gleichzeitig interessant. Ich konnte eintauchen in die Filmwelt und Ereignisse hinter Glanz und Glamour.
Loretta ist sympathisch und ich bewundere sie, wie ideenreich sie ist und wie sie sich durchsetzen kann, um ihre Ziele zu erreichen.
Gut fand ich, dass auch die Problematik, die später als „Me-Too-Problematik“ bezeichnet wurde, thematisiert wurde. Also, dass es in der Filmwelt Herren gibt, für die Frauen als Lustobjekte gelten, die für ein kurzes Abenteuer da sind – und das einfach akzeptieren sollen. Loretta ist eine der Frauen, die sich das nicht gefallen lassen. Sie weiß sich zu rächen – im Verborgenen, aber sie muss aufpassen, dass ihr niemand auf die Schliche kommt.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, es ist entspannend und wird nie langweilig. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Ein Krimi zum Entspannen

Mord im Himmelreich
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Worum geht es in dem Buch?
Björn Kupernikus arbeitete einst als Schauspieler. Meistens in Nebenrollen, aber das reicht aus, dass er sich jetzt, mit 60 Jahren, zur Ruhe setzen kann und mit seinem Wohnmobil, ...

Worum geht es in dem Buch?
Björn Kupernikus arbeitete einst als Schauspieler. Meistens in Nebenrollen, aber das reicht aus, dass er sich jetzt, mit 60 Jahren, zur Ruhe setzen kann und mit seinem Wohnmobil, namens Otto, auf Reisen fahren kann.
Kaum ist er am Campingplatz Himmelreich angekommen, kann er die Ruhe am Schwielowsee nicht genießen. Denn er muss eine Hündin auf einem Paddleboard retten. Zu seinem Entsetzen befindet sich auf dessen Rückseite ein Toter.
Kupernikus kümmert sich um die Hündin, die er Pinguin nennt. Kommissar Fass ist für die Aufklärung des Kriminalfalls zuständig. Nach Kupernikus‘ Meinung geht das nicht effektiv genug – und so stellt er eigene Überlegungen an. Er redet mit Thiago, einem Mann, der sich um den Campingplatz kümmert – und er besucht das Einstein-Haus, das sich nicht weit vom Campingplatz befindet. Weiterhin freundet er sich immer mehr mit Annabelle Schäfer, einer Künstlerin, an, die dabei war, als er Pinguin rettete und den Toten fand…

Meine Meinung zu diesem Buch:
Ich wollte immer schon einen „Cosy Krimi“ lesen – und da bot sich dieses Buch „Mord im Himmelreich“ an. Der Krimi liest sich leicht, ist amüsant, aber nie albern. Er ist aus der Perspektive des auktorialen Erzählers (also kein Ich-Erzähler) geschrieben). Die Kapitel bestehen aus Szenen, was ich originell finde.
Als Leser ist man sofort im Geschehen auf dem Campingplatz drin. Björn Kupernikus und Annabelle Schäfer sind sympathisch. Die meisten anderen Menschen, die auf dem Campingplatz oder in der Nähe wohnen, sind einerseits freundlich, aber andererseits ist jeder von ihnen verdächtig.
Kupernikus hofft, mit Hilfe der Hündin auf den Mörder zu stoßen. Er ist auch vorsichtig, nachdem er einen Drohbrief hinter seinem Scheibenwischer entdeckt hat.
Neben kurzweiliger Lektüre wird hier also auch Spannung erzeugt.
Ich vergebe fünf Sterne und empfehle das Buch Lesern weiter, die einen unblutigen und locker geschriebenen Krimi lesen möchten.

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Veröffentlicht am 11.12.2024

Humorvolle und interessante Reisebeschreibung

Iowa
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Worum geht es in dem Buch?

Die Österreicherinnen Stefanie Sargnagel und Christiane reisen in die USA – in den US-Staat Iowa.
Stefanie hat mit kurzen Texten im Internet Berühmtheit erlangt. Weiterhin ...

Worum geht es in dem Buch?

Die Österreicherinnen Stefanie Sargnagel und Christiane reisen in die USA – in den US-Staat Iowa.
Stefanie hat mit kurzen Texten im Internet Berühmtheit erlangt. Weiterhin hat sie schon zwei Bücher geschrieben, die zu Bestsellern wurden. Zeit also für ein drittes – „Iowa“.
Stefanie soll an einem College unterrichten, obwohl sie selbst nicht mal das Abitur hat. Außerdem hatte sie erst kürzlich psychische Probleme und weiß nicht, ob sie der Aufgabe gewachsen ist. Die Neugierde auf Iowa und auf neue Erlebnisse siegt über ihre Skepsis – also macht sie sich auf die Reise.

Meine Leseerfahrung:

Nach 20 Seiten Einlesen hatte ich mich an den Schreibstil gewöhnt. Stefanie schreibt lange Sätze, verschlungen – aber nicht kompliziert. Das Buch besticht durch einen witzigen, ironischen Schreibstil. Ich musste beim Lesen oft schmunzeln. Das Buch wird nie albern, auch wenn viele Klischees/Besonderheiten, die die USA hat, erwähnt werden. Beispielsweise, dass viele US-Amerikaner übergewichtig sind.
Witzig fand ich auch zu lesen, dass Stefanie und Christiane oft das Essen, das sie in Iowa genossen, nicht schmeckte. Das erinnerte mich an meine USA-Reise, da schmeckte das Essen auch selten. Stefanie hat eine humorvolle Art und Weise, über alles zu schreiben. Nett fand ich diverse eingestreute Fußnoten – die dann zu finden waren, wenn zum Beispiel Christiane Stefanie korrigierte.
Wer einen, mit Humor gewürzten, Reisebericht über die USA lesen will, sollte „Iowa“ von Stefanie Sargnagel lesen. Mir hat dieses Buch einige schöne Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Unterhaltsamer Lebensroman

Man sieht sich
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Worum geht es in dem Buch?
Friederike, genannt Frie, und Robert lernen sich auf dem Gymnasium kennen. Er hat die Schule gewechselt, ist neu auf der Schule, die Frie besucht. Sie hilft ihm, sich zurechtzufinden. ...

Worum geht es in dem Buch?
Friederike, genannt Frie, und Robert lernen sich auf dem Gymnasium kennen. Er hat die Schule gewechselt, ist neu auf der Schule, die Frie besucht. Sie hilft ihm, sich zurechtzufinden.
Von da an begegnen sie sich immer wieder. Sie sind sich sympathisch. Robert verliebt sich schnell in Frie, meint aber, dass sie ihn nicht liebt und ihn nur als Kumpel sieht.
Nach dem Abitur verlieren sie sich aus den Augen, Frie reist nach Australien, um sich das Land anzusehen und zu jobben. Robert macht Zivildienst in Hamburg und betreut Herrn Selk, der eine Liebe für Casinobesuche hat.
Irgendwann treffen sich Frie und Robert wieder – um sich dann erneut aus den Augen zu verlieren. Frie studiert Jura und bekommt ein Kind. Robert wird Musiker. 20 Jahre nach dem Abitur auf dem Klassentreffen begegnen sie sich wieder. Sie lieben sich noch immer – aber es ist kompliziert, ihre Liebe zu realisieren.

Meine Meinung zu dem Buch:
Das Buch ist angenehm zu lesen, und schnell ist man als Leser:in in die Handlung eingetaucht. Frie und Robert sind mir sympathisch, und ich will wissen, ob und wie sie für immer zusammenkommen können.
Das ist jedoch immer wieder kompliziert. Zuerst sind es die Wohnorte der beiden, die zu weit auseinanderliegen. Dann ist Emma da, Fries Tochter. Sie fordert die Aufmerksamkeit ihrer Mutter – etwas, womit Robert nicht klarkommt.
Beim Lesen will ich, dass die beiden endlich zusammenkommen und nicht alles so kompliziert ist. Gut ist, dass die Handlung nicht vorhersehbar ist. Es gibt viele Wendungen und neue Ereignisse, die ein Zusammenbleiben erschweren.
Die Autorin schildert alles aus der auktorialen Erzählperspektive (kein Ich-Erzähler), was mir ebenfalls gut gefällt.
Das Buch war für mich interessant bis zum Schluss – der Schluss ist nicht vorhersehbar – ein Schluss, den ich gut finde.
Wer eine schönen Lebensroman über zwei Personen, die sich sehr gern haben, lesen will, dem kann ich „Man sieht sich“ empfehlen.

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Veröffentlicht am 01.08.2024

Ein gutes Buch

Graceland – Die Geschichte eines Sommers
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Worum geht es in dem Buch:

Die Ich-Erzählerin Grace arbeitet in einer Steuerkanzlei. Als ihre Ehe mit Jeff an einem Tiefpunkt angelangt ist, entschließt sie sich, dem Wunsch ihrer Mutter Loralynn nachzukommen ...

Worum geht es in dem Buch:

Die Ich-Erzählerin Grace arbeitet in einer Steuerkanzlei. Als ihre Ehe mit Jeff an einem Tiefpunkt angelangt ist, entschließt sie sich, dem Wunsch ihrer Mutter Loralynn nachzukommen und mit ihr gemeinsam nach Graceland in Memphis zu reisen. Graceland – so nennt sich das Anwesen von Elvis Presley.
Loralynn ist ein großer Fan des Sängers – sie hat viele Souvenirs, die irgendetwas mit Elvis zu tun haben.
Die Frauen fahren durch einige Bundesstaaten, treffen eine Freundin von Loralynn, legen einen Stopp in einer Karaokebar ein – und so weiter.
Diese Reise ist nicht nur ein Road-Trip, sondern bietet auch Gelegenheit zur Aussprache zwischen Mutter und Tochter.

Meine Meinung zu diesem Buch:

Der Untertitel des Buches „Graceland“ ist „Die Geschichte eines Sommers“. Und genau um eine Sommergeschichte handelt es sich. Allerdings nicht um einen der üblichen Liebesromane, sondern um ein Buch mit Tiefgang. Loralynn und ihre Tochter Grace haben immer noch traurige Erinnerungen an Graces Vater und Loralynns Gatten – einen Mann, der voller Gewalt war.
Darüber unterhalten sie sich während der Fahrt, sie sprechen sich aus – und es kommt zu einer Annäherung von Mutter und Tochter, die sich entfremdet hatten.
Das Buch ist mitreißend, spannend – mit Tiefgang, aber auch mit einigen amüsanten Szenen. Die Autorin hat einen speziellen Humor, der mir gefällt. Die Lektüre wird angereichert mit einigen Chats mit Graces Collegefreundin Asha sowie Wyatt, den Sohn einer Elvis-Fan-Freundin von Loralynn.

Ich wurde durch dieses Buch sehr gut unterhalten, vergebe 5 Sterne und empfehle das Buch weiter.

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